Regensburg Testbericht

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Erfahrungsbericht von Letizia21

Römerzeit und Mittelalter in Regensburg

Pro:

Sehr alte Stadt und damit viele Sehenswürdigkeiten

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

RÖMERZEIT UND MITTELALTER

Die Geschichte Regensburgs läßt sich bis in die Steinzeit zurück verfolgen. Seither ist das Gebiet an der Einmündung von Naab und Regen am Donauknie ununterbrochen besiedelt gewesen. Um 500 vor Chr. wird die Siedlung unter dem keltischen Namen Radaspona erwähnt. Der römische Kaiser Vespasian ließ hier ein Kohortenkastell errichten (im heutigen Stadtteil Kumpfmühl), welches später Kaiser Marc Aurel verlegte und erweiterte.

Im Jahre 179 nach Chr. war das Legionslager Castra Regina ( \"Lager am Regen\" ) fertiggestellt und bot 6000 Soldaten Platz. Noch heute zeugen erhaltene Überreste der Römermauer von den Ausmaßen und der Wehrhaftigkeit der Anlage. Fortan begann die Blütezeit des römerzeitlichen Regensburgs. Zivilisten, vor allem Handwerker und Kaufleute, siedelten sich vor dem Militärlager an. Im 4. Jahrhundert hatte sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung deutlich geändert: Eine neue, germanische Schicht spielte schon die dominierende Rolle. Das römische Imperium brach Stück für Stück auseinander.

Aus der ehemaligen Grenzbefestigung eines Weltreichs wurde der Stammsitz der Bajuwaren. Die Agilolfinger Herzöge wählten die kaum zu erobernde Festung zu ihrer Residenz. So wurde aus dem Römerlager Castra Regina Reganespurz, die Herzogstadt der Baiern. Die Agilolfinger blieben über zwei Jahrhunderte die Herren in Bayern, bis Karl der Große den Bayernherzog Tassilo III. 788 absetzte und ihn in Haft schickte. Von nun an entwickelte sich die Stadt zum Mittelpunkt des ostfränkischen Karolinger Reiches. Ab dem 10. Jahrhundert entstand neben dem Hof der Könige und Herzöge in Regensburg ein immer reicher werdendes Bürgertum, dessen Spitze sich bald zum Patriziat entwickelte.

Im 12. und 13. Jahrhundert hatte Regensburg seine größte Blütezeit. Wirtschaftlicher Aufschwung und großer Reichtum waren die Folge der verkehrsgünstigen Lage der Stadt. Regensburg wurde zum wichtigsten Umschlagplatz des aufkommenden europäischen Fernhandels ( Italien, Böhmen, Rußland, Frankreich). Zudem erlangte Regensburg 1245 die Reichsfreiheit. Viele der aus dieser Zeit erhaltenen Bauten künden vom Reichtum der Stadt. Die Patrizier errichteten zahlreich Stadtpaläste mit Wohntürmen und Festsälen, die sowohl als Handelszentrale als auch dem Bedürfnis nach Repräsentation dienten. Der herrschende Wohlstand führte zu einer kulturellen Blüte, wovon auch um 1250 mit dem Bau des Doms begonnen wurde.

Mit Beginn des 14. Jahrhunderts verlor Regensburg seine wirtschaftliche und politische Bedeutung. Neben den innenpolitischen Auseinandersetzungen unter führenden Patrizierfamilien erschwerte die Verlagerung der Handelswege und das Erstarken neuer Handelszentren wie Augsburg und Nürnberg die Lage der freien Reichstadt. Viele alteingesessene Familien verließen die mittlerweile schwerverschuldete Stadt.

Das goldene Zeitalter Regensburgs und der einflußreichen Patrizier-Geschlechter war gegen Ende des 14. Jahrhunderts bedeutend. Die Bedeutung der Stadt veränderte sich jedoch wieder, als Regensburg 1663 zum Sitz des \"Immerwährenden Reichstags\", dem ältesten deutschen Parlament, erklärt wird. 1748 verlegten die zu Fürsten erhobenen Reichspostmeister von Thurn und Taxis als ständige Vertreter des Kaisers im Reichstag ihre Residenz von Frankfurt nach Regensburg.

welche Sehenswürdigkeiten durch diese Zeiten entstanden sind, werde ich euch in weiteren Berichten näher bringen

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