Sexueller Missbrauch Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MikaSk
Bericht einer Freundin
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich möchte die Geschichte meiner Freundin hier erzählen, da ich denke, sie gleicht der Geschichte vieler Mädchen und hilft Außenstehenden vielleicht die Not dieser betroffenen Kinder zu erkennen.
Ich möchte sie hier Sabine nennen. Wir lernten uns vor 14 Jahren kennen und ich konnte von Anfang an nicht sagen was mich an ihr irritierte, aber irgendetwas war anders wie bei anderen 16 jährigen Mädchen. Sie konnte einem zum Beispiel nie in die Augen sehen, hatte großes Interesse an Themen wie Tod und ein Leben danach und unterlag großen Stimmungsschwankungen.
Am meisten wunderte mich, wie oft sie ihr Zimmer veränderte. Fast wöchentlich stellte sie komplett alle Möbel um. Manchmal wechselte sie sogar innerhalb des großen Hauses in dem sie lebte, ganz und gar in ein anderes Zimmer.
Sie malte sehr schöne Bilder, die aber immer einen sehr depressiven, manchmal sogar bedrohlichen Touch hatten.
Interessanterweise versuchte ihr Vater schon bald den Kontakt zwischen uns beiden zu unterbinden. Ich war damals schon verheiratet und Sabine war oft bei uns zu Hause und lebte merklich auf, ja sie wurde zusehends selbstsicherer und unternahm mehr.
Das war natürlich nicht im Sinne ihres Vater! Für ihn war es ja wichtig, sie stets in seiner Nähe zu haben und natürlich zu verhindern, dass irgendwas von all den Grausamkeiten nach draußen drang.
Er bedrohte mich ziemlich massiv und schüchterte sie ein, ja schlug sie sogar um unsere Freundschaft zu beenden.
Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt gerade 18 geworden und so beschlossen wir, ihr eine andere Bleibe zu suchen.
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt noch absolut keine Ahnung worum es eigentlich ging. Ich wunderte mich zwar, wie viel Angst sie vor ihrem Vater hatte, wenn er sie zum Beispiel auf Geschäftsreisen mitnahm, führte das aber dummerweise immer auf seine grobe bzw. brutale Art zurück.
Eine seiner Reisen nutzte Sabine dann für ihren Auszug von zu Hause. Nachdem sie erst eine kurze Zeit bei uns, dann bei einer anderen Freundin wohnte, fanden wir eine süße, kleine Wohnung für sie und sie begann dann auch gleich eine Ausbildung.
Die positive Veränderung in ihrem Wesen, seit wir uns kennen gelernt hatten bis zu diesem Zeitpunkt, waren überwältigend. Sie fühlte sich gut und war kaum wiederzuerkennen.
Leider hielt dieses Gefühlshoch nicht lange an.
Ihr Vater fand ihre Adresse heraus und stand oft bettelnd und bittend vor ihrer Haustür. Am Telefon weinte er nicht selten und bat sie immer wieder um ein Treffen.
Hatte sie jahrelang als Kind alles verdrängt was geschah, so überrollte, sie jetzt als Erwachsene, die nicht mal mehr zu Hause wohnte eine Flut der Erinnerungen und des Ekels.
Ich konnte den Absturz natürlich nicht verstehen, merkte nur, dass da etwas nicht stimmte und als ich sie eines Tages mit einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus bringen musste, lies ich nicht mehr locker.
Ich zwang sie regelrecht dazu mir zu sagen was los ist.
Dieses erste Gespräch werde ich nie vergessen. Mich überrollte eine Welle des Mitleids für dieses arme Mädel, dass ich das gar nicht in Wort fassen kann.
In weiteren Gesprächen taten sich wahre Abgründe auf.
Mir war nie klar gewesen, zu welchen Grausamkeiten Eltern fähig sein können.
Der Vater vergriff sich schon seit Jahren an ihr und ihrer Schwester. Aber damit nicht genug, bot man sie auch noch anderen Personen großzügig an. Behandelt wurden die Kinder eher wie Haustiere, als wie das eigene Fleisch und Blut.
Ich möchte hier nicht auf Einzelheiten eingehen, weil das erstens ein Buch füllen würde und zweitens finde ich es zu ekelerregend um das alles zu Papier zu bringen.
Nie hat jemand etwas komisches bemerkt an dieser Familie, selbst als Sabine sich wiederholt schon als Kind versucht hat das Leben zu nehmen, einmal sogar in einem Schullandheim aus dem Fenster gesprungen ist, nur um nicht wieder nach Hause zu müssen.
All die fehlenden Schultage, die blauen Flecken, das eingeschüchterte Verhalten – keinem ist es jemals aufgefallen.
