Rostock Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dekofan
Elfenland in Rostock
Pro:
sehr schöne Parkanlagen, Sehenswürdigkeiten, Shoppingmöglichkeiten
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben,
vor 2 Jahren war ich nun mit meiner kleinen Familie, meinem Mann und meiner damals noch 3/4Jahr alten Tochter an der Ostsee um Urlaub zu machen, natürlich faulenzten wir nicht nur am Strand sondern schauten uns auch ein paar schöne Städte, dazu gehörte z. B. Rostock. Leider konnten wir uns nicht alles anschauen, aber ich hab ein wenig recherchiert um viel über diese Stadt zu erfahren, die mich sehr fasziniert hat....
-Parkanlagen und andere interessante Gegenden
Wir kamen mit dem Zug so relativ mitten in der Innenstadt von Rostock an und suchten uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Fleckchen, wo man sich wohlfühlen kann. Und nun besichtige ich für euch Rostock einmal, als kleine Elfe, viel Spass dabei.
Die kleine Elfe schwirrte durch die Stadt Rostock und fand natürlich gleich ein schattisches Plätzchen in den Barstorfer Parkanlagen, frisch gemähter Rasen, bunt bepflanzt und mit schönen Sitzmöglichkeiten. In der Nähe sah die kleine Elfe Wohngebiete, wo viele Menschen wohnten. Dieser 28 ha große Park liegt zwischen dem Hansaviertel, der Gartenstadt und nördlich der Bahn-Trasse nach Wismar.
Natürlich kann unsere kleine Elfe nicht die ganze Zeit an einem Platz verharren und fliegt in den Botanischen Garten von Rostock, dort fühlt sie sich sehr heimisch, es ist eine parkähnliche Anlage (8,5 ha) mit etwa 10.000 Pflanzenarten, auf denen sie gern Platz nimmt um ein Päuschen zu halten. Sie betrachtet sich stattliche Gehölzsammlung mit viele seltene Bäume und Sträucher, auch künstlich geschaffene Gebirgslandschaften mit botanischen Raritäten, Teiche mit umfangreichem Wasserpflanzen-Sortiment auf dem die kleine Elfe Platz nehmen kann, findet man im Botanischen Garten. Auch ein Kräutergarten, Biotop Düne und Salzwiese, Mooranlage und Japangarten findet sie.
Nun aber weiter, die kleine Elfe möchte doch die Stadt Rostock erkunden, aber als erstes einmal die tollen Parks und Gärten. Da flog sie in Richtung Feldstraße und nördlch der S-Bahn-Trasse zwischen dem Friedhofsweg und entdeckte den Lindenpark, welcher 16,9ha große ist. Früher wurde er einmal ALTER FRIEDHOF genannt, da überall noch Gräber vorhanden sind. Dies war einmal ein jüdischer Friedhof, doch sehr viele Gräber wurden bereits vergessen. Er ist denkmalgeschützt und hat sehr alte Bäume, sie wachsen schon seit vielen Jahren dort. Es ist richtig Feenhaft hier denkt sich die kleine Elfe, ein See mit vielen Blumen ringsherum, lauter zugewachsene Gräber und es plätschert an sovielen Stellen. Einfach traumhaft. Doch da sieht die kleine Elfe Kinder spielen, zwei Spielplätze sind vorhanden und so beobachtet sie eine Weile die kleinen Wesen beim spielen.
Aber nun schnell weiter, sie will ja auch irgendwann wieder nach Hause, auf die Barnstorferstrasse, dazu erzählt sie euch aber dann mehr. Nun erst einmal zu den Wallanlagen, sie liegen südlich der Stadtmauer zwischen Kröpeliner Strasse und dem Steintor und ist etwa 13,8 ha groß. Entlang der Stadtmauer mit Teufelskuhle und Wallgraben ist ein Denkmalbereich. Südlich der Straße Warnowufeer findet die kleine Elfe die Fischerbastion und westlich des Steintores den Rosengarten. Alles ist so interessant und sie schaut sich weiter um. Auch hier ist ein alter und wertvoller Baumbestand vorhanden und Kinder können auf zwei Spielplätzen spielen. Hier findet man aber sogar Jugendliche, da ein Jugendtreff zu finden ist.
