Skispringen Testbericht

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Erfahrungsbericht von cooldani

Überflieger und Mädchenschwarm

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ich sehr wintersportbegeistert bin, interessiere ich mich seit Jahren auch sehr für das Skispringen. Und da wurden wir Deutschen im letzten Winter von unseren Adlern mit Erfolgen sehr verwöhnt.
Der Überflieger schlecht hin war Sven Hannawald.

Zu Sven Hannawald:

„Hanni“ wie ihn seine Fans nennen wurde am 9.11.1974 in Erlabrunn (ehemalige DDR) als Sven Pöhler (seine Eltern Andreas und Regina heirateten erst später), im gleichen Krankenhaus wie Jens Weißflog geboren und begann bereits als kleiner Knirps mit dem Skisport. Am Anfang war er als nordischer Kombinierer aktiv, doch das Springen machte dem kleinen Sven immer mehr Spaß als der Langlauf und so entschied er sich nach einiger Zeit für das Spezialspringen. Der Finne MAtti Nykänen war sein Vorbild aus Kindheitstagen. Sven besuchte die Kinder und Jugendsportschule in Klingenthal, ehe er nach der Wende mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester Jeanette nach Westdeutschland (in die Nähe von Ulm) zog. Sven besuchte danach das Skiinternat in Furtwangen und fand im Schwarzwald ein neues Zuhause. Sein großes Talent war unbestritten (u.a. Bronzemedaille bei der Juniorenweltmeisterschaft) , doch aufgrund von Gewichtsproblemen (Sven war zu leicht, hatte zuwenig Kraft) und großen Selbstzweifeln wollte das Sensibelchen seine Karriere wieder beenden. Zum Glück überzeugt ihn Reinhard Hess vom Gegenteil und Hanni gelang beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen 1998 der erste Weltcupsieg. In Nagano zählte er auch zum Olympiateam, das Silber gewann, außerdem wurde er Vizeweltmeister im Skifliegen.
Man erwartete im neuen Jahr dann eine Fortsetzung dieser tollen Leistung, die zum Teil auch gelang (Teamweltmeister und Vizeweltmeister auf der Großschanze), allerdings stand nun ein andere deutscher Skispringer – Martin Schmitt – im Rampenlicht.
Im Jahr 2000 konnte sich Hanni wieder ein wenig in Szene setzen und wurde in Vikersund Skiflugweltmeister, außerdem gewann er die Weltcupspringen in Tauplitz und Oslo und den Skiflugweltcup.
Der Winter 2000/01 war eher durchwachsen. Sven wurde zwar erneut Teamweltmeister in Lahti und zeigte bei der 4-Schanzentournee mit dem 4.Platz eine gute Leistung, aber die großen Glanzlichter setzten mit Martin Schmitt und Adam Malysz andere. Anfang März beendete er nach einem frustrierenden Wochenende beim Skifliegen in Oberstdorf die Saison vorzeitg.
Sven regenerierte sich bei seiner Familie und spielte erneut mit dem Gedanken seine Karriere zu beenden, was er zum Glück nicht tat.
Die Saison 2001/02 wurde zur bisher erfolgreichsten seiner Karriere:
Nach dem Weltcupsieg in Titisee reiste er als ein Anwärter auf den Sieg bei der Vierschanzentournee an. Diese Hoffnungen übertraf er, indem er als erster Springer überhaupt alle 4 Springen (Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen) gewann.
Bei den Olympischen Spielen wurde er auf der Normalschanze knapp von Simon Ammann geschlagen und gewann Silber, leider stürzte er beim Wettbewerb von der Großschanze.
Dafür gelang ihm aber der Olympiasieg mit dem Team kanpp vor Finnland.
Außerdem verteidigte er in Harrachov noch seinen WM-Titel im Skispringen.
Diesen Sommer wurde Sven am Knie operiert und konnte keine Wettkämpfe im Mattenspringen bestreiten, er hofft aber im Winter wieder erfolgreich Skispringen zu können.

