Ravensburger Stadt Land Fluß Testbericht


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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Anonym126
Denk ! Grübel !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist schon einige Jahre her, als ich dieses Spiel zum letzten mal mit meinem Sohn und seinen Freunden spielte. Es war noch während der Grundschulzeit anlässlich seines Geburtstages. Ich selbst kenne das Spiel auch noch aus meiner eigenen Schulzeit und in all den Jahren hat es sich nicht verändert, ist immer noch beliebt und hat überlebt, trotz Computer und Internet. Es heißt Stadt, Land, Fluss und es war in der Schule ein prima Pausenfüller.
Mitspieler:
___________
Also es sollten mindestens drei Spieler sein, sonst ist es nicht interessant genug. Vier oder fünf Mitspieler wären noch besser. Alle müssen natürlich lesen und schreiben können, sonst klappt es sicher nicht und sie sollten möglichst auch im gleichen Alter sein. 12jährige sind durch ihren Wissensstand den 7jährigen in der Regel überlegen. Also gleiche Chancen für alle. Auch Erwachsene können bei diesem Spiel noch viel Spaß haben. Vor allem auch deshalb, weil man das Spiel beliebig erweitern und dem Erwachsenenniveau anpassen kann.
Was benötigt man:
_________________
Das ist kurz und knapp abgehandelt. Zunächst einmal braucht man Mitspieler und weiterhin nur noch Papier und Stifte. Das war es auch schon. Kein Aufwand, keine Vorbereitungen, nichts Besonderes ist nötig, um mit dem Spiel zu beginnen.
Vorbereitungen und Spielregeln:
___________________________
Jeder hat ein großes, leeres Blatt vor sich liegen und dazu einen Stift. Wir begannen immer mit Stadt, Land, Fluss und machten weiter mit Tier, Name, Beruf, Pflanze und Zahl. Unter Zahl wurde immer der spätere Punktestand notiert. In diesem obigen Fall handelt es sich also um acht gleichgroße Spalten, in die jeder sein Blatt senkrecht unterteilen musste, mit je einem Oberbegriff. Ein Mitspieler wurde ausgeguckt, der das ABC aufsagte. Dabei wurde das A laut ausgesprochen und die restlichen Buchstaben wurden langsam im Kopf, unhörbar für die Anwesenden, weitergedacht. Ein anderer Spieler sagte an irgendeiner Stelle : Stopp und der Buchstabe, der gerade dran war, musste laut allen mitgeteilt werden.
Nun kam es aber vor, dass sich der Stopp- Sager zu viel Zeit ließ und der ABC- Zähler total überhastet, im Stillen, buchstabierte, was zur Folge hatte, dass das Alphabet bereits durchbuchstabiert war ohne das ein Stop ertönte. In diesem Fall musste der ABC-Zähler noch einmal das A laut rufen und zum zweiten mal loslegen. Ertönte dann endlich das erwartete Stop, ging die Hektik los. Denn jetzt kam es auf Schnelligkeit an. In jede Rubrik musste ein passender Begriff mit dem betreffenden Buchstaben gefunden werden. Das setzte natürlich ein einigermaßen gutes Allgemeinwissen voraus und wer bisher im Erdkundeunterricht nur Flugzeuge und Papierschiffchen gebastelt hatte, bekam ein Problem und hinterher keine Punkte.
Wer als erster alle Begriffe gefunden hatte, durfte laut Stop rufen und machte dem Spiel damit ein Ende. Alle mussten ihre Stifte hinlegen. Nun ging es ans Auszählen. Für gleiche Begriffe bekam jeder Spieler 5 Punkte gutgeschrieben, war ein Begriff nur einmal vorhanden gab es 10 Punkte und hatte überhaupt nur ein einziger Mitspieler einen Begriff gefunden, gab es für ihn, in dieser Rubrik, zur Belohnung 20 Punkte. Wir spielten das Spiel 10x hintereinander und werteten dann die Punkte aus. Sieger war der mit dem höchsten Punktekonto.
Wie es bei Kindern nun mal so ist, ging es nicht immer friedlich zu. So kamen plötzlich Tiere ins Spiel, die vorher keiner kannte, oder Berufe, die noch erfunden werden mussten. Es wurde diskutiert und gestritten. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft und wir schenkten uns nichts. Es flossen auch schon mal Tränen und Papier wurde wutentbrannt zerknüllt. Es ist ja an und für sich ein friedliches Spiel, aber jeder möchte halt gewinnen und dann kommt es schon mal zu solchen Ausfällen. Eigentlich lief aber alles ohne größere Blessuren ab und es machte trotz allem sehr viel Spaß. Wenn wir wirklich völlig uneins waren, fragten wir unsere Eltern oder schauten im Lexikon nach und genau das war ja das gute an dem Spiel. Wir erweiterten unser Wissen spielerisch. Mit der Zeit kamen auch noch andere Oberbegriffe hinzu und das Spiel wurde dadurch erschwert. Gutes Wissen und Schnelligkeit sind hier nötig.
Zu Anfang schrieben wir immer die Begriffe auf, die uns am geläufigsten und bekanntesten waren. Doch als wir begriffen, dass so kaum noch Punkte zu holen waren, nahmen wir uns mehr Zeit und suchten nach ausgefalleneren und unbekannteren Städten, Pflanzen und dergleichen. Auch erweiterten wir die Anzahl der Rubriken durch Spalten für Sänger, Schauspieler, Filme u.s.w. Hier ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt und so wurde das Spiel wieder attraktiver.
