Erfahrungsbericht von Chandlerer
Früh übt sich...
Pro:
man kann wichtige Erfahrungen fürs spätere Berufsleben sammeln, nette Abwechslung zum Schulalltag
Kontra:
kann auch anstrengend sein
Empfehlung:
Ja
Hallo,
heute möchte ich über ein Thema schreiben, was am anfang dieses Jahres ziemlich beschäftigt hat. Da war es nämlich soweit, ich sollte in mein Schülerpraktikum gehen. Die Vorbereitungen dafür liefen allerdings schon fast ein Jahr vorher ab. Uns wurde gesagt, dass wir uns rechtzeitig bei unserem Betrieb bewerben müssen, da sonst schlechte Chancen auf einen Praktikumsplatz bestehen. ImNachhinein muss ich sagen, dass es zumindest bei mir nicht nötig war sich früh zu bewerben, da Steuerberater oft sowieso keine Praktikanten nehmen, wegen des Dat6enschutzes. Durch einige Kontakte habe ich aber doch einen Platz bei einem Steuerberater bekommen, und von meinen Erfahrungen möchte ich euch heute berichten.
[-+-]Die Wahl des Betriebes[-+-]
Die Wahl des Betriebes sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden. Man sollte dabei auf folgende Punkte achten:
- was interessiert mich?
- was macht mir spaß?
- wo habe ich gute Chancen auf einen Platz?
Von einigen Lehrern wird empfohlen einen Betrieb auszuwählen, mit dem man eigentlich überhaupt nichts am Hut hat. Dies kann sehr interessant sein, denn welcher Schüler mit Abi wird wohl in seinem späteren Leben in einer Autowerkstatt arbeiten? So kann man Erfahrungen sammeln, die man im späteren Leben vielleicht nicht mehr macht.
Ich habe mich allerdings anders entschieden, ich habe einen Platz gewählt, der mich interessiert und der mir Spaß macht. Da mein Vater eine Steuerberatungskanzlei hat und ich nur darauf warte sie später zu übernehmen ist ein Praktikumsplatz bei einer Steuerberatungskanzlei natürlich perfekt.
Meiner Meinung nach sollte man bei der Wahl eines Praktikums auf jeden Fall mehrere Möglichkeiten im Auge behalten, da es auch immer Ablehnungen geben wird.
[-+-]Bewerbung[-+-]
Auf diesen Punkt möchte ich jetzt nicht näher eingehen, da dies schon einen Bericht für sich alleine beanspruchen würde, aber die Dinge, die man bei einem Bewerbungsschreiben beachten muss werden vor dem Praktikum natürlich im Unterricht behandelt.
In einigen Fällen brauch man allerdings auch kein Bewerbungsschreiben. Bei vielen Betrieben reicht es, wenn man sich persönlich dort vorstellt. Dies kommt auch immer besser an. Wenn man dann aufgefordert wird ein Bewerbungsschreiben zu verfassen oder zu einem Bewerbungsgespräch wiederzukommen kann man dies ja immer noch tun, aber besonders wenn man sich sehr frühzeitig bewirbt kommt es immer gut an, wenn man sich persönlich beim Betrieb vorstellt.
[-+-]Verhalten beim Betrieb[-+-]
Sicher kennt jeder schon von der Grundschule an bestimmte Verhaltens- und Gesprächsregeln (hat wohl jeder mal aufgestellt). Im normalen Unterricht werden diese wohl nicht immer eingehalten (ok ich gebs zu, ich hab noch keine Stunde erlebt in der ich nicht mindestens ein paar Worte mit meinem Nachbarn gewechselt habe). Während des Praktikums sollte man allerdings doch etwas, naja, etwas \"höflicher\" sein, denn man muss immer bedenken, dass man in dem Betrieb nur Gast ist und jederzeit rausgeworfen werden kann. Man sollte immer konzentriert bleiben, denn die Aufgaben die man dort erfüllen muss sind doch für die meisten recht neu (wenn es nicht gerade kopieren oder Kaffee kochen ist). Man sollte also immer höflich zu allen Mitarbeitern sein und seine Arbeit sorgfältig durchführen.
[-+-]Probleme bei der Bewältigung der Tätigkeiten[-+-]
Wenn man eine Aufgabe bekommt, die man nicht alleine bewältigen kann sollte man sich nicht scheuen, einen Mitarbeiter zu fragen. Meistens gibt es im Betrieb auch immer eine Person, zu der man einen besonderen Kontakt hat und den man immer alles fragen kann (so war es zumindest immer bei mir).
Dabei sollte man aber auch darauf Acht geben, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit für einen da sein können, schließlich ist das Berufsleben nicht wie in der Schule, wo die Lehrer fürs Fragen beantworten bezahlt werden.
