Philadelphia (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von cybermanu01
Ein Film der Menschen aufwecken soll
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben,
ich möchte euch heute von einem Film berichten, der mich schon vor einigen Jahren sehr beeindruckt hat:
der Film "Philadelphia".
Der Inhalt:
Der Anwalt Andrew Beckett arbeitet in einer angesehenen Anwaltskanzlei, er ist sehr erfolgreich und gerne gesehen unter seinen Kollegen, bis bei ihm AIDS ausbricht. Andrew Beckett hat sich vor einigen Jahren mit dem HIV Virus infiziert. Daraufhin wird er von seinen Chefs entlassen, sie tun dies unter Vorspielung falscher Tatsachen, indem sie Beckett eine Falle stellen.
Andrew versucht verzweifelt einen Anwalt zu finden, der sich mit seinem Fall befassen will. Nach einigen Terminen sucht er den erfolgreichen und berühmten TV-Anwalt Joe Miller auf.
Miller hat anfangs Zweifel und ist genauso unvoreingenommen, wie andere, die nichts über das Virus wissen. Er denkt sogar, dass er sich durch einen Händedruck möglicherweise angesteckt hat. Er äußerst sich zunächst nicht zu dem Fall, aber als er einen Vorfall in der Bibliothek mitbekommt, wo Beckett von einem Angestellten schlecht behandelt wird, entschliesst er sich den Fall zu übernehmen.
Er muss feststellen, dass seine Einstellung gegenüber Schwulen falsch war und seine gesamte Familie beginnt ein Stück von Andrews Leben zu werden. Andrew wird im Laufe des Prozesses gegen seine ehemaligen Arbeitgeber immer schwächer, doch es zeichnet sich ab, dass sie Erfolg haben werden.
Gegen Ende des Prozesses bricht er zusammen und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden, der Kampf mit dem Tod beginnt.
Während Andrew mit dem Virus kämpft, setzt sich Joe mit dem Prozess auseinander und sie gewinnen ihn.
Beckett kann leider nicht bei der Urteilsverkündung dabei sein, aber seine Familie und Freunde feiern mit ihm im Krankenhaus. Kurze Zeit nach dem Ende des Prozesses verstirbt Andrew Beckett.
Die Charaktere und Schauspieler:
Tom Hanks in der Rolle des Andrew Beckett. Hanks spielt diese Rolle so ergreifend, berührend und überzeugend, dass er den Oscar als bester Schauspieler 100*ig verdient hat. Tom Hanks zeigt allen Skeptikern, dass man dieses Thema auch sehr eindrucksvoll darstellen kann. Es ist zwar nahezu ein Tabuthema, aber mit diesem Film wurden Akzente gesetzt!
Und selbstverständlich hat er viele zum Nachdenken gebracht, die Vorurteile gegenüber Schwulen oder Aids-Infizierten haben. Es wurde vielen die Augen geöffnet.
Denzel Washington in der Rolle des erfolgsverwöhnten Anwalts Joe Miller. Eine perfekte Rolle für Denzel Washington. Zunächst ist seine Einstellung so, wie es bei vielen von uns beim ersten Kontakt mit AIDS ist, die Angst überwiegt. Aber Joe Miller zeigt uns, das AIDS nicht in der Luft rumfliegt und das man sich durchaus mit Infizierten beschäftigen kann. Ich finde er zeigt in beeindruckenderweise, dass nicht mal so ein routinierter Anwalt perfekt ist und ebenfalls Probleme mit Schwulen hat. Aber man sollte Menschen niemals wegen ihrer sexuellen Neigungen verurteilen!
Antonie Banderas als Miguel Alvarez. Meiner Meinung nach eine geniale Rolle von ihm. Er bleibt ordentlich im Hintergrund, aber er unterstützt seinen Freund Andrew mit all seinen Kräften, auch wenn er teilweise am Rande der Verzweifelung ist gelingt es ihm immerwieder Andrew noch aufzubauen.
Die Partner der Kanzlei spiegeln genau die Gesellschaft wider. Denn meist ist es doch wirklich so, dass homosexuelle und besonders AIDS infizierte bis auf das Übelste diskriminiert werden und von der Gesellschaft gemobbt aber besonders gemieden werden.
Meine persönliche Meinung zum Film und zu der Thematik:
Also ich finde, man sollte die sexuellen Neigungen aller akzeptieren und auch tolerieren. Selbstverständlich schaut es immer etwas eigenartig aus, wenn da nicht, wie in den meisten Fällen, Mann und Frau händchenhaltend gesehen werden, sondern zwei gleichgeschlechtige, aber was soll man gegen seine sexuellen Neigungen tun? Jeder der schonmal geliebt hat, oder zumindest die Anziehungskraft eines Partners oder eines Freundes gespürt hat, der weiss genau, dass man sie nicht unterbinden kann. Also wieso sollten es dann die Homosexuellen?
