Wie Findus zu Pettersson kam Testbericht

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ab 3,69
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Erfahrungsbericht von bigmanu

So hat es also angefangen :o)

Pro:

kindgerechte Texte, sehr schöne Illustration, viele Details, macht einfach Spaß beim Ansehen und vorlesen

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Manchmal, wenn mal wieder die Quartalbestellung beim Bertelsmann fällig ist, dann weiß ich einfach nicht, was die nehmen soll. Leider muss man ja pro Quartal etwas abnehmen, das stört mich ein wenig an diesem Buchclub. Aber bisher habe ich noch immer etwas gefunden, und wenn es etwas für meine Kinder ist. Mein Sohn studiert den Katalog jetzt auch schon recht eifrig, und hofft, das auch für ihn etwas abfällt.


Ende letzten Jahres habe ich dort ein wunderschönes Bilderbuch für ihn bestellt, das jetzt zu seinen Lieblingsbüchern zählt. Auch unsere fast 3jährige Tochter ist von diesem Buch begeistert. Es handelt sich um das Buch „Wie Findus zu Pettersson kam“ von Sven Nordqvist. Beim Bertelsmann habe ich dafür 9,90 Euro gezahlt, der Verlagspreis liegt bei 12,00 Euro. Doch dieses Buch ist auch wirklich jeden Euro wert. Im Buchhandel kann es unter der ISBN-Nr. 3789169161 bestellt werden. Es hat einen Hardcover Einband, verfügt über 25 Seiten und ist für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren geeignet.

Die Geschichten von Pettersson, dem alten brummigen Mann und seinem Kater Findus sind bei uns sehr beliebt, und die beiden Videos, die wir haben, werden sehr oft und mit großer Begeisterung angesehen. Deshalb wollte ich unbedingt mal ein Buch für meine Kinder haben, auch wenn der Verlagspreis von 12,00 Euro nicht gerade wenig ist. Und mit dem Buch „Wie Findus zu Pettersson kam“, haben wir diese Buchreihe auch optimal angefangen, da wir so gleich erfahren, wie alles mit den beiden begann.


Am Anfang des Buches sitzen Pettersson und sein Kater Findus in der Küche, und Findus will von Pettersson eine Geschichte erzählt bekommen. Und zwar die Geschichte, wie er selber einmal verschwunden war, als er noch klein war. Und dann beginnt Pettersson zu erzählen, und der Leser erfährt, wie sich das alles zugetragen hat.

Der alte Mann, mit Namen Pettersson lebte allein in seinem Haus auf dem Lande. Doch manchmal war er recht einsam, da konnten auch seine Hühner die er sich hielt nicht viel daran ändern, und deshalb war er etwas traurig. Eines Tages unterhält er sich mit seiner Nachbarin Beda Andersson darüber, und diese merkt natürlich, das er traurig ist. Sie rät ihm, sich eine Frau anzuschaffen, aber dafür fühlt sich Pettersson zu alt. Eine Woche später kommt Beda wieder zu Pettersson, und bringt ihm einen Pappkarton mit. Auf dem Karton stand „Findus grüne Erbsen“, und es piepste daraus. Als Pettersson den Karton öffnet, entdeckt er darin einen kleinen Kater, und er freut sich sehr über diesen kleinen Kerl, den er passender weise Findus nennt.

Die beiden werden schnell Freunde, und Pettersson redet sehr viel mit Findus. Er findet es nur Schade, das sein Kater nicht antworten kann und hofft, das er das reden lernt, wenn er nur häufig genug mit ihm spricht. Und plötzlich fängt Findus tatsächlich an zu reden, er zeigt auf eine Hose die ein Clown in einer Zeitung trägt, und bekundet das er auch so eine haben möchte. Ganz glücklich darüber, was für einen wundervollen Kater er doch hat, näht ihm Pettersson solch eine Hose, und einen kleinen Hut dazu.

