Ravensburger Phase 10 Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von dynahsl
Karten spielen einmal anders
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein kurzer Abstecher in die Spieleabteilung eines Supermarktes und die immerwährende Suche nach interessanten Spielen, die man gut zu zweit, aber auch mit mehreren Spielern spielen kann - und, die dazu noch recht kostengünstig sind.
So entschieden wir uns nach kurzem umsehen und mangels der großen Auswahl ziemlich schnell für Phase 10, ein Kartenspiel.
Spielmaterial
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Phase 10 besteht aus 108 Spielkarten. Ähnlich wie ein Canasterspiel sind die Karten in 4 Farben mit den Werten 1 - 12 aufgeteilt. Dazu kommen 6 Joker und 4 Aussetzen-Karten.
Um während des Spiels die Überischt über die Phasen (Erklärung folgt) zu behalten gibt es Karten, die in diversen Sprachen (deutsch, englich, französich, spanisch, ...) die Phasen beschreiben.
Spielablauf
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Jeder erhält 10 Karten. Jedesmal, wenn man am Zug ist, darf man zuerst eine Karte ziehen (entweder vom verdeckten Stapel, oder die letzte Ablagekarte) und am Ende seines Zuges wieder eine ablegen.
Ziel des Spieles ist es, die jeweilige Phase, in der man sich befindet, zu sammeln.
die Phasen
------------------
Es gibt, wie der Name schon sagt, 10 Phasen:
Phase 1: 2 Drillinge
Phase 2: 1 Drilling + 1 Viererfolge
Phase 3: 1 Vierling + 1 Viererfolge
Phase 4: 1 Siebenerfolge
Phase 5: 1 Achterfolge
Phase 6: 1 Neunerfolge
Phase 7: 2 Vierlinge
Phase 8: 7 Karten einer Farbe
Phase 9: 1 Fünfling + 1 Zwilling
Phase 10: 1 Fünfling + 1 Drilling
Folgen sind zB 1,2,3,4,...
Mehrlinge sind zB 1,1,1,1
Begonnen wird mit der Phase 1. Hat ein Spieler die erste Phase gesammelt so darf er sie, wenn er am Zug ist, auf den Tisch legen. Anschließend gilt es, so schnell wie möglich die restlichen Handkarten los zu werden. Man kann diese an seine eigene Phase, oder an die der Mitspieler anlegen. Die Joker dienen als Platzhalter und können jede Karte, mit Ausnahme der Aussetzen Karte, ersetzen.
Beendet ein Spieler eine Runde, so zählen die restlichen Handkarten der Mitspieler Minuspunkte. Jeder Spieler der Runde, der die Phase abgelegt hat, steigt in die nächste Phase auf, unabhängig davon, ob er Minuspunkte erhielt oder nicht.
Um dem Spiel etwas mehr Reiz und Abwechslung zu geben, gibt es diverse Varianten zu spielen. In der Anleitung sind bereits folgende vorgeschlagen:
Varianten
------------------
1. Man spielt 10 Durchgänge. In jedem Durchgang wird die dazugehörige Phase gespielt und zwar von allen. Wer die Phase beendet und seine Handkarten ablegt erhält Null Punkte, alle anderen erhalten die Minuspunkte ihrer Handkarten.
- verkürzt die Spielzeit ungemein. Ist aber gerade bei wenigen Spielern auch vorteilhaft, da man sonst ziemlich in Rückstand geraten kann.
2. Es werden nur bestimmte Phasen gespielt.
- das ist meiner Ansicht nach eine recht langweilige Variante, sie kann aber sehr gut ausgebaut werden.
3. Die \'Klopf\'-Variante. Wenn ein Spieler eine abgeworfene Karte gebrauchen kann, so klopft er auf denTisch und erhält sie. Er kann dann, wenn möglich, eine Phase ablegen. Eine Karte muss er ablegen.
- Gerade bei größeren Spielgruppen ist diese Variante interessant. Es besteht nicht mehr so leicht die Möglichkeit allen Gegnern die Karten zu verweigern. Nach einer gewissen Zeit weiß man bei bestimmten Phasen was der Mitspieler benötigt.
