Ravensburger Stadt Land Fluß Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von e_keule

***Gilt Sperma als Gegenstand?;)****

5
  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  durchschnittlich
  • Das Spiel für:  Hobby-Spieler
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

einfache Regeln, individuelle Festlegung der Regeln möglich, für alle Altersklassen, unbegrenzte Mitspielerzahl, lustige Diskussionen entstehen, großer Funfaktor, kostenlos

Kontra:

schummeln ist leicht möglich, es gibt nur 24 Buchstaben ;-)

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich mal wieder einen kleinen Bericht schreiben und zwar über ein Spiel, das allseits bekannt sein dürfte. „Stadt, Land, Fluss“ heißt es und hier geht es darum möglichst schnell verschiedene Begriffe zu bestimmten Kategorien mit einem vorher festgelegten Anfangsbuchstaben zu finden. Was sich schwer anhört ist eigentlich ganz leicht, die genauen Regeln sowie meine Meinung erfahrt ihr in diesem Bericht...

Was braucht man zum „Stadt, Land, Fluss“ spielen? Zuerst einmal benötigt man mehrere Mitspieler, ab drei Leuten kann man es schon spielen, wobei auch bei diesem Spiel gilt: umso mehr Leute, umso größer der Spaß. Jeder Mitspieler muss dann noch einen Blatt Papier (möglichst A4!) und einen Stift bekommen. Das war es im Grunde auch schon, das Spiel ist also kostenlos! Nun berät man sich untereinander und legt gemeinsam verschiedene Kategorien fest, die man in die Kopfzeile der angelegten Tabelle schreibt. Standardkategorien sind Stadt, Land, Fluss – logisch. Jetzt kann man seiner Kategorie im Grunde freien Laufen lassen, doch man sollte keinesfalls zu viele verschiedene Kategorien festlegen, zehn sind nahezu optimal. ;o) Name männlich, Name weiblich, Tier, Pflanze, Automarke, Gegenstand, Beruf, Sänger/in, Sportler/in sind ziemlich gängige und beliebte Kats.

Nun muss man einen Buchstaben festlegen. Dies geschieht, in dem einer Mitspieler das Alphabet innerlich aufsagt und ein anderer Mitspieler irgendwann „Stop“ sagt. Ist dies geschehen, so wird der Buchstabe laut und deutlich gesagt und es kann schon losgehen. Alle Mitspieler versuchen jetzt möglichst schnell einen passenden Begriff mit passendem Anfangsbuchstaben in die jeweilige Kategorie zu schreiben. Logisch! Hat man alle Spalten (richtig) ausgefüllt, ruft man laut „Fertig!“ in die Runde und alle Spieler müssen den Stift beiseite legen bzw. ein angefangenes Wort dürfen sie noch zu Ende schreiben. Auch hier kann man varriieren, z.B. dass erst beim zweiten fertigen Mitspieler Schreibschluss ist, dies empfiehlt sich vor allem in größeren Runden!

Nun werden Punkte gezählt, die man in die letzte, kleine Spalte der Tabelle einträgt. Man geht jetzt alle Kategorien durch und vergleich die hingeschriebenen Begriffe miteinander. Hat man einen Begriff, den kein anderer Mitspieler hat, so erhält man 10 Punkte. Hat ein anderer Spieler den selben Begriff auf seinem Blatt, so kriegt man die Hälfte, nämlich fünf Punkte. Schafft man es ein Wort in einer Kategorie zu haben, die kein anderer ausgefüllt hat, so gibt’s es volle 20 Points. Nach jeder Spielrunde zählt man die Punkte dann zusammen und rechnet man dann die Punkte aller Spielrunden zusammen, so kriegt man den Gesamtsieger.

Ich mag das Spiel selber sehr und habe es früher oft und gerne gespielt. Eine gute Sache ist schon einmal, dass man nur Zettel und Stift braucht und man das Spiel auch mal ganz spontan in der Schule oder sonst wo spielen kann. Großes Plus! Auch die Individualität ist eine sehr gute Sache, schließlich kann man die Kategorien selber bestimmen und auch auf die Interessen der Mitspieler anpassen. Auch kleinere Regeln wie z.B. die Punkteverteilung oder den Zeitpunkt, ab dem Schreibschluss ist, kann man selber festlegen. Ich weiß nicht, warum, aber es macht einfach riesigen Spaß, zumal man ja auch sehr schnell sein muss. Zudem gibt es oft lustige Diskussionen, ob bestimmte Berufe, z.B. Kloputzer, wirklich ein Beruf ist. Dies gilt natürlich auch bei anderen Kategorien. Auch für Kinder ist dieses Spiel empfehlenswert, da „Stadt, Land, Fluss“ in jedem Fall das Allgemeinwissen fördert.

...aber natürlich hat auch dieses Spiel ein paar Nachteile. Die Hauptpunkt ist wohl, dass man sehr gut schummeln kann. Das geht z.B. bei dem Leisezählen: jeder hat einen Buchstaben, bei dem er weiß, dass er mit diesem besonders gut zurechtkommt! Da leise gezählt wird, kann keiner nachprüfen, ob man wirklich bis zu dem und dem Buchstaben gezählt hat. Auch bei der Punktevergabe kann man einfach mal eine 10 statt einer 5 hinschreiben und keiner merkt es. Für alle Spicker: das Abgucken und Klauen von Begriffen der anderen Mitspieler bringt hier nicht viel. Denn zum einen gibt es nur 5 Punkte (für beide) und außerdem fällt das extrem auf, wenn man das gleiche wie der Nachbar hat. *hehe* Des weiteren hat man das Alphabet auch relativ schnell durch...was dann? :rolleyes:

Abschließend kann ich sagen, dass „Stadt, Land, Fluss“ ein Klassespiel für Jung und Alt ist. Es macht viel Spazz, die Regeln können ziemlich individuell gestaltet werden, es löst hitzige Diskussionen aus und zudem ist es auch noch kostenlos!! Nachteile sind, dass Schummler hier recht leicht beschei*en können, aber gut, wenn man das wirklich will, kann man das bei jedem Spiel machen. ;-) Da es lange Zeit mein absolutes Lieblingsgesellschaftsspiel war, vergebe ich dennoch die Höchstwertung, fünf Sterne.

Greetz keule

PS: Danke fürs Zeit nehmen, Lesen, Bewerten und eure Kommentare. ;-)

PPS: Bericht auch bei ciao! ;-)

19 Bewertungen, 2 Kommentare

  • sunstar0210

    14.01.2005, 18:10 Uhr von sunstar0210
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...das wir das gespielt haben, es hat auch meistens immer richtig Spass gemacht, ausser wenn mein Daddy mitspielte, der ist einfach zu gut für uns *lach*

  • marcel1012

    14.01.2005, 17:48 Uhr von marcel1012
    Bewertung: sehr hilfreich

    eigentlich nur als STADT NAME LAND .. aber das hält wahrscheinlich jeder wie er lustig ist. Aber danke für die Erinnerung, werden wir wohl auch mal wieder in geselliger Runde spielen, fetzt - ob man 15 oder 25 oder gar 55 ist ;o)