Phil Collins Testbericht

Phil-collins
ab 7,81
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Erfahrungsbericht von Joyride

Keine Knaller, dennoch klasse!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

***Tracks***
1.Wake Up Call
2.Come With Me
3.Testify
4.Don’t Get Me Started
5.Swing Low
6.It’s Not Too Late
7.This Love This Heart
8.Driving Me Crazy
9.The Least You Can Do
10.Can’t Stop Loving You
11.Thru My Eyes
12.You Touch My Heart

***Fakts***
Erscheinungsdatum: 11. November 2002
Label: Wea (Warner Vertrieb)
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

***Lieder***
Wake up Call & Testify: Diese beiden Lieder sind relative schnulzig und nicht gerade mein Geschmack. Als ich kürzlich zum ersten mal \"Can\'t Stop Loving You\" im Radio gehört habe, habe ich mich nur noch zu einem Achselzucken durchringen können.
The Least You Can Do: \"The Least You Can Do\" z.B. hätte ein wirklich gutes, ergreifendes Herz-Schmerz-Lied im Sinne von \"If Leaving Me Is Easy\" oder \"You Know What I Mean\" werden können; mit dem, was daraus geworden ist, könnte man allerdings jede Auto- oder Joghurt-Werbung unterlegen.
Wake Up Call: \"Wake Up Call\" lässt - ganz entfernt, aber immerhin - an eine Mischung aus \"Two Hearts\" und \"Invisible Touch\" denken, und auch \"Don\'t Get Me Started\" lässt wenigstens kurzzeitig aufhorchen.
Come With Me & You Touch My Heart: \"Come With Me\" oder \"You Touch My Heart\" - das ist einfach nur langweilig, leidenschaftslos, leer, kurz: eigentlich völlig überflüssig.
Can\'t Stop Loving You: Die Drums auf \"Can\'t stop loving you\" klingen klasse, dass ist wohl aber leider auch der einzige Lichtblick bei diesem Stück.
Driving me crazy: Bei \"Driving me crazy\", dem schnellsten Song auf der Platte, unweigerlich an den ganzen Dance - Schrott in den Charts

***Fazit***
Man musste lange genug darauf warten, bis der Stahlkocher aus England nach seinem Welterfolg mit Tarzan endlich ein neues Werk auf den Tisch legt. Ich gebe gerne zu, dass ich ein großer Freund der Musik von Phil Collins bin und mit Spannung auf das erste Soloalbum seit Jahren gewartet hat. Doch die Enttäuschung ist groß. Denn das seit gut ein paar Woche vorliegende, neue Album „Testify\" kann an die großen Erfolge des Altmeisters nicht heranreichen. Da wurde viel experimentiert, der Meister hat den Computer entdeckt und diese technische Errungenschaft an zu vielen Stellen des Albums für sich arbeiten lassen. Testify ist ein Collins Album, das sich ganz im Musikstil der 80er Jahre hält. Sicher, der geneigte Hörer ist nach dem Welterfolg Tarzan verwöhnt. Jedoch verspricht die absolut sauber produzierte Scheibe mehr, als sie halten kann. Es warten wenige Überraschungsmomente auf den Konsumenten, Phil Collins wirkt gehetzt, von Plattenfirma oder Management, von wem auch immer. Jedoch hat es dies nicht besser gemacht. Denn ohne Zweifel gehört er zu einem der grandiosesten Musiker, die das Musikbiz hervorgebracht hat Seine Musik wollen wir nicht vermissen, aber „Testify\" wird nicht als sein glorreichstes Werk eingehen, dafür ist es zu durchsichtig, bietet keine Überraschungsmomente. Die zahlreichen Experimente scheinen nur halbherzig zu Ende gebracht zu sein und man denkt jeden Moment, dass es nun aber gleich passiert, der große Knall, den alle bisherigen Songs von Phil Collins in sich hatten, aber das ist bei „Testify\" nicht der Fall. Man findet die gewohnten Balladen, auch viele eingängige Popnummern, die versuchen zu grooven. Richtig Laune macht das aber alles nicht. Das Album ist nett, gut geeignet für eine kleine Party unter Freunden. Aber der Hit, der unter jedem Weihnachtsbaum liegen muss, ist es nicht.

Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und nun warte ich schon voll Spannung auf eure Kommentare!

bYe euer Joyride

© Joyride 2002-11-28

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