Rauchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hopsten

Mir raucht der Kopf

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Tatsächlich raucht mir der Kopf wenn ich darüber nachdenke, wie ich meinem und dem Rauchen meines Mannes ein Ende setzen kann. Wir beide rauchen bereits seit vielen Jahren und das nicht zu knapp. Allein das Geld, das wir zum Fenster hinausgepulvert haben ärgert mich und doch haben wir bisher noch nicht die Einsicht gehabt das widersprüchliche Vergnügen zu beenden.

Eine zeitlang rauchten wir im ganzen Haus ohne groß über die Folgen nachzudenken. Auch das Auto war Raucherzone für uns und uns fiel es sehr schwer bei nichtrauchenden Freunden den Zigarettenkonsum etwas einzuschränken.

Ein Ereignis bei unseren Freunden zwang uns dann aber doch, das Rauchen zu hinterfragen und, wenn nicht ganz zu beenden, so doch um einiges einzuschränken.

Eine Herzerkrankung verbunden mit Atemnot bei unserem Freund führte zu einer ernsten Unterhaltung, in der er uns bat, auf das Rauchen in seiner Gesellschaft zu verzichten.Für meinen Mann und mich war sofort klar, dass das nicht nur so daher gesagt war, sondern das es sich wirklich um eine ernste Sache handelte.

Natürlich erklärten wir uns sofort bereit, in seiner Anwesenheit das Rauchen einzustellen. Seitdem rauchen wir nur noch auf der Terasse, frieren zwar manchmal erbärmlich dabei, aber haben zumindest dem Freund gegenüber ein gutes Gewissen.

Diese Maßnahme nahmen wir zum Anlaß, um auch in den eigenen vier Wänden das Rauchen einzuschränken.Da wir beide Raucher sind, war es zunächst einmal sehr schwierig, überhaupt zu einer Raucheinschränkung zu kommen. Denn schliesslich waren wir ja nur zu zweit und brauchten auf niemanden Rücksicht zu nehmen.

Doch als wir uns zu einigen Veränderungen entschlossen hatten, zogen wir an einem Strang und unterstützten uns gegenseitig dabei, dem Verlangen zu widerstehen und eine Zigarette, gemütlich im Sessel sitzend, zu rauchen.
Was sich hier so leicht liest war in Wahrheit eine große Anstrenung.

Wir einigten uns darauf nur noch im Garten, auf der Terasse zu rauchen und im Auto überhaupt nicht mehr. Unsere nichtrauchenden Bekannten waren natürlich hellauf begeistert. Zum einen deshalb, weil sie bei uns endlich nicht mehr den stinkenden Rauch einatmen mußten und zum Anderen, weil sie sich freuten, dass meine und die Lunge meines Mannes nicht mehr so viel Nikotin verarbeiten mußten.

Mittlerweile haben wir durch diese Maßnahmen unseren Zigarettenkonsum um einiges einschränken können und sind wirklich froh und etwas stolz darüber. Das Rauchen im Stehen, auf der windigen Terasse, manchmal sogar bei Regen ist wirklich nicht gemütlich.

Auch hat das Nichtrauchen in den Räumen zur Folge, dass ich die Gardinen weniger oft waschen muß und auch der Nikotingeruch an meiner Kleidung mich nicht mehr sofort als Raucherin outet.

Wir sind nicht zu Nichtrauchern geworden, dass wäre zwar schön gewesen aber wohl doch unrealistisch. Dafür hat uns die Sucht zu sehr im Griff und unser Wille ganz aufzuhören ist noch nicht stark genug. Aber wir sind auf dem besten Weg, irgendwann zu dieser Einsicht zu kommen.

Wenn es soweit ist, werden wir es auch gemeinsam anpacken, denn sonst klappt es bei uns nicht. Schon sehr oft habe ich mir gewünscht, das Rauchen gar nicht erst angefangen zu haben. Doch warten wir es ab. Besser spät aufhören als gar nicht!


Hopsten

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