Schloss Neuschwanstein Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Allgäuer
Ein absolutes touristisches Hilight, touristische Pflichtübung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neuschwanstein ist die meistbesuchte touristische Attraktion Deutschlands. Jährlich über 1,2 Mio Besucher kommen nach Hohenschwangau um das Schloß Neuschwanstein, zu besichtigen. Das sind immerhin mehr Gäste als die Schlösser Linderhof und Herrenchiemsee zusammen anziehen.
Wer es kennt, der kann natürlich nachvollziehen warum das so ist.
1. Gigantische Lage über dem Alpsee
2. Herrlicher Blick auf die Voralpenlandschaft
3. Einmalige Bausubstanz
4. Bayerische Geschichte als Hintergrund
5. Mysteriöser Tod des Königs
6. Kulisse für ein weltweit bekanntes Musical
Dies alles sind Gründe, die eine wesentliche Rolle bei der Beliebtheit und Bekanntheit des Schloß Neuschwanstein spielen.
Das Füssener Land, seit einiger Zeit auch Königswinkel genannt profitiert von seiner exponierten Lage im südlichen Ostallgäu. Die hügelige Voralpenlandschaft vor der beeindruckenden Kulisse des Tegelbergs und des Säulings sind an sich schon einen Besuch Wert. Das war sicher auch der Grund dafür, dass sich König Ludwig II entschloß Neuschwanstein auf einen Felsen oberhalb von Hohenschwangau bauen zu lassen. Von dort hat man einen gigantischen Blick auf den Alpsee, den Schwansee, den Weissensee, den Bannwaldsee, den Hopfensee und einige kleinere Gewässer. Dominiert wird der Blick allerdings von einem See, den der König nicht gekannt hatte, vom 12 km langen Forggensee, der erst 1955 zum ersten Mal aufgestaut wurde.
Das Märchenschloß Neuschwanstein beeindruckt durch seine erhabenen Türme und und die weißen Mauern. Besonders bei Nacht, angestrahlt, wirkt es unwirklich wie direkt aus dem Lohengrin entnommen. Es regt zum Träumen an und es gibt eigentlich nichts womit es vergleichbar wäre. Dieser unvergleichliche Bau zieht Menschen aus aller Welt in seinen Bann. Auch die Haustechnik im Schloss verblüfft für die damalige Zeit. Die Ausgestlltung der Inneräume ist prunkvoll und aufwendig, sofern sie vollendet wurde.
Der König war beim Volk sehr beliebt, konnte allerdings seine für Phantasien in München keine Mitstreiter finden. Da die Bauten auch sehr viel Geld verschlangen, das dann an anderer Stelle, z.B. bei der Kriegsvorbereitung fehlte, wurde der König entmündigt und an den Starnberger See nach Schloss Berg gebracht. Dort ist er zusammen mit seinem Leibarzt Dr. Gudden ertrunken. Bis heute weiß man nicht, ob es sich um einen Unglücksfall oder um ein Attentat gehandelt hat.
Seit, ich glaube 3 Jahren, gibt es das König Ludwig Musical in Füssen. Dafür wurde eigens eine Halbinsel im Forggensse aufgeschüttet und ein Theater gebaut. Wer die Gelegenheit hat sollte sich das Musical als Ergänzung zum Schloßbesuch ansehen. Nur nebenbei: Die Technik im Theater ist faszinierend und deswegen sollten Sie auch auf eine Backstageführung nicht verzichten.
Wenn man all diese Fakten zusammen betrachtet, dann erklärt das schon Einiges. Ich bin direkt unter dem Schloß Neuschwanstein einige Jahre zur Schule gegangen, habe das Schloß täglich gesehen, und ich war trotzdem immer wieder beeindruckt. Jetzt müssen wir immer wieder anreisen, so wie die vielen Besucher auch, aber wir sind auch sehr gern im Füssener Land.
Um zum Schloß zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Fahrweg ist die Asphaltstraße hinauf oder durch den Wald, wobei der Fußweg auch weitgehend geteert ist. Ich bevorzuge allerdings den viel romatischeren Weg durch die Pöllatschlucht, einer engen Klamm mit manchmal reissendem Wasser. Dieser Weg ist gut ausgebaut, z.T. mit Brücken, aber etwas anstrengender als der Hauptweg. Außerdem liegt er im Schatten, was im Sommer sicher angenehm ist. Dazu kommt, dass sich dem Wanderer sagenhafte Blicke auf das Schloss eröffnen. Festes Schuhwerk ist aber Pflicht.
