Persönliche Seiten Testbericht
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Erfahrungsbericht von guardien
meine welt...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
ein leben , leicht wie eine feder im sanften dahingleiten, zart gestreichelt von weichen winden... gleich dem klang einer traurigen, süßen schmerz erfühlenden melodie eines einsamen sonntag morgens... die unendlichkeit hat mich... wenn ich nur unter wasser atmen könnte...
unter die oberfläche des lebens tauchen, die leichtigkeit des seins an meinem körper spüren... dem wasser gleich.
reinheit, klarheit, verständnis, liebe... in meiner welt gibt es keine globalisierungen, konjunkturstabilisatoren und regierungsdebatten . hier fühl ich die kraft... und mich daheim. geborgenheit und die fröhlichkeit des daseins haben die angst verdrängt. Vertrauen ist nichts erzwungenes... nichts, was man erarbeiten müste... alles, was mich umgibt ist es wert, gesehen und gefühlt zu werden... die liebe und das geschenk aller erscheinungen auf dieser... meiner welt nehmen mich sanft in den arm... und lassen mich nicht fallen. gewinnen durch mich wie ich durch sie die gewissheit, daß alles gut ist... nichts gegen uns ist.
die atemlosigkeit läßt mich nur für kurze zeit diese absolute freiheit fühlen... und zwingt mich jeden augenblick... wieder und wieder... zum auftauchen an die oberfläche... in die welt des heute... in eure welt. doch das wissen um ein paradies, immer bei mir, läßt mich niemals vergessen... läßt niemals die hoffnung und mich getrennte wege gehen... meine welt ist so nah... und doch so fern... ich kann sie sehen, spüren und doch manchmal nicht. Sie ruft mich... und doch kann ich manchmal nur einen entfernten klang ihrer stimme fühlen... aber sie ist da... und ich werde sie finden. Ich werde dort wohnen und mein glück finden... und teilen... in ihr... auf ewig.
weint doch nicht freunde... denn endlich fühl ich mich leicht...
in gedanken an sie
ich.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-27 23:35:18 mit dem Titel augenblicke
so... was ist hier eigentlich los? ich sehe den ganzen tag nur menschen, welche permanent aneinander vorbeilaufen ohne sich auch nur einmal anzusehen, geschweigedenn miteinander zu reden. sie reden schon irgenwie, aber irgendwie auch nicht wirklich. es gab nie so viele menschen auf diesen planeten wie heute und doch hat man sich noch nie so einsam gefühlt. eine natürliche gegenreaktion der menschlichen spezies ist es in diesem fall, seine „welt„ so zu verkleinern, daß sie sich nur aus vertrauten zusammensetzt. eine der ansichten des babilonische prinzips verdeutlicht dieses verhalten, indem es die anonyme außenwelt als „babylon„ bezeichnet und seine eigene kleine welt, sein zu hause im kreise seiner gefährten, die eigentlich relevant existierende ist. wenn man zur arbeit geht oder sonst irgendwie seine eigen kreierte welt verläßt, betritt man babylon. das ist ähnlich wie westberlin in der ddr. auch wenn dieser vergleich sehr stark hinkt und nur zur optischen verdeutlichung dienen soll.
aber das essenzielle problem ist ja nicht dieser fakt, sondern die daraus resultierende folge.
die aufsplittung der spezies mensch in einzelne gruppen.
dadurch entstehen und entstanden:
-rassismus
-krieg
-diskriminierung
-egoismus
-neid
-hass
-verfolgung
-korruption
-ungleichheit
-soziale mißstände
-tod
-verderben
-ungleichheit
diese unnatürlichen, dem menschen eigentlich nicht eigenen charaktermißbildungen sind hervorgerufen durch die entstehung babylons. babylon ist historisch und religiös gesehen eine zusammenfassung, ein synonym, eine verbildlichung für die genannten eigenschaften unserer heutigen gesellschaft. in ihr zählt nur materieller oder geheuchelt emotionaler wert. hervorgerufen wurde es durch das langsame, aber stetige vergessen der menschlichkeit... des mensch seins... der zusammengehörigkeit... der gleichheit. dieser prozess ist schon über einen so langen zeitraum fortgeschritten, das es unmöglich erscheint, die vorstellung und frühere echtheit des paradieses in realität zu wandeln. es gibt nur eine lösung vor dem sicheren untergang der jetzt als richtig angesehenen zivilisation. es ist nicht die revolution mit waffen, nicht der wirtschaftsreichtum, nicht der ultimative atombunker...
„wenn alle die welt retten wöllten, hätten wir´s schon längst getan.„
dieses zitat spiegelt nur oberflächlich gesehen resignation wieder, denn wenn man die tiefer intension darin betrachtet, ist es nicht ansrengend oder erfordert keine besondere eigenschaften die welt zu „erretten„... es ist nur ein lächeln für und von jedem von uns. wir werden uns wundern, wie sich alles verändert, verbessert, erleichtert...
babylon stirbt... ob mit oder ohne uns entscheiden wir.
vielen dank für ihre aufmerksamkeit
ich.
32 Bewertungen, 6 Kommentare
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25.08.2002, 02:40 Uhr von Daisyflower80
Bewertung: sehr hilfreichFür meinen Geschmack zu "schwafelilg", sorry.
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12.06.2002, 00:10 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichIch vermag Ihnen durchaus zu folgen, weiß aber um die historisch bewiesene Neigung des Menschen, sich in Gruppen aufzuspalten. Das dient der eigenen Identifikation u. der Wahrung der Verschiedenartigkeiten innerhalb der Spezies. Es führte dazu,
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31.05.2002, 16:15 Uhr von total.eclipse
Bewertung: sehr hilfreichich glaube dazu brauche ich wohl nicht mehr viel zu schreiben.. sei mir gegrüßt!
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30.05.2002, 16:34 Uhr von hidaka
Bewertung: sehr hilfreichMal wieder meine Meinung, Le Guardian. Ist der Mensch wohl doch von Mardock aus dem Fleisch des bösen Verräters erschaffen worden? Die Frage, ob jeder die Welt retten will... ich will es nicht. Ich reiß mir doch nicht den Hin**** auf, damit
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28.05.2002, 20:33 Uhr von Filledor
Bewertung: sehr hilfreichRespekt - und doch fehlt die andere Sichtweise um das Bild vollständig zu machen.
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28.05.2002, 12:13 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichmuss ich später noch mal lesen und kommentieren... Gruß, nosianai
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