Sodbrennen Testbericht

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Erfahrungsbericht von awassa

Schwangerschaftsbedingtes Sodbrennen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe gehofft, ich werd diesmal verschont vom lästigen Sodbrennen.
In der ersten Schwangerschaft wars ja schon schlimm, aber diesmal???
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Wovon kommt Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Ungefähr ab dem 3. Schwangerschaftsdrittel, also etwa 30.ssw (Schwangerschaftswoche) wird es ja durch das Baby (was zu dem zeitpunkt schon recht groß ist) immer enger im Bauch und die Schließmuskeln im Magen sind oft nicht mehr "ganz dicht".
Dadurch kann die Magensäure zurück in die Speiseröhre fließen und verursacht dieses schreckliche Brennen.

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Und was hilft?

Es gibt einige Hausrezepte, die helfen sollen (aber eben nicht immer helfen).

Zum Beispiel wird empfohlen, ein Glas Milch in kleinen Schlucken zu trinken, ich finde, das hilft aber nur kurzzeitig.

Ebenso sollen Bananen helfen (dadurch wirds aber bei mir umso schlimmer*schnief*)

Oder Nüsse (Haselnüsse oder auch Mandeln), ganz langsam im Mund gekaut, sodaß sich das Aroma mit dem Speichel vermischt...

Ein Teelöffel mittelscharfer Senf soll auch Wunder bewirken,

ebenso wie ein Teelöffel Soda mit Zitronensaft und Wasser aufgefüllt (das half mir super in der 1.Schwangerschaft)

Man kann es auch mit einem Stück Vollkornbrot versuchen, einfach solange kauen, bis ein süßlicher Geschmack im Mund entsteht.

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Doch was, wenn nichts davon hilft?

Dann bleibt einem der Gang zur Apotheke oder noch besser zum Frauenarzt nicht erspart (beim Frauenarzt kann man ja ein Rezept bekommen und spart sich somit das Geld *g*)

Was ich probiert habe:
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Von einer anderen Schwangeren wurde mir Talcid empfohlen, das holte ich mir damals noch ohne Rezept aus der Apotheke. Der Preis lag bei etwa 10DM und die Tablette half auch sofort :-)
Der Geschmack war leicht süßlich milchig...

Doch bei stärkerem Sodbrennen hilft auch Talcid nicht mehr.

Also ging ich zum Frauenarzt und ließ mir was verschreiben.
Ich bekam ein Rezept in die Hand gedrückt, Tepilta hieß das Medikament...ich habe inständig gehofft, daß es wirklich hilft.

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Tepilta ist eine Art Gel, einzeln in kleine Tütchen gepackt.

Man soll diese vor dem Einnehmen schütteln.

In der Packungsbeilage stehen folgende Anwendungsgebiete:

-Magen-und Zwölffingerdarmgeschwüre
-Schmerzhafte Gasrtitis
-Ösophagitis
-Schwangerschaftssodbrennen (nach dem 1.Schwangerschaftsdrittel)

Tepilta setzt sich vorwiegend aus Aluminiumhydroxid und Magnesiumhydrixid zusammen.
Deswegen sollte man in der Schwangerschaft nicht zuviel davon nehmen, da sich das Aluminium in der Plazenta festsetzt und zu viel davon ist ja nicht so gut für das kind (aber in Maßen erlaubt)

Schwangere dürfen laut Packungsbeilage bis zu 4 Beutelchen am Tag "schlucken", ich habe es aber nur bei Bedarf verwendet (kam meist auf nur ein Beutelchen, in Ausnahmefällen auf 2)
Ich finde, daß nämlich ein Beutel meistens ausreicht.
ioch nehme Tepilta nur bei akutem Sodbrennen und warte erstmal bis es von alleine weggeht (meist erwischt es mich abends) und wenn das Brennen anhält, nehme ich ein Tütchen vor dem Schlafengehen...und es wirkt sofort! Gleich nach dem Schlucken wirds besser und nach 1-2 Minuten brennt es gar nicht mehr :-)

Also ich kann euch Tepilta im Gegensatz zu Talcid nur wärmstens empfehlen. Allerdings solltet ihr vorher die Alternativen ausprobieren, wie z.b. Nüsse kauen usw.
Denn Medikamente in der Schwangerschaft sollte man wirklich nur notfalls nehmen (bei meiner 1.Schwangerschaft hab ich's ohne geschafft-Gott sei Dank! Da half mir übrigens ein Teelöffel Soda mit Zitronensaft aufgefüllt. Schmeckt zwar furchtbar sauer aber das Sodbrennen verschawand schlagartig!

Also viel Glück an alle Schwangeren unter euch, daß ihr vom Sodbrennen verschont bleibt...und ich habs ja auch bald überstanden (Termin ist am 13.4.02*freu*)

LG Karo

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