Erfahrungsbericht von Bifie
Sven - er kam, sah und poppte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gelangweilt surfte ich mal wieder durchs Internet, als ich plötzlich auf \\\"Sven Bomwolle\\\" stieß. \\\"Hm\\\", dachte ich so bei mir \\\"ist das nicht das poppende Schaf?\\\" Nach kurzem Zögern und dem Hängen in einer Warteschleife, lud ich ihn mir auf mein Laptop. Mit einem Anflug von Trauer dachte ich daran, dass das Spiel \\\"Moorhuhn 3\\\" nicht für Laptops gedacht war und so wartete ich gepannt auf das Ende des Downloads. Ja, es war soweit! Neugierig installierte ich \\\"Sven Bomwollen\\\" und siehe da, die Entwickler hatten Mitleid mit uns armen Laptop Usern... es funktionierte.
Wenn Ihr nur die eigentlichen Hinweise zum Spiel haben wollt und keinen Erlebnisbericht von \\\"Sven\\\", dann beachtet bitte nur die \\\"Erkenntnisse\\\"
Download:
Auf der Seite \\\"Bild.de\\\" findet man im linken Frame die Rubrik \\\"Games\\\"; anklicken und schon springt einem Sven nur so in die Augen. Der Ansturm ist inzwischen nicht mehr so groß. Sven wurde bisher ca. eine Million Mal heruntergeladen.
Allgemeine Systemvoraussetzungen zum Download:
- IBM kompatibler PC
- Windows 95, 98, NT, 2000, ME, XP
- DirectX 3 kompatible
- Pentium 166 (besser ist aber Pentium II 233)
- RAM für 95, 98, NT, Me:64 MB
- RAM für XP, 2000: 128 MB
- SVGA Grafikkarte
- 4 MB Grafikspeicher
- Soundkarte
- Lautsprecher
- ca. 12 MB freier Festplattenspeicher
Grafik:
In 2D Zeichentrick Marnier. Also nicht wirklich gut. Für dieses Spiel ist es aber ausreichend.
Nun zum meinen ersten Versuchen!!!
Sorgfältig las ich mir alle Tipps zu dem Spiel durch, bis ich endlich zum Poppen bereit war. Nach einer fröhlichen Musik ging es los.
Sven... huch... \\\"wer bin ich, was bin ich, wo bin ich?\\\" Ja, da, das braune Schaf. Wie? Schon wieder weg??? Leider brauchte ich nach meinem ersten Start zu lange, um mich zu finden. Der braune Hirtenhund \\\"Wotan\\\" hatte in der Beziehung mehr Glück und machte mich so fertig, das ich das erste von drei Leben verlor. Super! Egal, zwei Leben hatte ich noch und mit eben diesen watschelte ich auf mein erstes potentielles Opfer zu. \\\"Ja\\\", hinten ran, und mit der Leertaste poppen, was das Zeug hält. Mein erstes sexy Schaf war noch bei äußerst guter Laune und trug eine strahlende Sonne über ihrem Kopf. Sie kam so schnell, wie Wotan mich entdeckte und mir jeglichen Erfolg zugrunde richtete. Ich sah immer noch die Sterne um mich herumschwirren, als ich mein nächstes Opfer erblickte, welches mir strahlend ihren Hintern entgegenstreckte. Ich poppte sie und auch ihre drei Nachbarinnen. Die eine war etwas stur und blickte mich nur graskauend an. Tja, da half alles nichts. Ich pfiff sie an, zwinkerte mit meinen hübschen Äuglein und dachte so bei mir: \\\"Sträube dich nur! Da steh ich drauf\\\". Von meinem Pfiff erleuchtet drehte sie sich Po wedelnd um und ich nahm sie. Glücklich lief ich zum nächstens Weib meiner Herde. Unterwegs verschlang ich noch gierig einen Fliegenpilz, der mich... huuuuuuuuuuuch... fürchterlich schnell machte. Darunter litt dann auch meine Koordinationsfähigkeit und es gelang mir nicht, an ein Schaf heranzukommen und eine meiner neuesten Kamasutra Stellungen auszuprobieren, noch dazu rannte ich mitten in den alten Schafhirten \\\"Einicken\\\", der mich prompt mit seinem Hirtenstab verprügelte. Nun war ich also tot. Mit meinen Schreien (aua, Hilfe, lass mich!) lockte ich übrigens den Vater meiner Spielerin an, der sich mächtig beömmelte. Nun denn, neues Spiel neues Glück.