[-+-]Probleme mit dem Chef[-+-]
Es kommt immer wieder vor, dass die Chefs die Praktikanten besonders schlecht behandeln oder ihnen Aufgaben geben, die a)sie nicht bewältigen können oder b) nicht dem Jugendschutzgesetz entsprechen. Jeder, der sich ungerecht behandelt fühlt sollte nicht direkt mit dem Arbeitgeber darüber sprechen, denn dafür sind die Vertrauenslehrer da. Jeder Schüler bekommt während des Praktikums einen Vertrauenslehrer zugewiesen, der auch einmal während des Praktikums vorbeischaut. Diesen sollte man ansprechen, denn dafür sind sie da. Wenn die Probleme mit dem Arbeitgeber nicht gelöst werden können hilft auch die Schule dabei kurzfristig einen anderen Praktikumsbetrieb aufzutreiben.
[-+-]Nach dem Praktikum[-+-]
Bei den meisten hat sich die Sache nach dem Praktikum vollstens erledigt. ich finde allerdings, man sollte sich danach erst richtig Gedanken machen, denn durch die Erfahrungen die man während des Praktikums gesammelt hat kann man durchaus überlegen, ob man diesen Beruf später ausüben möchte oder nicht.
Bei mir hat sich nur das bestätigt, was auch schon vor dem Praktikum feststand: Ich will Steuerberater werden und mit dem Praktikum habe ich einen großen Schritt in diese richtung getätigt, denn ich weiß was mich in diesem Beruf erwartet. Außerdem scheine ich ein gutes Händchen für einen guten Praktikumsplatz zu haben, denn mein Arbeitgeber hat sich sogar dazu entschlossen mich nach dem Praktikum weiterzubeschäftigen. Und seitdem arbeite ich dort zwei mal die Woche.
[-+-]Praktikumsbericht[-+-]
Jeder Schüler muss nach dem Praktikum einen Praktikumsbericht anfertigen. Dabei bekommt man genaue Anweisungen von der Schule, wie dieser aussehen muss. dies ist von Schule zu Schule verschieden, manche erwarten nur ca. 5 Seiten, andere gar 20.
Da es immer verschieden ist kann ich auch nur einen einzigen Tipp geben: frühzeitig anfangen. In meiner Klasse, die nur aus faulen Leuten besteht haben 90 % aller Schüler erst am Sonntag (Montag war Abgabetermin) mit dem Bericht angefangen. Bessere Ergebnisse kommen eindeutig zustande, wenn man früher anfängt. Doch diese Problem ist nur eins der Faulheit (ich soll momentan auch ne Facharbeit schreiben, aber ich lass es schon wieder bis zu den letzten Tagen stehen *heul* ich kann nichts dagegen machen, I\'m too lazy).
[-+-]Fazit[-+-]
Im Grunde genommen kann ich nur sagen, dass das Paktikum eine sehr sinnvolle Angelegenheit ist und unbedingt von jedem durchgeführt werden sollte.
ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps ein wenig weiterhelfen.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt meinen Bericht zu lesen!
© Chandler, 10.April 2004
heute möchte ich über ein Thema schreiben, was am anfang dieses Jahres ziemlich beschäftigt hat. Da war es nämlich soweit, ich sollte in mein Schülerpraktikum gehen. Die Vorbereitungen dafür liefen allerdings schon fast ein Jahr vorher ab. Uns wurde gesagt, dass wir uns rechtzeitig bei unserem Betrieb bewerben müssen, da sonst schlechte Chancen auf einen Praktikumsplatz bestehen. ImNachhinein muss ich sagen, dass es zumindest bei mir nicht nötig war sich früh zu bewerben, da Steuerberater oft sowieso keine Praktikanten nehmen, wegen des Dat6enschutzes. Durch einige Kontakte habe ich aber doch einen Platz bei einem Steuerberater bekommen, und von meinen Erfahrungen möchte ich euch heute berichten.
[-+-]Die Wahl des Betriebes[-+-]
Die Wahl des Betriebes sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden. Man sollte dabei auf folgende Punkte achten:
- was interessiert mich?
- was macht mir spaß?
- wo habe ich gute Chancen auf einen Platz?
Von einigen Lehrern wird empfohlen einen Betrieb auszuwählen, mit dem man eigentlich überhaupt nichts am Hut hat. Dies kann sehr interessant sein, denn welcher Schüler mit Abi wird wohl in seinem späteren Leben in einer Autowerkstatt arbeiten? So kann man Erfahrungen sammeln, die man im späteren Leben vielleicht nicht mehr macht.
Ich habe mich allerdings anders entschieden, ich habe einen Platz gewählt, der mich interessiert und der mir Spaß macht. Da mein Vater eine Steuerberatungskanzlei hat und ich nur darauf warte sie später zu übernehmen ist ein Praktikumsplatz bei einer Steuerberatungskanzlei natürlich perfekt.
Meiner Meinung nach sollte man bei der Wahl eines Praktikums auf jeden Fall mehrere Möglichkeiten im Auge behalten, da es auch immer Ablehnungen geben wird.
[-+-]Bewerbung[-+-]
Auf diesen Punkt möchte ich jetzt nicht näher eingehen, da dies schon einen Bericht für sich alleine beanspruchen würde, aber die Dinge, die man bei einem Bewerbungsschreiben beachten muss werden vor dem Praktikum natürlich im Unterricht behandelt.