Arme Kinder, die von keiner Seite Hilfe bekommen, die von niemandem geschützt werden vor denen, die ihnen eigentlich Schutz und Hilfe bieten sollten.
Sabines Leben ist zerstört!
Ihr Zustand verschlechtert sich von Jahr zu Jahr und ich schätze, dass sie irgendwann nicht mehr dazu in der Lage sein wird alleine zu leben.
Sie verbringt sowieso den Großteil eines jeden Jahres in einer psychiatrischen Klinik. Sie ist stark Selbstmord gefährdet, schneidet sich die Unterarme auf um ihrem Körper, den sie hasst Schmerzen zuzufügen, ja mittlerweile haben Psychiater eine mehrfach gespaltene Persönlichkeit bei ihr festgestellt. Das heißt, sie tut oft Dinge, von denen sie nicht mehr weiß, dass sie sie getan hat, weil das ihr anderes ich war.
Ärzte erklären, dass das oft bei solchen Mädchen geschieht, da sie als Kinder ihre Persönlichkeit aufspalten müssen um diese Grausamkeit überhaupt ertragen zu können.
Ihr Vater wurde vor etlichen Jahren zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt und wird demnächst wieder auf freiem Fuss sein – was ist das für eine Strafe im Vergleich zu diesem zerstörtem Leben???
Was möchte ich durch diesen Bericht erreichen?
Ich möchte alle hiermit bitten, nicht die Augen zu verschließen, wenn man das Gefühl hat in einer Familie stimmt etwas nicht. Lieber einmal zu viel schauen und sich umhören, als vielleicht ein Kind in einer solchen Situation belassen, die sein ganzes Leben zerstört.
Vor allen Dingen sollte man sich einmischen, egal wie unangenehm das sein kann (und da weiß ich wovon ich rede)
Ich finde, man müsste vor allem Lehrer oder Kindergärtnerinnen viel mehr schulen, damit sie solche Probleme tatsächlich erkennen können.
Wie viele Kinder könnten aus solchen Verhältnissen gerettet werden!
Und dann müßten die Strafen für solche perversen Menschen viel härter sein, so richtig abschreckend!
Das ist meine Meinung und jeder, der ähnliches schon einmal miterlebt hat, würde wahrscheinlich das gleiche sagen.
Sabine hat viel über ihr Leben zu Papier gebracht, und sollte sie es jemals schaffen, all diese Dinge in einem Buch zu veröffentlichen, werde ich es euch wissen lassen.
Ich möchte sie hier Sabine nennen. Wir lernten uns vor 14 Jahren kennen und ich konnte von Anfang an nicht sagen was mich an ihr irritierte, aber irgendetwas war anders wie bei anderen 16 jährigen Mädchen. Sie konnte einem zum Beispiel nie in die Augen sehen, hatte großes Interesse an Themen wie Tod und ein Leben danach und unterlag großen Stimmungsschwankungen.
Am meisten wunderte mich, wie oft sie ihr Zimmer veränderte. Fast wöchentlich stellte sie komplett alle Möbel um. Manchmal wechselte sie sogar innerhalb des großen Hauses in dem sie lebte, ganz und gar in ein anderes Zimmer.
Sie malte sehr schöne Bilder, die aber immer einen sehr depressiven, manchmal sogar bedrohlichen Touch hatten.
Interessanterweise versuchte ihr Vater schon bald den Kontakt zwischen uns beiden zu unterbinden. Ich war damals schon verheiratet und Sabine war oft bei uns zu Hause und lebte merklich auf, ja sie wurde zusehends selbstsicherer und unternahm mehr.
Das war natürlich nicht im Sinne ihres Vater! Für ihn war es ja wichtig, sie stets in seiner Nähe zu haben und natürlich zu verhindern, dass irgendwas von all den Grausamkeiten nach draußen drang.
Er bedrohte mich ziemlich massiv und schüchterte sie ein, ja schlug sie sogar um unsere Freundschaft zu beenden.
Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt gerade 18 geworden und so beschlossen wir, ihr eine andere Bleibe zu suchen.
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt noch absolut keine Ahnung worum es eigentlich ging. Ich wunderte mich zwar, wie viel Angst sie vor ihrem Vater hatte, wenn er sie zum Beispiel auf Geschäftsreisen mitnahm, führte das aber dummerweise immer auf seine grobe bzw. brutale Art zurück.
Eine seiner Reisen nutzte Sabine dann für ihren Auszug von zu Hause. Nachdem sie erst eine kurze Zeit bei uns, dann bei einer anderen Freundin wohnte, fanden wir eine süße, kleine Wohnung für sie und sie begann dann auch gleich eine Ausbildung.
