Nokia 3510i Testbericht

ab 12,24
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  sehr lang

Erfahrungsbericht von aragorn2000

Für den Alltagsgebrauch ideal

Pro:

handlich, Akku hält ewig

Kontra:

Tastatur nicht versenkt

Empfehlung:

Ja

Hätte mein altes 6110 nicht das Zeitliche gesegnet wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, mir ein Anderes zu kaufen. Dank der inzwischen ja doch sehr vielfältigen Auswahl fiel mir der Kauf auch alles andere als leicht. Einzig sicher war nur, dass es wieder ein Nokia sein sollte und ich liebäugelte vor allem mit den Modellen 8310, 6610 und 6310i. Das 3510i wollte ich erst gar nicht, weil vor allem die Tastatur einen etwas billig wirkenden Eindruck machte.

Über vier Wochen lang zerbrach ich mir regelrecht den Kopf und entschied mich dann doch für das 3510i. Zu dieser Entscheidung kam ich allerdings erst, als ich ein funktionstüchtiges Gerät in Händen halten durfte. Zugegeben wurde ich auch durch das beim 3510i in Farbe gehaltene Menü beeinflusst, was ja schon von dem sonst üblichen Grau abhebt. Vor allem aber, weil ich mich in dem Menü sofort auskannte. Vergessen waren die ganzen technischen Spielereien der anderen Modelle. Ehrlich gesagt musste ich mir auch selbst eingestehen, dass für meine Zwecke ein einfaches Handy auch vollkommen ausreichen würde.

Das letzte überzeugende Argument war dann noch, dass es mich zusammen mit einem Vertrag nichts kosten würde. Da ich es ohnehin die meiste Zeit nur ungenutzt mit mir herumschleppe wäre jede weitere Investition in ein teureres Handy herausgeworfenes Geld gewesen.

SIM-Karte / Zusammenbau

Etwas überrascht war ich dann, als ich es zu Hause angekommen der Verpackung entnahm. Präsentierte es sich mir doch in mehreren Einzelteilen, die es zunächst einmal zusammenzusetzen galt.

Am bemerkenswertesten dürfte wohl die Aufnahme für die SIM-Karte sein, denn wo bei früheren Modellen noch ein Kläppchen vorhanden war um die Karte auch wieder leicht entnehmen zu können wird diese jetzt nur noch eingerastet. Gehalten wird sie dann von einem Plastik-Clip. Von der Idee, die Karte wieder entfernen zu wollen sollte man sich sofort verabschieden. Wer seine Karte trotzdem häufiger wechseln muss, dem kann ich von dem Handy nur abraten.

Der Akku lässt sich dann sehr leicht einsetzen. Durch eine Kerbe kann er nicht verkehrt eingesetzt werden, also absolut idiotensicher. Auf die Haltbarkeit des Akkus komme ich später noch zu sprechen. Von der Größe und des winzigen Gewichts des Akkus war ich jedenfalls positiv überrascht, ich hatte hier mit wesentlich mehr gerechnet. Trotzdem hat man bei Nokia nicht auf die bewährte Technik verzichtet und einen Litium-Ionen Akku spendiert. Für mich war das auch ein wichtiger Kaufentscheid, denn in meinem alten 6110 habe ich damit nur die besten Erfahrungen gemacht. Dort hielt er immerhin 4 Jahre durch, ohne merklich nachzulassen.

Entfernt man den Akku so wird dadurch übrigens die Uhrzeit und das Datum im Handy gelöscht und müssen danach erneut eingestellt werden. Das Telefonbuch bleibt davon jedoch unberührt. Auf die bei Nokia häufig aufgetreten Probleme mit den Kontakten des Akkus hat man reagiert. Der Akku sitzt jetzt wesentlich fester, als in den älteren Modellen, zudem ist er nicht mehr Bestandteil der rückwärtigen Schale.