Für Besucher die zu Fuß etwas weniger gut sind, gibt es die Möglichkeit mit dem Bus oder mit dem Pferdefuhwerk zu fahren. Die Preise liegen dafür allerdings auf hohem touristischen Niveau, wie übrigens fast alles in Hohenschwangau. Es handelt sich hier um eines der Top-Ziele der Japaner, der Amerikaner und natürlich auch aller Europäer. Schloß Neuschwanstein gehört zur Pflichtübung eines jeden Europabesuchers. Das heißt hier wird, auch preislich, mit Paris, London, Wien, und Rom konkurriert.
Das Parken ist z.B. nur auf gebührenpflichtigen Parkplätzen möglich.
Allerdings sind schon ein paar Kilometer von Hohenschwangau entfernt Speisen, Getränke und Parkplätze wesentlich billiger. Wir fahren deswegen meist nur bis zum Schwanseepark und legen dann die letzten 2 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Der Schwanssepark bietet schattige Wege und erholsame Landschaft und der See bietet Bademöglichkeiten in hervorragender Wasserqualität.
Die Wartezeit um ins Schloß zu kommen ist aufgrund des enormen Andrangs ein Faktor, der bei der Planung nicht unberücksichtigt bleiben darf. Im Sommer sind es schon einmal 2 ½ Stunden bis man ins Schloß hinein darf. Da allerdings die Eintrittskarten für die Führungen mit dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf verkauft werden, ist es nicht mehr so wie früher, dass man sich stundenlang die Beine in den Bauch stehen muß. Die Führungen beginnen in aller Regel äußerst pünktlich. Also
VORSICHT, KARTEN GIBT ES NICHT OBEN AM SCHLOSS, sondern
NUR AM TICKETHAUS IN HOHENSCHWANGAU, ALSO VORHER LÖSEN.
Wer schon gerade in der Gegend ist, der sollte es nicht versäumen einige andere Attraktionen gleich mitzunehmen. Besonders schöne Fotomotive findet man von der ca. 15 Minuten Fußweg entfernten Marienbrücke oder der Jugend, einem Aussichtspunkt, der einige Höhenmeter tiefer als das Schloß liegt. Außerdem finde ich auch das Schloß Hohenschwangau ist einen Besuch Wert.
Eine Schiffahrt auf dem Forggensee wird sicher ein unvergessliches Erlebnis, die Riviera des Allgäus am Hopfensee ist weltbekannt und und wer eine besonders ruhig gelegene, romatische Unterkunft sucht, der kann im Hopferwald zwischen Hopfen a. See und Hopferau auf dem Brennerhof (08364/1645) mit etwas Glück noch eine Ferienwohnung der besonderen Art finden. Ein Wanderung über den Alpenrosenweg ist genauso interessant wie ein Spaziergang hinauf zur Alpe Beichelstein. Bei allen diesen Unternehmungen werden Ihnen immer wieder herrliche Ausblicke auf die Allgäuer Alpen auf die unvergleichliche Seenlandschaft des Königswinkels und natürlich auf das Schloss Neuschwanstein geboten, das hier alles überstrahlt
Nur ergänzend: Im Winter gibt es auf Schloß Neuschwanstein auch Nachtführungen – das ist etwas für die unverbesserlichen Romatiker. Dann bleibt tagsübr zeit von der Drehhütte oder der Bleckenau mit dem Schlitten abzufahren. Auch das wird den meisten Besucher als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben.
Zusammenfassung:
Wer in dieser Gegend Urlaub macht oder wer auf der Durchreise ist, sollte sich mindestens einmal im Leben die Zeit nehmen Schloß Neuschwanstein zu besuchen. Wer nicht hier in der Gegend Urlaub macht und noch nie da war, der sollte sich schleunigst auf den Weg machen.
