Ravensburger Phase 10 Testbericht

ab 24,35
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von wirnhier

Mischung aus Strategie und Glück

4
  • Präsentation:  durchschnittlich
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut
  • Das Spiel für:  Hobby-Spieler
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

Schnell erklärt und immer wieder spielbar ohne lange Weile zu bekommen.

Kontra:

Für Strategen zu viel Glück im Spiel.

Empfehlung:

Ja

Ich liebe ja Kartenspiele, die man jederzeit zur Seite legen kann. Damit meine ich einen Abbruch des Spiels mit einem Ergebnis, dass jedes Spiel zu jeder Zeit beendet werden kann ist ja klar.

Bei Phase 10 ist das leider nicht so, wenn man das einmal angefangen hat, dann sollte man das auch zu Ende spielen. So empfinde ich zumindest.

Trotzdem bringt es Laune.

1. Spielgelegenheiten
2. Wer Bock hat, die Regeln
3. Schlusskommentar


1. Gelegenheiten:
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Überraschungsbesuch:
Für einen Überraschungsbesuch meist ein geeignetes Spiel. Es ist recht schnell erklärt und man muß auch gar nicht alles erklären, nach der ersten gespielten Runde wird deutlich ob noch Fragen auftauchen, meisten erklärt eine Runde jedoch alles von selbst, tja, und schon geht es los.

Gestresste Abende:
Keiner hat Lust sich noch aufzuraffen, der Arbeitstag war lang oder man kehrt von einem Event am Nachmittag zurück. Alle sind unentschlossen und wollen aber doch nicht mehr zu einem großen Event aufbrechen. Dann Karten rausholen und Laune steigern. Achtung, wenn ihr nicht aufpasst, dann wird aus so einem angebrochenen Abend aber durchaus auch eine lange Nacht. Komplizierte Spiele scheitern in solch einer Stimmung meist schon an den zu erklärenden Regeln, sind sie einmal erklärt ist so viel Zeit ins Land gezogen, dass die ersten die Segel streichen und aufbrechen ohne gespielt zu haben.

Bahnfahrten und Reisen:
Wenn es gilt Zeit zu überbrücken, dann kann man ich sehe was, was du nicht siehst spielen. Doch wer ein wenig Platz hat, um die Karten auszulegen, der kann schon auf der Reise spielen. Am Urlaubsort gibt es auch durchaus ein paar Phasen, in denen man die Phasen auslegen sollte, weil die Zeit nicht vergeht.

Und euch fallen sicher noch viel mehr Orte und Gelegenheiten für das Spiel ein...!!!


2. Das Spiel (ein paar Regeln und so):
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Die Karten sind ähnlich wie beim Romeé: vier Farben von 1 bis 12.

Dazu gibt es ein paar Joker, die nicht austauschbar sind und ein paar Aussetzkarten.

Gelegt wird auch so ähnlich, es gibt unterschiedliche Phasen, die gelegt werden müssen. Diese Phasen werden auf der Hand gesammelt. Dazu hat man 10 Karten auf der Hand und bei jedem Zug wird eine Karte aufgenommen und wieder abgegeben.

Dieses Karten nehmen ist ählich wie beim Schwimmen (Ein Kartenspiel mit einem Skartblatt, das je nach Region sehr unterschiedliche Namen besitzt). Es gibt einen verdekten Stapel und einen offenen Ablegehaufen. Eine der jeweils obersten Karten darf gezogen und auf die Hand genommen werden.

Vervollständigt die soeben gezogene Karte die aktuelle Phase, so kann diese abgelegt werden. Die restlichen Handkarten werden durch Anlegen an der eigenen Phase oder den Phasen anderer abgelegt.

Die 10 Phasen:

01: 2 Drillinge
02: 1 Drilling + 1 Viererfolge
03: 1 Vierling + 1 Viererfolge
04: 1 Siebenerfolge
05: 1 Achterfolge
06: 1 Neunerfolge
07: 2 Vierlinge
08: 7 Karten einer Farbe
09: 1 Fünfling + 1 Zwilling
10: 1 Fünfling + 1 Drilling

Jeder erarbeitet sich seine Phasen selbst. Das heißt die Phasen werden nach dem Auslegen abgeharkt. Legt jemand in einer Spielrunde alle Karten ab, so beendet der oder die die Runde und wer noch alle Karten auf der Hand hat, der muß in der nächsten Runde an seiner \'alten\' Phase erneut arbeiten.

Das führt dazu, dass nachher jeder unterschiedliche Phasen zusammensammelt und weil die Phasen unterschiedlich schwer sind passiert es sehr oft, dass einige zu Beginn die Phasen schnell beisammen haben und andere abhängen, doch die holen später wieder auf und werden sogar manchmal eher mit allen Phasen fertig.

Das macht einen großen Reiz des Spieles aus. Die Unterschiedlichkeit der Phasen verhilft dazu, dass das Spiel bis zum endgültigen Ende offen bleibt.


Aussetzen:
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Diese Karte kann quer über den Tisch gelegt werden. Nicht wie bei MauMau, dass der linke Nachbar die Karte bekommt. Derjenige, der diese Karte vor sich auf dem Tisch liegen hat, der darf in jener Runde nur diese Aussetzen Karte auf den Ablegehaufen legen. Tja.


Spieldauer:
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Na, das kann schon gut zwischen 45 und 60 Minuten dauern, bis der erste alle 10 Phasen abgeharkt hat.



3. Schlusskommentar:
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Just have fun :o)

24 Bewertungen, 6 Kommentare

  • schaefchen01

    14.10.2005, 20:20 Uhr von schaefchen01
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh! LG Sabine

  • Shagrath2

    13.10.2005, 08:49 Uhr von Shagrath2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Karten Spiele treiben mich immer irgendwie zur Weißglut (verliere immer ^^), aber schöner Bericht ^^

  • campino

    10.10.2005, 18:26 Uhr von campino
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht. <br/>LG, Andrea

  • Mamafabian

    08.10.2005, 14:44 Uhr von Mamafabian
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein sh von mir

  • Chrillemaus

    04.10.2005, 01:29 Uhr von Chrillemaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    kenne ich garnicht aber schön beschrieben. LG Martina

  • Julia__88

    26.09.2005, 18:04 Uhr von Julia__88
    Bewertung: sehr hilfreich

    das Spiel auch, finds richtig gut...