Ritter aus Leidenschaft (VHS) Testbericht

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ab 5,85
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Erfahrungsbericht von DSchäferhund

Nimm dein Schicksal in deine Hand!

Pro:

sehr witzig und unterhaltend

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Das Mittelalter, es kann so grausam aber auch unterhaltend sein! Dies wird euch im „Ritter aus Leidenschaft“ näher gebracht!



-=| Die Story: |=-

Die Geschichte fängt an. Man hört ein typisches Lied des 14. Jahrhunderts nämlich „We will rock you“ :-) .
Ein Ritter ruht sich gerade am Baum aus, als seine Junker William, Roland und Wat bemerken das er Tod ist. Da sie Hunger haben beschließen sie das William die Rüstung anzieht und für den nun toten Ritter kämpft. Dies tut er auch und sie gewinnen das Turnier.
Ihr Verdienst 15 Goldmünzen, aus dem Verkauf einer goldenen Pfauenfeder. Das war damals viel, dafür gab es viel Essen. Aber William hat eine andere Idee, er möchte die Münzen investieren und beim nächsten Turnier teilnehmen. Nachdem er seine beiden Freunde überzeugt hat :-), machen sich die drei auf den Weg zum nächsten Turnier. Sie trainieren 4 Wochen Tag für Tag und William wird immer besser und geschickter im Umgang mit der Lanze.

Auf dem Weg zum Turnier treffen sie Geoff der Nackt rum läuft, weil man ihm seine Kleidung gestohlen haben soll ;-) . Nein der Typ ist ein Glücksspielsüchtiger und hat verloren. Die drei Freunde entscheiden ihn mit zu nehmen und ihm auch Kleidung zu geben. Geoff erweist sich noch als nützlich, denn er erschwindelt William eine Familienstammbaum, denn dieser wird für das Turnier benötigt. William macht darauf Geoff zu seinem Herold, also Ankündiger.

Nachdem sie auf dem Austragsort des Turniers angekommen sind, macht William die Bekanntschaft mit der wunderschönen Jocelyn. William der nun Ulrich von Lichtenstein aus dem Geldaland ist nimmt beim Schwertkampf und beim Lanzenreiten teil. Beim Schwertkampf gewinnt er, aber beim Lanzenkampf wird er nur zweiter denn sein Konkurrent Ademar hat ihn besiegt.

Sie ziehen von Turnier zu Turnier, gewinnen einen Preis nach dem anderen. Unterwegs schließt sich ihnen noch eine Schmiedin an die William eine neue leichte Rüstung schmiedet.
Als sie dann zum Weltturnier nach London gehen und William seinen Vater besucht, er aber dabei beobachtet wird, zerplatzt seine Seifenblase denn er ist enttarnt.


Was nun? Kann er die schönen Jocelyn trotzdem noch überzeugen?
Er muss sich entscheiden Fliehen und seinen Kopf retten oder da bleiben um zu kämpfen? Was er tut und was danach passiert wird nicht verraten!



-=| Die Eigene Meinung: |=-

Tjosten so wird der Lanzensport genannt.
Es gibt einen Punkt wenn die Lanze am Gegner am Oberkörper zersplittert. Zwei Punkte bekommt man wenn die Lanze am Kopf des Gegners zersplitert( schwierig zu treffen) und drei Punkte gibt es wenn man den Gegner aus dem Sattel wirft. Das wären die Regeln, nichts läuft hier unblutig ab und so bleiben manchmal Splitter stecken, welche dann raus gezogen werden und man das Blut sehen kann.

Der Film verläuft sehr geradlinig so das manches hervorsehbar ist, daran verliert aber der Film nicht an Unterhaltung und Glanz.

Die Witze entstehen durch die Situationskomik in der irgendwas passiert und dann ein lustiger Kommentar folgt. Auch Witzig sind immer die Mimiken und Gestiken, sie unterstützen die ganze Sache noch.

Der Wandel der Hauptfiguren ist gut erkennbar so ist William am Anfang ein naiver Reiter der dies nur zum überleben tut, aber später kommen solche Sätze wie „Er möchte das Turnier für sie gewinnen“ solche Sätze passen nicht zum William des Anfangs auch seine Angebetete zeigt sich nicht wirklich unterhalten.

