SpellForce: The Order Of Dawn (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von tobistumpf
Zu Diensten, Runenkrieger!
Pro:
Grafik, Kampagne
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor circa 3 Monaten erschien SpellForce in den Regalen der Computerspielehändler. Trotz der nicht immer ganz so guten Bewertungen diverser Spielzeitschriften, wie etwa der GameStar, habe ich es mir zugelegt. Ob ich es empfehle könnt ihr jetzt lesen.
Kampagne
Am Beginn der Kampagne kann man sich einen Avatar (was das ist, erkläre ich weiter unten) zusammenstallen oder aus einigen Vorgefertigten einen auswählen. Nach einem circa 5 minütigem Video beginnt dann erst mal das Tutorial, falls man es vorher nicht ausgestellt hat. In ihm werden alle Funktionen des Spiels erklärt, allerdings dauert es auch 2 Stunden und ist nicht sehr spannend. Ich würde es aber trotzdem empfehlen, weil man sonst nur schwer zurecht kommt. Nachher fängt dann die eigentliche Kampagne an, man startet auf einem Gebirgspfad auf der Insel Graufurt. Insgesamt gibt es 21 dieser Inseln die allesamt sehr abwechslungsreich sind auf jeder gibt es mindestens eine Hauptmission und meistens auch einige Nebenmissionen. Oft muss man auf Karten ziemlich weite Wege zurücklegen, die Zeit kann man aber dann beim Inventarordnen oder anschauen verbringen. Seelensteine dienen dazu, sich schnell auf eine andere Insel zu begeben sodass man auch mal einige in der Kampagne aufeinanderfolgende Karten überspringen kann, vorausgesetzt man war schon mal dort. In den Städten begegnet man immer wieder Händlern bei denen man sich mit nützlichen Sachen eindecken kann. Insgesamt dauert die Kampagne sehr lange wird aber trotzdem nur an ganz wenigen Stellen kurz langweilig. Ich spiele sie schon seit etwa 30 Stunden und bin gerademal bei der Hälfte.
Der Avatar
Er ist die Hauptfigur in SpellForce. Als einzige Einheit im Spiel kann er Stufen aufsteigen und sich so weiterentwickeln und verbessern. Neben einigen Attributen wie etwa Stärke oder Intelligenz gibt es noch viele Fertigkeiten. Zu jeder Hauptfertigkeit gehören vier Nebenfertigkeiten. So kann man ihn entweder zum Magier, Kämpfer oder auch zum Heiler ausbilden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Avatar mit Rüstungen, Waffen, Ringen usw. auszurüsten, was man übrigens auch mit den Helden machen kann. Anders als bei den Halden und anderen Einheiten kann man beim Avatar in die 3rd Person Sicht wechseln. In ihr lässt er sich entweder mit den Pfeiltasten oder mit WASD wie in einem Rollenspiel steuern. Sobald der Avatar stirbt wird er an den nächsten Seelenstein wieder zum Leben erweckt.
Inventar
Das Inventar, das es nur in der Kampagne gibt, ist in mehrere Kategorien eingeteilt. Ganz oben ist das Statusmenu der Halden. Darunter befinden sich alle Ausrüstungsgegenstände, die man bei sich hat, blöderweise brauchen gleiche Gegenstände immer ein eigenes Fach. Das ist aber nicht all zu schlimm, da das Inventar unendlich groß ist. Danach folgen die Menus für Zaubersprüche und Runen, zuletzt kommen noch die besonderen Gegenstände, etwa Edelsteine oder Questgegenstände, und das Questbuch.
Missionen
Die Hauptmissionen sind oft etwas langweilig, weil man meistens nur ein gegnerisches Lager zerstören oder einen Feind besiegen muss. Weil alles, was man schon aufgebaut hat, verschwindet, sobald man die Karte verlässt, ist man gezwungen, die Hauptmission einer Karte am Stück zu erfüllen falls man nicht noch mal von vorne beginnen möchte. Dafür sind die Nebenmissionen um so spannender. Z.B muss man einmal einen Riesen besiegen. Da er viel zu stark ist, schleicht man sich erst mal nachts an ihn heran und tauscht sein Futter mit einem Stück vergiftetem Rindfleisch. Wenn der Riese dann morgens sein Frühstück eingenommen hat, ist er leichte Beute für den Avatar und die Helden. Ziemlich oft gehen die Nebenmissionen über mehrere Karten, einige, die man am Anfang bekommt, kann man erst in der Mitte der Kampagne lösen.