Natürlich darf die kleine Elfe uns den Zoologischen Garten nicht vorenthalten, welcher im Barnstorfer Wald liegt. Er ist etwa 58,5ha groß.
Doch nun zu den Sehenswürdigkeiten, allerdings begleite ich hier die kleine Elfe, denn als ich mit meiner Familie dort war haben wir uns einige Sehenswürdigkeiten betrachtet. Zippzapp und ich bin auch eine kleine Elfe, die sich alles mit anschauen kann ohne aufzufallen.
Also fliegen wir ins Kloster zum Heiligen Kreuz, ich sehe Ausstellungsstücke der mittelalterlichen Kunst, aus dem Kunsthandwerk, die Künstlerkolonien Ahrenshoop und Schwaan, Münzen, Scheine und Medallien. Zwischen dem Universitätsplatz und der Stadtmauer Rostocks liegt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster, dessen Gründung 1270 geht auf die Dänenkönigin Margarete Sambiria zurück. Dieses Kloster wurde mehrfach umgebaut und auch erweitert, als es dann im Jahr 1920 aufgelöst wurde. Nun aber weiter ich möchte gern das Kröpeliner Tor einmal sehen, es gibt doch schon nur noch 4 Tore zu sehen, darauf sind die Rostocker sehr stolz.
Die Elfe führt mich nun auf eine besondere Straße, alles wirkt etwas verrückt, der Barnstorfer Weg, eine sehr bekannte und beliebte Ecke in Rostock. Man findet lauter \"komische\" Geschäfte, dort findet man auch das zu Hause, der kleinen Elfe. In einem Geschäft, wo man Klangmassagen macht und an Elfen glaubt, ihr seht ja sie gibt sie wirklich. *schmunzel*
Mini-Lädchen, Secondhand-Shops, Kinderspielplatz im alten Kino, Kneipen, Cafés und jede Menge Schräges - das ist Rostocks Barnstorfer Weg. Dort werden Warzen besprochen, die Seelen verstörter großer und kleiner Tiere mit Homöopathie, Magnetfeld- und Bachblütentherapie, Akupunktur behandelt. In einem Blumenladen bekommt man gleich auch ein Hochzeits-Outfit. Auf Wunsch organisiert sogar die Inhaberin die Feier, ob sie im Wald oder am Strand stattfinden soll, alles ist möglich.
Im LAX Laden ist der 60er-Jahre Retro-Schick zu finden und jede Menge Originelles für die Wohnung. So klein der Laden ist, es lohnt sich auf jedenfall dort zu stöbern.
Das Zu Hause von unserer kleinen Elfe ist das Geschäft \"Ofen-Laden Audris. Die Besitzerin Dörte Andres ist Schornsteinfeger-Meisterin und hat einen guten Draht zu Engeln und natürlich Elfen. Wenn man 40 Euro ausgeben möchte kann man bei einem Besuch erfahren, wie sein eigener Schutzengel aussieht und was er alles mit einem vor hat. Viel Zauberhaftes rund um die Flügelträger ist im Angebot, bis hin zu Elfen-Wunschmünzen. Und durch eine Klangmassage kann man sich bei Dörte Andres erholen. Das war die szenige Straße von Rostock, der Barstorfer Weg.
