Erfahrungsbericht von MC_Assurance
Let´s talk about cookies
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kekse oder auch „Coockies“ im englischen, sind gar nicht so süß, wie sie vielleicht scheinen. Damit Ihr hier mal ein wenig über diese Kekse in leicht verständlicher Weise erfahrt, habe ich diesen Beitrag mal eingestellt.
Längst ist die Gefahr des durch und durch gläsernen Menschen kein Horrorgespinst überbesorgter Datenschützer mehr. Das Internet macht\'s in dem Maße möglich, wie immer mehr Menschen die weltweite Vernetzung dazu benutzen, um sich zu unterhalten, mit anderen zu kommunizieren, Waren zu bestellen oder einfach nur so ein bisschen rum zu surfen.
Sie hinterlassen Spuren. Und eine wachsende Zahl von Web-Servern protokolliert aktiv das Nutzerverhalten.
Schließlich ist die Werbeindustrie auf Meinungen und Nutzerverhalten von Usern angewiesen, damit die nächste Werbecampagne ein „Hit“ wird.
Ihr wundert euch bestimmt gelegentlich darüber, daß eure Festplatte arbeitet, während Ihr gar nichts weiter unternommen habt (Seitenwechsel, Link anclicken, etc...)
Ohne dass Ihr es merkt, speichern verschiedene Online-Angebote personenbezogene Daten auf der Festplatte des Anrufers ab.
Realisiert wird dieses Erstellen eines individuellen Benutzerprofils durch verharmlosend genannte Cookies (Kekse, Plätzchen).
So weit so gut und auch bekannt. Aber was ist denn nun mit den „Coockies“?
Ein Server, der mit Cookies arbeitet, hinterlegt auf der Festplatte des Anrufers verschiedene Angaben.
In einer Datei werden Daten über Aktivitäten und Vorlieben des Benutzers abgelegt. Durch eine interne Querverbindung auf eine Datenbank des jeweiligen Servers, den man anruft, können ohne Probleme individuelle Vorlieben, Aktivitäten und vieles mehr festgestellt werden.
So kann mit Hilfe der Cookies ausgelesen werden, welche Aktivitäten man beim letzten Besuch auf dem Server vornahm, welche Seiten man sich anschaute, wie viel Zeit zwischen den Besuchen verstrichen ist und und und.
Und es ist keine Übertreibung: Mit Hilfe der Cookies kann das individuelle Anwenderverhalten ohne großen Aufwand festgestellt werden.
Denn Cookies sind Daten, Daten des Benutzerverhaltens. \"Hallo Herr Schmidt\", könnte ein Server auf Euren Bildschirm melden, \"Finde ich nicht so gut, daß Sie vorhin auf dem Server xyz waren.\"
Richtig bedrohlich wird es, wenn sich mehrere Anbieter zusammenschließen und ihre durch die Cookies-Technik gesammelten Daten über das Benutzerverhalten austauschen. Da ist sehr schnell ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil der einzelnen Anrufer entstanden.
An die Öffentlichkeit kam der Coockies-Mechanismus vor Jahren durch einen Artikel im angesehenen \"Wall Street Journal\". Damals war es beim Netscape Browser für den Benutzer noch nicht einmal möglich einzustellen, ob er Cookies auf seinem Computer erlaubt oder nicht.
Mittlerweile kann man den Cookie-Mechanismus ausschalten, um sich vor allzu neugierigen Web-Anbietern zu schützen.
Ich muß allerdings auch sagen, daß es oft sinnvoll ist, solche „Kekse“ zuzulassen. Wenn Ihr online einkaufen geht, ist es halt so, daß aus Gründen der Navigation (Warenkörbe), zuletzt besuchtes Produkt, etc... die Coockies nützlich sind.
So schaltet man Cookies ab:
Über die Hauptmenüleiste vom Netscape-Programm kann man einstellen, ob man automatisch das Erstellen von Cookies erlaubt, oder ob man eine Warnung auf dem Bildschirm erhalten möchte, wenn ein Web-Server ein Cookie setzen will.
So geht\'s:
Wählt \"Options\" aus der Hauptmenüleiste an und aus dem sich dann öffnenden Fenster \"Netzwerk Einstellungen\". Dort könnt Ihr bei \"Protocols\" aktivieren, daß Netscape eine Warnmeldung ausgeben soll, wenn in die Cookie.Txt Datei auf Eurer Festplatte geschrieben werden soll.