Die verschiedenen Rassen
Bei SpellForce kann man 6 verschiedene Rassen spielen: Die Menschen, Zwerge und Elfen auf der hellen Seite, Orks, Trolle und Dunkelelfen auf der dunklen. Bei den Gebäuden unterscheiden sie sich wenig, abgesehen von den Aussehen. Zwergengebäude sind natürlich etwas kleiner, die der Elfen filigraner. Jedes Volk hat drei Haupthäuser, die für den Bau verschiedener Rohstoff- und Einheitenproduktionsgebäude benötigt werden. Die Einheiten unterscheiden sich da schon mehr: Die Elfen bevorzugen Fernkämpfer oder Magier, die Zwerge, Orks und Trolle setzen auf geballte Nahkampfkraft, die Menschen mögen es gemixt und die Dunkelelfen werden nur mit Zauberern glücklich. Damit es einigermaßen ausgeglichen ist, hat jede Rasse einen Heiler und mindestens einen Nahkämpfer. Neben den \"normalen\" Einheiten gibt es noch für jedes Volk einen superstarken Titanen und der Avatar kann unabhängig von der Rasse bis zu 5 Helden an einem speziellen Monument herbeirufen. Auch bei den Rohstoffen gibt es Differenzen. Jede Partei benötigt immer nur 4-5 der 7 verschiedenen Rohstoffe. Jedes Volk braucht Nahrung um das Einheitenlimit zu erhöhen, die anderen (Holz, Stein, Eisen, Lenya, Aria und Mondsilber) werden nur zur Hälfte benötigt. Die Elfen haben als einzige Rasse die Möglichkeit, mit Hilfe eines Forsthauses einen Wald neu zu bepflanzen, die anderen Rohstoffe wachsen von alleine nach allerdings sehr langsam.
Das Bausystem
In diesem Punkt unterscheidet sich SpellForce sehr stark von anderen Strategiespielen. Um an Arbeiter zu kommen, muss man sie an einem speziellen Monument herbeirufen. Dazu benötigt man aber erst die jeweilige Arbeiterrune, von denen es für jedes Volk eine gibt. Wenn man erst mal Arbeiter hat, verläuft der Rest eigentlich wie gewohnt. Die Häuser und Einheiten kann man aber auch nur bauen wenn man die richtige Spruchrolle besitzt.
Multiplayer
Am Beginn jedes Multiplayermatches kann sich jeder Spieler einen Avatar aussuchen, der schon voll ausgerüstet und ausgebildet ist. Deswegen gibt\'s auch kein Inventar und man kann keine Stufen steigen. Insgesamt gibt es etwa 15 Karten, die schön designt sind. Insgesamt können 8 Spieler an einer Partie teilnehmen, mindestens müssen es zwei sein. Spielen kann man über LAN und Internet.
Schade finde ich, dass es keine Zufallskarte oder ähnliches gibt. Deswegen kann man nur Kampagne oder Multiplayer spielen. Allerdings dürfte die Kampagne auch eine Zeit lang reichen.
Grafik/Sound
Die Grafik ist fast perfekt, zumindest für ein Strategiespiel. Selbst in der 3rd-Person Sicht sehen die Häuser, Bäume und Einheiten sehr realistisch aus. Die Schatten, die die Einheiten werfen zeigen auch genau ihre Umrisse, falls man sie nicht auf Stufe 1 stehen hat. Der Übergang von Tag zu Nacht und andersrum geht zwar immer sehr ruckhaft, allerdings ist das zu verkraften. In der Strategieansicht gibt es 4 verschiedene Zoomstufen, von denen ich die dritte am besten finde, weil man so den besten Überblick hat.
Der Sound ist gut, die Musik passt allerdings perfekt zu dem Spiel und wird immer den jeweiligen Situationen, wie etwa Kampf, angepasst. Die Eiheitenantworten, wenn man ihnen Befehle erteilt sind jedoch nicht immer ganz passend, z.B. halten sie es für einen Hinterhalt, wenn sich eine Einheit beim Angreifen verletzt. Dafür sind die restlichen Sounds ziemlich schön anzuhören.
