Rom Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von wurzlchen
Rom - eine atemberaubende Stadt
Pro:
eine der schönsten Städte der Welt
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Wenn einer eine Reise macht …
dann kann er was erzählen …
Ich hatte geplant 3 Wochen Urlaub in Italien mit dem Auto – Zelt und was dazu gehört
Es war Ende Mai 2004 und eigentlich noch etwas kühl (leider) für Zelturlaub.
Begonnen hab ich meine Reise in Rom – die ewige Stadt …
Der Zeltplatz Seven Hills war mein erstes Ziel
Ein super Platz – sauber in der Anlage – sauber in den Sanitäranlagen und abgesehen von den Tieren die dort frei laufen sehr ruhig (ein balzender Pfau kann auf die Nerven gehen).
Ich habe pro Tag 17 Euro bezahlt für den Platz (inklusive Nebenkosten), mit der ADAC-Camping-Card bekommt man ab der 5. Übernachtung Rabatt. Das Auto darf man am Zelt stehen lassen.
Es gibt einen Platzbus zum Bahnhof, der genausoviel kostet wie der Zug – nämlich 1 Euro
Man kann den Weg auch locker zu Fuß gehen, sind nur ca. 15 Minuten
Mit dem Zug ist man in ca. einer halben Stunde am Petersplatz (Kosten 1 Euro für die einfache Fahrt (für 75 Minuten) oder 4 Euro Tagesticket, kaum zu glauben wenn man an unsere Zug-Preise denkt)
Man sollte sich die Station merken bei der man ausgestiegen ist, um wieder "nach Hause" zu kommen sollte man dort auch wieder einsteigen, dann fährt man garantiert in die richtige Richtung, egal was auf dem Schild steht. Da die Züge dort nur jeweils in eine richtung nach Rom gehn und auch wieder nur in diese eine Richtung aus der Stadt fahren.
Rom – eine zauberhafte Stadt – der Weg vom Bahnhof zum Petersplatz schlängelt sich durch enge Gassen und dann öffnet sich der Blick zum riesigen Platz vor dem Dom. Man ist überwältigt vom Anblick. Der Weg in den Dom ist etwas umständlich, da es nur einen Sicherheitszugang gibt, bei dem man sich wie auf dem Flughafen vorkommt, es wird alles durchleuchtet und abgetastet. Dann geht man über die seitlichen Stufen hinauf zum Dom und betritt durch das große Portal die Kirche. Man ist sprachlos, man staunt über die unwahrscheinliche Größe dieser Kirche. Man ist wie erschlagen und denkt an die Bilder im Fernsehn, die dagegen klein und unscheinbar wirken.
Rechts neben dem Eingang ist die bekannte Statue von Michelangelo, Maria mit dem Leichnam Jesu, der Dom ist überhäuft mit überlebensgroßen Figuren von Heiligen, gigantischen Malereien, duzenden von Altären und Nebenkirchen. Der Blick vom Hochaltar in die Krypta ist sehr beeindruckend, der Eingang zu dieser ist aber etwas versteckt. Leider weiß ich nicht mehr wer der Heilige war wo der Eingang zur Krypta ist, aber es gibt kleine Hinweisschilder.
Wenn in der Kypta ist, in der alle Päpste und auch das Grab von Petrus ist, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Diese Kypta ist genauso überwältigend wie der Dom selber, ein Labyrint an Seitenwegen (die leider nicht alle für die Besucher zugänglich sind), lassen nur erahnen wie groß diese wirklich ist. Die Särge der Päpste sind reich verziert.
Der Weg zur Sakristei bzw. zum Schatz im Petersdom führt vorbei an der Tafel auf der alle Päpste stehen, von Petrus bis jetzt, also auch unser Benedetto XVI. Es ist der Name vermerkt und das Jahr in dem er Papst wurde und wann er gestorben ist.
Ich war alleine einen Tag nur in dieser Kirche unterwegs (einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag) sonst kann man die Eindrücke unmöglich alle verarbeiten.
Eine Wanderung durch diese Stadt, ist einfach ein Muß. Sicher man kann auch mit dem Bus oder auch der Pferdekutsche (ca. 150 Euro die halbe Stunde, kein Witz, ich wollte vom Victor-Emanuelle-Denkmal zum Petersplatz) die Stadt erkunden. Ich hab die Fuß-Variante dann doch vorgezogen.