Nach wie vor lebt Sven Hannawald in Hinterzarten im Schwarzwald in seinem kleinen Appartment, wo er sich sehr wohl fühlt. Zu seinen Hobbys zählen Kuchen backen, Fußball und Inline skaten.
Hanni steht wegen seiner lockeren Art und seinem umwerfenden Aussehen vor allem bei den weiblichen Fans hoch im Kurs.

Weitere Infos findet ihr auf seiner Homepage:www.sven-hannawald.de, die meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.






----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-11 15:54:23 mit dem Titel Simon Ammann - wird er wieder siegen???

Die Skispringsaison beginnt in wenigen Tagen mit den Weltcupspringen in Finnland und auf einen wird die öffentlichkeit besonders schauen: Simon Ammann. Der 21 jährige stieg im vorigen Jahr nicht nur völlig überraschend in die Weltspitze auf, sondern wurde auch Doppelolympiasieger und gewann das prestigeträchtige Springen am Holmenkollen.
Kann „Simi“ seine Erfolge bestätigen, oder war es nur Zufall?

Simon Ammann wurde am 25. Juni 1981 in Grabs geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Unterwasser auf. Schon früh begeisterte sich „Klein-Simi“ für den Skisport, zunächst für den Abfahrtslauf, später mit 10 Jahren absolvierte er seine ersten Sprünge und überzeugte seine Trainer.
Beim Eröffnungsspringen zur Vierschanzentournee in Oberstdorf 1997 erreichte der damals 16jährige völlig überraschend den 15. Platz, womit er sich für die Olympiamannschaft der Schweiz qualifizierte.
Die Spiele in Nagana waren wenig erfolgreich, Simi belegte bei den Einzelspringen den 35. Und den 39. Platz.
Die folgenden Jahre waren hart, da der sportliche Erfolg ausblieb.

Erst im Winter 2001/02 schaffte es Simon Ammann, sich in die Weltsptze zu katapultieren: durch einen 2. Platz beim Weltcup in Engelberg und 2 Podiumsplätzen in Predazzo mauserte sich Simi im Dezember 2001 zu einem Anwärter auf Podiumsplätze bei der Tournee, wo allerdings Sven Hannawald allen anderen die Show stahl. Immerhin wurde Simi Dritter beim prestigeträchtigen Neujahrsspringen und erreichte insgesamt den 6. Platz.
Beim ersten Weltcupspringen nach der Tournee in Willingen stürzte Simon Ammann schwer, so dass viele glaubten die Verletzung würde vor den olympischen Spielen nicht rechtzeitig heilen und er würde den Trainingsrückstand nicht aufholen können.
Doch die Experten, die ein Duell Hannawald-Malysz-Hautamäkki erwarteten, irrten. Simon Amman überflügelte mit Sprüngen auf 98 m und 98,5 m die Konkurrenz und gewann als erster Schweizer die Golmedaille im Skispringen. Wenige Tage später setzte „Flying Harry Potter“, wie er wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Zauberer genannt wird, auch noch Gold von der Großschanze.

Es folgten Auftritte bei David Lettermann und in Wetten Dass...?
Durch seine lockere unbekümmerte Art eroberte er die Herzen der Medien im Sturm, doch bei allem Rummel bewahrte sich der Bauernsohn seine Bescheidenheit: nach wie vor besitzt Familie Ammann keinen Fernseher.

Neben dem Sport geht Simi noch zur Schule, eine Sonderregelung ermöglicht es ihm seine Abiturprüfungen in 2 Sommern nach Fächern geteilt zu schreiben.

Nach der Schule möchte er neben dem Skispringen auch Wirtschaftswissenschaften studieren.

Privat fährt Simi gerne Snowboard und Inlineskates, oder macht Computerspiele.

Bei einer Körpergröße von 1,70 m wiegt Simi nur 52 kg und hat damit optimale Voraussetzungen für das Skispringen.
Ich bin überzeugt, dass uns Simon Ammann in dieser Saison wieder ein paar tolle Sprünge zeigen wird!

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