********
Erkenntnise aus meinem ersten Spiel:
-> Leertaste = poppen, bzw. pfeifen, wenn man nur die Vorderseite des Schafes vor sich hat
-> Fliegenpilz = Rasend schnell, bitte achtet auf Eure Koordination!!!
-> Hund = sehr gefährlich, immer ausweichen
-> Hirte = gefährlich, verprügelt einen aber nicht immer, wenn man ihm begegnet
-> Leben = anfangs hat man drei davon, zwei werden aber nur angezeigt
********
Juhu ihr geilen Schafe, da bin ich wieder! Grinsend wich ich Wotan aus und lief in einen hellblauen, blassen Pilz hinein, der mich so langsam machte, das mein alter Feind mich aufgriff und mich dazu anleitete, mein zweites Leben weiterzuführen. Nun aber ran an die Herde. Ich nahm das erste, das zweite und das dritte Schaf. Hm, da war so ein schwarzer Pilz. Nun ja, ich wusste, dass dieser meine Gesundheit nicht fördern würde, aber die Neugier siegte. Ich fraß ihn und stellte schadenfroh grinsend fest, dass es mir noch sehr gut ging und ich weiterhin bereit war. Doch, was war das... meine bisher mehr oder minder willigen Schafe hatten alle eine düstere Regenwolke über dem Kopf und bei einigen schossen sogar schon Blitze aus denselben. Egal, das machte mich nur wilder. Besonnen und vorsichtig setzte ich einen Fuß vor den anderen und ging auf das erste, Blitze versprühende Schaf, zu. Ich wollte sie gerade richtig rannehmen, als mir ein Schlag verpasst wurde. \\\"Autsch\\\", das tat weh, aber zumindest war ich noch am Leben. Zu früh gefreut! Von links und rechts kam je ein Schaf gerannt. Doch das waren nicht meine hübschen, weißen, ergebenen Mädels... nein, da kamen zwei Funken versprühende rote Teufel auf mich zugestürmt. Fuchsteufelswild verpassten sie mir einen Stromschlag, sodass ich in die Luft ging und alle anderen der Herde auch endlich mal mein Innerstes zu sehen bekamen. Ich klatschte auf den Boden und bemerkte, dass ich noch immer am Leben war. Schnell stand ich auf und machte mich auf die Socken, denn in der Ferne, hinter dem Busch, spähte schon der Wotan hervor. Ich pflückte eine rote Blume, um mir selbst mal wieder etwas Gutes zu tun. Mit dieser Blume besserte sich auch die Laune meiner Mädels und so poppte ich wieder drauflos. Da über ihren Köpfen noch immer dunkle Wolken schwebten, musste ich ganz schön ackern, damit sie ans Ziel kamen. Als ich von einer Ecke in die andere lief und ständig in die rettenden Pfützen sprang, damit Wotan mich nicht packte, stieß ich auf einen anderen hellblauen, nicht ganz so blassen Pilz, der dafür sorgte, dass ich nur zweimal zustoßen musste, um meine Mädels in den siebten Himmel zu schicken. Die Freude darüber währte nicht lang, denn schon kam der Hirte auf mich zugeschlichen. Ich sprang ängstlich in den See und kam am anderen Ende der Wiese wieder zum Vorschein. Meine Vermutung bestätigte sich, beim Sprung ins kühle Nass berührte mich etwas am... na ja, jedenfalls hatte ich durch meinen Fluchtversuch eine willige Nixe zum Vorschein gebracht. \\\"Tut mir leid Baby, ich kann jetzt nicht zu dir kommen, da stehen zu viele andere willige Mädels im Weg.\\\" Es ging also weiter. Ich war gerade richtig in Fahrt, als mich der Hirte und sein treu ergebener Hund umzingelten und von beiden Seiten auf mich eindroschen. Ich war platt und erschien das dritte Mal inmitten einer Vierertruppe, wobei zwei mir ihren Hintern entgegenreckten. Ich poppte sie und stellte fest, das ich nun aber keine Chance hatte, vor dem Hund zu flüchten, der abwartend vor meiner Gruppe stand. Als die beiden \\\"Glücklichen\\\" im siebten Himmel verschwanden, kam der Hund sofort durch die anderen zwei geschlüpft und besiegte mich in einem Zweikampf. Tot!