4. Die Phasen werden in willkürlicher Reihenfolge gespielt. Wer eine Phase auslegt, markiert dies und muss diese Phase nicht mehr ausspielen.
- Da es bei dieser Variante meist vorkommt, dass die Spieler unterschiedliche Phasen sammeln, eignet sie sich nicht für 2 Spieler.
Zu diesen vorgegebenen Varianten kann man selbstverständlich eigene erfinden. Es funktioniert auch sehr gut, mehrere Varianten zu verknüpfen.
Variante 2 und 4: Das funktioniert dann genau gleich wie bei Variante 4. Dadurch dass weniger Phasen gespielt werden, verringert sich die Spieldauer. Wir haben diese variante nur einmal, in einer sehr großen Gruppe gespielt.
Variante 3 und 4: Für mittelgroße Gruppen, die gerne mit etwas Geschwindigkeit und Taktik spielen, eigent sich diese Kombination besonders gut. Hierbei bleibt auch das Verhältnis der bereits ausgelegten Phasen der einzelnen Spieler recht konstant, da gezielt ein Spieler, der in Führung liegt, behindert werden kann.
Varianten für 2 Spieler
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Diese Varianten haben wir uns selber ausgedacht um das Spiel zu Zweit zu verlängern und zu erschweren.
Selbstverständlich können auch diese Varianten untereinander und mit den vorgegebenen kombiniert werden.
+ Bei allen Phasen müssen die Mehrlinge von unterschiedlichen Farben (bei mehr als 4, müssen alle 4 vorkommen) und die Folgen von einer Farbe sein.
Dabei bemerkt man natürlich schnell, was der Gegner sammelt und kann ihm somit ziemlich leicht Steine in den Weg räumen. Die Phase 8 haben wir einfach weiter vor gereiht, da ansonsten der Schwierigkeitsgrad nicht ansteigt.
+ Der Spieler, der als erster an der Reihe ist, bestimmt, welche Phase gespielt wird. Er hat somit den Vorteil, dass er anhand seiner Handkarten bereits hinetwa voraussehen kann, welche Phase er am ehesten erreicht.
Wir haben diese Variante noch etwas verschärft, indem wir dem Ansager, wenn er seine Phase nicht erreichte, die doppelten Minuspunkte gaben.
Fazit
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Das Positive:
Phase 10 eignet sich laut Hersteller für 2 - 6 Spieler. Dank der verschiedenen Spielvarianten ist es aber auch problemlos möglich eine größere Gruppe von Spielern zu haben.
Die Varianten, die immer wieder verändert werden können, sorgen auch dafür, dass das Spielen nicht langweilig wird.
Durch die Varianten kann man im Vorhinein bereits beeinflussen wie lange ein Spiel circa dauern wird. Phase 10 eignet sich also auch gut mal für zwischendurch.
Das Negative:
Phase 10 könnte problemlos auch mit einem herkömmlichen Canasta- Kartenspiel gespielt werden. Man bezahlt eigentlich nur die Spielregel, aber das ist ja bei vielen Kartenspielen so.
Da das Spiel nicht in einer kleinen Kartenverpackung sondern in einer Schachtel verpackt ist, ist es zum Mitnehmen manchmal etwas sperrig. Ein Haushaltsgummi oder eine alte Kartenverpackung kann da aber Abhilfe schaffen.
Für ein Kartenspiel bietet Phase 10 sehr viel Abwechslung und Spielspass. Die Regeln können einfach oder komplex gestaltet werden, es ist somit für Kinder genauso wie für Erwacchsene, für Gelegenheitsspieler und für Freaks geeignet.
Für einen Preis von DM 20 bietet es ganz schön viel, oder?