Die beiden haben jede Menge Spaß miteinander, und Pettersson ist jetzt auch nicht mehr einsam und traurig. Doch eines Tages ist Findus am Morgen nicht da, und Pettersson macht sich große Sorgen. Er durchsucht das ganze Haus nach dem kleinen Kater, aber er findet ihn nicht. Der neugierige kleine Kater wandert inzwischen zwischen den Wänden und unter dem Boden umher, wo die Mäuse und die kleinen Wesen, die Mucklas wohnen. Als er draußen landet begegnet er einem großen Ungeheuer, und er versteckt sich in einer Kiste mit Gerümpel. Ängstlich kauert er sich dort zusammen, und weint unglücklich vor sich hin. Zu Hilfe kommen ihm die lustigen kleinen Mucklas, indem sie Petterssons Schuhe und Socken mopsen, und mit diesen eine Spur zu der Kiste legen. So findet Pettersson seinen kleinen Kater Findus wieder, und der ist natürlich überglücklich, weil er jetzt in Sicherheit ist. Das Ungeheuer erweist sich dann als recht harmlos, es ist bloß ein alter Dachs. Und das ist die Geschichte, wie die beiden zusammengekommen sind.


Meinen Kindern, und auch meinem Männe und mir gefällt dieses Buch sehr gut. Es macht Spaß, darauf vorzulesen und sich die wunderschön gezeichneten Bilder anzusehen. Immer wieder entdecken wir auf den Bildern etwas neues, obwohl wir das Buch jetzt schon recht oft angesehen haben. Auch die Aufteilung des Buches gefällt uns sehr gut. Im oberen Viertel befindet sich der Text, und darunte5r sind dann die Zeichnungen. Mir haben schon die Bilder des Filmes sehr gut gefallen, aber das Buch ist meiner Meinung nach noch schöner.

Es ist doch wirklich interessant zu erfahren, wie Pettersson und Findus zusammengekommen sind. Und recht lustig finde ich es auch, wie Findus zu seinem Namen gekommen ist. Und hier erfährt man auch, wie die kleinen Wesen heißen, die überall im Buch zu finden sind, und die auch in den Filmen immer wieder auftauchen. Die Mucklas helfen Findus oft, und wie treiben sich überall im Haus und auf dem Grundstück von Pettersson herum. Mein Sohn ist ganz begeistert davon, das Findus reden kann. Er war doch recht enttäuscht, als ich ihm klarmachen musste, das unsere Katzen draußen wohl nicht anfangen zu reden, auch wenn wir ihnen etwas vorlesen würden. Ganz zu schweigen davon, das sie noch nicht mal zuhören oder gar stehen bleiben würden ;o)

Der alte Pettersson hat diese Probleme nicht, er hat reichlich damit zu tun, für Findus Mutter und Vater zu sein. Und Findus ist wirklich ein recht lebhaftes Kind, das viele Fragen hat und auch mal einen Streich ausheckt. Und all das wird liebenswert und in sehr schönen detailreichen Bildern von Sven Nordqvist dargestellt. „Wie Findus zu Pettersson kam“ wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch sein, das wir von diesem Autor/Zeichner gekauft haben. Mein Sohn hat schon angemeldet, das er noch weiter haben möchte. Vielleicht kann ich ja ein paar davon günstig gebraucht erwerben. Obwohl, ich würde diese Bücher mit Sicherheit nicht verkaufen, weil ich selber sogar noch meine Freude daran habe. Ich lese es meinen Kinder nur zu gerne vor, aber man braucht dafür auch etwas Zeit. Es ist nicht gerade wenig Text, und die Bilder fesseln immer wieder die Aufmerksamkeit meiner beiden Minimonster. Für eine Gute-Nacht-Geschichte ist dieses Buch meiner Meinung nach zu lang. Wir lesen es am liebsten zwischendurch.


Mein Fazit:
Ich bin echt froh, das ich dieses Buch beim Bertelsmann Buchclub gekauft haben. Jetzt wissen wir endlich, sie die Geschichte mit Pettersson und seinem Kater Findus begann, und können es immer wieder ansehen und lesen. Bücher vorlesen ist doch viel schöner als Videofilme ansehen. Die Texte sind einfach geschrieben und werden von den Kindern ohne Probleme verstanden. Die Bilder sind einfach wunderschön und liebenswert. Außerdem sind darauf viele Details zu entdecken. Von mir deshalb auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Mit Sicherheit werde ich noch weitere Bücher aus dieser Reihe kaufen.

Gruss von Eurer BigManu

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