Die Idee in der der Film spielt ist Nebensache da sich alles auf die Schauspieler konzentriert und ihren Beziehungsnetzen. Es hätte alles mit Lichtschwertern oder Keulen stattfinden können, die Handlung wäre die selbe.
Auch die Idee vom Traum Reich zu werden ist gut umgesetzt, so wird William als Dachdeckersohn keine rosige Zukunft vorgeschrieben aber er nimmt sein Schicksal in die Hand und ändert es, bis die Sterne für ihn gut stehen.
Es werden auch die ritterlichen Ideale genannt wie Mut, Ehrgeiz und Gnade. William besitzt dies am Anfang scheint sie aber nicht ganz halten zu können.

Die Kulisse war immer sehr beeindruckend und real. Ich hab keine Papphäuser erkannt oder ähnliches. Es war eine Atmosphäre vorhanden wie sie besser nicht sein konnte.

Die Kameraführung konzentriert sich sehr gut auf das Wesentliche und zeigt wenn es nötig ist alles interessante und wichtige.

Die Musik ist ein gelungener Cocktail aus Rockmusik und Instrumentalwerken. Alles ist sehr gut eingebracht und wirkt auch nicht aufdringlich, eher Handlungsunterstützend. Grade die Rockmusik gibt dem Film einen tollen und unterhaltenen Touch.


Das Drehbuch ist von Brian Helgeland und auch er war Regisseur. An der Produktion waren Brian Helgeland, Tim van Rellium und Todd Black beteiligt. Für die Kamera ist Richard Greatrex verantwortlich und die Musik ist von Carter Burwell. Er Film ist ca. 130 Minuten lang und aus den USA aus dem Jahre 2001.

Die Schauspieler:

Als Hauptdarsteller Heath Ledger als William oder Ulrich von Lichtenstein . Er spielt den kleinen Mann dem keine große Zukunft bevor stand und der trotzdem seine Sterne neu ordnen konnte, sehr gut! Auch seine naive Art und auch sein jungendlicher Charme kommen gekonnt rüber.

Da wäre noch Roland, er ist der gemütliche Part des Quartetts und überzeugt in seiner Rolle. Er wird gespielt von Mark Addy.

Wat, der von Alan Tudyk gespielt wird, er ist der lustige Part mit leichten Wutausbrüchen und auch Freudesstürmen. Er setzt sich durch seine Persönlichkeit und seine Mimik und Gestik in Szene.

Geoff der von Paul Bettany gespielt wird. Ist einfach genial. Er hat Ahnung von der Gesellschaft hilft William wo er kann, leider hat er einen Fabel für das Glücksspiel aber mit William als Einsatz hat er die Wette so gut wie gewonnen.

Jocelyn wird von Shannyn Sossamon gespielt. Sie ist die weibliche Rolle die die Liebesgeschichte im Film entstehen lässt. Sie sah unheimlich modern aus, dafür das sie im 14. Jahrhundert lebt, aber das nur am Rande.

Graf Ademar der von Rufus Sewell gespielt wird. Ist der böse Part in der Story weil sie sonst ohne Widersacher zu langweilig wäre. Er ist der großkotzige Graf der das Burgfräulein gewinnen möchte in dem er das Turnier für sie gewinnt. Dies scheint aber nicht ganz auf zu gehen. ;-)

Laura Fraser welche die Schmiedin spielt hat eine Nebenrolle, sie fertig William die Rüstung an.

Das waren jetzt die wichtigsten Darsteller. Zusammenfassend kann ich sagen das alle sehr natürlich entspannt gespielt haben und so gut rüber kamen.



-=| Das Fazit: |=-

Was bei uns die Formel 1 oder die Bundesliga ist war damals das Tjosten. Das gab es wirklich aber ich denke das mit der Weltmeisterschaft wurde hinzu erfunden. Aber insgesamt ist es ein humorvoller Unterhaltungsfilm mit einem hohen Spaßfaktor und der Empfehlung das man ihn immer wieder angucken sollte! Volle Punktzahl von mir!

22 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Mazeam

    19.05.2004, 22:30 Uhr von Mazeam
    Bewertung: sehr hilfreich

    ja da hat sich jemand vom wochenendprogramm inspirieren lassen ... ich hatte den film damals schon im kino gesehen und fand ihn irgendwie cool ... einige lustige szenen waren dabei, kann den nur empfehlen ... gut es ist halt wieder so ne klischee story

  • inline_igel

    19.05.2004, 21:49 Uhr von inline_igel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nichts dagegen, dass ein Ritterfilm mal mit fetziger Musik von Queen usw. untermalt wird. Aber dabei hätte der Regisseur es auch belassen sollen! Dass die Zuschauer beim Turnier ist Takte dazu klatschen usw., war etwas daneben. Im übrigen waren d