Viel Freude beim Spielen. Über Vorschläge von Varianten würde ich mich sehr freuen.
lg dynah
Schwierigkeitsgrad: abhängig von der Variante
Ein Spiel für...: jedermann, vom Kind bis zum Freak
Spielerzahl: 2-6 (gegebenenfalls mehr)
Spieldauer: von Variante und Spielerzahl abhängig
So entschieden wir uns nach kurzem umsehen und mangels der großen Auswahl ziemlich schnell für Phase 10, ein Kartenspiel.
Spielmaterial
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Phase 10 besteht aus 108 Spielkarten. Ähnlich wie ein Canasterspiel sind die Karten in 4 Farben mit den Werten 1 - 12 aufgeteilt. Dazu kommen 6 Joker und 4 Aussetzen-Karten.
Um während des Spiels die Überischt über die Phasen (Erklärung folgt) zu behalten gibt es Karten, die in diversen Sprachen (deutsch, englich, französich, spanisch, ...) die Phasen beschreiben.
Spielablauf
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Jeder erhält 10 Karten. Jedesmal, wenn man am Zug ist, darf man zuerst eine Karte ziehen (entweder vom verdeckten Stapel, oder die letzte Ablagekarte) und am Ende seines Zuges wieder eine ablegen.
Ziel des Spieles ist es, die jeweilige Phase, in der man sich befindet, zu sammeln.
die Phasen
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Es gibt, wie der Name schon sagt, 10 Phasen:
Phase 1: 2 Drillinge
Phase 2: 1 Drilling + 1 Viererfolge
Phase 3: 1 Vierling + 1 Viererfolge
Phase 4: 1 Siebenerfolge
Phase 5: 1 Achterfolge
Phase 6: 1 Neunerfolge
Phase 7: 2 Vierlinge
Phase 8: 7 Karten einer Farbe
Phase 9: 1 Fünfling + 1 Zwilling
Phase 10: 1 Fünfling + 1 Drilling
Folgen sind zB 1,2,3,4,...
Mehrlinge sind zB 1,1,1,1
Begonnen wird mit der Phase 1. Hat ein Spieler die erste Phase gesammelt so darf er sie, wenn er am Zug ist, auf den Tisch legen. Anschließend gilt es, so schnell wie möglich die restlichen Handkarten los zu werden. Man kann diese an seine eigene Phase, oder an die der Mitspieler anlegen. Die Joker dienen als Platzhalter und können jede Karte, mit Ausnahme der Aussetzen Karte, ersetzen.
Beendet ein Spieler eine Runde, so zählen die restlichen Handkarten der Mitspieler Minuspunkte. Jeder Spieler der Runde, der die Phase abgelegt hat, steigt in die nächste Phase auf, unabhängig davon, ob er Minuspunkte erhielt oder nicht.
Um dem Spiel etwas mehr Reiz und Abwechslung zu geben, gibt es diverse Varianten zu spielen. In der Anleitung sind bereits folgende vorgeschlagen:
Varianten
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1. Man spielt 10 Durchgänge. In jedem Durchgang wird die dazugehörige Phase gespielt und zwar von allen. Wer die Phase beendet und seine Handkarten ablegt erhält Null Punkte, alle anderen erhalten die Minuspunkte ihrer Handkarten.
- verkürzt die Spielzeit ungemein. Ist aber gerade bei wenigen Spielern auch vorteilhaft, da man sonst ziemlich in Rückstand geraten kann.
2. Es werden nur bestimmte Phasen gespielt.
- das ist meiner Ansicht nach eine recht langweilige Variante, sie kann aber sehr gut ausgebaut werden.
3. Die \'Klopf\'-Variante. Wenn ein Spieler eine abgeworfene Karte gebrauchen kann, so klopft er auf denTisch und erhält sie. Er kann dann, wenn möglich, eine Phase ablegen. Eine Karte muss er ablegen.
- Gerade bei größeren Spielgruppen ist diese Variante interessant. Es besteht nicht mehr so leicht die Möglichkeit allen Gegnern die Karten zu verweigern. Nach einer gewissen Zeit weiß man bei bestimmten Phasen was der Mitspieler benötigt.