********
Erkenntnisse aus dem zweiten, dritten,... Spiel
-> Stimmungen über dem Kopf der Schafe = Beachten! Bei einer Regenwolke kann man das Schaf noch ohne weiteres poppen, auch wenn es länger dauert. Ist bereits ein Gewitter vorhanden, lasst es besser!!!
-> Pilz = man muss die Schafe nur zweimal anpieksen, um sie glücklich zu machen. Außerdem gibt es für jedes gepoppte Schaf mehr Punkte
-> Hellblauer, blasser Pilz = macht einen unheimlich langsam, so dass der Hund keine Schwierigkeiten hat, einen zu fangen
-> Schwarzer Pilz = möglichst nicht fressen, verschlechtert die Laune der Schafe bis zu einer schwarzen Wolke (Stimmung vor dem Regen)
-> Rote Blume = verbessert die Stimmung in der Herde
-> Rote Teufel = Ausweichen! Sie verpassen Euch einen Stromschlag, der Euch im Gerippe zeigt. Der Schlag bringt Euch allerdings nicht um.
-> Pfützen = Fluchtwege; springt ihr hinein, landet ihr in einer anderen Ecke der Wiese
-> See = Fluchtweg! Nach dem Sprung taucht eine Nixe am Rand auf, die man ebenfalls poppen kann
********
Nachdem ich noch ca. 50x an den Start ging, schaffte ich es endlich bis in Level 4. Da sich meine Herde von Level zu Level vergrößerte, konnte ich poppen, was das Zeug hielt. Als ich in einen bunt leuchtenden Pilz hineinlief, offenbarte sich mir, dass er verschiedene Besonderheiten aufwies. Das erste Mal bekam ich zu meinen acht bereits vorhandenen Leben ein neues dazu. Manchmal übernimmt dieser Pilz aber auch die Funktionen der anderen Pilze, bzw. der roten Blume. Doch was war das... ein undefinierbarer Schatten zog über die Wiese. Ich blickte zum Himmel, konnte aber nichts entdecken, bis plötzlich eines meiner geliebten Mädels in den Himmel gebeamt wurde. \\\"Das geht doch nicht!\\\" Ich stürzte auf den Beamstrahl (entschuldigt diese unbedarfte Ausdrucksweise, aber ich hatte noch nie etwas mit UFO’s zu tun) zu und prompt zog er mich auch noch mit hinauf. Nach einigen Versuchen schmissen mich die unbekannten Lebensformen hinaus und ich landete \\\"platsch\\\" als grünes, rotäugiges Etwas wieder auf meiner Wiese. Die Versuche schienen meine Potenz gesteigert zu haben, denn ich war nun sehr schnell und brauchte jedes Schaf nur einmal anpieksen, damit es sein Glück im siebten Himmel fand. Ich poppte so schnell und so viele, das ich nach einem gesegneten \\\"Hallelujah\\\" einen Heiligenschein bekam. Nun war ich unbesiegbar. \\\"Nä nä nä nä nä... komm doch du blöder Hund, du kannst mir eh nix!!!\\\" Meine außerirdischen Fähigkeiten verließen mich aber wieder sehr schnell und auch der Heiligenschein verschwand nach ca. 5 gepoppten Schafen. Doch ich schaffte es letztendlich bis in das letzte, fünfte Level und nahm jedes Schaf, welches mir kauend über den Weg lief.
********
Erkenntnisse aus den weiteren Spielen
-> Heiligenschein = unverletzlich! Man bekommt ihn, wenn man in schneller Abfolge ca. 5 Schafe gepoppt hat. Weder der Hirte, noch sein Hund können einem etwas antun.
