Fach Religion Testbericht

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Erfahrungsbericht von BobMarley

Reliprojekt: Die Mormonen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Letztes Jahr hatte ich Glück mit meinem Religionslehrer. Er hielt viel von Gruppenarbeit, etc. So haben wir auch im Rahmen eines Klassenprojekts verschiedene Sekten und Religionen bearbeitet. Ich wurde für die Mormonen eingeteilt und finde, dass das eigentlich ziemlich interessant ist. Darum hier die Ergebnisse meiner Projektarbeit:




Die Mormonen


Erst mal zum Namen:

Selber nennen sie sich „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“.
Insgesamt gibt es 6 Mio. Mitglieder, wovon sich 31.000 in Deutschland befinden. Natürlich stimmen diese Zahlen nur ungefähr, da sich das ja ständig ändert.



Geschichte:

Gegründet wurde die Religion von Joseph Smith (*1805; +1844).
Alles begann, als er mit 14 eine Vision bekam, in der ihm Gott und Jesus erschienen, und sagten, dass es keine richtige Glaubensgemeinschaft auf der Welt gibt.
1823 erschien Smith der Engel Moroni und gab ihm Goldplatten mit Schriftzeichen und zwei Steine, die den sogenannten Urim und Tummim bildeten, und trug ihm auf die Platten zu übersetzen. Dies sollte ihm durch diese beiden Steine gelingen.
1828 nahm Moroni die Platten und Urim und Tummim wieder an sich
1830 veröffentlichte Smith die Übersetzung unter dem Namen „Buch Mormon“. In dem Glauben der Mormonen nimmt dieses Buch den selben Stellenwert ein, wie die Bibel bei den Christen.
Es handelt über die früheren Einwohner Amerikas, welche laut Buch Mormon vom Volk Nephi und vom Volk der Lamaniten abstammen, das 600 v. Christus von Palestina nach Amerika wanderte. Außerdem soll Jesus nach seiner Auferstehung Amerika besucht haben.

Kurz nach der Veröffentlichung gründete Smith die sogenannte „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“.
1844 kandidierte er dann bei der amerikanischen Präsidentenwahl, aber ohne Erfolg.
Noch im selben Jahr kam er ins Gefängnis, weil er die seine Gegner (also praktisch alle, die seine Religionsgründung nicht gut fanden) gewaltsam aus der Stadt vertreiben wollte.
Doch seine Gegner konnten ins Gefägnis eindringen und erschossen ihn dort.
Nach seinem Tod übernahm Brigham Young die Führung der Glaubensgemeinschaft. Da die Gemeinde damals noch immer von den Gegnern verfolgt wurden, führte er die Mormonengemeinde in das „gelobte Land“ und gründete dort Salt Lake City, das neue Jerusalem.



Glaube und Sitten

Mormonen glauben ebenso wie die Christen an die Bibel, Gott, Jesus, etc., nur legen sie den Glauben aber anders aus. Sie glauben z.B., dass Gott einen Körper wie jeder Mensch hat und auch menschlich fühlt.
Bei ihnen ist jeder Mensch ein Gott im „Keimzustand“, d.h. im Laufe seines Lebens kann er sich weiterentwickeln. Um Fortschritte zu machen muss er die „Gesetze des Evangeliums“ befolgen: Glaube, Buße, Taufe, Handauflegung.

Früher lebten die Gläubigen nach Vorbild des AT (Abraham hatte auch mehrere Frauen) polygam. Aber 1890 wurde das durch den staatliche Gesetze verboten. Manche Mormonen leben aber auch heute noch illegal polygam.

Auch eine wichtige Rolle in ihrem Glauben spielen die Prophezeiungen Smith‘, von der sich aber bis heute keine erwiesenermaßen erfüllt hat. Eine lautete z.B., dass die Mormonen in 5 Jahren kein Essen mehr kochen müssen, doch die Mormonen kochen auch heute noch.

Außerdem gelten u.a. noch diese Sitten:
1.Sie trinken keinen Alkohol
2.Die Taufe ist erst ab 8
3.Sie spenden 10% ihrer Einnahmen an die Gemeinschaft
4.Bei größeren Vergehen (z.B.: Ehebruch) steht schlimmstenfalls der Ausschluß aus der Gemeinde. Früher war das noch schlimmer: Es gab die sogenannte Blutsühne. Nach dem Glauben der Mormonen diente das jedoch nur zur Rettung der Betroffenen. Jesus opferte sich am Kreuz für die Menschen, doch bei schweren Sünden reichte das nicht aus. Das Blut, das bei Blutsühnen floß, sollte Gott besänftigen.


Zum Abschluß noch ein Zitat eines Mormonenpräsidenten, das etwas über ihren Glauben aussagt:



Das Mormonentum steht und fällt mit der Geschichte Smith.
Entweder war er ein Prophet Gottes, göttlich ernannt,
wirklich berufen und beauftragt,
oder er war einer der größten Schwindler,
den die Welt je gesehen hat.
Es gibt nichts dazwischen
Zitat eines Präsidenten der Mormonen

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