Aber nun fliegen wir in eine \"andere Welt\", wir schreiben das Jahr 1161, der dänische Geschichtsschreiber Saco Grammaticus erwähnt Rostock zum ersten mal. Um 1200 siedeln deutsche Handwerker und Kaufleute hier an und 1218 wird das Stadtrecht durch Heinrich Borwin I. bestätigt. Dann 1252 endlich wird die Rostocker Heide gekauft und im Jahre 1265 werden die drei Teilstädte vereinigt und der Bau der Stadtbefestigung beginnt. 1323 wird das Fischerdorf Warnemünde gekauft und 2 Jahre darauf die Münzgerechtigkeit. Erst im Jahre 1358 wird die vollen Gerichtsbarkeit erworben. Viele Jahre später, wir schreiben das Jahr 1419 wird der \"Alma mater rostochiensis\" gegründet. 1472 wird die Astronomische Uhr in der Marienkirche fertiggestellt. Nun im Jahre 1627 bis 1648 wird die Stadt abwechselnd besetzt, geplündert und veramrt während des Dreißigjährigen Krieges. 1669 war der letzte Hansetag. OH nein, Flammen in einem ganzen Drittel der Stadt, der Stadtbrand im Jahre 1677 ist vor unseren Augen geschehen. Wir fliegen weiter in das Jahr 1742 Gebhard Leberecht von Blücher wird in Rostock geboren . Dann um 1830 wird auch außerhalb der Stadtmauergrenzen begonnen zu bauen. 1852 wird dann der erste seegehenden eiserne Schraubendampfer Deutschlands fertiggestellt. 1891 dann wird die \"Neptun Schiffswerft und Maschinenfabrik AG\" als erster Industrie- Großbetrieb in Mecklenburg gegründet. Endlich im Jahre 1903 wird der Fährtrajektverkehr nach Gedser/Dänemark aufgenommen. 1923 bis 1925 siedelte die Flugzeugindustrie mit den Firmen Heinkel und Arado an. Ab 1933 wurde Rostock zum Schwerpunkt der Rüstungsindustrie (Heinkel-Werke und Neptun-Werft) aufgebaut. Nun hat Rostock im Jahr 1935 100.000 Einwohner. Doch plötzlich Bomben, 1942 zerstörten Bombadrements große Teile der Stadt. 1945 marschierten sowjetische Truppen ein und 1 Jahr darauf wurde die Warnowwerft erbaut. 1952 bis 1990 ist sie Bezirksstadt des nördlichsten Bezirkes der DDR . 1960 wurde der neue Seehafen in Rostock-Petersdorf eröffnet. Und nun im Jahre 1987 ist die 250.000-Einwohner-Marke erreicht . 1990 nennt sich Rostock wieder Hansestadt und 1994 wird der Turmhelm von St. Petri wieder aufgebaut.
Und nun ist Rostock entstanden. Und wir schauen weiter. Wir fliegen zur bekannten Marienkirche in Rostocks Mittelstadt. Doch aber nun ab nach Hause, die kleine Elfe verwandelt mich zurück und ich stehe vor dem schönen Gebäude, der Marienkirche. Eine weitere Kirche in Rostock ist z.B. die Nikolaikirche. Nun aber ein fröhliches Auf Wiedersehen Rostock. Ahoi, bis zum nächsten Besuch! Wir freuen uns auf dich.
-Was kann man noch besichtigen?
* Kunsthalle
* Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum
auf demTraditionsschiff
* Betonschiff Capella
* Forst- und Köhlerhof Wiethagen
* Dokumentations- und Gedenkstätte der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Rostock
* Rostocker und Malichiner Tor Teterow
* Kuhtor
* Mönchentor
Dies ist das letzte erhaltene, der 7 Strandtore, doch die Rostocker sind immer noch sehr stolz darauf.
-Preise/Öffnungszeiten
**Botanischer Garten**
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 7.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 9.00 bis 18.00 Uhr
Montag Ruhetag
Eintritt: frei
**Kulturhistorisches Museum**
Kloster zum Heiligen Kreuz
Klosterhof, 18055 Rostock
Tel. 0381 20359-0 und -10
Fax 0381 20359-13
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Weihnachten
24. und 25.12.2005 geschlossen
26.12. geöffnet
Jahreswechsel
31.12.2005 und 01.01.2006
geschlossen
**Kröpeliner Tor**
Kröpeliner Straße, 18055 Rostock
Tel. 0381 454177
Öffnungszeiten:
ab dem 13. September 2004 wegen Umbau geschlossen
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen, sicherlich werde ich ihn editieren, wenn wir Rostock dieses Jahr wieder besuchen, wir freuen uns schon.
-Meine Meinung
Ich fand Rostock wunderschön, an jeder Ecke etwas zu entdecken, ob Kirchen, Museen oder auch die tollen Parks. Die Einkaufsstrasse auf der Kröpeliner Straße ist ein Traum, so etwas wünschte ich mir hier zu Hause. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch in Rostock und wir werden sicher wieder Informationen über diese Stadt erfahren.