-> Beam me up/ Ufo = klaut ein Schaf! Wenn man schnell genug in den Strahl gelangt, wird man mitgenommen, landet aber wenig später als hyperschnelles, \\\"außerirdisches\\\" Schaf wieder auf der Wiese. Nun reicht es, wenn man jedes Schaf nur einmal anpiekt.
-> bunter, leuchtender Pilz = meist von Vorteil, kann die Eigenschaften jedes Pilzes, bzw. die der Blume übernehmen
********
Weitere Hinweise:
- jede Fähigkeit, die man durch die Pilze, bzw. der Blume erhält, ist nur von kurzer Dauer (etwas 10 - 15 Sekunden).
- für jedes gepoppte Schaf erhält man einen Zeitbonus zu den anfänglichen 90 Sekunden
- auch das \\\"teuflische\\\" weibliche Schaf wird nach kurzer Zeit wieder zu einem „Willigen“.
- man kann sich beliebig viele Leben dazu \\\"erarbeiten\\\". Ich hatte einmal 12 Leben!!!
- die Steuerung ist mit den Pfeiltasten etwas schwierig zu handhaben. Man gewöhnt sich aber relativ schnell daran.
- für alle, die das Spiel am Arbeitsplatz spielen, gibt es die \\\"Boss\\\" Taste, die man einfach durch drücken des \\\"B\\\" aktiviert. Von großem Nutzen ist sie aber nicht, da nur ein grafisch schlechtes Word- Dokument gezeigt wird-
Fazit: Ein gelungenes Fun-Freeware und mal eben zwischendurch Spiel in 2D. Leider gibt es nur 5 Level und hat man es einmal bis dorthin geschafft, kann einen nichts mehr aufhalten und man schaffte es immer wieder. Dafür das es zu den \\\"Billig-Spielen\\\" gehört, ist der Spaßfaktor aber sehr hoch. Als ich letztens mit dem Zug zu einem unserer Pegafun (Animationagentur) Castings fuhr, spielte ich \\\"Sven\\\" im Zug (natürlich mit Kopfhörern) und sämtliche Sitznachbarn sahen mir über die Schultern und amüsierten sich köstlich. Trotzdem kann man das Spiel getrost nach einigen Wochen wieder löschen. Ob ICH das meinem liebgewonnen Sven antue, weiß ich noch nicht. Wir werden sehen!
TIP: In einigen Wochen wird es auch eine Verkaufversion des Spieles mit neuen Levels geben!!!
Wenn Ihr nur die eigentlichen Hinweise zum Spiel haben wollt und keinen Erlebnisbericht von \\\"Sven\\\", dann beachtet bitte nur die \\\"Erkenntnisse\\\"
Download:
Auf der Seite \\\"Bild.de\\\" findet man im linken Frame die Rubrik \\\"Games\\\"; anklicken und schon springt einem Sven nur so in die Augen. Der Ansturm ist inzwischen nicht mehr so groß. Sven wurde bisher ca. eine Million Mal heruntergeladen.
Allgemeine Systemvoraussetzungen zum Download:
- IBM kompatibler PC
- Windows 95, 98, NT, 2000, ME, XP
- DirectX 3 kompatible
- Pentium 166 (besser ist aber Pentium II 233)
- RAM für 95, 98, NT, Me:64 MB
- RAM für XP, 2000: 128 MB
- SVGA Grafikkarte
- 4 MB Grafikspeicher
- Soundkarte
- Lautsprecher
- ca. 12 MB freier Festplattenspeicher
Grafik:
In 2D Zeichentrick Marnier. Also nicht wirklich gut. Für dieses Spiel ist es aber ausreichend.
Nun zum meinen ersten Versuchen!!!
Sorgfältig las ich mir alle Tipps zu dem Spiel durch, bis ich endlich zum Poppen bereit war. Nach einer fröhlichen Musik ging es los.
