Erfahrungsbericht von Ruhollah
Pfui deivel!
Pro:
Der Bundeshaushalt wird durch die Raucher saniert.
Kontra:
sehr ungesund, lästig, eklig, teuer
Empfehlung:
Nein
Ein sehr hitziges Thema ist das Rauchen. Ich habe eine feste Meinung bezüglich Drogen jeglicher Art; ich bin Anti-Alkoholiker, Nichtraucher und nehme auch keine anderen Drogen. Das Thema lautet aber jetzt Rauchen.
Tagtäglich habe ich mit Rauchern zu tun, Freunde in der Schule und anderswo und mein Vater daheim. Viele dieser Personen missachten zum Teil sich selbst, wegen der Raucherei und es wäre schlimm, wenn die es nicht täten. Geraucht wird immer und überall, egal ob in Bahnhofshallen oder sonst wo.
Wer sich mit dem Rauchen beschäftigt, wird feststellen, dass Rauchen nur Kontras hat (genauso wie der Alkohol als Droge). Lungenkrebs, Arteriosklerose, Prostatakrebs und Kehlkopfkrebs sind handfeste Argumente gegen das Rauchen; das Rauchen fördert diese Krankheiten ungemein. Nebenbei ist das Herzinfarktrisiko eines Rauchers höher als das eines Nichtrauchers und Rauchen fördert auch die Impotenz. Wenn einen männlichen Raucher nicht umstimmen kann, dann weiß ich auch nicht... Aber der Mensch ist von Natur aus dumm und naiv, darum rauchen leider auch soviele, gerade so viele Jugendliche. Die Statistiken, wie viele 13jährige Mädchen rauchen ist erschreckend hoch. Prognosen zu Folge, wird es bald mehr Raucherinnen als Raucher geben. Es weiteres handfestes Argument gegen das Rauchen ist der Preis. Mit DM 5 pro Schachtel und 10 Schachtel pro Woche bei einem Kettenrauchen, macht schnell mal DM 2500 pro Jahr. 20 Jahre Kettenrauchen: DM 50000. Dazu kommen noch, dass Raucher höhere Beiträge bei Lebensversicherungen u. ä. zahlen müssen und das für etwas, was gesundheitlich nur schadet. Über Argumente für das Rauchen braucht man gar nicht erst debattieren, denn es gibt keine.
Passives Rauchen ist eine richtige Qual für Nichtraucher. Raucher sollten prinzipiell nicht in öffentlichen, geschlossenen Räumen, denn es ist unerträglich. Wenn ich mit dem Zug nach Hause fahre, dann sitze ich in der Bahnhofshalle, die recht geräumig ist. Vier Meter ist sie hoch und ca. 200 m² ist die Fläche der Halle. Eine Raucherin war auch in der Halle - natürlich rauchte sie - und es war wirklich schon unerträglich. Die hätte ruhig etwas Rücksicht nehmen können, indem sie nach draußen geht, denn so kalt war es nicht und außerdem hat der Bahnhof ein Vordach. Aber mir ist auch schon mal ein Raucher begegnet, der wenigstens etwas Rücksicht nahm. Ich fuhr mit der Bahn (freitags) und es war ganz schön voll. Ein junger Herr in Uniform (wahrscheinlich ein Wehrdienstleistender) musste aus Platzmangel ins Nichtraucherabteil. Zum Rauchen hat er das Fenster aufgemacht. Wenigstens etwas, jedoch hat‘s kaum geholfen. Gott sei Dank kam der Schaffner. Ich glaube nicht, dass es so schwer sein kann, mal für eine halbe Stunde nicht zu rauchen und man kann ruhig aus Rücksicht die eigenen Bedürfnisse vernachlässigen. Wenn bei mir die Blase drückt und die Toilette besetzt ist, pinkel ich doch auch nicht ins Abteil.
Die Frage nach dem warum Leute rauchen, ist schwer zu beantworten. Ich habe schön öfter die Rechtfertigung gehört: „Rauchen ist eine Sucht." oder „Ich bin süchtig." Das ist doch nur eine billige Ausrede. 1. Man wird nicht mit der Zigarette im Mund geboren. 2. Man wurde nie zum Rauchen gezwungen. Die Ausrede mit dem Gruppenzwang ist Blödsinn. 3. Jeder konnte sich aussuchen, ob er raucht oder nicht. Es wird sogar schon in der Grundschule über das Rauchen und auch über den Alkoholkonsum aufgeklärt.
