Nokia 3510i Testbericht

ab 12,24
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  sehr lang

Erfahrungsbericht von Celina

der neue bunte knochen vom weltweiten marktführer

Pro:

siehe text

Kontra:

siehe text

Empfehlung:

Ja

Das Display des Mobilfunkgerätes strahlt zwar wunderschön, kann auch 4096 Farben gleichzeitig darstellen. Doch die Anzeige gibt sich grobpixelig und recht klein. Das rächt sich spätestens dann, wenn längere Texte auf dem Schirm auftauchen. Diese werden abgekürzt dargestellt und bringen den Nutzer manches Mal in ungewollte Ratestimmung. Dazu ist die Tastenanordnung gewöhnungsbedürftig. Sauberkeitsfanatiker packen das 3510i schleunigst in eine robuste Ledertasche, um die großen Zwischenräume zwischen den Keys vor raschen Verschmutzungen zu bewahren. Alles wackelt ein bisschen, es knarzt hier und da; kaum zu glauben bei einem Mobilfunkgerät, welches vom Weltmarktführer kommt.
Die Innereien dieses schon eine Weile erhältlichen Java-Handys aber machen sein fast schäbiges Äußeres mehr als wett. Denn die Features lassen das Herz technikbegeisterter Nokianer schnell in eine höhere Schlagfolge wechseln.

Java ? \"kann\" das 3510i, das wurde gerade schon erwähnt, MMS-Versand und Empfang sind ebenfalls drin, und die Klangqualität des 3510-Nachfolgers kann sich wirklich hören lassen, polyphone Klingeltöne (34 sind schon vorinstalliert!) inbegriffen. Dieses Gerät macht ganz schön was her!

Wenn nur die Anzeige nicht so dunkel würde beim Erlöschen der Hintergrundbeleuchtung. Ein wenig mehr Erkennbarkeit bei fehlendem Backlight würde wirklich nicht schaden.
Doch, sozusagen als Trostpflaster, hat das 3510i eine automatische Tastensperre, und, was nicht jedes Mobilfunkgerät zu bieten hat, zeitlich begrenzbare Profile. Das hat beispielsweise den Vorteil, dass das 3510i von programmierter Sprachlosigkeit erfasst wird, wenn man am späten Abend todmüde ins Bett sinkt. Werden morgens dann Morpheus´ Arme verlassen, so geschieht dieses ausgeruht, da Störungen seitens des Handys nicht zu verzeichnen waren.
Ein SMS-Zähler ist auch mit an Bord, wichtig für die Kostenkontrolle. Und Geburtstage werden nicht vergessen, wenn das 3510i vibrierend entsprechende Erinnerungsmeldungen von sich gibt.

Eine zusätzliche Bemerkung wert ist das umfangreiche Adressbuch des 3510i. Bis zu fünf Rufnummern sowie entsprechende Email- und Postadressen können einer einzelnen Person zugeordnet werden. Lobenswert und praxisnah dieses Feature!

Alsdann wird?s aber doch noch ein wenig dürftig. Außer GPRS und WAP 1.2.1 gibt?s nix mehr. Keine Sprachanwahl, keine Infrarot- und/oder andere Schnittstellen. Da hätte vielleicht doch ein Modem das Handy noch ein wenig aufwerten können. Und ob das MMS-Versenden so viel bringt, wenn keine eigenen Fotos mit dem 3410i zu machen sind, bleibt mal dahingestellt.

Der Akku zeigt sich durchschnittlich lade- und abgabefähig. Nach spätestens 2:40 Stunden endet ein Dauertelefonat. Standby ist der Nokia-Sprechknochen knapp 240 Stunden, wird er zwischendurch nicht in die Pflicht genommen.

Java-Anwendungen bahnen sich durch das Net rasch den Weg zum 3510i. Der Speicher aber lässt nur bis zu vier Spiele zu, wobei an anderer Stelle dann geknapst wird.


Summa-summarum:

?Der Preis ist heiß!? Das muss an dieser Stelle ganz deutlich gesagt werden. Wird das unscheinbare Plastik-Äußere in Kauf genommen, entschädigt der Finne dafür mit guten Eigenschaften im Geräteinneren und offenbart so ein erfreulich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

20 Bewertungen