Fazit
Von SpellForce war ich sofort fasziniert, als ich angefangen habe, es zu spielen. Es ist ein sehr gelungener Strategie- /Rollenspielmix mit einer stimmungsvollen Kampagne und mal was anderes als die bekannten Strategiespiele. Der Multiplayer ist wegen einiger fehlender Features der Kampagne nicht ganz so toll, aber immer noch gut. Da das Spiel noch ganz neu ist, kostet es zwar um die 40 Euro, ist das Geld aber allemal wert.
lg Tobias
Kampagne
Am Beginn der Kampagne kann man sich einen Avatar (was das ist, erkläre ich weiter unten) zusammenstallen oder aus einigen Vorgefertigten einen auswählen. Nach einem circa 5 minütigem Video beginnt dann erst mal das Tutorial, falls man es vorher nicht ausgestellt hat. In ihm werden alle Funktionen des Spiels erklärt, allerdings dauert es auch 2 Stunden und ist nicht sehr spannend. Ich würde es aber trotzdem empfehlen, weil man sonst nur schwer zurecht kommt. Nachher fängt dann die eigentliche Kampagne an, man startet auf einem Gebirgspfad auf der Insel Graufurt. Insgesamt gibt es 21 dieser Inseln die allesamt sehr abwechslungsreich sind auf jeder gibt es mindestens eine Hauptmission und meistens auch einige Nebenmissionen. Oft muss man auf Karten ziemlich weite Wege zurücklegen, die Zeit kann man aber dann beim Inventarordnen oder anschauen verbringen. Seelensteine dienen dazu, sich schnell auf eine andere Insel zu begeben sodass man auch mal einige in der Kampagne aufeinanderfolgende Karten überspringen kann, vorausgesetzt man war schon mal dort. In den Städten begegnet man immer wieder Händlern bei denen man sich mit nützlichen Sachen eindecken kann. Insgesamt dauert die Kampagne sehr lange wird aber trotzdem nur an ganz wenigen Stellen kurz langweilig. Ich spiele sie schon seit etwa 30 Stunden und bin gerademal bei der Hälfte.
Der Avatar
Er ist die Hauptfigur in SpellForce. Als einzige Einheit im Spiel kann er Stufen aufsteigen und sich so weiterentwickeln und verbessern. Neben einigen Attributen wie etwa Stärke oder Intelligenz gibt es noch viele Fertigkeiten. Zu jeder Hauptfertigkeit gehören vier Nebenfertigkeiten. So kann man ihn entweder zum Magier, Kämpfer oder auch zum Heiler ausbilden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Avatar mit Rüstungen, Waffen, Ringen usw. auszurüsten, was man übrigens auch mit den Helden machen kann. Anders als bei den Halden und anderen Einheiten kann man beim Avatar in die 3rd Person Sicht wechseln. In ihr lässt er sich entweder mit den Pfeiltasten oder mit WASD wie in einem Rollenspiel steuern. Sobald der Avatar stirbt wird er an den nächsten Seelenstein wieder zum Leben erweckt.
Inventar
Das Inventar, das es nur in der Kampagne gibt, ist in mehrere Kategorien eingeteilt. Ganz oben ist das Statusmenu der Halden. Darunter befinden sich alle Ausrüstungsgegenstände, die man bei sich hat, blöderweise brauchen gleiche Gegenstände immer ein eigenes Fach. Das ist aber nicht all zu schlimm, da das Inventar unendlich groß ist. Danach folgen die Menus für Zaubersprüche und Runen, zuletzt kommen noch die besonderen Gegenstände, etwa Edelsteine oder Questgegenstände, und das Questbuch.
Missionen
Die Hauptmissionen sind oft etwas langweilig, weil man meistens nur ein gegnerisches Lager zerstören oder einen Feind besiegen muss. Weil alles, was man schon aufgebaut hat, verschwindet, sobald man die Karte verlässt, ist man gezwungen, die Hauptmission einer Karte am Stück zu erfüllen falls man nicht noch mal von vorne beginnen möchte. Dafür sind die Nebenmissionen um so spannender. Z.B muss man einmal einen Riesen besiegen. Da er viel zu stark ist, schleicht man sich erst mal nachts an ihn heran und tauscht sein Futter mit einem Stück vergiftetem Rindfleisch. Wenn der Riese dann morgens sein Frühstück eingenommen hat, ist er leichte Beute für den Avatar und die Helden. Ziemlich oft gehen die Nebenmissionen über mehrere Karten, einige, die man am Anfang bekommt, kann man erst in der Mitte der Kampagne lösen.
