Kombucha Testbericht
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- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
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Erfahrungsbericht von IvoryB
Heilt Krebs, reinigt unser Blut, verlängert Leben!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Kombucha trat schon in der Han-Dynastie, also vor etwa 2000 Jahren als universales Heilmittel im ostasiatischen Raum auf. Dabei handelte es sich wohl um einen aus der Algenart "Conbu" oder "Kombu" zubereiteten Tee.
Tatsächlich weist die Silbe "cha" auf das japanische Wort für Tee hin, so daß man den Namen Kombucha auch mit "Algentee" übersetzen kann.
Heutzutage wird aber in der Regel Schwarzer, Grüner oder Kräutertee für die Zubereitung verwendet.
Im Laufe der Zeit bezeichnete "Kombucha" nicht mehr den Tee sondern den Tee"Pilz" an sich und später auch das daraus entstehende Gärgetränk.
Tja, was ist eigentlich ein Kombucha-"Pilz"?
Die schwammartige Kombucha-Kultur besteht aus verschiedenen Bakterien und Hefen, die den gezuckerten Tee innerhalb von wenigen Tagen zu einem nach leichtem Apfelwein schmeckenden, erfrischenden und durststillenden Getränk vergären können.
In dieser Lebensgemeinschaft, nennen wir es mal so, *SMILE*, von der jeder Partner profitiert (auch "Symbiose" genannt), beginnt zunächst die Hefe, den gelösten Zucker in Ethanol (Trinkalkohol) und Kohlendioxid (das sich im Wasser z.T. als Kohlensäure löst und dem Getränk sein Prickeln verleiht) umzuwandeln.
Die Bakterien setzen gleichzeitig den Zucker in Cellulose um, wodurch die Kultur wächst. Darüber hinaus vergären die Bakterien aber auch den von den Hefen hergestellten Alkohol zu Essigsäure, Milchsäure und Gluconsäure und geben zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und verschiedene Enzyme in die Flüssigkeit ab. Durch die Säuerung können sich andere, nicht säurebeständige, evtl. krankheitserregende Bakterien oder Hefen nicht mehr in der Symbiose niederlassen. Alles in allem ist Kombucha wirklich ein Getränk womit man dem Körper und der Gesundheit etwas gutes tut, zwar nicht auf wundersame Weise, aber auf Natürliche.
Das Getränk Kombucha kannst Du ohne Probleme selbst machen, Du brauchst dazu nur:
Ein Glas, das mindestens 2,5 Liter faßt. Kombuchapilze scheinen sich nur in so großen Gläsern richtig wohl zu fühlen. Besonders grosse Gurkengläser haben manchmal die nötige Größe, ansonsten kannst Du ein ausreichend großes Glas im Fachhandel erstehen.
Einen gesunden Kombuchapilz, den Du in einer Apotheke bekommen kannst.
2 TL Schwarztee
2 Liter Wasser
200-250 g Zucker
Ein Mulltuch samt Gummiband, um das Glas abzudecken.
So wird´s gemacht:
Koche ca. 2 Liter normalen dünnen schwarzen Tee mit 2 TL Schwarztee, dann gibst Du 200-250 gr. Zucker hinzu, das Ganze muß dann etwas abkühlen.
Lege den Teepilz in den süßen Schwarztee mit der glatten Seite nach oben.
Da der Pilz meistens oben schwimmt, braucht er dort genug Platz.
Das Glas wird dann mit einem Mulltuch abgedeckt und mit einem Gummiband befestigt. Der Pilz muß atmen können und sollte vor Verunreinigung geschützt werden.
Das ganze solltest Du dann an einem ruhigen Ort stellen, der Zimmertemperatur hat. Am besten sind 23°C. Das Getränk muß dann ca. 8-12 Tage reifen.
Wenn es zu kalt ist, dauert die Reifung des Getränkes länger und wenn es sehr warm ist, ist das Getränk zwar schneller fertig, aber manchmal kippt es im Hochsommer auch um und schmeckt dann merkwürdig und schleimig. Daher sollte der Kombucha im Hochsommer an einem kühlen Platz reifen.
Reif ist das Kombucha-Getränk, wenn bei Bewegung des Glases keine Bläschen mehr aufsteigen. Der Geschmack ist dann ausgewogen süsslich-säuerlich und
angenehm erfrischend.