Mit dem Aufsetzen der hinteren Schale hatte ich Anfangs noch leichte Probleme. Irgendwie war da kein Einrasten zu spüren und ich war mir nicht so ganz sicher, ob ich diese denn jetzt richtig aufgesetzt hatte. Auch das Entfernen finde ich etwas unhandlich, man muss gleichzeitig das Handy festhalten, die Entriegelung drücken und die Schale nach oben schieben. Mit zwei Händen ein nicht ganz so leichtes Unterfangen, aber für mich stellt dies jetzt ein eher unwichtiges Kriterium dar, weil ich die Schale höchstens wechseln werde, falls diese einen Schaden erleiden sollte.

Bedienung / Klingeltöne

Etwas mehr Kritik muss ich jedoch an Nokia üben, wenn es darum geht, das Handy einzuschalten. Der Knopf befindet sich unter einer Gummikapppe am Kopf des Handys, also dort, wo sich beim 6110 die Infrarotschnittstelle befunden hatte. Leider ist dessen Druckpunkt sehr ungenau, so dass ich oft draufdrücke wie ein Ochse und nichts passiert. Der Knopf muss zum Einschalten mehrere Sekunden gedrückt werden, was dadurch aber leider oft zum Geduldspiel ausartet. Das Ausschalten ist wesentlich einfacher, hier reagiert das Handy sofort auf die Betätigung.

Hat man es dann aber endlich geschafft, das Handy zu aktivieren muss man aufpassen, nicht geblendet zu werden. War ich es bisher gewohnt, nur ein erleuchtetes Display zu sehen erstrahlt jetzt das ganze Handy im Licht. Die Beleuchtung der Tastatur finde ich ja noch ganz sinnvoll, habe ich mit meinem alten Handy doch oft im Dunkeln vergeblich versucht, die richtige Nummer zu finden. Aber das auch noch die Schale teilweise durchsichtig und somit beleuchtet ist finde ich ja dann doch schon eher peinlich.

Begrüßt wird man dann auch gleich durch eine Startmelodie, die einen auf die polyphonen Klingeltöne aufmerksam macht. Mich hat diese aber genervt und wurde von mir sofort deaktiviert. Auch die restlichen Klingeltöne, immerhin 34 Stück an der Zahl, finde ich Einen schlimmer als den Anderen. Teilweise sind diese richtig aggressiv und durch den hohen Tonfall alles andere als angenehm. Auf den Empfang einer SMS wird man jetzt auch mit einem dieser polyphonen Töne hingewiesen, der sich aber weder ändern noch abstellen lässt. Wenigstens ist dieser erträglich, aber hier sehne ich mich schon etwas nach meinem alten langweiligen 6110 zurück.

Eine Möglichkeit, selbst Klingeltöne zu komponieren sucht man vergebens. Wer also eine andere Melodie haben möchte benötigt entweder zusätzliche Software und eine Verbindung zum PC oder muss sich diese mittels WAP aus dem Internet herunterladen, wodurch natürlich zusätzliche Kosten entstehen. Fast könnte man meinen, Nokia würde am Umsatz der Mobilfunkbetreiber beteiligt.

Ich glaube kaum, dass es Sinn machen würde, hier das komplette Menü des Handys aufzulisten und zu erklären, denn dafür gibt es die Bedienungsanleitung, die übrigens auch im Internet als PDF heruntergeladen werden kann. Obwohl das Handy selbsterklärend und wirklich leicht zu bedienen ist wird man trotzdem nicht drum herum kommen, sie zu Rate zu ziehen, wenn man etwas mehr möchte, als nur zu telefonieren und ein paar Adressen zu speichern.

Das Menü möchte ich daher auf die Punkte beschränken, die mir persönlich al s wichtig und erwähnenswert scheinen. Wer bereits einmal ein Handy von Nokia hatte wird auch sofort mit dem 3510i zurecht kommen. Für mich ist es auf jeden Fall sehr positiv zu werten, dass Nokia sich hier nicht mit Experimenten versucht hat. Ganz im Gegenteil sogar, ich finde man ist seiner Linie treu geblieben und hat die Bedienung noch um einiges erleichtert.