Also das Kästchen \"Accepting a Cookie\" durch einen Mausklick aktivieren. Nun werdet Ihr zumindest gewarnt, wenn man Euer individuelles Netzverhalten protokollieren will.
Beim Internet-Explorer kommt ihr in den Bereich Coockies über die Internet-Optionen des Browsers,
„Extras“ – „Internet-Optionen“-„Sicherheit“-„Stufe anpassen“ und dann eben halt die Coockies deaktivieren, oder zumindest das „Nachfragen“-Kästchen anclicken.
Aber damit habt Ihr noch nicht viel im Abwehren neugieriger Zeitgenossen gewonnen, denen es ein Bestreben ist, möglichst viel über Euer Verhalten rauszubekommen. Denn was passiert mit eingeschalteter Warnung vor Cookie-Abfragen?
Jetzt kommt jedes Mal, wenn Ihr durchs Internet surft und auf einer Seite landet, die mit Cookies arbeitet, die Meldung, dass ein Cookie gesetzt werden soll. Und Ihr müsst anklicken, ob Ihr das erlaubt oder nicht.
Wenn Ihr der Meinung seid, dass es einen Web-Anbieter überhaupt nichts angeht, auf welchem Server Ihr vorher wart oder welche Seiten Ihr euch besonders gerne anschaut, dann werdet Ihr also \"Abbrechen\" anklicken... und anklicken... und anklicken... und anklicken bis in alle Ewigkeit.
Denn Ihr werdet euch wundern, wie viele Web-Seiten mit Cookies arbeiten, wenn Ihr erst einmal wie oben beschrieben in den \"Options\" der Browser einschaltet, dass Ihr vor Cookies gewarnt werden wollt.
Coockies sind zwar auch gelegentlich nützlich, allerdings mutiert Ihr immer mehr zum gläsernen User, wenn Ihr gar nichts gegen sie unternehmt.
Übrigens hat Ihr die Möglichkeit, die bereits vorhandenen „Kekse“ im Windows-Explorer unter dem Pfad
Festplatte, z.B. C:\\ Coockies zu löschen. Schließlich soll ja nicht jeder nachvollziehen können, welche Seiten Ihr besucht habt.
Längst ist die Gefahr des durch und durch gläsernen Menschen kein Horrorgespinst überbesorgter Datenschützer mehr. Das Internet macht\'s in dem Maße möglich, wie immer mehr Menschen die weltweite Vernetzung dazu benutzen, um sich zu unterhalten, mit anderen zu kommunizieren, Waren zu bestellen oder einfach nur so ein bisschen rum zu surfen.
Sie hinterlassen Spuren. Und eine wachsende Zahl von Web-Servern protokolliert aktiv das Nutzerverhalten.
Schließlich ist die Werbeindustrie auf Meinungen und Nutzerverhalten von Usern angewiesen, damit die nächste Werbecampagne ein „Hit“ wird.
Ihr wundert euch bestimmt gelegentlich darüber, daß eure Festplatte arbeitet, während Ihr gar nichts weiter unternommen habt (Seitenwechsel, Link anclicken, etc...)
Ohne dass Ihr es merkt, speichern verschiedene Online-Angebote personenbezogene Daten auf der Festplatte des Anrufers ab.
Realisiert wird dieses Erstellen eines individuellen Benutzerprofils durch verharmlosend genannte Cookies (Kekse, Plätzchen).
So weit so gut und auch bekannt. Aber was ist denn nun mit den „Coockies“?
Ein Server, der mit Cookies arbeitet, hinterlegt auf der Festplatte des Anrufers verschiedene Angaben.
In einer Datei werden Daten über Aktivitäten und Vorlieben des Benutzers abgelegt. Durch eine interne Querverbindung auf eine Datenbank des jeweiligen Servers, den man anruft, können ohne Probleme individuelle Vorlieben, Aktivitäten und vieles mehr festgestellt werden.
So kann mit Hilfe der Cookies ausgelesen werden, welche Aktivitäten man beim letzten Besuch auf dem Server vornahm, welche Seiten man sich anschaute, wie viel Zeit zwischen den Besuchen verstrichen ist und und und.