Mein Urteil: Unbedingt empfehlenswert
ERGÄNZUNG:
Wer es sich erlauben kann das Schloß im November oder Februar zu besuchen hat wesentlich weniger Trubel und kann die herrliche Umgebung im Winter genießen, was, je nach Einstellung, nochmals eine Steigerung gegenüber einem sommerbesuch sein kann.
Wer es kennt, der kann natürlich nachvollziehen warum das so ist.
1. Gigantische Lage über dem Alpsee
2. Herrlicher Blick auf die Voralpenlandschaft
3. Einmalige Bausubstanz
4. Bayerische Geschichte als Hintergrund
5. Mysteriöser Tod des Königs
6. Kulisse für ein weltweit bekanntes Musical
Dies alles sind Gründe, die eine wesentliche Rolle bei der Beliebtheit und Bekanntheit des Schloß Neuschwanstein spielen.
Das Füssener Land, seit einiger Zeit auch Königswinkel genannt profitiert von seiner exponierten Lage im südlichen Ostallgäu. Die hügelige Voralpenlandschaft vor der beeindruckenden Kulisse des Tegelbergs und des Säulings sind an sich schon einen Besuch Wert. Das war sicher auch der Grund dafür, dass sich König Ludwig II entschloß Neuschwanstein auf einen Felsen oberhalb von Hohenschwangau bauen zu lassen. Von dort hat man einen gigantischen Blick auf den Alpsee, den Schwansee, den Weissensee, den Bannwaldsee, den Hopfensee und einige kleinere Gewässer. Dominiert wird der Blick allerdings von einem See, den der König nicht gekannt hatte, vom 12 km langen Forggensee, der erst 1955 zum ersten Mal aufgestaut wurde.
Das Märchenschloß Neuschwanstein beeindruckt durch seine erhabenen Türme und und die weißen Mauern. Besonders bei Nacht, angestrahlt, wirkt es unwirklich wie direkt aus dem Lohengrin entnommen. Es regt zum Träumen an und es gibt eigentlich nichts womit es vergleichbar wäre. Dieser unvergleichliche Bau zieht Menschen aus aller Welt in seinen Bann. Auch die Haustechnik im Schloss verblüfft für die damalige Zeit. Die Ausgestlltung der Inneräume ist prunkvoll und aufwendig, sofern sie vollendet wurde.
Der König war beim Volk sehr beliebt, konnte allerdings seine für Phantasien in München keine Mitstreiter finden. Da die Bauten auch sehr viel Geld verschlangen, das dann an anderer Stelle, z.B. bei der Kriegsvorbereitung fehlte, wurde der König entmündigt und an den Starnberger See nach Schloss Berg gebracht. Dort ist er zusammen mit seinem Leibarzt Dr. Gudden ertrunken. Bis heute weiß man nicht, ob es sich um einen Unglücksfall oder um ein Attentat gehandelt hat.
Seit, ich glaube 3 Jahren, gibt es das König Ludwig Musical in Füssen. Dafür wurde eigens eine Halbinsel im Forggensse aufgeschüttet und ein Theater gebaut. Wer die Gelegenheit hat sollte sich das Musical als Ergänzung zum Schloßbesuch ansehen. Nur nebenbei: Die Technik im Theater ist faszinierend und deswegen sollten Sie auch auf eine Backstageführung nicht verzichten.
Wenn man all diese Fakten zusammen betrachtet, dann erklärt das schon Einiges. Ich bin direkt unter dem Schloß Neuschwanstein einige Jahre zur Schule gegangen, habe das Schloß täglich gesehen, und ich war trotzdem immer wieder beeindruckt. Jetzt müssen wir immer wieder anreisen, so wie die vielen Besucher auch, aber wir sind auch sehr gern im Füssener Land.
Um zum Schloß zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Fahrweg ist die Asphaltstraße hinauf oder durch den Wald, wobei der Fußweg auch weitgehend geteert ist. Ich bevorzuge allerdings den viel romatischeren Weg durch die Pöllatschlucht, einer engen Klamm mit manchmal reissendem Wasser. Dieser Weg ist gut ausgebaut, z.T. mit Brücken, aber etwas anstrengender als der Hauptweg. Außerdem liegt er im Schatten, was im Sommer sicher angenehm ist. Dazu kommt, dass sich dem Wanderer sagenhafte Blicke auf das Schloss eröffnen. Festes Schuhwerk ist aber Pflicht.