Automatische Tastensperre

Da die Tastatur nicht in der Schale versenkt wurde ist eine Tastensperre unbedingt notwendig. Wie bereits beim 6110 lässt sie sich durch die bekannte Tastenkombination ein- oder ausschalten. Zusätzlich gibt es jetzt aber eine automatische Aktivierung dieser Tastensperre, wenn das Handy über einen definierbaren Zeitraum nicht betätigt wurde. Bei meinem 6110 habe ich oft vergessen, die Tastensperre zu aktivieren, bevor ich es in die Tasche gesteckt habe und wurde dann bei einem unbeabsichtigten Betätigen erst durch das Piepsen darauf aufmerksam. Hier hat sich Nokia wirklich etwas sinnvolles einfallen lassen.

SMS

Anfangs war es für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn beim Schreiben von Nachrichten das fertige Wort bereits nach wenigen gedrückten Tasten erscheint. Mit der Texterkennung konnte ich mich aber sehr schnell anfreunden und inzwischen möchte ich sie nicht mehr missen. Das Wörterbuch ist selbstverständlich lernfähig und kann mit wenigen Tasten um weitere Wörter erweitert werden. Ein weiterer Vorteil für mich ist die Möglichkeit, wichtige SMS jetzt ins Archiv verschieben zu können und so das bisherige Chaos in den Griff zu bekommen.

Die Tasten lassen sich auch alle bequem mit dem Daumen erreichen. Ich hatte mal aus beruflichen Gründen für kurze Zeit ein Siemens S35, bei dem mir dann bereits nach einer SMS die Hand schmerzte. Das Nokia ist da wesentlich besser und ergonomischer. Neben gewöhnlichen SMS kann das Handy auch MMS. Momentan benötige ich die ja noch nicht, aber so ist man zumindest für die Zukunft gerüstet, denn ein Hany sollte bei mir wenigstens die nächsten zwei jahre überdauern.

Verzeichnis / Adressbuch

Bisher hatte ich immer Probleme damit, wenn ich von einigen Personen mehrere Telefonnummern speichern musste. Das war immer recht umständlich und nur über Zusätze im Namen möglich. Beim 3510i können bei jedem Namen mehrere Typen (also Handy, Festnetz und Arbeit) hinterlegt werden. Diese sind dann auch sofort durch die selbstredenden Symbole zu erkennen. Eine davon lässt sich auch als Standard definieren, was dann Sinn macht, wenn man nur in Ausnahmefällen eine der anderen Nummer benötigt.

Hilfreich finde ich auch die Möglichkeit, ganze Adressen mit abspeichern zu können. Dadurch spare zumindest ich mir die zusätzliche Verwendung eines Organizers, den ich ohnehin nie dabei hatte, weil ich hier bereits die wichtigsten Daten abspeichern kann.

Das Einzige, was mir diesbezüglich noch fehlt wäre das Geburtsdatum und die Möglichkeit, auch gleich noch daran erinnert werden zu können.

Vorteilhaft finde ich die Funktion, jetzt alle Adressen vom SIM ins Handy und umgekehrt kopieren zu können. So kann man bei einem Wechsel seine Adressen schnell mitnehmen, ohne sie erst auf den PC übertragen zu müssen.

Organizer

Bei mir reicht die Möglichkeit des Handys vollkommen aus, um einen Organizer zu ersetzen. Wer diesbezüglich aber etwas anspruchsvoller ist als ich mit meiner Adressverwaltung wird damit nicht zufrieden sein. Zwar hat man auch einen Kalender integriert, aber dessen Funktionalität befindet sich auf niedrigstem Niveau.

Der Kalender wurde leider nur sehr halbherzig umgesetzt, so ist es zwar möglich, Termine einzutragen, doch kann man eine Uhrzeit nur eingeben, wenn man auch das Tonsignal einschaltet. Zudem wird dieses Tonsignal dann erst zu der eingetragenen Uhrzeit aktiv, aber gerade bei Terminen würde ich gerne einige Minuten vorher schon daran erinnert werden.

Die Darstellung des Kalenders selbst im Display finde ich sehr gut und durchaus gelungen. Man bekommt eine schnelle Übersicht der aktuellen und der nächsten drei Wochen auf einen Blick. Einträge werden zwar Fett dargestellt, aber wenn man bedenkt, dass man ein Farbdisplay zur Verfügung hat hätte man dies ruhig auch zur besseren Kennzeichnung nutzen können, denn farblich unterlegen kann man Termine leider nicht.

