Rettungsassistent/in Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Einstellungschancen:  gut
  • Aufstiegschancen:  durchschnittlich
  • Verdienstmöglichkeiten:  gut
  • Sozialleistungen:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Marc-Gonzo

Ein interessanter Beruf!

  • Einstellungschancen:  gut
  • Aufstiegschancen:  durchschnittlich
  • Verdienstmöglichkeiten:  gut
  • Sozialleistungen:  durchschnittlich

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi !
An dieser Stelle möchte ich an alle einen Beruftipp weiter geben. Es ist ein Job, der nicht für alle geeignet ist und bei dem man leicht eine falsche Vorstellung bekommen könnte.

Es handelt sich hierbei um den Rettungsassistenten/in. Ich persönlich habe meinen Zivildienst bei Deutschen Roten Kreuz als Rettungssanitäter abgeleistet. Der Rettungsassisten ist von der Schul- und Klininkasubildung etwas besser ausgebildet, als der Sanitäter.
In Deutschland ist es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich welche Ausbildung man haben muß, um fest Angestellt zu werden. Zum Beispiel muß man in der Pfalz Rettungsassisten sein, um den Beruf als Hauptberuf zu tätigen, dabei langt es im Saarland völlig aus, wenn man nur Rettungssanitäter ist.

Egal welche Art man erlernen muß, ist die Ausbildung selbst zu zahlen (zumindest in den meisten Fallen). Die Kosten übernimmt niemand, kein zukünftiger Chef oder Arbeitgeber. Wer Rettungssani oder /assisten werden 4500 €.

Die Dauer : Retungssanitäter ca. 13 Wochen
Rettungsassisten knapp 2 Jahre, es sei denn man war vorher Sanitäter, dann kann man die Ausbildung auf ca. 6 Monate verkürzen.

Die Ausbildung ist eine sehr harte Zeit, mit viel Biologie, Anatomie, viel Pauken, viel auswendig lernen und immer wieder in regelmäßigen Abständen eine Arbeit/Prüfung schreiben.
Dazu kommen praktische Fallbeispiele, die ebenfalls erlernt werden müßen.

Die Abschlußprüfung zum Rettungssanitäter besteht aus jeweils einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.
Die Abschlußprüfung zum Rettungsassistenten wie beim Sani + zusätzlich einem Abschlußgespräch.
Ebenso muß man hier 1600 geleistete Stunden nachweisen. Somit muß man ein sogenanntes Anerkennungsjahr machen. Es seidenn man ist eben Rettungssanitäter und hat schon seine Stunden geleistet.

Der Beruf ist eigentlich eine saubere Arbeit. Man hat nicht besonders viel zu tun (abgesehen von Großstädten), nachts kann man schlafen, wenn es ruhig ist. Und man kann mit Signal und Blaulicht durch die Landschaft heizen. Jedoch bringt der Beruf auch Gefahren mit sich. Man kann sich mit verschiedenen Krankenheit von Patienten anstecken, sich an Unfallstellen selbst verletzen oder in Gefahr bringen, man macht sich auf jeden Fall seinen Rücken (Wirbelsäule) kaputt, einige bekommen Schlafstörungen durch das nächtliche Aufstehen und vieles mehr.
Man muß auch mit den Notfallsituationen klar kommen, es gibt pupige Einsätze und Einsätze, die einem unter die Haut gehen können. Man muß hart, ja eigentlich kalt sein, um hier locker hinwegsehen zu können.

Naja, mir persönlich hat es beim Rettungsdienst sehr gut gefallen. Es ist ein geiles Gefühl, wenn man jemanden das Leben gerettet hat, aber es gibt auch bittere Momente.
Weiter kann ich diesen Job auf jeden Fall empfehlen und ich würde sagen, es ein sehr wichtiger !!!

Und solltet ihr euren Zivi noch machen, laßt euch zum Sani asubildet, denn schon bald wird es keine Zivis mehr geben und als Zivi bekommt ihr den Sani bezahlt und könnt immer als Aushilfe nebenbei Fahren und gut Geld verdienen zum Beispiel während des Studiums. !!!!! ES LOHNT SICH !!!!!

Im Moment mache ich eine Ausbildung zum Programmierer, aber am Wochenende oder manchmal so gar unter der Woche, findet ihr mich in Rot-Weiß auf der Wache.

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit etwas helfen !!!!!

Gruß MARC-GONZO

27 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Terrorist

    04.03.2002, 21:06 Uhr von Terrorist
    Bewertung: sehr hilfreich

    Kannst ja auch mal bei mir vorbeischauen

  • steppo

    04.03.2002, 21:03 Uhr von steppo
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja, nichts für mich, aber gute Meinung