Für Besucher die zu Fuß etwas weniger gut sind, gibt es die Möglichkeit mit dem Bus oder mit dem Pferdefuhwerk zu fahren. Die Preise liegen dafür allerdings auf hohem touristischen Niveau, wie übrigens fast alles in Hohenschwangau. Es handelt sich hier um eines der Top-Ziele der Japaner, der Amerikaner und natürlich auch aller Europäer. Schloß Neuschwanstein gehört zur Pflichtübung eines jeden Europabesuchers. Das heißt hier wird, auch preislich, mit Paris, London, Wien, und Rom konkurriert.
Das Parken ist z.B. nur auf gebührenpflichtigen Parkplätzen möglich.
Allerdings sind schon ein paar Kilometer von Hohenschwangau entfernt Speisen, Getränke und Parkplätze wesentlich billiger. Wir fahren deswegen meist nur bis zum Schwanseepark und legen dann die letzten 2 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Der Schwanssepark bietet schattige Wege und erholsame Landschaft und der See bietet Bademöglichkeiten in hervorragender Wasserqualität.
Die Wartezeit um ins Schloß zu kommen ist aufgrund des enormen Andrangs ein Faktor, der bei der Planung nicht unberücksichtigt bleiben darf. Im Sommer sind es schon einmal 2 ½ Stunden bis man ins Schloß hinein darf. Da allerdings die Eintrittskarten für die Führungen mit dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf verkauft werden, ist es nicht mehr so wie früher, dass man sich stundenlang die Beine in den Bauch stehen muß. Die Führungen beginnen in aller Regel äußerst pünktlich. Also
VORSICHT, KARTEN GIBT ES NICHT OBEN AM SCHLOSS, sondern
NUR AM TICKETHAUS IN HOHENSCHWANGAU, ALSO VORHER LÖSEN.
Wer schon gerade in der Gegend ist, der sollte es nicht versäumen einige andere Attraktionen gleich mitzunehmen. Besonders schöne Fotomotive findet man von der ca. 15 Minuten Fußweg entfernten Marienbrücke oder der Jugend, einem Aussichtspunkt, der einige Höhenmeter tiefer als das Schloß liegt. Außerdem finde ich auch das Schloß Hohenschwangau ist einen Besuch Wert.
Eine Schiffahrt auf dem Forggensee wird sicher ein unvergessliches Erlebnis, die Riviera des Allgäus am Hopfensee ist weltbekannt und und wer eine besonders ruhig gelegene, romatische Unterkunft sucht, der kann im Hopferwald zwischen Hopfen a. See und Hopferau auf dem Brennerhof (08364/1645) mit etwas Glück noch eine Ferienwohnung der besonderen Art finden. Ein Wanderung über den Alpenrosenweg ist genauso interessant wie ein Spaziergang hinauf zur Alpe Beichelstein. Bei allen diesen Unternehmungen werden Ihnen immer wieder herrliche Ausblicke auf die Allgäuer Alpen auf die unvergleichliche Seenlandschaft des Königswinkels und natürlich auf das Schloss Neuschwanstein geboten, das hier alles überstrahlt
Nur ergänzend: Im Winter gibt es auf Schloß Neuschwanstein auch Nachtführungen – das ist etwas für die unverbesserlichen Romatiker. Dann bleibt tagsübr zeit von der Drehhütte oder der Bleckenau mit dem Schlitten abzufahren. Auch das wird den meisten Besucher als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben.
Zusammenfassung:
Wer in dieser Gegend Urlaub macht oder wer auf der Durchreise ist, sollte sich mindestens einmal im Leben die Zeit nehmen Schloß Neuschwanstein zu besuchen. Wer nicht hier in der Gegend Urlaub macht und noch nie da war, der sollte sich schleunigst auf den Weg machen.
Mein Urteil: Unbedingt empfehlenswert
ERGÄNZUNG:
Wer es sich erlauben kann das Schloß im November oder Februar zu besuchen hat wesentlich weniger Trubel und kann die herrliche Umgebung im Winter genießen, was, je nach Einstellung, nochmals eine Steigerung gegenüber einem sommerbesuch sein kann.
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