Pegasus Mail Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Ruhollah
Pferdchen statt Fledermaus
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Seit rund 2 Wochen benutze ich ein neues E-Mail-Programm: Pegasus Mail 4. Die Fledermaus (TheBat!) habe ich aufgegeben, weil das Programm jedesmal Post abholen wollte, obwohl ich nicht mal eingewählt war. Das Problem dabei ist, dass sich das Programm nicht mit einer Fehlermeldung begnügte, sondern sich nicht mehr beenden lassen wollte, bis es endlich auf Postfächer schauen durfte. Darum wechselte ich zu Pegasus Mail und weil ich auch ein schlechtes Gewissen hatte, ein Shareware-Programm kostenlos zu nutzen (die Testphase der Fledermaus war längst überschritten). Pegasus Mail ist Freeware!
Nun, dieses Programm hat seine Vorzüge. Natürlich kann man mehrere Postfächer verwalten; das ist Standard. Außerdem ist der Programmstart wesentlich schneller. Zu jedem Postfach kann man auch Einstellungen machen, wie z. B. die Zeit, wie oft das Programm nach neuer Post schaut. Außerdem kann man einstellen, welche Post abgeholt werden soll und welche nicht, abhängig von der Größe. Neulich hatte ich so ein Fall. Jemand schickte, ich glaube ein Powerpoint-Dokument, und die Fledermaus holte den Brief nicht ab. Ich bin zu www.web.de getigert und habe diese E-Mail gleich gelöscht.
Pegasus Mail beherrscht natürlich das POP3-Format und SMTP-Format zum Versenden. Es beherrscht POP3-Format so gut, dass dies in einer kürzlich erschienenen c‘t belobigt wurde. Das Versenden von E-Mails ist ganz einfach; es kann über eine Warteschlange realisiert werden. Man schreibt alle seine Briefe, wählt sich dann ein und Pegasus kümmert sich um den Rest. Apropos POP3: Bei TheBat hatte ich das Problem, dass er nicht meine Briefe an die surfeu-Adresse abholte, die automatisch an mein web.de-Postfach weitergeleitet werden sollten. Bei Pegasus-Mail klappt das wunderbar. Anscheinend hat die Fledermaus mit web.de falsch kommuniziert. Dass ist der Beweis: POP3 beherrscht Pegasus wesentlich besser.
Die Ansicht des Pegasus Mail ist wirklich gut. Das Pferdchen als Logo ist nicht schlecht. Wenn neue Post kommt, schlägt es mit den Flügeln. Das Postfach ist in der sogenannten Drei-Fenster-Ansicht dargestellt. So kennt man das von allen herkömmlichen E-Mail-Programmen. Links sind die Ordner, rechts oben der Ordnerinhalt und rechts unten der selektierte Brief. Eine Symbolleiste und eine Menüleiste helfen beim Auffinden bestimmter Optionen. Weitersenden und Rückantworten sind ruckzuck erledigt. Dabei wird jedesmal gefragt, ob man den alten Brief zitieren will. Ganz praktisch ist das schon. Es gibt auch die Möglichkeiten, Empfangsbestätigungen u. ä. einzuholen.
Das Filtern von Briefen finde ich wichtig. Ich mache dies, solange ich E-Mail-Dienst benutze. Aber erst Pegasus Mail hat mich darin voll überzeugt. Ich kann mich noch an den Netscape Messanger 4.7 erinnert; der hat alle meine Filtereinstellungen jedes mal verworfen. Beim internen E-Mail-Programm des Opera war der gleiche Mist. Und TheBat! hat auch ab und zu herum gesponnen. Die Filter in Pegasus funktionieren wunderbar. Einmal eingestellt und Pegasus verschiebt z. B. alle Briefe mit dem Wort „debian“ (ich war für einen Tag in einer „Mailingliste“ eingeschrieben) im Absender in einen speziellen Ordner.
