Der Wanderchirurg (Taschenbuch) / Wolf Serno Testbericht
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Erfahrungsbericht von theSurgeon
Der Wanderchirurg.......
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Prolog
*****
Da mich historische Romane besonders interessieren und ich den „Medicus“ nicht finden konnte, habe ich mir den „Wanderchirurgen“ von Wolf Serno gekauft. Ich werde mir den Medicus trotzdem kaufen, da mich der Roman auch sehr interessiert hat. Sozusagen als Beilage. Und, wenn ich etwas schon vorweg nehmen kann, es war ein wirklich sehr interessantes Buch. Auch habe ich mir dieses Buch gekauft, weil mich medizinische Zusammenhänge interessieren und weil ich auch Chirurg werden will. So und nun zum Buch, viel Spaß beim lesen. Ich bitte ausdrücklich um Kommentare.
Aufbau, Charaktere und Handlung
****************************
Der Aufbau
*********
Für mich war der Aufbau des Buches zunächst erst einmal ungewöhnlich, da in den einzelnen Kapiteln, eine Person charakterisiert wird und sie mit dem Protagonisten ( Vitus), besser gesagt mit seiner Reise ( Leben ) etwas zu tun hat. Mal trifft das mehr mal weniger zu.
Doch nervt mich dieser Aufbau ehrlich gesagt etwas, da so unzählige Charaktere vorkommen und ich euch somit nur einige wenige Charaktere vorstellen kann, die Vitus’ Leben entscheidend verändert haben. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.
Die Charaktere
************
Vitus
****
Vitus ist ein Findelkind, dass im nordspanischen Kloster Campodios aufgewachsen ist. Als er einundzwanzig ist, stirbt der Abt des Klosters. Jedoch weiß Vitus vorher gar nicht, dass er ein Findelkind ist, doch bevor der Abt stirbt, sagt er dem Jungen, dass er keine Familie hat. Vitus, der in dem Kloster alle Künste der Chirurgie und Heilkunde beigebracht bekommen hat, macht sich so auf den Weg auf die lange Reise. Seine Eltern sollen nämlich Engländer sein, dass konnte er erfahren, weil ihm der Abt ein rotes Wickeltuch mit Wappen darauf gegeben hat. So macht er sich auf eine lange gefährliche Reise.......................................
Der Abt Hardinus
**************
Der Abt hat Vitus als Baby gefunden und seine Lungenentzündung mit Hilfe von Pater Thomas kuriert. Dann hat er ihn erzogen wie den eigenen Sohn. Doch ließ er ihm die Entscheidung frei, ob er Mönch werden wollte oder nicht.
Pater Thomas
**********
Pater Thomas hat Vitus eine Abschrift von seinem Buch De morbis gegeben, indem viele Krankheiten und ihre Heilungen enthalten sind. So konnte der Junge Arzt auf seiner Reise viele Menschenleben retten. Er brachte ihm auch die Künste der Chirurgie und der Kräuterheilkunde bei.
Der Zwerg Toxil
*************
Der Zwerg hat Vitus’ Leben entscheidend verändert. Er hat ihn nämlich, nachdem er ihn vergiftet hat, der Inquisition übergeben, wo er dann fast getötet worden wäre. Doch wo er auch einen Freund fürs Leben gefunden hat.
Der Magister
**********
Der Magister ist Vitus’ Mitgefangener. Sie unterhalten sich sehr oft und halten sich auch damit am Leben. Auch unterstützen sie Sich gegenseitig. Der Magister ist der ständige Wegbegleiter Vitus’.
Die Handlung
***********
Im Jahre 1576, zu Zeiten der Inquisition, stirbt im nordspanischen Kloster Campodios ein Abt. Vor seinem Tod, eröffnet er seinem Lieblingsschüler, der in den Künsten der Kräuterheilkunde und Chirurgie unterrichtet wurde, dass er ein Findelkind ist. Vitus, so heißt der Junge nämlich, will sich auf den Weg machen, um seiner Identität auf den Grund zu gehen. Zuvor gibt ihm der alte Abt ein Wickeltuch mit einem englischen Wappen darauf und sagt ihm, dass er dieses bei ihm ( Vitus ) gefunden hätte. Dann macht sich Vitus, nur mit einer Kiepe in der er ein Buch der Medizinischen Künste und ein Kapauen hat, auf den Weg nach England und er erlebt viele Abenteuer und schließt viele neue Bekanntschaften und macht sich als begnadeter Chirurg einen Namen.