Die schlimmste Spezies sind rauchende Eltern. Wie oft habe ich Mütter und Väter gesehen, die die Kinder mit ins Raucherabteil nehmen. Ich habe auch schon mal eine Mutter gesehen, die mit ihrem rauchenden Sohn (geschätzt jünger als zehn Jahre) vis à vis im Zug saß und was mir persönlich gegen den Strich geht, ist, dass mein Vater während Autofahrten raucht. Im Auto, wo sowieso schon Luftknappheit herrscht, ist das Passivrauchen unumgänglich und in meinen Augen sogar gefährlich, vor allem bei Kleinkindern.
Eine schnelle Lösung ist nicht zu erwarten. Die Erhöhung des Tabaksteuer ist sicherlich keine Lösung, denn dies würde 1. den Schwarzmarkt und Schmuggel erhöhen, 2. den Diebstahl fördern und 3. für einige Raucher den Ruin bedeuten. Man sollte kostengünstige oder gar kostenlose Therapien anbieten.
Ich komme aus einer Gegend, in eigentlich der Alkohol die schlimmste Droge ist. In Mecklenburg-Vorpommern soll es über 12000 Alkoholabhängige geben (bei knapp 2 Mio Einwohnern), die Dunkelziffer ist noch viel höher. Auch das Rauchen ist, meistens kombiniert mit dem Alkohol, ist quasi eine Modedroge. Erst kürzlich habe ich wieder ein ganz schlechtes Negativbeispiel für einen Raucher erlebt. Ein Freund und ich waren in einem Imbiss, der gerade erst geöffnet hat. Wir essen so und weil nichts zu tun war, hat sich der rotzige Geschäftsführer oder Handlanger, in diesem engen Kabuff von Imbiss eine Zigarette angesteckt. Meine Prognose: dieser Imbiss geht pleite, wenn man sich so daneben benimmt. Wer nicht raucht, macht sich keine Feinde unter den Rauchern, aber umgekehrt schon, zumindest in dieser Situation. Um die Raucher vor einem unangenehmen Fehlverhalten zu schützen und sämtliche Missverständnisse auszuräumen, reicht ein großes und deutliches Hinweisschild: Rauchen verboten!. Noch ein Indiz für die Alkoholprobleme meines Bundeslandes ist, dass in diesem Imbiss kleine Flaschen Jägermeister als Dekoration dienen.
Fazit: Rauchen ist schlecht, was für ein Wunder. Die Raucher nehmen leider viel zu wenig Rücksicht auf die Nichtraucher, wobei die Raucher in Deutschland froh sein dürften, dass sie nicht so denunziert werden, wie in den USA.
Tagtäglich habe ich mit Rauchern zu tun, Freunde in der Schule und anderswo und mein Vater daheim. Viele dieser Personen missachten zum Teil sich selbst, wegen der Raucherei und es wäre schlimm, wenn die es nicht täten. Geraucht wird immer und überall, egal ob in Bahnhofshallen oder sonst wo.
Wer sich mit dem Rauchen beschäftigt, wird feststellen, dass Rauchen nur Kontras hat (genauso wie der Alkohol als Droge). Lungenkrebs, Arteriosklerose, Prostatakrebs und Kehlkopfkrebs sind handfeste Argumente gegen das Rauchen; das Rauchen fördert diese Krankheiten ungemein. Nebenbei ist das Herzinfarktrisiko eines Rauchers höher als das eines Nichtrauchers und Rauchen fördert auch die Impotenz. Wenn einen männlichen Raucher nicht umstimmen kann, dann weiß ich auch nicht... Aber der Mensch ist von Natur aus dumm und naiv, darum rauchen leider auch soviele, gerade so viele Jugendliche. Die Statistiken, wie viele 13jährige Mädchen rauchen ist erschreckend hoch. Prognosen zu Folge, wird es bald mehr Raucherinnen als Raucher geben. Es weiteres handfestes Argument gegen das Rauchen ist der Preis. Mit DM 5 pro Schachtel und 10 Schachtel pro Woche bei einem Kettenrauchen, macht schnell mal DM 2500 pro Jahr. 20 Jahre Kettenrauchen: DM 50000. Dazu kommen noch, dass Raucher höhere Beiträge bei Lebensversicherungen u. ä. zahlen müssen und das für etwas, was gesundheitlich nur schadet. Über Argumente für das Rauchen braucht man gar nicht erst debattieren, denn es gibt keine.
