Sparda-Bank Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Filialnetz:
- Support & Service:
- Online Banking:
- Fachliche Beratung:
Erfahrungsbericht von audicla
Keine Gebühren und verdammt guter Service
Pro:
guter Service, freundlich, schnell und kompetent, gut funktionierendes Online-Banking
Kontra:
nicht so gutes Filialnetz
Empfehlung:
Nein
Keine Gebühren und verdammt guter Service
Mittlerweile nähert sich das vollendete 2. Jahr, in dem ich Kundin der Sparda-Bank bin und nach wie vor bin ich außerordentlich zufrieden mit dieser Bank.
Zunächst ist zu sagen, dass die Sparda-Bank außer den üblichen Überziehungszinsen keinerlei Gebühren für ihre Arbeit erhebt. Für mich ein großer Pluspunkt, war ich doch zuvor lange Jahre bei der Volksbank und zahlte erheblich dafür. Die Sparda-Bank führt private Konten als sogenannte Lohn- und Gehaltskonten. Dies bedeutete allerdings auch, dass man in einem Arbeitsverhältnis stehen muss, um dort ein Konto zu bekommen. Als Student kann man dort also leider kein Konto eröffnen. Wird man später einmal arbeitslos oder beginnt noch mal ein Studium ist das allerdings kein Problem, dann schmeißt einen die Bank deshalb nicht wieder raus. Einzige Bedingung zur Kontoeröffnung ist, dass man einen Anteilsschein der Bank erwerben muss (damals zum Preis von 100,00 DM – jetzt wahrscheinlich in Euro umgerechnet). Für diesen Anteilsschein gibt es aber auch eine jährliche Dividende (damals bei 8 % - jetzt nach Mitteilung einer Bankangestellten bei ca. 5 %). Diese wird dem Konto immer zum Juni hin gutgeschrieben.
Die Sparda-Bank gibt jedem Kunden ohne gesonderten Antrag einen Überziehungskredit in Höhe von drei Monatsgehältern. Da hätte ich bei der Volksbank schon richtig kämpfen müssen, damit mir ein Kredit in dieser Höhe gewährt worden wäre. Die Zinsen für die Überziehung liegen z. Zt. bei 11,75 %, darüber hinaus bei 15,75 %. Gleich zu Beginn des Kontoabschlusses hatte ich auch Gelegenheit eine kostenlose Kreditkarte zu erhalten, die Eurocard, die mir im Ausland (für Mietwagen-Anmietungen, Hotel, größere Einkäufe) schon gute Dienste geleistet hat. Zum Ende eines Monats wird diese abgerechnet und man bekommt die Auszüge hierfür zugeschickt. Sie werden dann einfach vom Girokonto abgebucht. Mit dieser Kreditkarte verbunden hat man dann sogar noch kostenlos eine Unfallversicherung. Hat man also z. B. mit dem mit der Eurocard gezahlten Mietwagen einen Unfall, erhält man diverse Leistungen.
Zudem hatte ich damals sowohl Telefonbanking als auch Online-Banking-Unterlagen angefordert. Alles kam prompt und funktionierte gut. Das Telefonbanking war mir allerdings etwas zu umständlich. Spricht man nicht deutlich genug, so muss ständig alles wiederholt werden, was nervig sein kann. Für mich persönlich ist das Online-Banking die beste Möglichkeit, meine Bankgeschäfte – zumindest zum größten Teil – zu erledigen. So stört mich mittlerweile auch das schwache Filialnetz nicht mehr so sehr. In meiner Stadt z. B. gibt es zwar nur eine Filiale – aber erstens kann ich einige andere Banken zum Abheben nutzen – und zum anderen bezahle ich größere Beträge mit meiner Karte, wickle fast alles andere über das Internet ab und muss so nur sehr selten die Filiale aufsuchen. War ich einmal längere Zeit nicht dort, werden mir die Kontoauszüge unaufgefordert zugesendet. Auch sehr praktisch.
Das Online-Banking funktionierte in der ersten Zeit noch nicht so reibungslos, hatte einige Schwächen und Abstürze, wurde aber seither kontinuierlich verbessert und ich muss sagen, dass es jetzt wirklich sehr übersichtlich gestaltet ist und ich kann Daueraufträge, Überweisungen, Einsicht in die Konten nehmen – ohne Probleme. Ich hatte noch nie den Fall, dass irgendeine Aktion, die ich dort machte, nicht geklappt hat. Das beste daran aber ist der ausgesprochen gut funktionierende Service. Man hat beim Online-Banking die Möglichkeit über die Sparte „Kontakt“ Fragen zu stellen und kurze Briefe an die Bank zu schreiben. Meine Erfahrung ist, dass innerhalb von ein bis zwei Tagen darauf eine Resonanz kommt. Z. B. rufen die Mitarbeiter dann zu Hause an, wenn man dies gewünscht hat.