Zuerst trifft er den Fuhrmann Emilio, der an einer Lungenkrankheit leidet. Als er wieder einen seiner heftigen Hustenanfälle mit Blutauswurf bekommt und in Ohnmacht fällt, hilft ihm Vitus wieder auf die Beine und lindert sein Leiden. Kurz darauf widerfährt Vitus wohl sein schrecklichstes Erlebnis. Als er einen Zwerg namens Toxil trifft und ihm dann noch etwas zu Essen gibt, vergiftet ihn der kleine, um an sein Geld zu kommen. Schlimmer noch: Als Vitus dann wegen dem Gift ihn einen Schlaf fällt, bringt ihn der Kleine zur Inquisition und bezichtigt ihn als Ketzer. Daraufhin muss er monatelang im Kerker schmoren, wo er jedoch einen neuen Freund kennenlernt, mit dem er später durch dick und dünn geht. Der Prozess jedoch ist die Höhe des ganzen Vorfalls: Denn obwohl Vitus ein ganz normaler Chirurg ist, wird er als Ketzer angeklagt und soll nun gestehen, dass er ihm Bunde mit Satan steht. Jedoch muss man betonen, dass dem Angeklagten jedes Wort im Munde umgedreht wurde, sodass er immer als Ketzer galt. Als Vitus jedoch nicht gestehen will, wird er gefoltert. Bis jedoch der Bischof, der da Verfahren leitet nach Rom gerufen wird. Danach fängt die gute Zeit im Kerker an. Der Kerkeraufseher hat ein offenes Bein und humpelt. Als Vitus ihm verspricht sein Bein zu heilen, hört der Mann auf ihn zu foltern. Jedoch stellt Vitus so klug wie er ist ein paar Forderungen: Er will ein eigenes Bett, damit er den Kerkeraufseher untersuchen kann und natürlich auch jeden Tag etwas zu essen. So bekommt Vitus eine Einzelzelle mit Bett, Tisch, Stuhl und Fenster. Er wünscht sich nach ein paar Tagen seinen Freund den Magister herbei. Natürlich hält Vitus sein Versprechen und heilt den Kerkeraufseher. Doch dann kommt ein neuer Bischof, der noch härter zu sein scheint als der Alte. Glücklicherweise gelingt Vitus mit seinem Freund eine spektakuläre Flucht und beide gehen zu einem Freund von Vitus, der ihn vorher mit Vitus’ alten Klosterbrüdern aus den Fängen der Inquisition zu befreien versucht hat. Dort arbeiten beide ein paar Monate und Vitus’ heilt einen Jungen mit Hasenscharte. Als Gaukler im Dorf sind, schließen sie sich diesen an.
Mit dieser Truppe erlebt er noch etliche Abenteuer, die wie ich verraten darf auch sehr interessant und mitreißend sind, jedoch den Rahmen jetzt sprengen würden und keiner mehr weiterlesen würde. Und deshalb mache ich hier eine Zäsur. Ich hoffe für euer Verständnis. Ich kann nur soviel verraten, dass er zwischenzeitlich viele Chirurgische Eingriffe durchführt, seine Liebe findet und dann auch nach England kommt...................................................