Sven... huch... \\\"wer bin ich, was bin ich, wo bin ich?\\\" Ja, da, das braune Schaf. Wie? Schon wieder weg??? Leider brauchte ich nach meinem ersten Start zu lange, um mich zu finden. Der braune Hirtenhund \\\"Wotan\\\" hatte in der Beziehung mehr Glück und machte mich so fertig, das ich das erste von drei Leben verlor. Super! Egal, zwei Leben hatte ich noch und mit eben diesen watschelte ich auf mein erstes potentielles Opfer zu. \\\"Ja\\\", hinten ran, und mit der Leertaste poppen, was das Zeug hält. Mein erstes sexy Schaf war noch bei äußerst guter Laune und trug eine strahlende Sonne über ihrem Kopf. Sie kam so schnell, wie Wotan mich entdeckte und mir jeglichen Erfolg zugrunde richtete. Ich sah immer noch die Sterne um mich herumschwirren, als ich mein nächstes Opfer erblickte, welches mir strahlend ihren Hintern entgegenstreckte. Ich poppte sie und auch ihre drei Nachbarinnen. Die eine war etwas stur und blickte mich nur graskauend an. Tja, da half alles nichts. Ich pfiff sie an, zwinkerte mit meinen hübschen Äuglein und dachte so bei mir: \\\"Sträube dich nur! Da steh ich drauf\\\". Von meinem Pfiff erleuchtet drehte sie sich Po wedelnd um und ich nahm sie. Glücklich lief ich zum nächstens Weib meiner Herde. Unterwegs verschlang ich noch gierig einen Fliegenpilz, der mich... huuuuuuuuuuuch... fürchterlich schnell machte. Darunter litt dann auch meine Koordinationsfähigkeit und es gelang mir nicht, an ein Schaf heranzukommen und eine meiner neuesten Kamasutra Stellungen auszuprobieren, noch dazu rannte ich mitten in den alten Schafhirten \\\"Einicken\\\", der mich prompt mit seinem Hirtenstab verprügelte. Nun war ich also tot. Mit meinen Schreien (aua, Hilfe, lass mich!) lockte ich übrigens den Vater meiner Spielerin an, der sich mächtig beömmelte. Nun denn, neues Spiel neues Glück.
********
Erkenntnise aus meinem ersten Spiel:
-> Leertaste = poppen, bzw. pfeifen, wenn man nur die Vorderseite des Schafes vor sich hat
-> Fliegenpilz = Rasend schnell, bitte achtet auf Eure Koordination!!!
-> Hund = sehr gefährlich, immer ausweichen
-> Hirte = gefährlich, verprügelt einen aber nicht immer, wenn man ihm begegnet
-> Leben = anfangs hat man drei davon, zwei werden aber nur angezeigt
********
Juhu ihr geilen Schafe, da bin ich wieder! Grinsend wich ich Wotan aus und lief in einen hellblauen, blassen Pilz hinein, der mich so langsam machte, das mein alter Feind mich aufgriff und mich dazu anleitete, mein zweites Leben weiterzuführen. Nun aber ran an die Herde. Ich nahm das erste, das zweite und das dritte Schaf. Hm, da war so ein schwarzer Pilz. Nun ja, ich wusste, dass dieser meine Gesundheit nicht fördern würde, aber die Neugier siegte. Ich fraß ihn und stellte schadenfroh grinsend fest, dass es mir noch sehr gut ging und ich weiterhin bereit war. Doch, was war das... meine bisher mehr oder minder willigen Schafe hatten alle eine düstere Regenwolke über dem Kopf und bei einigen schossen sogar schon Blitze aus denselben. Egal, das machte mich nur wilder. Besonnen und vorsichtig setzte ich einen Fuß vor den anderen und ging auf das erste, Blitze versprühende Schaf, zu. Ich wollte sie gerade richtig rannehmen, als