Passives Rauchen ist eine richtige Qual für Nichtraucher. Raucher sollten prinzipiell nicht in öffentlichen, geschlossenen Räumen, denn es ist unerträglich. Wenn ich mit dem Zug nach Hause fahre, dann sitze ich in der Bahnhofshalle, die recht geräumig ist. Vier Meter ist sie hoch und ca. 200 m² ist die Fläche der Halle. Eine Raucherin war auch in der Halle - natürlich rauchte sie - und es war wirklich schon unerträglich. Die hätte ruhig etwas Rücksicht nehmen können, indem sie nach draußen geht, denn so kalt war es nicht und außerdem hat der Bahnhof ein Vordach. Aber mir ist auch schon mal ein Raucher begegnet, der wenigstens etwas Rücksicht nahm. Ich fuhr mit der Bahn (freitags) und es war ganz schön voll. Ein junger Herr in Uniform (wahrscheinlich ein Wehrdienstleistender) musste aus Platzmangel ins Nichtraucherabteil. Zum Rauchen hat er das Fenster aufgemacht. Wenigstens etwas, jedoch hat‘s kaum geholfen. Gott sei Dank kam der Schaffner. Ich glaube nicht, dass es so schwer sein kann, mal für eine halbe Stunde nicht zu rauchen und man kann ruhig aus Rücksicht die eigenen Bedürfnisse vernachlässigen. Wenn bei mir die Blase drückt und die Toilette besetzt ist, pinkel ich doch auch nicht ins Abteil.
Die Frage nach dem warum Leute rauchen, ist schwer zu beantworten. Ich habe schön öfter die Rechtfertigung gehört: „Rauchen ist eine Sucht." oder „Ich bin süchtig." Das ist doch nur eine billige Ausrede. 1. Man wird nicht mit der Zigarette im Mund geboren. 2. Man wurde nie zum Rauchen gezwungen. Die Ausrede mit dem Gruppenzwang ist Blödsinn. 3. Jeder konnte sich aussuchen, ob er raucht oder nicht. Es wird sogar schon in der Grundschule über das Rauchen und auch über den Alkoholkonsum aufgeklärt.
Die schlimmste Spezies sind rauchende Eltern. Wie oft habe ich Mütter und Väter gesehen, die die Kinder mit ins Raucherabteil nehmen. Ich habe auch schon mal eine Mutter gesehen, die mit ihrem rauchenden Sohn (geschätzt jünger als zehn Jahre) vis à vis im Zug saß und was mir persönlich gegen den Strich geht, ist, dass mein Vater während Autofahrten raucht. Im Auto, wo sowieso schon Luftknappheit herrscht, ist das Passivrauchen unumgänglich und in meinen Augen sogar gefährlich, vor allem bei Kleinkindern.
Eine schnelle Lösung ist nicht zu erwarten. Die Erhöhung des Tabaksteuer ist sicherlich keine Lösung, denn dies würde 1. den Schwarzmarkt und Schmuggel erhöhen, 2. den Diebstahl fördern und 3. für einige Raucher den Ruin bedeuten. Man sollte kostengünstige oder gar kostenlose Therapien anbieten.
Ich komme aus einer Gegend, in eigentlich der Alkohol die schlimmste Droge ist. In Mecklenburg-Vorpommern soll es über 12000 Alkoholabhängige geben (bei knapp 2 Mio Einwohnern), die Dunkelziffer ist noch viel höher. Auch das Rauchen ist, meistens kombiniert mit dem Alkohol, ist quasi eine Modedroge. Erst kürzlich habe ich wieder ein ganz schlechtes Negativbeispiel für einen Raucher erlebt. Ein Freund und ich waren in einem Imbiss, der gerade erst geöffnet hat. Wir essen so und weil nichts zu tun war, hat sich der rotzige Geschäftsführer oder Handlanger, in diesem engen Kabuff von Imbiss eine Zigarette angesteckt. Meine Prognose: dieser Imbiss geht pleite, wenn man sich so daneben benimmt. Wer nicht raucht, macht sich keine Feinde unter den Rauchern, aber umgekehrt schon, zumindest in dieser Situation. Um die Raucher vor einem unangenehmen Fehlverhalten zu schützen und sämtliche Missverständnisse auszuräumen, reicht ein großes und deutliches Hinweisschild: Rauchen verboten!. Noch ein Indiz für die Alkoholprobleme meines Bundeslandes ist, dass in diesem Imbiss kleine Flaschen Jägermeister als Dekoration dienen.
Fazit: Rauchen ist schlecht, was für ein Wunder. Die Raucher nehmen leider viel zu wenig Rücksicht auf die Nichtraucher, wobei die Raucher in Deutschland froh sein dürften, dass sie nicht so denunziert werden, wie in den USA.

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