Vom Petersplatz zur Spanischen Treppe, dann zum Trevi-Brunnen Münzen werfen, weiter zum Victor-Emanuelle Denkmal, zurück zum Palast des Staatspräsidenten, und wieder hinunter über die Spanische Treppe Richtung Tiberbrücken und über die Treppe runter zum Ufer – Schuhe aus und Füße reinhängen …
und den Anblick vom Engelspalast genießen
Zweiter Tag: Besichtigung des Colloseums, noch mal in den Petersdom und dann einen Versuch gestartet in die Vatikanischen Gärten zu dürfen – leider Fehlanzeige – die sind leider nicht mehr für die Öffentlichkeit …
genauso wie der Vatikan selber, der Gardist am Eingang hat mich höflich darauf hingeweisen, das ich entweder hier arbeiten muß, oder eine Privataudienz beim Papst haben muß, sprich eine persönliche Einladung hierfür um die "Grenze" passieren zu dürfen. Einfach so zum spazierengehen ist leider nicht.
Also auf zur Kuppel – ein Aufzug geht bis zum 1. Stock und dann sind es etwas über 300 Treppen hinauf, man wird Gott sei Dank schon am Eingang gewarnt, das dies nichts für Unsportliche und Herzkranke ist. Die 3 Euro wäre es schon wert, aber mir war die Anstrengung doch zu viel. Vielleicht beim nächsten Besuch.
Die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle bzw. der Vatikanischen Museen ist mit 12 Euro nicht gerade billig, vor allem weil man es erst erfährt, wenn man drinnen ist und im ersten Stock am Zahlhäuschen steht. Vorher muß man allerdings wie auch am dom das Procedere der Durchsuchung und Durchleuchtung des Rücksackes übers ich ergehen lassen.
Dafür ist in der Woche des Staatsfeiertages der am 2.Juni ist der Eintritt in alle staatlichen Museen frei, aber eben nur in diesen.
Dadurch ist auch aber das Polizeiaufkommen sehr hoch und man fühlt sich selbst als Frau alleine total sicher.
Man sollte sich auch selber was zu trinken und zu essen mitnehmen, Rom ist nicht billig, ein kleines Sandwich kostet z.B. 3 Euro und eine Dose Cola schlägt auch mit 2,50 Euro zu buche. Eis ist nicht unter 2 Euro pro kleine Kugel zu bekommen und ein Capo kostet 4 Euro
Zwei Tage reichen leider nicht aus um diese schöne Stadt kennenzulernen, sie ist alle mal eine Reise wert und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort.
Den zweiten Teil der Reise durch Italien erzähl ich in einem gesonderten Bericht …
dann kann er was erzählen …
Ich hatte geplant 3 Wochen Urlaub in Italien mit dem Auto – Zelt und was dazu gehört
Es war Ende Mai 2004 und eigentlich noch etwas kühl (leider) für Zelturlaub.
Begonnen hab ich meine Reise in Rom – die ewige Stadt …
Der Zeltplatz Seven Hills war mein erstes Ziel
Ein super Platz – sauber in der Anlage – sauber in den Sanitäranlagen und abgesehen von den Tieren die dort frei laufen sehr ruhig (ein balzender Pfau kann auf die Nerven gehen).
Ich habe pro Tag 17 Euro bezahlt für den Platz (inklusive Nebenkosten), mit der ADAC-Camping-Card bekommt man ab der 5. Übernachtung Rabatt. Das Auto darf man am Zelt stehen lassen.
Es gibt einen Platzbus zum Bahnhof, der genausoviel kostet wie der Zug – nämlich 1 Euro
Man kann den Weg auch locker zu Fuß gehen, sind nur ca. 15 Minuten
Mit dem Zug ist man in ca. einer halben Stunde am Petersplatz (Kosten 1 Euro für die einfache Fahrt (für 75 Minuten) oder 4 Euro Tagesticket, kaum zu glauben wenn man an unsere Zug-Preise denkt)
Man sollte sich die Station merken bei der man ausgestiegen ist, um wieder "nach Hause" zu kommen sollte man dort auch wieder einsteigen, dann fährt man garantiert in die richtige Richtung, egal was auf dem Schild steht. Da die Züge dort nur jeweils in eine richtung nach Rom gehn und auch wieder nur in diese eine Richtung aus der Stadt fahren.
Rom – eine zauberhafte Stadt – der Weg vom Bahnhof zum Petersplatz schlängelt sich durch enge Gassen und dann öffnet sich der Blick zum riesigen Platz vor dem Dom. Man ist überwältigt vom Anblick. Der Weg in den Dom ist etwas umständlich, da es nur einen Sicherheitszugang gibt, bei dem man sich wie auf dem Flughafen vorkommt, es wird alles durchleuchtet und abgetastet. Dann geht man über die seitlichen Stufen hinauf zum Dom und betritt durch das große Portal die Kirche. Man ist sprachlos, man staunt über die unwahrscheinliche Größe dieser Kirche. Man ist wie erschlagen und denkt an die Bilder im Fernsehn, die dagegen klein und unscheinbar wirken.