Was ich wirklich hervorragend finde, sind die Verteilerlisten. Eine Verteilerliste habe ich schon eingerichtet und auch schon angewendet. Als ich erfuhr, dass Die Linuxzeitung www.die.linuxzeitung.de kostenfrei ist und als ich die Seite www.ada-deutschland.de fand, wo man eine kostenfreie CD mit Compilern und Informationen über Ada beziehen kann. Ich habe eine Verteilerliste mit all den Leuten, die sich für ebendas interessieren könnten. Und es funktioniert ausgezeichnet. Natürlich sind die Verteilerlisten eng mit dem Adressbuch verknüpft. Somit kann man ganz einfach Verteilerlisten erstellen: einfach die Adressbucheinträge anklicken und einfügen.
Als Kommandozentrale bietet Pegasus Mail auch noch eine Notizfunktion. Man schaut ja schließlich täglich in auf sein Postfach und dabei stolpert man immer auch über die Notizen. Somit wird nichts so leicht vergessen.
Was ich bei all meinen vorherigen Post-Klienten vermisste, war die Möglichkeit, RTF-Dokumente zu versenden. Pegasus-Mail unterstützt dies. Endlich kann ich Fettschrift und ähnliches verwenden. HTML-Briefe dagegen hasse ich wie die Pest; Pegasus Mail unterstützt HTML-Nachrichten nur beim Empfangen, aber nicht beim Erstellen.
Was es aber zu bemängeln gilt, sind die fehlenden Import-/Exportfunktionen. Man kann keine Adressbücher und Briefordner anderer Programme importieren. Das Programm beherrscht nur das „Tagged-Format“ und „tabulatorgetrennten Text“ zum Import und Export für Adressbücher. So lese ich es in der Hilfe. Einen Menüeintrag Import/Export suche ich vergeblich. Das ist wirklich schade, denn sonst könnte man vom perfekten E-Mail-Programm sprechen. Eine deutschsprachige Hilfe, Informationen zur „Mail-Etikette“ und eine ausgefeilte Suchfunktionen runden das Programm ab.
Alles in allem ist dieses Programm aber wirklich empfehlenswert. Es ist kostenlos, auf Deutsch, es lässt sich leicht installieren und es gibt sogar eine DOS-Version. Ich benutze die Windowsversion. Die Internetseite zum Programm findet man unter http://www.pmail.com. Ich benutze die Version 4.0, aktuell ist aber Version 4.02. Das Pferd finde wirklich besser als die Fledermaus.
Nun, dieses Programm hat seine Vorzüge. Natürlich kann man mehrere Postfächer verwalten; das ist Standard. Außerdem ist der Programmstart wesentlich schneller. Zu jedem Postfach kann man auch Einstellungen machen, wie z. B. die Zeit, wie oft das Programm nach neuer Post schaut. Außerdem kann man einstellen, welche Post abgeholt werden soll und welche nicht, abhängig von der Größe. Neulich hatte ich so ein Fall. Jemand schickte, ich glaube ein Powerpoint-Dokument, und die Fledermaus holte den Brief nicht ab. Ich bin zu www.web.de getigert und habe diese E-Mail gleich gelöscht.
Pegasus Mail beherrscht natürlich das POP3-Format und SMTP-Format zum Versenden. Es beherrscht POP3-Format so gut, dass dies in einer kürzlich erschienenen c‘t belobigt wurde. Das Versenden von E-Mails ist ganz einfach; es kann über eine Warteschlange realisiert werden. Man schreibt alle seine Briefe, wählt sich dann ein und Pegasus kümmert sich um den Rest. Apropos POP3: Bei TheBat hatte ich das Problem, dass er nicht meine Briefe an die surfeu-Adresse abholte, die automatisch an mein web.de-Postfach weitergeleitet werden sollten. Bei Pegasus-Mail klappt das wunderbar. Anscheinend hat die Fledermaus mit web.de falsch kommuniziert. Dass ist der Beweis: POP3 beherrscht Pegasus wesentlich besser.