Meine Meinung
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Ich fand den Roman sehr interessant, gut recherchiert und gut zu lesen. Jedoch finde ich auch, dass das Niveau an einigen Stellen zu wünschen übrig lies. Auch die Betitelung der Kapitel mit einzelnen Namen fang ich nicht sehr passend. Wer sich jedoch für historische Romane und medizinische Zusammenhänge im Mittelalter interessiert oder wer später mal Chirurg werden will – wie ich ;-) - dem ist dieses Buch ans Herz zu legen
mfg theSurgeon
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Da mich historische Romane besonders interessieren und ich den „Medicus“ nicht finden konnte, habe ich mir den „Wanderchirurgen“ von Wolf Serno gekauft. Ich werde mir den Medicus trotzdem kaufen, da mich der Roman auch sehr interessiert hat. Sozusagen als Beilage. Und, wenn ich etwas schon vorweg nehmen kann, es war ein wirklich sehr interessantes Buch. Auch habe ich mir dieses Buch gekauft, weil mich medizinische Zusammenhänge interessieren und weil ich auch Chirurg werden will. So und nun zum Buch, viel Spaß beim lesen. Ich bitte ausdrücklich um Kommentare.
Aufbau, Charaktere und Handlung
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Der Aufbau
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Für mich war der Aufbau des Buches zunächst erst einmal ungewöhnlich, da in den einzelnen Kapiteln, eine Person charakterisiert wird und sie mit dem Protagonisten ( Vitus), besser gesagt mit seiner Reise ( Leben ) etwas zu tun hat. Mal trifft das mehr mal weniger zu.
Doch nervt mich dieser Aufbau ehrlich gesagt etwas, da so unzählige Charaktere vorkommen und ich euch somit nur einige wenige Charaktere vorstellen kann, die Vitus’ Leben entscheidend verändert haben. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.
Die Charaktere
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Vitus
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Vitus ist ein Findelkind, dass im nordspanischen Kloster Campodios aufgewachsen ist. Als er einundzwanzig ist, stirbt der Abt des Klosters. Jedoch weiß Vitus vorher gar nicht, dass er ein Findelkind ist, doch bevor der Abt stirbt, sagt er dem Jungen, dass er keine Familie hat. Vitus, der in dem Kloster alle Künste der Chirurgie und Heilkunde beigebracht bekommen hat, macht sich so auf den Weg auf die lange Reise. Seine Eltern sollen nämlich Engländer sein, dass konnte er erfahren, weil ihm der Abt ein rotes Wickeltuch mit Wappen darauf gegeben hat. So macht er sich auf eine lange gefährliche Reise.......................................
Der Abt Hardinus
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Der Abt hat Vitus als Baby gefunden und seine Lungenentzündung mit Hilfe von Pater Thomas kuriert. Dann hat er ihn erzogen wie den eigenen Sohn. Doch ließ er ihm die Entscheidung frei, ob er Mönch werden wollte oder nicht.
Pater Thomas
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Pater Thomas hat Vitus eine Abschrift von seinem Buch De morbis gegeben, indem viele Krankheiten und ihre Heilungen enthalten sind. So konnte der Junge Arzt auf seiner Reise viele Menschenleben retten. Er brachte ihm auch die Künste der Chirurgie und der Kräuterheilkunde bei.
Der Zwerg Toxil
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Der Zwerg hat Vitus’ Leben entscheidend verändert. Er hat ihn nämlich, nachdem er ihn vergiftet hat, der Inquisition übergeben, wo er dann fast getötet worden wäre. Doch wo er auch einen Freund fürs Leben gefunden hat.
Der Magister
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Der Magister ist Vitus’ Mitgefangener. Sie unterhalten sich sehr oft und halten sich auch damit am Leben. Auch unterstützen sie Sich gegenseitig. Der Magister ist der ständige Wegbegleiter Vitus’.
Die Handlung
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Im Jahre 1576, zu Zeiten der Inquisition, stirbt im nordspanischen Kloster Campodios ein Abt. Vor seinem Tod, eröffnet er seinem Lieblingsschüler, der in den Künsten der Kräuterheilkunde und Chirurgie unterrichtet wurde, dass er ein Findelkind ist. Vitus, so heißt der Junge nämlich, will sich auf den Weg machen, um seiner Identität auf den Grund zu gehen. Zuvor gibt ihm der alte Abt ein Wickeltuch mit einem englischen Wappen darauf und sagt ihm, dass er dieses bei ihm ( Vitus ) gefunden hätte. Dann macht sich Vitus, nur mit einer Kiepe in der er ein Buch der Medizinischen Künste und ein Kapauen hat, auf den Weg nach England und er erlebt viele Abenteuer und schließt viele neue Bekanntschaften und macht sich als begnadeter Chirurg einen Namen.