mir ein Schlag verpasst wurde. \\\"Autsch\\\", das tat weh, aber zumindest war ich noch am Leben. Zu früh gefreut! Von links und rechts kam je ein Schaf gerannt. Doch das waren nicht meine hübschen, weißen, ergebenen Mädels... nein, da kamen zwei Funken versprühende rote Teufel auf mich zugestürmt. Fuchsteufelswild verpassten sie mir einen Stromschlag, sodass ich in die Luft ging und alle anderen der Herde auch endlich mal mein Innerstes zu sehen bekamen. Ich klatschte auf den Boden und bemerkte, dass ich noch immer am Leben war. Schnell stand ich auf und machte mich auf die Socken, denn in der Ferne, hinter dem Busch, spähte schon der Wotan hervor. Ich pflückte eine rote Blume, um mir selbst mal wieder etwas Gutes zu tun. Mit dieser Blume besserte sich auch die Laune meiner Mädels und so poppte ich wieder drauflos. Da über ihren Köpfen noch immer dunkle Wolken schwebten, musste ich ganz schön ackern, damit sie ans Ziel kamen. Als ich von einer Ecke in die andere lief und ständig in die rettenden Pfützen sprang, damit Wotan mich nicht packte, stieß ich auf einen anderen hellblauen, nicht ganz so blassen Pilz, der dafür sorgte, dass ich nur zweimal zustoßen musste, um meine Mädels in den siebten Himmel zu schicken. Die Freude darüber währte nicht lang, denn schon kam der Hirte auf mich zugeschlichen. Ich sprang ängstlich in den See und kam am anderen Ende der Wiese wieder zum Vorschein. Meine Vermutung bestätigte sich, beim Sprung ins kühle Nass berührte mich etwas am... na ja, jedenfalls hatte ich durch meinen Fluchtversuch eine willige Nixe zum Vorschein gebracht. \\\"Tut mir leid Baby, ich kann jetzt nicht zu dir kommen, da stehen zu viele andere willige Mädels im Weg.\\\" Es ging also weiter. Ich war gerade richtig in Fahrt, als mich der Hirte und sein treu ergebener Hund umzingelten und von beiden Seiten auf mich eindroschen. Ich war platt und erschien das dritte Mal inmitten einer Vierertruppe, wobei zwei mir ihren Hintern entgegenreckten. Ich poppte sie und stellte fest, das ich nun aber keine Chance hatte, vor dem Hund zu flüchten, der abwartend vor meiner Gruppe stand. Als die beiden \\\"Glücklichen\\\" im siebten Himmel verschwanden, kam der Hund sofort durch die anderen zwei geschlüpft und besiegte mich in einem Zweikampf. Tot!
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Erkenntnisse aus dem zweiten, dritten,... Spiel
-> Stimmungen über dem Kopf der Schafe = Beachten! Bei einer Regenwolke kann man das Schaf noch ohne weiteres poppen, auch wenn es länger dauert. Ist bereits ein Gewitter vorhanden, lasst es besser!!!
-> Pilz = man muss die Schafe nur zweimal anpieksen, um sie glücklich zu machen. Außerdem gibt es für jedes gepoppte Schaf mehr Punkte
-> Hellblauer, blasser Pilz = macht einen unheimlich langsam, so dass der Hund keine Schwierigkeiten hat, einen zu fangen
-> Schwarzer Pilz = möglichst nicht fressen, verschlechtert die Laune der Schafe bis zu einer schwarzen Wolke (Stimmung vor dem Regen)
-> Rote Blume = verbessert die Stimmung in der Herde
-> Rote Teufel = Ausweichen! Sie verpassen Euch einen Stromschlag, der Euch im Gerippe zeigt. Der Schlag bringt Euch allerdings nicht um.