Bildschirmschoner

Dieser war für mich eine völlige Neuerung, nach einer frei definierbaren Zeit wird er aktiviert. Nicht zu verwechseln mit der Hintergrundbeleuchtung, denn diese erlischt schon wesentlich früher. Schaltet sich der Bildschirmschoner ein verwandelt sich das Display in eine riesige Digitaluhr. Selbst ohne Hintergrundbeleuchtung kann man die Uhrzeit noch sehr gut ablesen. Für mich eigentlich ideal, weil mich eine Armbanduhr eher stört und ich so trotzdem sehr schnell die Uhrzeit ablesen kann.

Akkuleistung

Ein Punkt, wo Nokia seinen Konkurrenten schon immer überlegen war. Für mich war es vor vier Jahren mit ein Grund, mir erstmals ein Nokia zu kaufen. Damals hätte ich nicht gedacht, dass diese Leistung noch gesteigert werden kann. Doch obwohl der Akku deutlich kleiner und leichter geworden ist, als beim 6110 konnte die Standby-Zeit nochmals gesteigert werden.

Die Gesprächszeit liegt laut Nokia zwischen 2,5 und 4,5 Stunden was für mich aber gar nicht so sehr ins Geweicht fällt, denn meine Gespräche mit dem Handy dauern nur selten länger als 5 Minuten. Sehr negativ wirkt sich jedoch die Hintergrundbeleuchtung aus, wer mit dem Handy öfters spielt wird es wesentlich häufiger laden müssen, ich finde hier hat es Nokia wirklich etwas mit der Beleuchtung übertrieben.

Bei mir hält ein geladener Akku in der Praxis über zwei Wochen, wobei ich es über Nacht normalerweise abschalte. Erwähnen sollte ich dabei aber auch, dass ich nur selten telefoniere und gelegentlich eine SMS versende. Daher ist für mich die Standby-Zeit auch das wesentlich wichtigere Kriterium.

Was mir bei Nokia auch gefällt, dass ich auch mein neues 3510i noch mit meinem alten Ladegerät vom 6110 laden kann. Das Aufladen dauert nicht ganz vier Stunden, was mir vollkommen ausreicht. Wer es schneller haben möchte kann sich ein Schnellladegerät kaufen, womit dann Ladezeiten von zwei Stunden erreicht werden.

Spiele

Drei verschiedene Spiele sind bereits im Handy programmiert, aber ehrlich gesagt interessiere ich mich da jetzt nicht so sehr dafür und nutze die eigentlich auch weniger. Da inzwischen aber ohnehin jeder nach Lust und Laune Spiele aus dem Internet herunterladen kann möchte ich nur noch eins loswerden: Bitte begebt euch nicht in meine Nähe, denn dieses polyphone Gedudel geht mir so etwas von auf die Nerven.

Speicher

Bisher wird man vielleicht vermisst haben, wie viele SMS, wie viele Adressbucheinträge, usw. das Handy speichern kann. Das lässt sich dadurch erklären, dass es gar keine absoluten Grenzwerte gibt, da das Handy über eine dynamische Speicherverwaltung verfügt. Wie ein PC hat es also einen gewissen Speicher, der von jeder Anwendung verbraucht wird.

Vorteilhaft vor allem, weil dieser nun optimal genutzt werden kann. Wer vielleicht viele Adressbucheinträge braucht kann dafür auf den Speicher für Spiele verzichten und bekommt so wieder mehr zur Verfügung. Jemand der lieber viele SMS aufheben möchte kann dafür auf Klingeltöne oder Hintergrundbilder verzichten, die ja auch Speicher verbrauchen.

Erweitern lässt sich der Speicher nur über die SIM-Karte, deren Speicher auch weiterhin für Telefonnummern genutzt werden kann. An die Grenzen des Speichers bin ich bisher noch nicht gekommen.