In einigen Fällen brauch man allerdings auch kein Bewerbungsschreiben. Bei vielen Betrieben reicht es, wenn man sich persönlich dort vorstellt. Dies kommt auch immer besser an. Wenn man dann aufgefordert wird ein Bewerbungsschreiben zu verfassen oder zu einem Bewerbungsgespräch wiederzukommen kann man dies ja immer noch tun, aber besonders wenn man sich sehr frühzeitig bewirbt kommt es immer gut an, wenn man sich persönlich beim Betrieb vorstellt.
[-+-]Verhalten beim Betrieb[-+-]
Sicher kennt jeder schon von der Grundschule an bestimmte Verhaltens- und Gesprächsregeln (hat wohl jeder mal aufgestellt). Im normalen Unterricht werden diese wohl nicht immer eingehalten (ok ich gebs zu, ich hab noch keine Stunde erlebt in der ich nicht mindestens ein paar Worte mit meinem Nachbarn gewechselt habe). Während des Praktikums sollte man allerdings doch etwas, naja, etwas \"höflicher\" sein, denn man muss immer bedenken, dass man in dem Betrieb nur Gast ist und jederzeit rausgeworfen werden kann. Man sollte immer konzentriert bleiben, denn die Aufgaben die man dort erfüllen muss sind doch für die meisten recht neu (wenn es nicht gerade kopieren oder Kaffee kochen ist). Man sollte also immer höflich zu allen Mitarbeitern sein und seine Arbeit sorgfältig durchführen.
[-+-]Probleme bei der Bewältigung der Tätigkeiten[-+-]
Wenn man eine Aufgabe bekommt, die man nicht alleine bewältigen kann sollte man sich nicht scheuen, einen Mitarbeiter zu fragen. Meistens gibt es im Betrieb auch immer eine Person, zu der man einen besonderen Kontakt hat und den man immer alles fragen kann (so war es zumindest immer bei mir).
Dabei sollte man aber auch darauf Acht geben, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit für einen da sein können, schließlich ist das Berufsleben nicht wie in der Schule, wo die Lehrer fürs Fragen beantworten bezahlt werden.
[-+-]Probleme mit dem Chef[-+-]
Es kommt immer wieder vor, dass die Chefs die Praktikanten besonders schlecht behandeln oder ihnen Aufgaben geben, die a)sie nicht bewältigen können oder b) nicht dem Jugendschutzgesetz entsprechen. Jeder, der sich ungerecht behandelt fühlt sollte nicht direkt mit dem Arbeitgeber darüber sprechen, denn dafür sind die Vertrauenslehrer da. Jeder Schüler bekommt während des Praktikums einen Vertrauenslehrer zugewiesen, der auch einmal während des Praktikums vorbeischaut. Diesen sollte man ansprechen, denn dafür sind sie da. Wenn die Probleme mit dem Arbeitgeber nicht gelöst werden können hilft auch die Schule dabei kurzfristig einen anderen Praktikumsbetrieb aufzutreiben.
[-+-]Nach dem Praktikum[-+-]
Bei den meisten hat sich die Sache nach dem Praktikum vollstens erledigt. ich finde allerdings, man sollte sich danach erst richtig Gedanken machen, denn durch die Erfahrungen die man während des Praktikums gesammelt hat kann man durchaus überlegen, ob man diesen Beruf später ausüben möchte oder nicht.
Bei mir hat sich nur das bestätigt, was auch schon vor dem Praktikum feststand: Ich will Steuerberater werden und mit dem Praktikum habe ich einen großen Schritt in diese richtung getätigt, denn ich weiß was mich in diesem Beruf erwartet. Außerdem scheine ich ein gutes Händchen für einen guten Praktikumsplatz zu haben, denn mein Arbeitgeber hat sich sogar dazu entschlossen mich nach dem Praktikum weiterzubeschäftigen. Und seitdem arbeite ich dort zwei mal die Woche.
[-+-]Praktikumsbericht[-+-]
Jeder Schüler muss nach dem Praktikum einen Praktikumsbericht anfertigen. Dabei bekommt man genaue Anweisungen von der Schule, wie dieser aussehen muss. dies ist von Schule zu Schule verschieden, manche erwarten nur ca. 5 Seiten, andere gar 20.
Da es immer verschieden ist kann ich auch nur einen einzigen Tipp geben: frühzeitig anfangen. In meiner Klasse, die nur aus faulen Leuten besteht haben 90 % aller Schüler erst am Sonntag (Montag war Abgabetermin) mit dem Bericht angefangen. Bessere Ergebnisse kommen eindeutig zustande, wenn man früher anfängt. Doch diese Problem ist nur eins der Faulheit (ich soll momentan auch ne Facharbeit schreiben, aber ich lass es schon wieder bis zu den letzten Tagen stehen *heul* ich kann nichts dagegen machen, I\'m too lazy).
[-+-]Fazit[-+-]
Im Grunde genommen kann ich nur sagen, dass das Paktikum eine sehr sinnvolle Angelegenheit ist und unbedingt von jedem durchgeführt werden sollte.
ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps ein wenig weiterhelfen.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt meinen Bericht zu lesen!
© Chandler, 10.April 2004




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