Gibt es also im Filialnetz einmal Probleme ist es kein Problem sie zufriedenstellend zu lösen. So hatte ich z. B. zweimal keine neuen Kontoauszugshefter in der Filiale bekommen können, weil sie keine mehr hatten. Einmal per Online-Banking auf „Kontakt“ gedrückt und darum gebeten, dass man mir solche doch zuschicken sollte, hatte ich sie am übernächsten Tag im Briefkasten. Als ich anfragte, wie es zur Zeit mit der Dividende für die Anteilsscheine steht (von denen man übrigens auf Wunsch mehrere erwerben kann) kam prompt ein Anruf einer sehr freundlichen Sachbearbeiterin, die in Ruhe alles erklärte. Als einmal sonntags der Geldautomat kaputt war und ich zur nächstliegenden Bank fuhr und dort mein Geld abholte – abends schnell gemailt – am nächsten Tag waren mir die Gebühren hierfür auf dem Konto gutgeschrieben. Was will man mehr?
Die Anteilsscheine kann man allerdings nicht so schnell wieder ausgezahlt bekommen. Sie müssen zum Dezember eines Jahres gekündigt werden und man bekommt dann im Juni des darauffolgenden Tages sein Geld zurück, wenn man das möchte. Allerdings muss der eine Anteilsschein bestehen bleiben und wird erst zurückgezahlt, wenn man die Bank einmal wechseln sollte.
Natürlich vergibt die Sparda-Bank wie alle anderen auch Kredite und hat diverse Sparmöglichkeiten. Aus meiner Praxis kann ich dazu nicht allzu viel sagen. Ich habe lediglich einen Sparda-Ansparplan abgeschlossen. Dort überweise ich eine monatliche Rate, die z. Zt. mit 2,9 % verzinst wird (was üblich ist – vielleicht sogar etwas höher). Nach 2 Jahren beginnt dann ein Bonussystem – so dass pro Jahr der in dem Jahr eingezahlte Betrag zusätzlich verzinst wird. Und dies von Jahr zu Jahr ansteigend. Wer nicht soviel Geld hat, dass er größere Summen gleich für viele Jahre fest anlegen kann, sondern lieber einen kleinen Betrag kontinuierlich sparen möchte – für den ist dies vielleicht eine Lösung, um trotzdem etwas höhere Zinsen mit der Zeit zu bekommen.
Ansonsten habe ich noch einen Bausparvertrag über die Bank abgeschlossen, der jetzt aber noch nicht so lange läuft, damit ich darüber etwas berichten kann.
Besonders gefreut habe ich mich kurz vor Weihnachten 2000. Durch eine steuerliche Lücke, auf die mich die Sparda-Bank als Genossenschaftsmitglied hinwies, konnte ich an einem Tag 250,00 DM Gewinn machen. Das war ein nettes zusätzliches Weihnachtsgeld.
Leider hat so eine Aktion seither nicht wieder stattgefunden.
Fazit:
Für Leute wie mich, die ohnehin meist mit der Karte zahlen und ihre Bankgeschäfte gerne in Ruhe zu Hause vom Netz aus regeln, ist die Sparda-Bank eine optimale Lösung. Nicht so sehr eignet sie sich sicherlich für denjenigen, der ständig zur Filiale laufen muss, weil dazu das Filialnetz zu schwach ist. Aber es ist hier wie bei den Krankenkassen. Auch dort zahlen wir ja mit den Gebühren das bestehende Filialnetz, die Personalkosten usw. mit. Die Sparda Bank kann sicherlich nur deshalb so günstig arbeiten, weil es wenige Filialen und weniger Personal gibt – aber es lässt sich sagen, dass dies dem Service keinen Abbruch tut. Auch ohne dass Millionenbeträge täglich über das Konto fließen wird man freundlich und zuvorkommend behandelt.
Nach meinen Erfahrungen eine sehr empfehlenswerte Bank, die 5 Sterne.
Mittlerweile nähert sich das vollendete 2. Jahr, in dem ich Kundin der Sparda-Bank bin und nach wie vor bin ich außerordentlich zufrieden mit dieser Bank.
