Erfahrungsbericht von MONETIX
ICH und DU -die INTERNET-VERBRECHER
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Bericht wird später von YOPI in „INTERNET-Copyright“ gepostet, aber er hat auch mit Datensicherheit zu tun.
ICH (mea culpa, mea maxima culpa) und zig Millionen andere Internet-User haben schon Software, Musik und Videos illegal ausgetauscht. NEIN, Du -werte® Leser/in natürlich nicht. Oder doch voll erwischt?!*grins*
Doch während es immer einfacher wird digitalen Inhalt zu kopieren, werden die Schutzgesetze immer realitätsfremder.
Napster hatte in seiner Blütezeit rund 70 Millionen User –also 70 Millionen Gesetzesbrecher.
Napster-Nachfolger Kazaa hat inzwischen auch schon 60 Millionen Copyright-Täter in rund 150 Ländern.
Diese User tauschen laut dem Musikverband RIAA monatlich zwei bis drei Milliarden Dateien illegal aus.
Auf ungefähr zwei Millionen Websites wird illegale Software angeboten, und die Milliarden illegaler Foto- und Textkopien wagt schon gar keiner mehr zu schätzen.
Parallel zu diesen steil ansteigenden Copyright-Verletzungen wurden die Gesetze drastisch verschärft oder versucht zu verschärfen.
Der 1998 von den Amerikanern (die haben ausser Kriegsspielen ja sonst auch nichts zu tun) initiierte „Digital Millenium Copyright Act“ DMCA, stellt sogar schon unter Strafe, was auch nur im Entferntesten dem illegalen Kopieren Vorschub leisten könnte.
Würde man alle bestrafen, die gegen die bestehenden Copyright-Gesetze verstossen haben, hätten wir nicht nur ein Volk von Vorbestraften, sondern eine ganze weltweite Generation.
Das erscheint gar nicht mehr abwegig, da die RIAA inzwiscvhen auch gegen Einzelpersonen vorgeht und einzelnen CD-Schwarzhändlern Strafen von bis zu 250.000 Dollar androht.
Doch bei den Millionen von Usern erscheint mir das nun doch ein wenig abwegig und ein wenig erfolgreiches Vorgehen. Die Rechte-Inhaber sollten endlich akzeptieren, dass das Problem der Raubkopien nicht ausschliesslich mit dem Gesetzbuch gelöst werden kann.
Notwendig ist viel mehr eine Schärfung des Unrechtsbewusstseins in der Gesellschaft. Es fehlt an der Aufklärung, sowohl durch Eltern wie auch durch Hinweise in den Schulen und Universitäten.
Beim Schutz der Waren im Supermarkt funktioniert doch auch der gesellschaftliche Konsens, dass letztlich jeder Diebstahl einen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht, der von allen anderen zu tragen ist. Und genauso wenig, wie die Waren in den Regalen der Supermärkte hundertprozent schützbar sind, verhält es sich auch mit Dateien im Internet.
„Digitale Inhalte sind nicht schützbar“, haben die Microsoft-Forscher Biddle, England, Peinado und Willman auf der Tagung der ehrwürdigen Association for Computing Mchinery vorgetragen.
Nach ihrer Meinung konnte die Musik-Industrie bislang nur deshalb erfolgreich gegen die File-Sharing-Anbieter, wie beispielsweise Napster, vorgehen, weil die Verbreitung der Dateien in der Hand von wenigen lag. (gelesen in Finacial Times).
Sobald aber Tausende oder Millionen ihre Musik im Internet anbieten hat sich der ganze Aufwand sowieso von selbst erledigt, denn diejenigen die vernünftig hören wollen oder funktionierende Software haben wollen, kaufen sich die Original-Cd´s oder die Original-Software schon alleine wegen der dann kostenlosen Udates.
Ausserdem, wenn man den Prognosen glauben darf, dass das Internet noch nicht weitgenug verbreitet ist und die Zuwachsraten im zweistelligen Prozent-Bereich liegen, werden in den nächsten Jahren noch mehr potentielle Täter nachrücken und die Welt wird in einen unübersehbaren Sumpf des Verbrechens rutschen.
Ergo: Die Zahl derjenigen, die sich geschützte Inhalte aus dem Netz beschaffen, steigt schneller als die Möglichkeit, der Internet-Sheriffs, diese zu verfolgen!