4. Die Phasen werden in willkürlicher Reihenfolge gespielt. Wer eine Phase auslegt, markiert dies und muss diese Phase nicht mehr ausspielen.
- Da es bei dieser Variante meist vorkommt, dass die Spieler unterschiedliche Phasen sammeln, eignet sie sich nicht für 2 Spieler.
Zu diesen vorgegebenen Varianten kann man selbstverständlich eigene erfinden. Es funktioniert auch sehr gut, mehrere Varianten zu verknüpfen.
Variante 2 und 4: Das funktioniert dann genau gleich wie bei Variante 4. Dadurch dass weniger Phasen gespielt werden, verringert sich die Spieldauer. Wir haben diese variante nur einmal, in einer sehr großen Gruppe gespielt.
Variante 3 und 4: Für mittelgroße Gruppen, die gerne mit etwas Geschwindigkeit und Taktik spielen, eigent sich diese Kombination besonders gut. Hierbei bleibt auch das Verhältnis der bereits ausgelegten Phasen der einzelnen Spieler recht konstant, da gezielt ein Spieler, der in Führung liegt, behindert werden kann.
Varianten für 2 Spieler
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Diese Varianten haben wir uns selber ausgedacht um das Spiel zu Zweit zu verlängern und zu erschweren.
Selbstverständlich können auch diese Varianten untereinander und mit den vorgegebenen kombiniert werden.
+ Bei allen Phasen müssen die Mehrlinge von unterschiedlichen Farben (bei mehr als 4, müssen alle 4 vorkommen) und die Folgen von einer Farbe sein.
Dabei bemerkt man natürlich schnell, was der Gegner sammelt und kann ihm somit ziemlich leicht Steine in den Weg räumen. Die Phase 8 haben wir einfach weiter vor gereiht, da ansonsten der Schwierigkeitsgrad nicht ansteigt.
+ Der Spieler, der als erster an der Reihe ist, bestimmt, welche Phase gespielt wird. Er hat somit den Vorteil, dass er anhand seiner Handkarten bereits hinetwa voraussehen kann, welche Phase er am ehesten erreicht.
Wir haben diese Variante noch etwas verschärft, indem wir dem Ansager, wenn er seine Phase nicht erreichte, die doppelten Minuspunkte gaben.
Fazit
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Das Positive:
Phase 10 eignet sich laut Hersteller für 2 - 6 Spieler. Dank der verschiedenen Spielvarianten ist es aber auch problemlos möglich eine größere Gruppe von Spielern zu haben.
Die Varianten, die immer wieder verändert werden können, sorgen auch dafür, dass das Spielen nicht langweilig wird.
Durch die Varianten kann man im Vorhinein bereits beeinflussen wie lange ein Spiel circa dauern wird. Phase 10 eignet sich also auch gut mal für zwischendurch.
Das Negative:
Phase 10 könnte problemlos auch mit einem herkömmlichen Canasta- Kartenspiel gespielt werden. Man bezahlt eigentlich nur die Spielregel, aber das ist ja bei vielen Kartenspielen so.
Da das Spiel nicht in einer kleinen Kartenverpackung sondern in einer Schachtel verpackt ist, ist es zum Mitnehmen manchmal etwas sperrig. Ein Haushaltsgummi oder eine alte Kartenverpackung kann da aber Abhilfe schaffen.
Für ein Kartenspiel bietet Phase 10 sehr viel Abwechslung und Spielspass. Die Regeln können einfach oder komplex gestaltet werden, es ist somit für Kinder genauso wie für Erwacchsene, für Gelegenheitsspieler und für Freaks geeignet.
Für einen Preis von DM 20 bietet es ganz schön viel, oder?
Viel Freude beim Spielen. Über Vorschläge von Varianten würde ich mich sehr freuen.
lg dynah
Schwierigkeitsgrad: abhängig von der Variante
Ein Spiel für...: jedermann, vom Kind bis zum Freak
Spielerzahl: 2-6 (gegebenenfalls mehr)
Spieldauer: von Variante und Spielerzahl abhängig
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