Die Ansicht des Pegasus Mail ist wirklich gut. Das Pferdchen als Logo ist nicht schlecht. Wenn neue Post kommt, schlägt es mit den Flügeln. Das Postfach ist in der sogenannten Drei-Fenster-Ansicht dargestellt. So kennt man das von allen herkömmlichen E-Mail-Programmen. Links sind die Ordner, rechts oben der Ordnerinhalt und rechts unten der selektierte Brief. Eine Symbolleiste und eine Menüleiste helfen beim Auffinden bestimmter Optionen. Weitersenden und Rückantworten sind ruckzuck erledigt. Dabei wird jedesmal gefragt, ob man den alten Brief zitieren will. Ganz praktisch ist das schon. Es gibt auch die Möglichkeiten, Empfangsbestätigungen u. ä. einzuholen.
Das Filtern von Briefen finde ich wichtig. Ich mache dies, solange ich E-Mail-Dienst benutze. Aber erst Pegasus Mail hat mich darin voll überzeugt. Ich kann mich noch an den Netscape Messanger 4.7 erinnert; der hat alle meine Filtereinstellungen jedes mal verworfen. Beim internen E-Mail-Programm des Opera war der gleiche Mist. Und TheBat! hat auch ab und zu herum gesponnen. Die Filter in Pegasus funktionieren wunderbar. Einmal eingestellt und Pegasus verschiebt z. B. alle Briefe mit dem Wort „debian“ (ich war für einen Tag in einer „Mailingliste“ eingeschrieben) im Absender in einen speziellen Ordner.
Was ich wirklich hervorragend finde, sind die Verteilerlisten. Eine Verteilerliste habe ich schon eingerichtet und auch schon angewendet. Als ich erfuhr, dass Die Linuxzeitung www.die.linuxzeitung.de kostenfrei ist und als ich die Seite www.ada-deutschland.de fand, wo man eine kostenfreie CD mit Compilern und Informationen über Ada beziehen kann. Ich habe eine Verteilerliste mit all den Leuten, die sich für ebendas interessieren könnten. Und es funktioniert ausgezeichnet. Natürlich sind die Verteilerlisten eng mit dem Adressbuch verknüpft. Somit kann man ganz einfach Verteilerlisten erstellen: einfach die Adressbucheinträge anklicken und einfügen.
Als Kommandozentrale bietet Pegasus Mail auch noch eine Notizfunktion. Man schaut ja schließlich täglich in auf sein Postfach und dabei stolpert man immer auch über die Notizen. Somit wird nichts so leicht vergessen.
Was ich bei all meinen vorherigen Post-Klienten vermisste, war die Möglichkeit, RTF-Dokumente zu versenden. Pegasus-Mail unterstützt dies. Endlich kann ich Fettschrift und ähnliches verwenden. HTML-Briefe dagegen hasse ich wie die Pest; Pegasus Mail unterstützt HTML-Nachrichten nur beim Empfangen, aber nicht beim Erstellen.
Was es aber zu bemängeln gilt, sind die fehlenden Import-/Exportfunktionen. Man kann keine Adressbücher und Briefordner anderer Programme importieren. Das Programm beherrscht nur das „Tagged-Format“ und „tabulatorgetrennten Text“ zum Import und Export für Adressbücher. So lese ich es in der Hilfe. Einen Menüeintrag Import/Export suche ich vergeblich. Das ist wirklich schade, denn sonst könnte man vom perfekten E-Mail-Programm sprechen. Eine deutschsprachige Hilfe, Informationen zur „Mail-Etikette“ und eine ausgefeilte Suchfunktionen runden das Programm ab.
Alles in allem ist dieses Programm aber wirklich empfehlenswert. Es ist kostenlos, auf Deutsch, es lässt sich leicht installieren und es gibt sogar eine DOS-Version. Ich benutze die Windowsversion. Die Internetseite zum Programm findet man unter http://www.pmail.com. Ich benutze die Version 4.0, aktuell ist aber Version 4.02. Das Pferd finde wirklich besser als die Fledermaus.
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