Zunächst ist zu sagen, dass die Sparda-Bank außer den üblichen Überziehungszinsen keinerlei Gebühren für ihre Arbeit erhebt. Für mich ein großer Pluspunkt, war ich doch zuvor lange Jahre bei der Volksbank und zahlte erheblich dafür. Die Sparda-Bank führt private Konten als sogenannte Lohn- und Gehaltskonten. Dies bedeutete allerdings auch, dass man in einem Arbeitsverhältnis stehen muss, um dort ein Konto zu bekommen. Als Student kann man dort also leider kein Konto eröffnen. Wird man später einmal arbeitslos oder beginnt noch mal ein Studium ist das allerdings kein Problem, dann schmeißt einen die Bank deshalb nicht wieder raus. Einzige Bedingung zur Kontoeröffnung ist, dass man einen Anteilsschein der Bank erwerben muss (damals zum Preis von 100,00 DM – jetzt wahrscheinlich in Euro umgerechnet). Für diesen Anteilsschein gibt es aber auch eine jährliche Dividende (damals bei 8 % - jetzt nach Mitteilung einer Bankangestellten bei ca. 5 %). Diese wird dem Konto immer zum Juni hin gutgeschrieben.
Die Sparda-Bank gibt jedem Kunden ohne gesonderten Antrag einen Überziehungskredit in Höhe von drei Monatsgehältern. Da hätte ich bei der Volksbank schon richtig kämpfen müssen, damit mir ein Kredit in dieser Höhe gewährt worden wäre. Die Zinsen für die Überziehung liegen z. Zt. bei 11,75 %, darüber hinaus bei 15,75 %. Gleich zu Beginn des Kontoabschlusses hatte ich auch Gelegenheit eine kostenlose Kreditkarte zu erhalten, die Eurocard, die mir im Ausland (für Mietwagen-Anmietungen, Hotel, größere Einkäufe) schon gute Dienste geleistet hat. Zum Ende eines Monats wird diese abgerechnet und man bekommt die Auszüge hierfür zugeschickt. Sie werden dann einfach vom Girokonto abgebucht. Mit dieser Kreditkarte verbunden hat man dann sogar noch kostenlos eine Unfallversicherung. Hat man also z. B. mit dem mit der Eurocard gezahlten Mietwagen einen Unfall, erhält man diverse Leistungen.
Zudem hatte ich damals sowohl Telefonbanking als auch Online-Banking-Unterlagen angefordert. Alles kam prompt und funktionierte gut. Das Telefonbanking war mir allerdings etwas zu umständlich. Spricht man nicht deutlich genug, so muss ständig alles wiederholt werden, was nervig sein kann. Für mich persönlich ist das Online-Banking die beste Möglichkeit, meine Bankgeschäfte – zumindest zum größten Teil – zu erledigen. So stört mich mittlerweile auch das schwache Filialnetz nicht mehr so sehr. In meiner Stadt z. B. gibt es zwar nur eine Filiale – aber erstens kann ich einige andere Banken zum Abheben nutzen – und zum anderen bezahle ich größere Beträge mit meiner Karte, wickle fast alles andere über das Internet ab und muss so nur sehr selten die Filiale aufsuchen. War ich einmal längere Zeit nicht dort, werden mir die Kontoauszüge unaufgefordert zugesendet. Auch sehr praktisch.
Das Online-Banking funktionierte in der ersten Zeit noch nicht so reibungslos, hatte einige Schwächen und Abstürze, wurde aber seither kontinuierlich verbessert und ich muss sagen, dass es jetzt wirklich sehr übersichtlich gestaltet ist und ich kann Daueraufträge, Überweisungen, Einsicht in die Konten nehmen – ohne Probleme. Ich hatte noch nie den Fall, dass irgendeine Aktion, die ich dort machte, nicht geklappt hat. Das beste daran aber ist der ausgesprochen gut funktionierende Service. Man hat beim Online-Banking die Möglichkeit über die Sparte „Kontakt“ Fragen zu stellen und kurze Briefe an die Bank zu schreiben. Meine Erfahrung ist, dass innerhalb von ein bis zwei Tagen darauf eine Resonanz kommt. Z. B. rufen die Mitarbeiter dann zu Hause an, wenn man dies gewünscht hat.
