Sparda-Bank Testbericht

Sparda-bank
ab 16,80
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(21)
4 Sterne
(6)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(3)
0 Sterne
(2)
Summe aller Bewertungen
  • Filialnetz:  groß
  • Support & Service:  sehr gut
  • Online Banking:  sehr gut
  • Fachliche Beratung:  kompetent

Erfahrungsbericht von ET2000

Spar da bei Sparda

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diese Meinung besteht quasi aus 2 Teilen. Der untere, \"ältere\" Teil gillt weiterhin in vollem Umfang. Ich habe ihn daher nicht verändert.

Neuer Teil:

Bei der Sparda-Bank sind wir jetzt schon eine ganze Weile. Jegliche Abwicklung geht zügig vonstatten. Bei besonderen Wünschen ruft der zuständige Mitarbeiter zurück. Eines zieht sich weiterhin durch die ganze Bank - immer freundlich.

Das Online Banking wurde etwas überarbeitet und ist jetzt noch übersichtlicher. Leider ist bei uns die Filliale Freising zuständig, obwohl wir mittlerweile nach München gezogen sind. Ein Wechsel gestaltet sich nicht ganz so einfach. Warum das Konto nicht einfach von München aus geführt werden kann ist etwas schleierhaft.

Die Kontoauszüge lassen wir uns monatlich zuschicken und erscheinen immer pünktlich zu Monatsbeginn. Im Internet können wir den aktuellen Kontotransfer bis hin zu den Buchungen der letzten 3 Monate nachschauen. Eine Druckfunktion lässt die Onlineanzeigen problemlos ausdrucken.

Die Zinsen für den Dispokreditt sind mit gut 11% relativ hoch. Der Überziehungskreditt schlägt noch höher zu Buche und liegt bei 13%. In Anbetracht der anhaltenden Niedrigzinsphase halte ich das für nicht ganz zeitgemäss.

Die Sparda-Bank bietet ein grosses Spektrum an Festgeldern und anderen Anlagemöglichkeiten an. Hier ist das Zinsniveau recht niedrig, entspricht dem unteren Bankendurchschnitt. 2-4 % bekommt der Sparer gerade einmal wenn er schon einiges für einige Zeit anlegt.

Alter Teil:

Ein kostenloses Girokonto ? Warum nicht dachte ich mir und ging schnurstraks, Werbegeleitet, zur nächsten Sparda Bank.

Nächste Sparda Bank ? Hmmm, wo ist die eigentlich ?
Von meinem, dörflichem, Heimatort ganze 20km entfernt.
Nichts also für NaomiKrempel, die von Internet nichts weis und über die freihändige Bedienung der elektrischen Kaffeemaschine so stolz ist, dass sie darüber so lange philosophiert, dass der Verdacht naheliegt, die Dritten bewegen sich von alleine.

Für mich, der sich da mehr dem Online-Banking widmet, dürfte die Sache ok sein.

Bei der Bank wurde ich freundlichst empfangen und freute mich, dass die Stimmung allgemein prächtig war.
Von Bankenüblicher Arroganz war hier nichts zu spüren. Auch die Beratung verlief sehr freundlich.

Allerdings stellte ich gleich fest, dass die kostenlose Kontoführung schnell teurer werden kann.
Man kann nämlich nur gebührenfrei Bargeld abheben, wenn man einen Bankautomaten der SpardaBank benutzt.
Diese Automaten sind aber im Bayerischen Raum dünn gesät.
Also zahle ich pro Bargeldabhebung an fremden Automaten: 5 DM.
Für mich lohnt sich daher der Aspekt der kostenlosen Kontoführung nur bedingt, da der nächste Sparda-Automat ebenfalls 20km entfernt ist.
Selbst in München muss man, je nach Aufenthaltsort, etwas suchen.

Nichts desto trotz schloss ich ab.

Während meine alte Bank zunächst einige Gehaltseingänge benötigte, um mir überhaupt eine richtige EC-Karte auszuhändigen, bekam ich diese sofort. Sofort heisst nach ein paar Tagen per Post.

Ebenso die Zugangsdaten und TAN-Nummern, die für Onlinebanking nötig sind.
Leider funktionierte die TAN-Liste nicht, so dass ich mir eine neue bestellen musste.

Bezüglich eines Disporahmens wurde ich auch angenehm überrascht. Das heisst, eigentlich ist die Sparda-Bank etwas zu grosszügig.
Während meine alte Bank bei ihren Kunden nur mit Mühe 1 Monatseinkommen gewährt (Dachte erst, dass liegt an meinem blöden Gesicht - Stellte dann aber fest, dass es tatsächlich üblich ist), versprach man bei der Sparda-Bank nach erstem Gehaltseingang 1 Einkommen, nach dem 2. Eingang 2 Einkommen usw. bis hoch zu 5 Monatseinkommen.
Darüber sei Verhandlungssache.
Meiner Meinung nach schon etwas viel.

Interessant, dass meine alte Bank auch zu den Volks-/Raiffeisenbanken zählt und die gleichen Geschäftsbedingungen hat, sich aber auf diese Beruft.
Naja, scheint halt doch eher Auslegungssache zu sein.

Ein kleiner Fehler ist der jungen Dame bei der Sparda-Bank dann doch unterlaufen.
Nahm ich an, dass der Disporahmen bereits nach Eingang des 1. Gehalts zur Verfügung steht, musste ich feststellen, dass das 1 Gehalt zwar zählt, der Disporahmen aber erst mit Eingang des 2. Gehaltes gewährt wird.

Auch das sah ich aber nicht als Problem an und dachte mir nur, dass es für diejenigen blöd ist, die einen Dispo von einer alten Bank übernehmen wollen.

Ein Punkt sei noch zu erwähnen:
Wer bei der Sparda-Bank abschliesst, ist erst einmal um 100 DM ärmer. Das Geld ist zwar nicht weg, hat aber jemand anderes.
Naja ganz so ist es nun auch wieder nicht.
Vielmehr kauft man mit diesen 100 DM einen Genossenschaftsanteil an der Spardabank.
Die darauf zur Zeit gewährleisteten Zinsen von 7% bekommt man aufs Konto ausbezahlt.
Insgesamt kann man Anteile dazukaufen. Maximal darf man 12 Stück erwerben.

Der Kauf ist Pflicht, wenn man ein Konto eröffnen will. Natürlich bekommt man auch die 100 DM zurück, wenn man das Konto auflöst.

Nach 3 Monaten bin ich auch heute noch rundherum zufrieden !

30 Bewertungen