Viel Spaß beim bummeln und Spaß haben in Rostock wünscht Euch Eure Marika
vor 2 Jahren war ich nun mit meiner kleinen Familie, meinem Mann und meiner damals noch 3/4Jahr alten Tochter an der Ostsee um Urlaub zu machen, natürlich faulenzten wir nicht nur am Strand sondern schauten uns auch ein paar schöne Städte, dazu gehörte z. B. Rostock. Leider konnten wir uns nicht alles anschauen, aber ich hab ein wenig recherchiert um viel über diese Stadt zu erfahren, die mich sehr fasziniert hat....
-Parkanlagen und andere interessante Gegenden
Wir kamen mit dem Zug so relativ mitten in der Innenstadt von Rostock an und suchten uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Fleckchen, wo man sich wohlfühlen kann. Und nun besichtige ich für euch Rostock einmal, als kleine Elfe, viel Spass dabei.
Die kleine Elfe schwirrte durch die Stadt Rostock und fand natürlich gleich ein schattisches Plätzchen in den Barstorfer Parkanlagen, frisch gemähter Rasen, bunt bepflanzt und mit schönen Sitzmöglichkeiten. In der Nähe sah die kleine Elfe Wohngebiete, wo viele Menschen wohnten. Dieser 28 ha große Park liegt zwischen dem Hansaviertel, der Gartenstadt und nördlich der Bahn-Trasse nach Wismar.
Natürlich kann unsere kleine Elfe nicht die ganze Zeit an einem Platz verharren und fliegt in den Botanischen Garten von Rostock, dort fühlt sie sich sehr heimisch, es ist eine parkähnliche Anlage (8,5 ha) mit etwa 10.000 Pflanzenarten, auf denen sie gern Platz nimmt um ein Päuschen zu halten. Sie betrachtet sich stattliche Gehölzsammlung mit viele seltene Bäume und Sträucher, auch künstlich geschaffene Gebirgslandschaften mit botanischen Raritäten, Teiche mit umfangreichem Wasserpflanzen-Sortiment auf dem die kleine Elfe Platz nehmen kann, findet man im Botanischen Garten. Auch ein Kräutergarten, Biotop Düne und Salzwiese, Mooranlage und Japangarten findet sie.
Nun aber weiter, die kleine Elfe möchte doch die Stadt Rostock erkunden, aber als erstes einmal die tollen Parks und Gärten. Da flog sie in Richtung Feldstraße und nördlch der S-Bahn-Trasse zwischen dem Friedhofsweg und entdeckte den Lindenpark, welcher 16,9ha große ist. Früher wurde er einmal ALTER FRIEDHOF genannt, da überall noch Gräber vorhanden sind. Dies war einmal ein jüdischer Friedhof, doch sehr viele Gräber wurden bereits vergessen. Er ist denkmalgeschützt und hat sehr alte Bäume, sie wachsen schon seit vielen Jahren dort. Es ist richtig Feenhaft hier denkt sich die kleine Elfe, ein See mit vielen Blumen ringsherum, lauter zugewachsene Gräber und es plätschert an sovielen Stellen. Einfach traumhaft. Doch da sieht die kleine Elfe Kinder spielen, zwei Spielplätze sind vorhanden und so beobachtet sie eine Weile die kleinen Wesen beim spielen.
Aber nun schnell weiter, sie will ja auch irgendwann wieder nach Hause, auf die Barnstorferstrasse, dazu erzählt sie euch aber dann mehr. Nun erst einmal zu den Wallanlagen, sie liegen südlich der Stadtmauer zwischen Kröpeliner Strasse und dem Steintor und ist etwa 13,8 ha groß. Entlang der Stadtmauer mit Teufelskuhle und Wallgraben ist ein Denkmalbereich. Südlich der Straße Warnowufeer findet die kleine Elfe die Fischerbastion und westlich des Steintores den Rosengarten. Alles ist so interessant und sie schaut sich weiter um. Auch hier ist ein alter und wertvoller Baumbestand vorhanden und Kinder können auf zwei Spielplätzen spielen. Hier findet man aber sogar Jugendliche, da ein Jugendtreff zu finden ist.