GPRS / WAP / Datenübertragung

Wer möchte kann mit dem Handy auch ins Internet gehen und ich muss gestehen diesbezüglich etwas neugierig gewesen zu sein. Zumindest einen Versuch wollte ich unternehmen. Ehrlich gesagt hätte ich mir aber etwas mehr darunter vorgestellt, wobei es weniger am Handy liegt, sondern dieser ganze Hype um WAP eine falsche Vorstellungen in mir weckte.

Dieser einmalige Versuch wird es für mich dann auch gewesen sein. Jetzt nicht mal nur, weil es sich mit einem Handy etwas umständlich navigieren lässt, sondern auch weil mir der Anreiz dazu einfach fehlt und mir das Ganze letzendlich auch zu teuer ist.

Eine Infrarotschnittstelle ist beim 3510i nicht mehr vorhanden, allerdings vermisse ich die auch nicht und beim 6110 habe ich sie ohnehin nie benutzt. Eine Verbindung zum PC oder anderen Geräten ist nur über ein zusätzliches Kabel möglich, das aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Mein altes vom 6110 passt leider auch nicht mehr.

Brieftasche

Prinzipiell eine gute Idee, denn man kann hier seine wichtigen Daten speichern, wie Kreditkartennummer, Kennwörter und sonstige geheimen Daten. Um auch bei Verlust des Handys diese Daten zu schützen ist dieser Bereich durch eine Geheimnummer geschützt.

Was mich dabei nur stört, ich konnte nicht herausfinden, wie sicher die Daten dort abgelegt werden, also ob diese verschlüsselt werden, oder ob jemand mit etwas Know-How diese Sperre einfach umgehen kann. Daher werde ich diese Funktion momentan nicht nutzen, die Gefahr ist mir da einfach etwas zu groß.

Telefonieren

Fast hätte ich es in meiner Begeisterung vergessen, neben all den Spielereien kann man das Handy natürlich auch zum Telefonieren benutzen. Die Sprachqualität ist in beide Richtungen sehr gut, zumindest hat sich bei mir noch niemand über die Verständlichkeit beschwert. Rückkopplungen, Überlagerungen oder Sprachaussetzer sind mir bisher noch keine vorgekommen. Vorteilhaft finde ich da auch die Größe des Handys, es ist gerade richtig proportioniert. Die Winzlinge, wie das 8310 sind mir da fast schon eine Nummer zu klein.

Vom Empfang her kann ich mich auch nicht beschweren, wobei es in München auch schwer ist, ein Empfangsloch zu finden. Aber auch im Umland hatte ich bisher immer Empfang, doch dies liegt auch an der inzwischen sehr guten Netzabdeckung in Deutschland und bei D1 braucht man sich da wohl kaum Sorgen machen.

Neu für mich war auch die Möglichkeit der Sprachwahl, dazu kann bei maximal zehn Telefonnummern eine Sprachaufzeichnung hinterlegt werden. Statt die Nummer nun im Telefonbuch suchen zu müssen spricht man einfach den Namen und die Spracherkennung wählt dann automatisch. Es funktioniert auch wunderbar, aber trotzdem finde ich es etwas unpraktikabel, weil man die Spracherkennung durch einen längeren druck auf „Namen“ zuerst aktivieren muss. Da kann ich ja dann gleich den Kurzwahlspeicher verwenden, das geht wesentlich schneller und zudem werde ich nicht von Passanten angestarrt, weil ich mich mit meinem Handy unterhalte.

Fazit

Das 3510i ist zurecht im unteren Preissegment angesiedelt und wirkt auch von außen etwas billig. Wer jedoch auf die ganzen Spielereien und ein stylistisches Design keinen großen Wert legt, sondern einfach nur telefonieren und gelegentlich Nachrichten versenden möchte dem kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen, seine Stärken liegen in der Funktionalität.

Von seinem Äußeren sollte man sich wirklich nicht täuschen lassen, denn es steckt schon einiges drin in dem Handy. Es ist klein und handlich, passt in jede Jackentasche und fällt durch sein geringes Gewicht kaum auf. Nur wer häufiger seine SIM-Karte wechseln muss sollte sich besser ein anderes Handy auswählen.

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