Dieses Schreibspiel ist bis heute bei den Kindern bekannt und beliebt und ich bin überzeugt, dass auch die ältere Generation durchaus wieder den Spaß und die Freude an diesem Spiel entdecken könnte. Sicher ergibt sich einmal eine Gelegenheit, wo man in kleiner Runde zu Papier und Stift greift, denkt und grübelt und sich zu gern auch an frühere Zeiten zurück erinnert. Ich wünsche jedenfalls allen, die es versuchen möchten, viel Spaß dabei.
Liebe Grüße
Catty
Mitspieler:
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Also es sollten mindestens drei Spieler sein, sonst ist es nicht interessant genug. Vier oder fünf Mitspieler wären noch besser. Alle müssen natürlich lesen und schreiben können, sonst klappt es sicher nicht und sie sollten möglichst auch im gleichen Alter sein. 12jährige sind durch ihren Wissensstand den 7jährigen in der Regel überlegen. Also gleiche Chancen für alle. Auch Erwachsene können bei diesem Spiel noch viel Spaß haben. Vor allem auch deshalb, weil man das Spiel beliebig erweitern und dem Erwachsenenniveau anpassen kann.
Was benötigt man:
_________________
Das ist kurz und knapp abgehandelt. Zunächst einmal braucht man Mitspieler und weiterhin nur noch Papier und Stifte. Das war es auch schon. Kein Aufwand, keine Vorbereitungen, nichts Besonderes ist nötig, um mit dem Spiel zu beginnen.
Vorbereitungen und Spielregeln:
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Jeder hat ein großes, leeres Blatt vor sich liegen und dazu einen Stift. Wir begannen immer mit Stadt, Land, Fluss und machten weiter mit Tier, Name, Beruf, Pflanze und Zahl. Unter Zahl wurde immer der spätere Punktestand notiert. In diesem obigen Fall handelt es sich also um acht gleichgroße Spalten, in die jeder sein Blatt senkrecht unterteilen musste, mit je einem Oberbegriff. Ein Mitspieler wurde ausgeguckt, der das ABC aufsagte. Dabei wurde das A laut ausgesprochen und die restlichen Buchstaben wurden langsam im Kopf, unhörbar für die Anwesenden, weitergedacht. Ein anderer Spieler sagte an irgendeiner Stelle : Stopp und der Buchstabe, der gerade dran war, musste laut allen mitgeteilt werden.
Nun kam es aber vor, dass sich der Stopp- Sager zu viel Zeit ließ und der ABC- Zähler total überhastet, im Stillen, buchstabierte, was zur Folge hatte, dass das Alphabet bereits durchbuchstabiert war ohne das ein Stop ertönte. In diesem Fall musste der ABC-Zähler noch einmal das A laut rufen und zum zweiten mal loslegen. Ertönte dann endlich das erwartete Stop, ging die Hektik los. Denn jetzt kam es auf Schnelligkeit an. In jede Rubrik musste ein passender Begriff mit dem betreffenden Buchstaben gefunden werden. Das setzte natürlich ein einigermaßen gutes Allgemeinwissen voraus und wer bisher im Erdkundeunterricht nur Flugzeuge und Papierschiffchen gebastelt hatte, bekam ein Problem und hinterher keine Punkte.
Wer als erster alle Begriffe gefunden hatte, durfte laut Stop rufen und machte dem Spiel damit ein Ende. Alle mussten ihre Stifte hinlegen. Nun ging es ans Auszählen. Für gleiche Begriffe bekam jeder Spieler 5 Punkte gutgeschrieben, war ein Begriff nur einmal vorhanden gab es 10 Punkte und hatte überhaupt nur ein einziger Mitspieler einen Begriff gefunden, gab es für ihn, in dieser Rubrik, zur Belohnung 20 Punkte. Wir spielten das Spiel 10x hintereinander und werteten dann die Punkte aus. Sieger war der mit dem höchsten Punktekonto.
Wie es bei Kindern nun mal so ist, ging es nicht immer friedlich zu. So kamen plötzlich Tiere ins Spiel, die vorher keiner kannte, oder Berufe, die noch erfunden werden mussten. Es wurde diskutiert und gestritten. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft und wir schenkten uns nichts. Es flossen auch schon mal Tränen und Papier wurde wutentbrannt zerknüllt. Es ist ja an und für sich ein friedliches Spiel, aber jeder möchte halt gewinnen und dann kommt es schon mal zu solchen Ausfällen. Eigentlich lief aber alles ohne größere Blessuren ab und es machte trotz allem sehr viel Spaß. Wenn wir wirklich völlig uneins waren, fragten wir unsere Eltern oder schauten im Lexikon nach und genau das war ja das gute an dem Spiel. Wir erweiterten unser Wissen spielerisch. Mit der Zeit kamen auch noch andere Oberbegriffe hinzu und das Spiel wurde dadurch erschwert. Gutes Wissen und Schnelligkeit sind hier nötig.
Zu Anfang schrieben wir immer die Begriffe auf, die uns am geläufigsten und bekanntesten waren. Doch als wir begriffen, dass so kaum noch Punkte zu holen waren, nahmen wir uns mehr Zeit und suchten nach ausgefalleneren und unbekannteren Städten, Pflanzen und dergleichen. Auch erweiterten wir die Anzahl der Rubriken durch Spalten für Sänger, Schauspieler, Filme u.s.w. Hier ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt und so wurde das Spiel wieder attraktiver.
Dieses Schreibspiel ist bis heute bei den Kindern bekannt und beliebt und ich bin überzeugt, dass auch die ältere Generation durchaus wieder den Spaß und die Freude an diesem Spiel entdecken könnte. Sicher ergibt sich einmal eine Gelegenheit, wo man in kleiner Runde zu Papier und Stift greift, denkt und grübelt und sich zu gern auch an frühere Zeiten zurück erinnert. Ich wünsche jedenfalls allen, die es versuchen möchten, viel Spaß dabei.
Liebe Grüße
Catty
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