Natürlich darf die kleine Elfe uns den Zoologischen Garten nicht vorenthalten, welcher im Barnstorfer Wald liegt. Er ist etwa 58,5ha groß.
Doch nun zu den Sehenswürdigkeiten, allerdings begleite ich hier die kleine Elfe, denn als ich mit meiner Familie dort war haben wir uns einige Sehenswürdigkeiten betrachtet. Zippzapp und ich bin auch eine kleine Elfe, die sich alles mit anschauen kann ohne aufzufallen.
Also fliegen wir ins Kloster zum Heiligen Kreuz, ich sehe Ausstellungsstücke der mittelalterlichen Kunst, aus dem Kunsthandwerk, die Künstlerkolonien Ahrenshoop und Schwaan, Münzen, Scheine und Medallien. Zwischen dem Universitätsplatz und der Stadtmauer Rostocks liegt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster, dessen Gründung 1270 geht auf die Dänenkönigin Margarete Sambiria zurück. Dieses Kloster wurde mehrfach umgebaut und auch erweitert, als es dann im Jahr 1920 aufgelöst wurde. Nun aber weiter ich möchte gern das Kröpeliner Tor einmal sehen, es gibt doch schon nur noch 4 Tore zu sehen, darauf sind die Rostocker sehr stolz.
Die Elfe führt mich nun auf eine besondere Straße, alles wirkt etwas verrückt, der Barnstorfer Weg, eine sehr bekannte und beliebte Ecke in Rostock. Man findet lauter \"komische\" Geschäfte, dort findet man auch das zu Hause, der kleinen Elfe. In einem Geschäft, wo man Klangmassagen macht und an Elfen glaubt, ihr seht ja sie gibt sie wirklich. *schmunzel*
Mini-Lädchen, Secondhand-Shops, Kinderspielplatz im alten Kino, Kneipen, Cafés und jede Menge Schräges - das ist Rostocks Barnstorfer Weg. Dort werden Warzen besprochen, die Seelen verstörter großer und kleiner Tiere mit Homöopathie, Magnetfeld- und Bachblütentherapie, Akupunktur behandelt. In einem Blumenladen bekommt man gleich auch ein Hochzeits-Outfit. Auf Wunsch organisiert sogar die Inhaberin die Feier, ob sie im Wald oder am Strand stattfinden soll, alles ist möglich.
Im LAX Laden ist der 60er-Jahre Retro-Schick zu finden und jede Menge Originelles für die Wohnung. So klein der Laden ist, es lohnt sich auf jedenfall dort zu stöbern.
Das Zu Hause von unserer kleinen Elfe ist das Geschäft \"Ofen-Laden Audris. Die Besitzerin Dörte Andres ist Schornsteinfeger-Meisterin und hat einen guten Draht zu Engeln und natürlich Elfen. Wenn man 40 Euro ausgeben möchte kann man bei einem Besuch erfahren, wie sein eigener Schutzengel aussieht und was er alles mit einem vor hat. Viel Zauberhaftes rund um die Flügelträger ist im Angebot, bis hin zu Elfen-Wunschmünzen. Und durch eine Klangmassage kann man sich bei Dörte Andres erholen. Das war die szenige Straße von Rostock, der Barstorfer Weg.
