Rettungsassistent/in Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Einstellungschancen:  gut
  • Aufstiegschancen:  durchschnittlich
  • Verdienstmöglichkeiten:  gut
  • Sozialleistungen:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Merline

Der Beruf Rettungsassistent

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich möchte euch einmal den Weg der ausbildung zum Rettungsassisten/in genau erklären. Ich habe diese ausbildung schon gemacht und daher weiss ich wovon ich rede.


Ich finde es immer wieder schade wenn das Berufsbild des Rettungsassistenten in ein falsches Licht gestellt wird. Die meisten Leute wissen nicht einmal was ein Rettungsassistent ist, und somit wir einfach immer jeder zum Sanitäter abgestempelt, obwohl das völlig falsch ist.

Und nun mal ein kleiner einblick in die Ausbildung:

1, Die Ausbildung fängt an mit einem Theoretischem Jahr auf einer Privatschule ( die selbst finanziert werden muss). In diesem Jahr hat man auch eine Reihe an Praktikas in der Klinik und auf einer Rettungswache. Einmal 4 Wochen Rettungswache, 2 Pflegepraktikum in der Klinik, 4Wochen Intensivstation, 2 Wochen Notaufnahme und 6 Wochen anästhesie. Dieses Schuljahr wird dann mit einer Examenprüfung beendet, die Prüfung darf aber nur einmal wiederhohlt werden.



2, Das zweite Jahr verbringt man dann auf der Rettungswache als Jahrespraktikant. Zum Beispiel auf dem Krankenwagen oder als dritter auf dem Retter oder Notarztwagen, wenige Wachen besizten auch einen Babynotarztwagen. Das Praktische Jahr wird mit einem Abschluss gespräch beendet, dass ein Arzt und ein Lehrrettungsassistent führt. Hat man das Gespräch erfolgreich beendet, so sollte man glauben man bekommt die Rettungsassistenten Urkunde in die Hand. Dem ist aber nicht so. Man muss sich darum selbst kümmern, alle Unterlagen über die zwei Jahre auf die zuständige Regierung schicken und dann Wochenlang abwarten bis der Antrag durch ist.


3, Rettungsassistent/in ist man erst dann, wenn man die Urkunde in seinen Händen hält und nicht sofort nach Abgeschlossener Ausbildung.



Ein grosser Nachteil, ist das man fast schon zuviel Stoff zu lernen hat in einem Jahr.


Ich wünsche euch alles gute wenn Ihr euch für den Beruf entscheidet:-)



Liebe Grüsse Merline

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