Ich finde es ok! Der Film hat ein ganz anderes Bild auf die Schwulen geworfen, natürlich tauchen auch wieder viele Vorurteile auf, aber im Grunde sind sie doch so wie du und ich. Das sieht man besonders daran, dass die übrigen Anwälte in der Kanzlei eine ganze Weile nichts von Andrews Neigung bemerkt haben.
Das Thema Aids ist sehr schwierig zu behandeln, der Film behandelt die Thematik aber sehr gut. Zum einen zeigt er deutlich, dass man keine Scheu haben muss vor Infizierten und zum anderen zeigt er auch die Qualen, die man mit dem Virus durchleben muss. Ich finde es grauenvoll, dass HIV positive so von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Ich kann es nicht nachvollziehen, natürlich gibt es immer Gefahren evtl. mit Blut in Kontakt zu kommen. Aber wenn man vorsichtig ist kann doch eigentlich nichts passieren.
Ich muss euch sagen, ich finde diesen Film erstaunlich anschaulich und beängstigend, weil uns gezeigt wird, das die Gesellschaft die Schwulen und Aids-Infizierten als Aussätzige behandelt.
Wir leben im 21. Jahrhundert und es wird immer von Toleranz und Akzeptanz geredet, aber wo ist sie denn???
Schauspieler: Tom Hanks (Andrew Beckett), Denzel Washington (Joe Miller), Antonio Banderas (Miguel Alvarez),
Joanne Woodward (Sarah Beckett), Jason Robards (Charles Wheeler), Robert Ridgely (Walter Kenton), Mary Steenburgen (Belinda Conine), Charles Napier (Richter Garnett), Roger Corman (Mr. Laird), Roberta Maxwell (Richterin Tate)
Regiesseur: Jonathan Demme
Musik: Howard Shore
Laufzeit: 125 Minuten
Übrigens ist der Soundtrack zum Film auch sehr beeindruckend. Bruce Springsteen hat für seinen Songs "Streets of Philadelphia" auch einen Oscar im Jahr 1993 bekommen.
Ein wirklich toller Film, der mir immerwieder die Tränen in die Augen treibt!
Gruss eure Manu
ich möchte euch heute von einem Film berichten, der mich schon vor einigen Jahren sehr beeindruckt hat:
der Film "Philadelphia".
Der Inhalt:
Der Anwalt Andrew Beckett arbeitet in einer angesehenen Anwaltskanzlei, er ist sehr erfolgreich und gerne gesehen unter seinen Kollegen, bis bei ihm AIDS ausbricht. Andrew Beckett hat sich vor einigen Jahren mit dem HIV Virus infiziert. Daraufhin wird er von seinen Chefs entlassen, sie tun dies unter Vorspielung falscher Tatsachen, indem sie Beckett eine Falle stellen.
Andrew versucht verzweifelt einen Anwalt zu finden, der sich mit seinem Fall befassen will. Nach einigen Terminen sucht er den erfolgreichen und berühmten TV-Anwalt Joe Miller auf.
Miller hat anfangs Zweifel und ist genauso unvoreingenommen, wie andere, die nichts über das Virus wissen. Er denkt sogar, dass er sich durch einen Händedruck möglicherweise angesteckt hat. Er äußerst sich zunächst nicht zu dem Fall, aber als er einen Vorfall in der Bibliothek mitbekommt, wo Beckett von einem Angestellten schlecht behandelt wird, entschliesst er sich den Fall zu übernehmen.
Er muss feststellen, dass seine Einstellung gegenüber Schwulen falsch war und seine gesamte Familie beginnt ein Stück von Andrews Leben zu werden. Andrew wird im Laufe des Prozesses gegen seine ehemaligen Arbeitgeber immer schwächer, doch es zeichnet sich ab, dass sie Erfolg haben werden.
Gegen Ende des Prozesses bricht er zusammen und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden, der Kampf mit dem Tod beginnt.
Während Andrew mit dem Virus kämpft, setzt sich Joe mit dem Prozess auseinander und sie gewinnen ihn.
Beckett kann leider nicht bei der Urteilsverkündung dabei sein, aber seine Familie und Freunde feiern mit ihm im Krankenhaus. Kurze Zeit nach dem Ende des Prozesses verstirbt Andrew Beckett.