Zuerst trifft er den Fuhrmann Emilio, der an einer Lungenkrankheit leidet. Als er wieder einen seiner heftigen Hustenanfälle mit Blutauswurf bekommt und in Ohnmacht fällt, hilft ihm Vitus wieder auf die Beine und lindert sein Leiden. Kurz darauf widerfährt Vitus wohl sein schrecklichstes Erlebnis. Als er einen Zwerg namens Toxil trifft und ihm dann noch etwas zu Essen gibt, vergiftet ihn der kleine, um an sein Geld zu kommen. Schlimmer noch: Als Vitus dann wegen dem Gift ihn einen Schlaf fällt, bringt ihn der Kleine zur Inquisition und bezichtigt ihn als Ketzer. Daraufhin muss er monatelang im Kerker schmoren, wo er jedoch einen neuen Freund kennenlernt, mit dem er später durch dick und dünn geht. Der Prozess jedoch ist die Höhe des ganzen Vorfalls: Denn obwohl Vitus ein ganz normaler Chirurg ist, wird er als Ketzer angeklagt und soll nun gestehen, dass er ihm Bunde mit Satan steht. Jedoch muss man betonen, dass dem Angeklagten jedes Wort im Munde umgedreht wurde, sodass er immer als Ketzer galt. Als Vitus jedoch nicht gestehen will, wird er gefoltert. Bis jedoch der Bischof, der da Verfahren leitet nach Rom gerufen wird. Danach fängt die gute Zeit im Kerker an. Der Kerkeraufseher hat ein offenes Bein und humpelt. Als Vitus ihm verspricht sein Bein zu heilen, hört der Mann auf ihn zu foltern. Jedoch stellt Vitus so klug wie er ist ein paar Forderungen: Er will ein eigenes Bett, damit er den Kerkeraufseher untersuchen kann und natürlich auch jeden Tag etwas zu essen. So bekommt Vitus eine Einzelzelle mit Bett, Tisch, Stuhl und Fenster. Er wünscht sich nach ein paar Tagen seinen Freund den Magister herbei. Natürlich hält Vitus sein Versprechen und heilt den Kerkeraufseher. Doch dann kommt ein neuer Bischof, der noch härter zu sein scheint als der Alte. Glücklicherweise gelingt Vitus mit seinem Freund eine spektakuläre Flucht und beide gehen zu einem Freund von Vitus, der ihn vorher mit Vitus’ alten Klosterbrüdern aus den Fängen der Inquisition zu befreien versucht hat. Dort arbeiten beide ein paar Monate und Vitus’ heilt einen Jungen mit Hasenscharte. Als Gaukler im Dorf sind, schließen sie sich diesen an.
Mit dieser Truppe erlebt er noch etliche Abenteuer, die wie ich verraten darf auch sehr interessant und mitreißend sind, jedoch den Rahmen jetzt sprengen würden und keiner mehr weiterlesen würde. Und deshalb mache ich hier eine Zäsur. Ich hoffe für euer Verständnis. Ich kann nur soviel verraten, dass er zwischenzeitlich viele Chirurgische Eingriffe durchführt, seine Liebe findet und dann auch nach England kommt...................................................
Meine Meinung
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Ich fand den Roman sehr interessant, gut recherchiert und gut zu lesen. Jedoch finde ich auch, dass das Niveau an einigen Stellen zu wünschen übrig lies. Auch die Betitelung der Kapitel mit einzelnen Namen fang ich nicht sehr passend. Wer sich jedoch für historische Romane und medizinische Zusammenhänge im Mittelalter interessiert oder wer später mal Chirurg werden will – wie ich ;-) - dem ist dieses Buch ans Herz zu legen
mfg theSurgeon
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