Rasenpflege Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von Ulli_63

Kann es was schöneres geben ???

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liebe YOPI Gemeinschaft, mein neuer Bericht hat etwas mit Arbeit zu tun, nämlich der im heimischen Garten. Für manchen ist es sicherlich ein lästiges muss aber für viele ein idealer Ausgleich zum Berufsleben. Die Rede ist hier von der Grünflächenpflege im Garten. Ich will das mal nicht einfach als Rasen mähen bezeichnen weil doch weit mehr dazu gehört als einfach nur zu mähen.

*** GRUNDLAGEN DES RASENS ***

Grundsätzlich unterscheidet man vier Arten von Rasen: Zierrasen, Gebrauchsrasen, Strapazierrasen und Landschaftsrasen.
Da die wenigsten von uns auf ihrem Rasen Fußballspiele ausrichten oder große Freiflächen, teilweise genutzt als Verkehrswege zu pflegen haben möchte ich auf die zwei zuletzt genannten Arten verzichten. Interessant sind aber der Zier- und Gebrauchsrasen.
Sicherlich das Beste was man seinem Auge als Rasen anbieten kann ist der Zierrasen. Es zeichnet sich durch eine sehr dichte, feinblättrige Narbe aus. Leider ist er nicht sehr belastbar und aufgrund seines hohen Pflegebedarfs sehr zeitintensiv. Er bittet sich also vor allem für jene an, die vielleicht im rüstigen Rentenalter sind oder sonst sehr viele Zeit haben und nicht befürchten müssen, dass die sehr schöne Fläche von spielenden Kindern in Anspruch genommen wird. Der Rasen würde sich in einem solchen Fall nicht sehr dankbar zeigen.

Die weitaus am meisten verbreitete Art dürfte der Gebrauchsrasen sein. Ihn findet man eigentlich überall an wo eine Fläche bei vergleichsweise geringem Pflegeaufwand günstig begrünt werden soll. Er ist ein dankbarer Bodenbelag der begangen, bespielt, belegt oder wenn es sein muss auch mal mit flachem Schuhwerk betanzt werden darf. Also eigentlich das richtige für alles was man normalerweise auf einer Wiese tun kann.

*** AUF ZUM RICHTIGEN WERKZEUG***

Das wichtigste was man für einen guten Rasenschnitt braucht, ist der richtige Rasenmäher. Man unterscheidet hier die verschiedensten Sorten: vom einfachen Handwalzenmäher über Elektromäher, Benzinmäher bis hin zum kleinen oder auch großen Rasentraktor ist nahezu alles erhältlich was der ``kleine Gärtner´´ so braucht. Wichtig ist hier beim Kauf auf jeden Fall eine gute Beratung. Wenn man die im Baumarkt nicht bekommt, sollte man auf jeden Fall einen Fachhändler aufsuchen. Der kann einem sagen was für seine Bedürfnisse das richtige ist. Denn: keinem ist geholfen wenn man für seine 1000 m² einen kleinen Elktromäher kauft und am Ende noch feststellt, dass man gar keinen Strom hat. Auch sollte man auf jeden Fall die Preise vergleichen. Fachhändler bieten oft Modelle an, die in Baumärkten nicht erhältlich sind, eine wesentlich bessere Qualität bieten und wenn überhaupt nur ein paar Euro mehr kosten. Aber auf jeden Fall hat man hier den zum Gerät passenden Service.

Als nächstes ist ein Kantenschneider von großem Vorteil. Diese Geräte gibt es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen. Entweder elektrisch Betrieben oder mit einem kleinen Verbrennungsmotor. Als Schneidwerkzeug dient bei diesen Geräten ein Nylonfaden der in einer Spule an Fuß des Geräts aufgewickelt ist. Durch die hohe Drehzahl und die dadurch entstehende Zentrifugalkraft wird der Faden extrem ``hart ´´ und gelangt so zu enormen Schnittkräften. Ist das aus der Spule gewickelte Material verbraucht, genügt bei den meisten Geräten ein kurzer Druck auf die Unterkante der Spule und eine bestimmte Länge an Faden wird wieder freigegeben.

Einmal im Jahr, am besten im Frühjahr, sollte man einen Vertikutierer zum Einsatz bringen. Diese Geräte entfernen das Moos welches sich im laufe der Zeit auf der Grasnarbe gebildet hat. Gleichzeitig wird die oberste Schicht des Bodens aufgerissen und etwas gelockert. Wer Bodenprobleme hat sollte nach dem Vertikutieren die Rasenfläche mit Sand abstreuen. Der Sand arbeitet sich im Laufe der Zeit in den Boden ein und sorgt, bei mehrmaliger Anwendung für eine wesentliche Verbesserung des Bodens. Einen Vertikutierer sollte man sich allerdings nicht kaufen: Baumärkte oder Fachhändler bieten sie zum Stunden- oder Tageweisen Ausleihen an.