Gibt es also im Filialnetz einmal Probleme ist es kein Problem sie zufriedenstellend zu lösen. So hatte ich z. B. zweimal keine neuen Kontoauszugshefter in der Filiale bekommen können, weil sie keine mehr hatten. Einmal per Online-Banking auf „Kontakt“ gedrückt und darum gebeten, dass man mir solche doch zuschicken sollte, hatte ich sie am übernächsten Tag im Briefkasten. Als ich anfragte, wie es zur Zeit mit der Dividende für die Anteilsscheine steht (von denen man übrigens auf Wunsch mehrere erwerben kann) kam prompt ein Anruf einer sehr freundlichen Sachbearbeiterin, die in Ruhe alles erklärte. Als einmal sonntags der Geldautomat kaputt war und ich zur nächstliegenden Bank fuhr und dort mein Geld abholte – abends schnell gemailt – am nächsten Tag waren mir die Gebühren hierfür auf dem Konto gutgeschrieben. Was will man mehr?
Die Anteilsscheine kann man allerdings nicht so schnell wieder ausgezahlt bekommen. Sie müssen zum Dezember eines Jahres gekündigt werden und man bekommt dann im Juni des darauffolgenden Tages sein Geld zurück, wenn man das möchte. Allerdings muss der eine Anteilsschein bestehen bleiben und wird erst zurückgezahlt, wenn man die Bank einmal wechseln sollte.
Natürlich vergibt die Sparda-Bank wie alle anderen auch Kredite und hat diverse Sparmöglichkeiten. Aus meiner Praxis kann ich dazu nicht allzu viel sagen. Ich habe lediglich einen Sparda-Ansparplan abgeschlossen. Dort überweise ich eine monatliche Rate, die z. Zt. mit 2,9 % verzinst wird (was üblich ist – vielleicht sogar etwas höher). Nach 2 Jahren beginnt dann ein Bonussystem – so dass pro Jahr der in dem Jahr eingezahlte Betrag zusätzlich verzinst wird. Und dies von Jahr zu Jahr ansteigend. Wer nicht soviel Geld hat, dass er größere Summen gleich für viele Jahre fest anlegen kann, sondern lieber einen kleinen Betrag kontinuierlich sparen möchte – für den ist dies vielleicht eine Lösung, um trotzdem etwas höhere Zinsen mit der Zeit zu bekommen.
Ansonsten habe ich noch einen Bausparvertrag über die Bank abgeschlossen, der jetzt aber noch nicht so lange läuft, damit ich darüber etwas berichten kann.
Besonders gefreut habe ich mich kurz vor Weihnachten 2000. Durch eine steuerliche Lücke, auf die mich die Sparda-Bank als Genossenschaftsmitglied hinwies, konnte ich an einem Tag 250,00 DM Gewinn machen. Das war ein nettes zusätzliches Weihnachtsgeld.
Leider hat so eine Aktion seither nicht wieder stattgefunden.
Fazit:
Für Leute wie mich, die ohnehin meist mit der Karte zahlen und ihre Bankgeschäfte gerne in Ruhe zu Hause vom Netz aus regeln, ist die Sparda-Bank eine optimale Lösung. Nicht so sehr eignet sie sich sicherlich für denjenigen, der ständig zur Filiale laufen muss, weil dazu das Filialnetz zu schwach ist. Aber es ist hier wie bei den Krankenkassen. Auch dort zahlen wir ja mit den Gebühren das bestehende Filialnetz, die Personalkosten usw. mit. Die Sparda Bank kann sicherlich nur deshalb so günstig arbeiten, weil es wenige Filialen und weniger Personal gibt – aber es lässt sich sagen, dass dies dem Service keinen Abbruch tut. Auch ohne dass Millionenbeträge täglich über das Konto fließen wird man freundlich und zuvorkommend behandelt.
Nach meinen Erfahrungen eine sehr empfehlenswerte Bank, die 5 Sterne.
19 Bewertungen, 5 Kommentare
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23.05.2002, 11:51 Uhr von melina1
Bewertung: sehr hilfreichtolle Information!
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23.05.2002, 11:47 Uhr von jowitka
Bewertung: sehr hilfreichMein Vater hat auch beruflich mit der Spardabank zu tun und er ist sehr zufrieden..
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23.05.2002, 11:22 Uhr von martinius
Bewertung: sehr hilfreichHört sich gut an! habe ich schon öfter gehört!
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23.05.2002, 11:14 Uhr von Qualle
Bewertung: sehr hilfreichmüßte ich auch mal probieren. Bin mit meiner Bank nicht so zufrieden.
-
23.05.2002, 10:54 Uhr von LaMagra
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht
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