Die Charaktere und Schauspieler:
Tom Hanks in der Rolle des Andrew Beckett. Hanks spielt diese Rolle so ergreifend, berührend und überzeugend, dass er den Oscar als bester Schauspieler 100*ig verdient hat. Tom Hanks zeigt allen Skeptikern, dass man dieses Thema auch sehr eindrucksvoll darstellen kann. Es ist zwar nahezu ein Tabuthema, aber mit diesem Film wurden Akzente gesetzt!
Und selbstverständlich hat er viele zum Nachdenken gebracht, die Vorurteile gegenüber Schwulen oder Aids-Infizierten haben. Es wurde vielen die Augen geöffnet.
Denzel Washington in der Rolle des erfolgsverwöhnten Anwalts Joe Miller. Eine perfekte Rolle für Denzel Washington. Zunächst ist seine Einstellung so, wie es bei vielen von uns beim ersten Kontakt mit AIDS ist, die Angst überwiegt. Aber Joe Miller zeigt uns, das AIDS nicht in der Luft rumfliegt und das man sich durchaus mit Infizierten beschäftigen kann. Ich finde er zeigt in beeindruckenderweise, dass nicht mal so ein routinierter Anwalt perfekt ist und ebenfalls Probleme mit Schwulen hat. Aber man sollte Menschen niemals wegen ihrer sexuellen Neigungen verurteilen!
Antonie Banderas als Miguel Alvarez. Meiner Meinung nach eine geniale Rolle von ihm. Er bleibt ordentlich im Hintergrund, aber er unterstützt seinen Freund Andrew mit all seinen Kräften, auch wenn er teilweise am Rande der Verzweifelung ist gelingt es ihm immerwieder Andrew noch aufzubauen.
Die Partner der Kanzlei spiegeln genau die Gesellschaft wider. Denn meist ist es doch wirklich so, dass homosexuelle und besonders AIDS infizierte bis auf das Übelste diskriminiert werden und von der Gesellschaft gemobbt aber besonders gemieden werden.
Meine persönliche Meinung zum Film und zu der Thematik:
Also ich finde, man sollte die sexuellen Neigungen aller akzeptieren und auch tolerieren. Selbstverständlich schaut es immer etwas eigenartig aus, wenn da nicht, wie in den meisten Fällen, Mann und Frau händchenhaltend gesehen werden, sondern zwei gleichgeschlechtige, aber was soll man gegen seine sexuellen Neigungen tun? Jeder der schonmal geliebt hat, oder zumindest die Anziehungskraft eines Partners oder eines Freundes gespürt hat, der weiss genau, dass man sie nicht unterbinden kann. Also wieso sollten es dann die Homosexuellen?
Ich finde es ok! Der Film hat ein ganz anderes Bild auf die Schwulen geworfen, natürlich tauchen auch wieder viele Vorurteile auf, aber im Grunde sind sie doch so wie du und ich. Das sieht man besonders daran, dass die übrigen Anwälte in der Kanzlei eine ganze Weile nichts von Andrews Neigung bemerkt haben.
Das Thema Aids ist sehr schwierig zu behandeln, der Film behandelt die Thematik aber sehr gut. Zum einen zeigt er deutlich, dass man keine Scheu haben muss vor Infizierten und zum anderen zeigt er auch die Qualen, die man mit dem Virus durchleben muss. Ich finde es grauenvoll, dass HIV positive so von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Ich kann es nicht nachvollziehen, natürlich gibt es immer Gefahren evtl. mit Blut in Kontakt zu kommen. Aber wenn man vorsichtig ist kann doch eigentlich nichts passieren.
Ich muss euch sagen, ich finde diesen Film erstaunlich anschaulich und beängstigend, weil uns gezeigt wird, das die Gesellschaft die Schwulen und Aids-Infizierten als Aussätzige behandelt.
Wir leben im 21. Jahrhundert und es wird immer von Toleranz und Akzeptanz geredet, aber wo ist sie denn???
Schauspieler: Tom Hanks (Andrew Beckett), Denzel Washington (Joe Miller), Antonio Banderas (Miguel Alvarez),
Joanne Woodward (Sarah Beckett), Jason Robards (Charles Wheeler), Robert Ridgely (Walter Kenton), Mary Steenburgen (Belinda Conine), Charles Napier (Richter Garnett), Roger Corman (Mr. Laird), Roberta Maxwell (Richterin Tate)
Regiesseur: Jonathan Demme
Musik: Howard Shore
Laufzeit: 125 Minuten
Übrigens ist der Soundtrack zum Film auch sehr beeindruckend. Bruce Springsteen hat für seinen Songs "Streets of Philadelphia" auch einen Oscar im Jahr 1993 bekommen.
Ein wirklich toller Film, der mir immerwieder die Tränen in die Augen treibt!
Gruss eure Manu
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