Das wäre eigentlich das wichtigste was man braucht. Sicherlich wird der eine oder andere noch ein paar mehr Utensilien für seinen Rasen benötigen aber im Wesentlichen können wir jetzt beginnen.

*** WANN UND WIE MÄHE ICH MEINEN RASEN ***

Die Frage nach dem wann ist für mich immer leicht zu beantworten. Drei Dinge müssen in erster Linie zusammen Passen: 1. das Wetter; 2. meine Zeit und 3. der Rasen muss es wirklich nötig haben.
Also, die drei Faktoren stimmen und es ist Samstag, 16:00 Uhr. Kein Problem für mich. Für meine Nachbarn übrigens auch nicht denn, die Mähen jetzt auch. Auf geht´s: Rasenmäher raus, Kabeltrommel ganz abwickeln und anschließen und los geht’s. Aber halt, Moment noch. Da ich 2 Kinder habe die den Rasen natürlich zum spielen nutzen sammele ich natürlich erst die ganzen Spielsachen ein die sich da so im laufe der zeit auf dem rasen gesammelt haben. Und da ich meinem Sohn kenne lese ich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Steine auf die er so schön im Gras versteckt hat. Aber jetzt, die Mittagssonne ist weg und die Temperatur ganz angenehm. Ich habe die Schnitthöhe auf 3 – 4 cm eingestellt, dass ist für den Rasen Ideal weil verhindert wird das die Graswurzel freigelegt werden und absterben würden. Außerdem wurde bei kürzerem Schneiden spätestens die nächste Mittagssonne für eine unschön anzusehende, braune verbrannte Fläche sorgen die sehr schwer wieder herzustellen ist.
Ich drehe also meine Runden und mein Fangkorb füllt sich langsam. Was tun wenn er voll ist??? Natürlich auf den Komposter mit dem Rasenschnitt. Wer keinen Komposter hat kann den Schnitt auch über die Braune Tonne entsorgen. Aber bitte das Schnittgut vorher trocknen.
Ob man Kreise dreht, diagonal mäht oder kreuz und quer fährt......völlig egal. Wichtig ist das jeder für sich die ideale Fahrrichtung findet bei der er die wenigsten Probleme mit dem Kabel hat. Dieses Problem gibt’s natürlich bei Mähern mit Verbrennungsmotor nicht. Aber die machen krach und denn habe ich auf der Arbeit. Deshalb also bitte nicht im Garten.
Das war jetzt der Idealfall. Leider kommt es jedoch auch schon mal vor das ich in der Woche mähen muss wo ich Spätschicht habe. Macht aber auch nix. Das Gras darf ruhig noch etwas Feucht sein und man kann es trotzdem gut mähen und mittels Fangkorb aufnehmen. Vorraussetzung hierfür ist allerdings das man einen guten Mäher hat der einen starken Auswurf und eine ausreichend dimensionierte Auswurföffnung hat.
Habe ich die Mäharbeiten beendet kommt noch der Kantenschneider zum Einsatz. Schnell an den Kanten zu Beeten, Wegen und Terrasse vorbei gefahren und die Arbeit ist fast erledigt. Einmal alles Fegen und Feierabend. Habe ich samstags gemäht findet der Tag meistens seinen Abschluss darin, dass der Grill angezündet wird und wohlverdient das eine oder andere Bier getrunken wird, manchmal auch mit den Nachbarn.

*** DIE SICHERHEIT ***

Grundsätzlich gilt, dass bei allen an den Geräten auszuführenden Arbeiten als erstes der Netzstecker gezogen wird. Das gilt ganz besonders beim Rasenmäher wenn z.b. am Messer gearbeitet wird. Ist an einem Gerät ein Defekt erkennbar, bitte auf keinen Fall in Betrieb nehmen. Das könnte sonst leicht EURE letzte Handlung werden. Beim Arbeiten mit dem Kantenschneider sollte auf jeden Fall eine Schutzbrille und möglichst lange Kleidung getragen werden. Beim Rasenmähen sind feste Schuhe oberstes Gebot. Und weil festes Schuhwerk mit einer kurzen Hose einfach blöd aussieht trage ich auch beim mähen eine lange. Das Messer kontrolliere ich immer nach dem Mähen. Ist es stumpf, wird es geschärft. Entweder man kann es selbst oder man lässt es den Fachhändler machen. Wichtig für die Lebensdauer des Motors ist das es hinterher auf Unwucht geprüft und ggf. Ausgewuchtet wird.

*** MEIN FAZIT ***

Ich denke, jeder der das Glück hat ein wenig Rasen sein Eigen zu nennen sollte mit Spaß an die Sache herangehen. Für mich Persönlich ist es schon eine schöne Abwechslung zum normalen Berufsleben wo ich etwas entspannen und nachdenken kann.


So, ich hoffe ihr hattet etwas Spaß beim lesen und konntet einige Informationen gebrauchen.

Alles Gute bis zum nächsten Mal wünscht

ULLI_63

35 Bewertungen