Rechts neben dem Eingang ist die bekannte Statue von Michelangelo, Maria mit dem Leichnam Jesu, der Dom ist überhäuft mit überlebensgroßen Figuren von Heiligen, gigantischen Malereien, duzenden von Altären und Nebenkirchen. Der Blick vom Hochaltar in die Krypta ist sehr beeindruckend, der Eingang zu dieser ist aber etwas versteckt. Leider weiß ich nicht mehr wer der Heilige war wo der Eingang zur Krypta ist, aber es gibt kleine Hinweisschilder.
Wenn in der Kypta ist, in der alle Päpste und auch das Grab von Petrus ist, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Diese Kypta ist genauso überwältigend wie der Dom selber, ein Labyrint an Seitenwegen (die leider nicht alle für die Besucher zugänglich sind), lassen nur erahnen wie groß diese wirklich ist. Die Särge der Päpste sind reich verziert.
Der Weg zur Sakristei bzw. zum Schatz im Petersdom führt vorbei an der Tafel auf der alle Päpste stehen, von Petrus bis jetzt, also auch unser Benedetto XVI. Es ist der Name vermerkt und das Jahr in dem er Papst wurde und wann er gestorben ist.
Ich war alleine einen Tag nur in dieser Kirche unterwegs (einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag) sonst kann man die Eindrücke unmöglich alle verarbeiten.
Eine Wanderung durch diese Stadt, ist einfach ein Muß. Sicher man kann auch mit dem Bus oder auch der Pferdekutsche (ca. 150 Euro die halbe Stunde, kein Witz, ich wollte vom Victor-Emanuelle-Denkmal zum Petersplatz) die Stadt erkunden. Ich hab die Fuß-Variante dann doch vorgezogen.
Vom Petersplatz zur Spanischen Treppe, dann zum Trevi-Brunnen Münzen werfen, weiter zum Victor-Emanuelle Denkmal, zurück zum Palast des Staatspräsidenten, und wieder hinunter über die Spanische Treppe Richtung Tiberbrücken und über die Treppe runter zum Ufer – Schuhe aus und Füße reinhängen …
und den Anblick vom Engelspalast genießen
Zweiter Tag: Besichtigung des Colloseums, noch mal in den Petersdom und dann einen Versuch gestartet in die Vatikanischen Gärten zu dürfen – leider Fehlanzeige – die sind leider nicht mehr für die Öffentlichkeit …
genauso wie der Vatikan selber, der Gardist am Eingang hat mich höflich darauf hingeweisen, das ich entweder hier arbeiten muß, oder eine Privataudienz beim Papst haben muß, sprich eine persönliche Einladung hierfür um die "Grenze" passieren zu dürfen. Einfach so zum spazierengehen ist leider nicht.
Also auf zur Kuppel – ein Aufzug geht bis zum 1. Stock und dann sind es etwas über 300 Treppen hinauf, man wird Gott sei Dank schon am Eingang gewarnt, das dies nichts für Unsportliche und Herzkranke ist. Die 3 Euro wäre es schon wert, aber mir war die Anstrengung doch zu viel. Vielleicht beim nächsten Besuch.
Die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle bzw. der Vatikanischen Museen ist mit 12 Euro nicht gerade billig, vor allem weil man es erst erfährt, wenn man drinnen ist und im ersten Stock am Zahlhäuschen steht. Vorher muß man allerdings wie auch am dom das Procedere der Durchsuchung und Durchleuchtung des Rücksackes übers ich ergehen lassen.
Dafür ist in der Woche des Staatsfeiertages der am 2.Juni ist der Eintritt in alle staatlichen Museen frei, aber eben nur in diesen.
Dadurch ist auch aber das Polizeiaufkommen sehr hoch und man fühlt sich selbst als Frau alleine total sicher.
Man sollte sich auch selber was zu trinken und zu essen mitnehmen, Rom ist nicht billig, ein kleines Sandwich kostet z.B. 3 Euro und eine Dose Cola schlägt auch mit 2,50 Euro zu buche. Eis ist nicht unter 2 Euro pro kleine Kugel zu bekommen und ein Capo kostet 4 Euro
Zwei Tage reichen leider nicht aus um diese schöne Stadt kennenzulernen, sie ist alle mal eine Reise wert und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort.
Den zweiten Teil der Reise durch Italien erzähl ich in einem gesonderten Bericht …
6 Bewertungen, 5 Kommentare
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01.01.2006, 17:05 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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01.01.2006, 17:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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01.01.2006, 17:01 Uhr von carina05
Bewertung: sehr hilfreichdein bericht hat mir sehr gefallen! <br/>würde mich über eine gegenlesung & bewertung freuen <br/>liebe grüße carina
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01.01.2006, 16:50 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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01.01.2006, 16:48 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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