Und es ist keine Übertreibung: Mit Hilfe der Cookies kann das individuelle Anwenderverhalten ohne großen Aufwand festgestellt werden.
Denn Cookies sind Daten, Daten des Benutzerverhaltens. \"Hallo Herr Schmidt\", könnte ein Server auf Euren Bildschirm melden, \"Finde ich nicht so gut, daß Sie vorhin auf dem Server xyz waren.\"
Richtig bedrohlich wird es, wenn sich mehrere Anbieter zusammenschließen und ihre durch die Cookies-Technik gesammelten Daten über das Benutzerverhalten austauschen. Da ist sehr schnell ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil der einzelnen Anrufer entstanden.
An die Öffentlichkeit kam der Coockies-Mechanismus vor Jahren durch einen Artikel im angesehenen \"Wall Street Journal\". Damals war es beim Netscape Browser für den Benutzer noch nicht einmal möglich einzustellen, ob er Cookies auf seinem Computer erlaubt oder nicht.
Mittlerweile kann man den Cookie-Mechanismus ausschalten, um sich vor allzu neugierigen Web-Anbietern zu schützen.
Ich muß allerdings auch sagen, daß es oft sinnvoll ist, solche „Kekse“ zuzulassen. Wenn Ihr online einkaufen geht, ist es halt so, daß aus Gründen der Navigation (Warenkörbe), zuletzt besuchtes Produkt, etc... die Coockies nützlich sind.
So schaltet man Cookies ab:
Über die Hauptmenüleiste vom Netscape-Programm kann man einstellen, ob man automatisch das Erstellen von Cookies erlaubt, oder ob man eine Warnung auf dem Bildschirm erhalten möchte, wenn ein Web-Server ein Cookie setzen will.
So geht\'s:
Wählt \"Options\" aus der Hauptmenüleiste an und aus dem sich dann öffnenden Fenster \"Netzwerk Einstellungen\". Dort könnt Ihr bei \"Protocols\" aktivieren, daß Netscape eine Warnmeldung ausgeben soll, wenn in die Cookie.Txt Datei auf Eurer Festplatte geschrieben werden soll.
Also das Kästchen \"Accepting a Cookie\" durch einen Mausklick aktivieren. Nun werdet Ihr zumindest gewarnt, wenn man Euer individuelles Netzverhalten protokollieren will.
Beim Internet-Explorer kommt ihr in den Bereich Coockies über die Internet-Optionen des Browsers,
„Extras“ – „Internet-Optionen“-„Sicherheit“-„Stufe anpassen“ und dann eben halt die Coockies deaktivieren, oder zumindest das „Nachfragen“-Kästchen anclicken.
Aber damit habt Ihr noch nicht viel im Abwehren neugieriger Zeitgenossen gewonnen, denen es ein Bestreben ist, möglichst viel über Euer Verhalten rauszubekommen. Denn was passiert mit eingeschalteter Warnung vor Cookie-Abfragen?
Jetzt kommt jedes Mal, wenn Ihr durchs Internet surft und auf einer Seite landet, die mit Cookies arbeitet, die Meldung, dass ein Cookie gesetzt werden soll. Und Ihr müsst anklicken, ob Ihr das erlaubt oder nicht.
Wenn Ihr der Meinung seid, dass es einen Web-Anbieter überhaupt nichts angeht, auf welchem Server Ihr vorher wart oder welche Seiten Ihr euch besonders gerne anschaut, dann werdet Ihr also \"Abbrechen\" anklicken... und anklicken... und anklicken... und anklicken bis in alle Ewigkeit.
Denn Ihr werdet euch wundern, wie viele Web-Seiten mit Cookies arbeiten, wenn Ihr erst einmal wie oben beschrieben in den \"Options\" der Browser einschaltet, dass Ihr vor Cookies gewarnt werden wollt.
Coockies sind zwar auch gelegentlich nützlich, allerdings mutiert Ihr immer mehr zum gläsernen User, wenn Ihr gar nichts gegen sie unternehmt.
Übrigens hat Ihr die Möglichkeit, die bereits vorhandenen „Kekse“ im Windows-Explorer unter dem Pfad
Festplatte, z.B. C:\\ Coockies zu löschen. Schließlich soll ja nicht jeder nachvollziehen können, welche Seiten Ihr besucht habt.
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