Die positive Veränderung in ihrem Wesen, seit wir uns kennen gelernt hatten bis zu diesem Zeitpunkt, waren überwältigend. Sie fühlte sich gut und war kaum wiederzuerkennen.
Leider hielt dieses Gefühlshoch nicht lange an.
Ihr Vater fand ihre Adresse heraus und stand oft bettelnd und bittend vor ihrer Haustür. Am Telefon weinte er nicht selten und bat sie immer wieder um ein Treffen.
Hatte sie jahrelang als Kind alles verdrängt was geschah, so überrollte, sie jetzt als Erwachsene, die nicht mal mehr zu Hause wohnte eine Flut der Erinnerungen und des Ekels.
Ich konnte den Absturz natürlich nicht verstehen, merkte nur, dass da etwas nicht stimmte und als ich sie eines Tages mit einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus bringen musste, lies ich nicht mehr locker.
Ich zwang sie regelrecht dazu mir zu sagen was los ist.
Dieses erste Gespräch werde ich nie vergessen. Mich überrollte eine Welle des Mitleids für dieses arme Mädel, dass ich das gar nicht in Wort fassen kann.
In weiteren Gesprächen taten sich wahre Abgründe auf.
Mir war nie klar gewesen, zu welchen Grausamkeiten Eltern fähig sein können.
Der Vater vergriff sich schon seit Jahren an ihr und ihrer Schwester. Aber damit nicht genug, bot man sie auch noch anderen Personen großzügig an. Behandelt wurden die Kinder eher wie Haustiere, als wie das eigene Fleisch und Blut.
Ich möchte hier nicht auf Einzelheiten eingehen, weil das erstens ein Buch füllen würde und zweitens finde ich es zu ekelerregend um das alles zu Papier zu bringen.
Nie hat jemand etwas komisches bemerkt an dieser Familie, selbst als Sabine sich wiederholt schon als Kind versucht hat das Leben zu nehmen, einmal sogar in einem Schullandheim aus dem Fenster gesprungen ist, nur um nicht wieder nach Hause zu müssen.
All die fehlenden Schultage, die blauen Flecken, das eingeschüchterte Verhalten – keinem ist es jemals aufgefallen.
Arme Kinder, die von keiner Seite Hilfe bekommen, die von niemandem geschützt werden vor denen, die ihnen eigentlich Schutz und Hilfe bieten sollten.
Sabines Leben ist zerstört!
Ihr Zustand verschlechtert sich von Jahr zu Jahr und ich schätze, dass sie irgendwann nicht mehr dazu in der Lage sein wird alleine zu leben.
Sie verbringt sowieso den Großteil eines jeden Jahres in einer psychiatrischen Klinik. Sie ist stark Selbstmord gefährdet, schneidet sich die Unterarme auf um ihrem Körper, den sie hasst Schmerzen zuzufügen, ja mittlerweile haben Psychiater eine mehrfach gespaltene Persönlichkeit bei ihr festgestellt. Das heißt, sie tut oft Dinge, von denen sie nicht mehr weiß, dass sie sie getan hat, weil das ihr anderes ich war.
Ärzte erklären, dass das oft bei solchen Mädchen geschieht, da sie als Kinder ihre Persönlichkeit aufspalten müssen um diese Grausamkeit überhaupt ertragen zu können.
Ihr Vater wurde vor etlichen Jahren zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt und wird demnächst wieder auf freiem Fuss sein – was ist das für eine Strafe im Vergleich zu diesem zerstörtem Leben???
Was möchte ich durch diesen Bericht erreichen?
Ich möchte alle hiermit bitten, nicht die Augen zu verschließen, wenn man das Gefühl hat in einer Familie stimmt etwas nicht. Lieber einmal zu viel schauen und sich umhören, als vielleicht ein Kind in einer solchen Situation belassen, die sein ganzes Leben zerstört.
Vor allen Dingen sollte man sich einmischen, egal wie unangenehm das sein kann (und da weiß ich wovon ich rede)
Ich finde, man müsste vor allem Lehrer oder Kindergärtnerinnen viel mehr schulen, damit sie solche Probleme tatsächlich erkennen können.
Wie viele Kinder könnten aus solchen Verhältnissen gerettet werden!
Und dann müßten die Strafen für solche perversen Menschen viel härter sein, so richtig abschreckend!
Das ist meine Meinung und jeder, der ähnliches schon einmal miterlebt hat, würde wahrscheinlich das gleiche sagen.
Sabine hat viel über ihr Leben zu Papier gebracht, und sollte sie es jemals schaffen, all diese Dinge in einem Buch zu veröffentlichen, werde ich es euch wissen lassen.
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