Der Regenbogenfisch (gebundene Ausgabe) Testbericht


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Erfahrungsbericht von dik1609
Der Klassiker entzückt immer noch
Pro:
Wunderschöne Bilder, eine kindgerechte Moral
Kontra:
Im Normalfall hoher Preis für das Buch
Empfehlung:
Ja
Der Kauf
Gerade einmal 50 Cent bezahlte die beste Ehefrau von allen für dieses ausgesprochen gut erhaltene Buch (4. Auflage aus dem Jahr 1992), dem seine Jahre in der Stadtbücherei nicht anzusehen sind. Für diesen Preis allerdings wird es ansonsten schwerlich zu erhalten sein, bei buecher.de zum Beispiel werden für eine Neuauflage des Nord-Süd-Verlags aus dem Jahre 2013 stolze 15,95 Euro für das gebundene Werk mit 28 Seiten verlangt.Das Aussehen
Das Buch im Großformat 30 mal 22 Zentimeter ist in fester Pappe gebunden. Schon das in grün-blau gehaltene Titelbild sieht ansprechend aus, denn auf ihm werden zwar Name des Autoren, seines Werkes und des Verlages genannt, im Mittelpunkt aber steht die Zeichnung des namensgebenden bunten Fisches mit zahlreichen silberfarbenen Schuppen. Auch im Inneren des Buches dominieren die Zeichnungen, die zumeist eine Doppelseite einnehmen, jeweils den Fisch im Mittelpunkt haben und von nur wenig Text begleitet werden.Der Inhalt (Buch-Rückseite)
Der Regenbogenfisch ist mit seinem schillernden Schuppenkleid der allerschönste Fisch im Ozean. Da er aber auch eitel und stolz ist, wird er mit der Zeit immer einsamer. Da merkt er, dass man Freunde nicht durch Schönheit gewinnen kann. Er überwindet seinen Stolz und versucht, den anderen Fischen Freude zu bereiten.Der Autor
Der Autor und Illustratur Marcus Pfister wurde 1960 in Bern geboren. Nach einem Besuch der Kunstgewerbeschule Bern absolvierte Pfister für vier Jahre eine Lehre zum Grafiker und arbeitete anschließend als solcher für eine Werbeagentur, konzentrierte sich ab 1983 aber auf eine Karriere als Künstler im Bereich Skulptur und Fotografie. 1986 brachte er sein erstes Bilderbuch, "Die Müde Eule", heraus. Ein weltweiter Erfolg gelang ihm ab 1992 mit "Der Regenbogenfisch". Pfister gestaltete daraufhin einige weitere Bücher mit dem Regenbogenfisch als Hauptfigur. Die Bücher zum Regenbogenfisch wurden in über 80 Sprachen übersetzt und haben sich über 15 Millionen mal verkauft. Der amerikanische Fernsehsender PBC produzierte 2000 eine 26-teilige Zeichentrickserie auf Basis von Pfisters Geschichte. Pfister arbeitet bei seinen Illustrationen mit Aquarellen. Er lebt in Bern.Meine Meinung
Beide Kinder saßen mit mir zusammen auf dem Sofa, eines rechts, eines links von mir. Sie hatten schon das Titelbild des Buches bestaunt und wollten nun der Geschichte im Inneren lauschen. Wir verwendeten allerdings letztlich etwas mehr Zeit auf die Bilder als auf den Text, denn die silberfarbenen Schuppen des Regenbogenfisches lassen sich auch ertasten, sie sind glatter als das sie umgebende Papier. Und so wurde immer wieder - eigentlich auf jeder Seite - der schöne Fisch ertastet und bewundert. Doch der Text geht eben mit den Bildern einher, denn erzählt wird, wie der Regenbogenfisch es zunächst ablehnt, den anderen Fischen eine seiner Glitzer-Schuppen abzugeben, woraufhin er immer einsamer wird. Erst als der Oktopus ihm empfiehlt, mit den anderen Fischen zu teilen und er diesem Rat nach und nach folgt, findet der Regenbogenfisch auch Freunde - und die sind nun auch im Bild mit jeweils einer glänzenden Schuppe zu ersehen und ertasten. Das Vorlesen des kurzen Textes hätte sicherlich nur einige wenige Minuten in Anspruch genommen, doch immer wieder mussten die Bilder bestaunt und angefasst werden - und so dauerte das Bewältigen des Buches sicherlich eine halbe Stunde, wobei es mich schon erstaunte, dass beide Kinder so lange Geduld aufbrachten.Wie gesagt: In erster Linie lebt dieses Buch von den wunderschönen Bildern. Aber natürlich hat die Geschichte auch eine Moral, die meiner Meinung nach auch schon von ganz kleinen Kindern verstanden wird, denn: Teilen macht Freude und Freunde, Arroganz und Eitelkeit machen einsam. Das wird am Beispiel des Fisches sehr deutlich. Und so wurde es denn auch noch einmal der vierjährigen Enkeltochter erklärt: Wenn sie im Kindergarten andere Kinder an ihrem Spiel teilhaben lässt, dann macht das mehr Spaß, als alle Spielsachen an sich zu raffen und sich damit allein in eine Ecke zu setzen - und genau das wurde von ihr auch so bestätigt. "Ich gebe immer etwas ab", sagte sie - und sorgte damit für ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht des Großvaters, der übrigens vor vielen, vielen Jahren auch schon der eigenen Tochter die Geschichte vom Regenbogenfisch vorgelesen hatte. Merke: Klassiker der Kinderbuchliteratur bereiten auch viele Jahre später noch Freude.
35 Bewertungen, 12 Kommentare
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22.10.2013, 19:53 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichdas ist ein wunderbares buch
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04.10.2013, 00:32 Uhr von InteressierterIgel
Bewertung: sehr hilfreichGut und übersichtlich geschrieben! :-) LG
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02.10.2013, 07:15 Uhr von VWCorrado2012
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Bericht... SH und glg.
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02.10.2013, 07:09 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGLG SIMONE
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01.10.2013, 18:49 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollLG Damaris
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01.10.2013, 16:12 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDas hatte meine Tochter in ihrer KiGa Zeit auch :-)
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01.10.2013, 15:22 Uhr von BoxerRocko
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße
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01.10.2013, 13:13 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichSchön berichtet. LG Mona
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01.10.2013, 11:43 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichAnnabelle sendet dir liebe Grüße
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01.10.2013, 10:17 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh :))
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01.10.2013, 08:42 Uhr von Magicfinger
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Buch - LG Magicfinger
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01.10.2013, 08:27 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~+
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