Aber nun fliegen wir in eine \"andere Welt\", wir schreiben das Jahr 1161, der dänische Geschichtsschreiber Saco Grammaticus erwähnt Rostock zum ersten mal. Um 1200 siedeln deutsche Handwerker und Kaufleute hier an und 1218 wird das Stadtrecht durch Heinrich Borwin I. bestätigt. Dann 1252 endlich wird die Rostocker Heide gekauft und im Jahre 1265 werden die drei Teilstädte vereinigt und der Bau der Stadtbefestigung beginnt. 1323 wird das Fischerdorf Warnemünde gekauft und 2 Jahre darauf die Münzgerechtigkeit. Erst im Jahre 1358 wird die vollen Gerichtsbarkeit erworben. Viele Jahre später, wir schreiben das Jahr 1419 wird der \"Alma mater rostochiensis\" gegründet. 1472 wird die Astronomische Uhr in der Marienkirche fertiggestellt. Nun im Jahre 1627 bis 1648 wird die Stadt abwechselnd besetzt, geplündert und veramrt während des Dreißigjährigen Krieges. 1669 war der letzte Hansetag. OH nein, Flammen in einem ganzen Drittel der Stadt, der Stadtbrand im Jahre 1677 ist vor unseren Augen geschehen. Wir fliegen weiter in das Jahr 1742 Gebhard Leberecht von Blücher wird in Rostock geboren . Dann um 1830 wird auch außerhalb der Stadtmauergrenzen begonnen zu bauen. 1852 wird dann der erste seegehenden eiserne Schraubendampfer Deutschlands fertiggestellt. 1891 dann wird die \"Neptun Schiffswerft und Maschinenfabrik AG\" als erster Industrie- Großbetrieb in Mecklenburg gegründet. Endlich im Jahre 1903 wird der Fährtrajektverkehr nach Gedser/Dänemark aufgenommen. 1923 bis 1925 siedelte die Flugzeugindustrie mit den Firmen Heinkel und Arado an. Ab 1933 wurde Rostock zum Schwerpunkt der Rüstungsindustrie (Heinkel-Werke und Neptun-Werft) aufgebaut. Nun hat Rostock im Jahr 1935 100.000 Einwohner. Doch plötzlich Bomben, 1942 zerstörten Bombadrements große Teile der Stadt. 1945 marschierten sowjetische Truppen ein und 1 Jahr darauf wurde die Warnowwerft erbaut. 1952 bis 1990 ist sie Bezirksstadt des nördlichsten Bezirkes der DDR . 1960 wurde der neue Seehafen in Rostock-Petersdorf eröffnet. Und nun im Jahre 1987 ist die 250.000-Einwohner-Marke erreicht . 1990 nennt sich Rostock wieder Hansestadt und 1994 wird der Turmhelm von St. Petri wieder aufgebaut.
Und nun ist Rostock entstanden. Und wir schauen weiter. Wir fliegen zur bekannten Marienkirche in Rostocks Mittelstadt. Doch aber nun ab nach Hause, die kleine Elfe verwandelt mich zurück und ich stehe vor dem schönen Gebäude, der Marienkirche. Eine weitere Kirche in Rostock ist z.B. die Nikolaikirche. Nun aber ein fröhliches Auf Wiedersehen Rostock. Ahoi, bis zum nächsten Besuch! Wir freuen uns auf dich.
-Was kann man noch besichtigen?
* Kunsthalle
* Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum
auf demTraditionsschiff
* Betonschiff Capella
* Forst- und Köhlerhof Wiethagen
* Dokumentations- und Gedenkstätte der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Rostock
* Rostocker und Malichiner Tor Teterow
* Kuhtor
* Mönchentor
Dies ist das letzte erhaltene, der 7 Strandtore, doch die Rostocker sind immer noch sehr stolz darauf.
-Preise/Öffnungszeiten
**Botanischer Garten**
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 7.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 9.00 bis 18.00 Uhr
Montag Ruhetag
Eintritt: frei
**Kulturhistorisches Museum**
Kloster zum Heiligen Kreuz
Klosterhof, 18055 Rostock
Tel. 0381 20359-0 und -10
Fax 0381 20359-13
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Weihnachten
24. und 25.12.2005 geschlossen
26.12. geöffnet
Jahreswechsel
31.12.2005 und 01.01.2006
geschlossen
**Kröpeliner Tor**
Kröpeliner Straße, 18055 Rostock
Tel. 0381 454177
Öffnungszeiten:
ab dem 13. September 2004 wegen Umbau geschlossen
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen, sicherlich werde ich ihn editieren, wenn wir Rostock dieses Jahr wieder besuchen, wir freuen uns schon.
-Meine Meinung
Ich fand Rostock wunderschön, an jeder Ecke etwas zu entdecken, ob Kirchen, Museen oder auch die tollen Parks. Die Einkaufsstrasse auf der Kröpeliner Straße ist ein Traum, so etwas wünschte ich mir hier zu Hause. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch in Rostock und wir werden sicher wieder Informationen über diese Stadt erfahren.
Viel Spaß beim bummeln und Spaß haben in Rostock wünscht Euch Eure Marika
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.03.2008, 23:21 Uhr von Matze081
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht
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