Die verschiedenen Rassen
Bei SpellForce kann man 6 verschiedene Rassen spielen: Die Menschen, Zwerge und Elfen auf der hellen Seite, Orks, Trolle und Dunkelelfen auf der dunklen. Bei den Gebäuden unterscheiden sie sich wenig, abgesehen von den Aussehen. Zwergengebäude sind natürlich etwas kleiner, die der Elfen filigraner. Jedes Volk hat drei Haupthäuser, die für den Bau verschiedener Rohstoff- und Einheitenproduktionsgebäude benötigt werden. Die Einheiten unterscheiden sich da schon mehr: Die Elfen bevorzugen Fernkämpfer oder Magier, die Zwerge, Orks und Trolle setzen auf geballte Nahkampfkraft, die Menschen mögen es gemixt und die Dunkelelfen werden nur mit Zauberern glücklich. Damit es einigermaßen ausgeglichen ist, hat jede Rasse einen Heiler und mindestens einen Nahkämpfer. Neben den \"normalen\" Einheiten gibt es noch für jedes Volk einen superstarken Titanen und der Avatar kann unabhängig von der Rasse bis zu 5 Helden an einem speziellen Monument herbeirufen. Auch bei den Rohstoffen gibt es Differenzen. Jede Partei benötigt immer nur 4-5 der 7 verschiedenen Rohstoffe. Jedes Volk braucht Nahrung um das Einheitenlimit zu erhöhen, die anderen (Holz, Stein, Eisen, Lenya, Aria und Mondsilber) werden nur zur Hälfte benötigt. Die Elfen haben als einzige Rasse die Möglichkeit, mit Hilfe eines Forsthauses einen Wald neu zu bepflanzen, die anderen Rohstoffe wachsen von alleine nach allerdings sehr langsam.
Das Bausystem
In diesem Punkt unterscheidet sich SpellForce sehr stark von anderen Strategiespielen. Um an Arbeiter zu kommen, muss man sie an einem speziellen Monument herbeirufen. Dazu benötigt man aber erst die jeweilige Arbeiterrune, von denen es für jedes Volk eine gibt. Wenn man erst mal Arbeiter hat, verläuft der Rest eigentlich wie gewohnt. Die Häuser und Einheiten kann man aber auch nur bauen wenn man die richtige Spruchrolle besitzt.
Multiplayer
Am Beginn jedes Multiplayermatches kann sich jeder Spieler einen Avatar aussuchen, der schon voll ausgerüstet und ausgebildet ist. Deswegen gibt\'s auch kein Inventar und man kann keine Stufen steigen. Insgesamt gibt es etwa 15 Karten, die schön designt sind. Insgesamt können 8 Spieler an einer Partie teilnehmen, mindestens müssen es zwei sein. Spielen kann man über LAN und Internet.
Schade finde ich, dass es keine Zufallskarte oder ähnliches gibt. Deswegen kann man nur Kampagne oder Multiplayer spielen. Allerdings dürfte die Kampagne auch eine Zeit lang reichen.
Grafik/Sound
Die Grafik ist fast perfekt, zumindest für ein Strategiespiel. Selbst in der 3rd-Person Sicht sehen die Häuser, Bäume und Einheiten sehr realistisch aus. Die Schatten, die die Einheiten werfen zeigen auch genau ihre Umrisse, falls man sie nicht auf Stufe 1 stehen hat. Der Übergang von Tag zu Nacht und andersrum geht zwar immer sehr ruckhaft, allerdings ist das zu verkraften. In der Strategieansicht gibt es 4 verschiedene Zoomstufen, von denen ich die dritte am besten finde, weil man so den besten Überblick hat.
Der Sound ist gut, die Musik passt allerdings perfekt zu dem Spiel und wird immer den jeweiligen Situationen, wie etwa Kampf, angepasst. Die Eiheitenantworten, wenn man ihnen Befehle erteilt sind jedoch nicht immer ganz passend, z.B. halten sie es für einen Hinterhalt, wenn sich eine Einheit beim Angreifen verletzt. Dafür sind die restlichen Sounds ziemlich schön anzuhören.
Fazit
Von SpellForce war ich sofort fasziniert, als ich angefangen habe, es zu spielen. Es ist ein sehr gelungener Strategie- /Rollenspielmix mit einer stimmungsvollen Kampagne und mal was anderes als die bekannten Strategiespiele. Der Multiplayer ist wegen einiger fehlender Features der Kampagne nicht ganz so toll, aber immer noch gut. Da das Spiel noch ganz neu ist, kostet es zwar um die 40 Euro, ist das Geld aber allemal wert.
lg Tobias
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