-> Pfützen = Fluchtwege; springt ihr hinein, landet ihr in einer anderen Ecke der Wiese
-> See = Fluchtweg! Nach dem Sprung taucht eine Nixe am Rand auf, die man ebenfalls poppen kann
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Nachdem ich noch ca. 50x an den Start ging, schaffte ich es endlich bis in Level 4. Da sich meine Herde von Level zu Level vergrößerte, konnte ich poppen, was das Zeug hielt. Als ich in einen bunt leuchtenden Pilz hineinlief, offenbarte sich mir, dass er verschiedene Besonderheiten aufwies. Das erste Mal bekam ich zu meinen acht bereits vorhandenen Leben ein neues dazu. Manchmal übernimmt dieser Pilz aber auch die Funktionen der anderen Pilze, bzw. der roten Blume. Doch was war das... ein undefinierbarer Schatten zog über die Wiese. Ich blickte zum Himmel, konnte aber nichts entdecken, bis plötzlich eines meiner geliebten Mädels in den Himmel gebeamt wurde. \\\"Das geht doch nicht!\\\" Ich stürzte auf den Beamstrahl (entschuldigt diese unbedarfte Ausdrucksweise, aber ich hatte noch nie etwas mit UFO’s zu tun) zu und prompt zog er mich auch noch mit hinauf. Nach einigen Versuchen schmissen mich die unbekannten Lebensformen hinaus und ich landete \\\"platsch\\\" als grünes, rotäugiges Etwas wieder auf meiner Wiese. Die Versuche schienen meine Potenz gesteigert zu haben, denn ich war nun sehr schnell und brauchte jedes Schaf nur einmal anpieksen, damit es sein Glück im siebten Himmel fand. Ich poppte so schnell und so viele, das ich nach einem gesegneten \\\"Hallelujah\\\" einen Heiligenschein bekam. Nun war ich unbesiegbar. \\\"Nä nä nä nä nä... komm doch du blöder Hund, du kannst mir eh nix!!!\\\" Meine außerirdischen Fähigkeiten verließen mich aber wieder sehr schnell und auch der Heiligenschein verschwand nach ca. 5 gepoppten Schafen. Doch ich schaffte es letztendlich bis in das letzte, fünfte Level und nahm jedes Schaf, welches mir kauend über den Weg lief.
********
Erkenntnisse aus den weiteren Spielen
-> Heiligenschein = unverletzlich! Man bekommt ihn, wenn man in schneller Abfolge ca. 5 Schafe gepoppt hat. Weder der Hirte, noch sein Hund können einem etwas antun.
-> Beam me up/ Ufo = klaut ein Schaf! Wenn man schnell genug in den Strahl gelangt, wird man mitgenommen, landet aber wenig später als hyperschnelles, \\\"außerirdisches\\\" Schaf wieder auf der Wiese. Nun reicht es, wenn man jedes Schaf nur einmal anpiekt.
-> bunter, leuchtender Pilz = meist von Vorteil, kann die Eigenschaften jedes Pilzes, bzw. die der Blume übernehmen
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Weitere Hinweise:
- jede Fähigkeit, die man durch die Pilze, bzw. der Blume erhält, ist nur von kurzer Dauer (etwas 10 - 15 Sekunden).
- für jedes gepoppte Schaf erhält man einen Zeitbonus zu den anfänglichen 90 Sekunden
- auch das \\\"teuflische\\\" weibliche Schaf wird nach kurzer Zeit wieder zu einem „Willigen“.
- man kann sich beliebig viele Leben dazu \\\"erarbeiten\\\". Ich hatte einmal 12 Leben!!!
- die Steuerung ist mit den Pfeiltasten etwas schwierig zu handhaben. Man gewöhnt sich aber relativ schnell daran.
- für alle, die das Spiel am Arbeitsplatz spielen, gibt es die \\\"Boss\\\" Taste, die man einfach durch drücken des \\\"B\\\" aktiviert. Von großem Nutzen ist sie aber nicht, da nur ein grafisch schlechtes Word- Dokument gezeigt wird-
Fazit: Ein gelungenes Fun-Freeware und mal eben zwischendurch Spiel in 2D. Leider gibt es nur 5 Level und hat man es einmal bis dorthin geschafft, kann einen nichts mehr aufhalten und man schaffte es immer wieder. Dafür das es zu den \\\"Billig-Spielen\\\" gehört, ist der Spaßfaktor aber sehr hoch. Als ich letztens mit dem Zug zu einem unserer Pegafun (Animationagentur) Castings fuhr, spielte ich \\\"Sven\\\" im Zug (natürlich mit Kopfhörern) und sämtliche Sitznachbarn sahen mir über die Schultern und amüsierten sich köstlich. Trotzdem kann man das Spiel getrost nach einigen Wochen wieder löschen. Ob ICH das meinem liebgewonnen Sven antue, weiß ich noch nicht. Wir werden sehen!
TIP: In einigen Wochen wird es auch eine Verkaufversion des Spieles mit neuen Levels geben!!!
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