Das gereifte Getränk wird dann durch einen Kaffefilter gefiltert und im Kühlschrnak aufbewahrt. Dann wird der Pilz mit lauwarmem Wasser gesäubert, alle braunen Schlieren entfernt und in einem Marmeladenglas voll Getränk aufbewahrt. Diesen Ansatz kann man dann für die nächste Mischung wieder verwenden.
Mit der Kombucha-Teepilz-Kultur kannst Du Dir Dein Kombucha-Getränk immer wieder selbst zubereiten.
Normalerweise schwimmt der Kombuchapilz oben in der Flüssigkeit des Glases. Nachwachsende Pilzanteile schwimmen immer nach oben und verdicken auf diese Weise den Pilz.
Nach einer Weile ist er so dick geworden, daß er auf den Boden des Glases absinkt.
Dann bildet sich an der Oberfläche des Glases ein "Kombuchababy". Süß, oder?? *SMILE*
Zuerst ist es ganz dünn, fast durchsichtig. Wenn du den Ansatz jedoch lange genug stehen läßt, verdickt es sich so, daß es beim Rausnehmen nicht mehr zerfällt. Möglicherweise wird das Getränk dann etwas saurer als gewohnt, aber es lohnt sich, das "Baby" ein wenig reifen zu lassen. Dann hast du einen neuen Kombucha und brauchst ein zusätzliches Glas und kannst weiter und weiter Baby-Kombuchas züchten.
Herrje, mit dieser Meinung habe ich wohl etwas übertrieben, sorry Leute, daß sie so langatmig geworden ist ... das ist halt genau mein Bereich und da finde ich einfach kein Ende!!! Verzeiht mir .... *zwinker*
67 Bewertungen, 12 Kommentare
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01.09.2002, 01:56 Uhr von Mesalina
Bewertung: sehr hilfreichAlso, ich muss zugeben, dass ich von Kombucha noch nie was gehört habe... aber das hat sich ja jetzt geändert ;) CU Mesalina
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05.06.2002, 12:46 Uhr von 25188
Bewertung: sehr hilfreichich halte mich trotzdem lieber an der Grapefruit-Kerne-Extrakt
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18.04.2002, 14:02 Uhr von Zarah24
Bewertung: sehr hilfreichViele gute Tipps, wie immer ;-)
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16.04.2002, 18:27 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichDieses absolut leckere Getränk war mir auch immer etwas teuer, weshalb ich mich riesig über das Rezept gefreut habe. Könntet Ihr mir im Gästebuch o.per E-Post mitteilen, ob es möglich ist, den Zuckeranteil zu reduzieren? Danke!
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15.04.2002, 12:24 Uhr von Claudi/Moers
Bewertung: sehr hilfreichsehr ausführlich + informativ und trotzdem nicht langweilig geschrieben!!!
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14.04.2002, 11:50 Uhr von suppengirl
Bewertung: sehr hilfreichDas werd ich sicher mal ausprobieren, denn die fertigen Getränke, die es zu kaufen gibt, sind ja wirklich schweineteuer! Was kostet denn so ein Pilz in der Apotheke? Und gibts den in jeder Apotheke??? Grüßle, Suppi
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13.04.2002, 00:16 Uhr von TheGreatMaster
Bewertung: sehr hilfreichHab von diesem Getränk bisher noch nie was gehört. Hört sich aber interessant an. Schöne Grüße TheGreatMaster.
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15.03.2002, 13:44 Uhr von Loewenmaus
Bewertung: sehr hilfreichbaff bin tolle Meinung! Sehr hilfreich! Wenn das Zeug wenigstens gut schmecken würde ;o)
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01.03.2002, 10:31 Uhr von krawallo
Bewertung: sehr hilfreichauch hier..: TOP ! ! !
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28.02.2002, 13:04 Uhr von darkunit
Bewertung: sehr hilfreichTrinke ich täglich ein Schlückchen ;-)
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28.02.2002, 13:03 Uhr von Babba
Bewertung: sehr hilfreichDen kannte ich noch vom alten yopi, da wurde ich von meiner Frau gezwungen, den zu lesen :-) Seit dem muß ich kistenweise Kabucha kaufen gehen.... . Immer noch ein klasse Bericht.
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28.02.2002, 13:00 Uhr von NetRunner
Bewertung: sehr hilfreichAuf jeden Fall unterstützt es das Ganze
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