Doch diese Erkenntnis scheint noch nicht bei den Gesetzgebern angelangt zu sein.
In diesem Sinne vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter
ICH (mea culpa, mea maxima culpa) und zig Millionen andere Internet-User haben schon Software, Musik und Videos illegal ausgetauscht. NEIN, Du -werte® Leser/in natürlich nicht. Oder doch voll erwischt?!*grins*
Doch während es immer einfacher wird digitalen Inhalt zu kopieren, werden die Schutzgesetze immer realitätsfremder.
Napster hatte in seiner Blütezeit rund 70 Millionen User –also 70 Millionen Gesetzesbrecher.
Napster-Nachfolger Kazaa hat inzwischen auch schon 60 Millionen Copyright-Täter in rund 150 Ländern.
Diese User tauschen laut dem Musikverband RIAA monatlich zwei bis drei Milliarden Dateien illegal aus.
Auf ungefähr zwei Millionen Websites wird illegale Software angeboten, und die Milliarden illegaler Foto- und Textkopien wagt schon gar keiner mehr zu schätzen.
Parallel zu diesen steil ansteigenden Copyright-Verletzungen wurden die Gesetze drastisch verschärft oder versucht zu verschärfen.
Der 1998 von den Amerikanern (die haben ausser Kriegsspielen ja sonst auch nichts zu tun) initiierte „Digital Millenium Copyright Act“ DMCA, stellt sogar schon unter Strafe, was auch nur im Entferntesten dem illegalen Kopieren Vorschub leisten könnte.
Würde man alle bestrafen, die gegen die bestehenden Copyright-Gesetze verstossen haben, hätten wir nicht nur ein Volk von Vorbestraften, sondern eine ganze weltweite Generation.
Das erscheint gar nicht mehr abwegig, da die RIAA inzwiscvhen auch gegen Einzelpersonen vorgeht und einzelnen CD-Schwarzhändlern Strafen von bis zu 250.000 Dollar androht.
Doch bei den Millionen von Usern erscheint mir das nun doch ein wenig abwegig und ein wenig erfolgreiches Vorgehen. Die Rechte-Inhaber sollten endlich akzeptieren, dass das Problem der Raubkopien nicht ausschliesslich mit dem Gesetzbuch gelöst werden kann.
Notwendig ist viel mehr eine Schärfung des Unrechtsbewusstseins in der Gesellschaft. Es fehlt an der Aufklärung, sowohl durch Eltern wie auch durch Hinweise in den Schulen und Universitäten.
Beim Schutz der Waren im Supermarkt funktioniert doch auch der gesellschaftliche Konsens, dass letztlich jeder Diebstahl einen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht, der von allen anderen zu tragen ist. Und genauso wenig, wie die Waren in den Regalen der Supermärkte hundertprozent schützbar sind, verhält es sich auch mit Dateien im Internet.
„Digitale Inhalte sind nicht schützbar“, haben die Microsoft-Forscher Biddle, England, Peinado und Willman auf der Tagung der ehrwürdigen Association for Computing Mchinery vorgetragen.
Nach ihrer Meinung konnte die Musik-Industrie bislang nur deshalb erfolgreich gegen die File-Sharing-Anbieter, wie beispielsweise Napster, vorgehen, weil die Verbreitung der Dateien in der Hand von wenigen lag. (gelesen in Finacial Times).
Sobald aber Tausende oder Millionen ihre Musik im Internet anbieten hat sich der ganze Aufwand sowieso von selbst erledigt, denn diejenigen die vernünftig hören wollen oder funktionierende Software haben wollen, kaufen sich die Original-Cd´s oder die Original-Software schon alleine wegen der dann kostenlosen Udates.
Ausserdem, wenn man den Prognosen glauben darf, dass das Internet noch nicht weitgenug verbreitet ist und die Zuwachsraten im zweistelligen Prozent-Bereich liegen, werden in den nächsten Jahren noch mehr potentielle Täter nachrücken und die Welt wird in einen unübersehbaren Sumpf des Verbrechens rutschen.
Ergo: Die Zahl derjenigen, die sich geschützte Inhalte aus dem Netz beschaffen, steigt schneller als die Möglichkeit, der Internet-Sheriffs, diese zu verfolgen!
Doch diese Erkenntnis scheint noch nicht bei den Gesetzgebern angelangt zu sein.
In diesem Sinne vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter
Bewerten / Kommentar schreiben