Tropico (PC Strategiespiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jimbo2
Soll ich derweil diesen Geldsack halten, Presidente?
Pro:
komplex
Kontra:
Grafik
Empfehlung:
Ja
Tropico ist zwar sicherlich nicht mehr das neueste Spiel auf dem Markt, als ich es jedoch vor kurzem für 5 Euro an der Spielepyramide im Vobis gesichtet habe, ist es doch ganz spontan in meine Einkaufstasche geflutscht.
„Falsch machen kann man mit so einem Namen bestimmt nichts!“ Stimmt. Vorher habe ich nur immer davon gehört, selbst gespielt habe ich es noch nie.
Kommen wir von der Vorgeschichte nun zum Bericht.
In Tropico übernimmt man von Anfang an das „Amt“ eines Diktators. Und das auch noch auf einer kleinen, Ökonomisch, sozial und infrastrukturell unterentwickelt oder eben gar nicht entwickelten Insel. Alles was man vorfindet, ist ein gigantischer Palast und ein paar primitive Holzhütten, was ich gleich zu Beginn für einen genialen Witz halte.
Nun heißt es, der Insel einen Aufschwung in Richtung der „Moderne“ zu verschaffen, ob die wenigen Bauern, die bisher dort wohnen das wollen oder auch nicht. Natürlich gilt es zuerst einmal, sich den Wohlwollen der Bürger zu sichern. Diese sollen sich ja fleißig vermehren und auf einen Putsch möglichst verzichten.
Diese Bürger brauchen einen anständigen Arbeitsplatz, ein Haus (anstatt der Holzhütten), genügend Nahrung und Entertainement. Einen Arbeitsplatz verschafft man ihnen Anfangs durch den Bau von mehreren neuen Bauernhöfen. Man muss sich hier entscheiden, ob man den Anabau von Mais, Bananen, Zucker, Tabak... bevorzugt. Tabak und Kaffee bringen Geld in die Kasse, gegen eine Hungersnot jedoch bringen diese Güter rein gar nichts. Ein angemessenes Gleichgewicht wäre hier also mehr als empfehlenswert.
Im weiteren Spielverlauf kann man Arbeitsplätze auch in der Industrie verschaffen, z.B. bei der Herstellung von Zigarren oder Konserven.
Gleich nach den ersten wenigen Spieljahren wird der persönliche Berater die ersten Missstände in Ihrem Imperium aufdecken. Meistens beklagen die verschiedenen politischen Gruppen (wie Kommunisten, Religiöse Fanatiker, Umweltschützer, Militaristen usw.) das Fehlen von
1. Entertainement in Form von Bars, Restaurants oder Sportstadien.
2. Bildung in Form von Schulen und Universitäten
3. medizinischer Versorgung durch Kliniken und Hospitalen
Hier entstehen gehobene Freistellen, die man leider zunächst aus dem Ausland besetzen muss. Dadurch entstehen hohe Extrakosten, denn diese „Green Card Anwärter“ werden von einer Agentur ins Land geholt, die eben nicht umsonst arbeitet. Wenn Ihre Schule oder Universität jedoch ihre Zeit arbeiten, wird die Agentur überflüssig, die Stellen können mit gebildeten Tropicanern besetzt werden.
Neben landwirtschaftlichen und industriellen Gütern kann man auch andere Dinge zu Geld machen.
Bei einer kleinen Idyllischen Insel sind die Voraussetzungen zum florierenden Tourismus mehr als gegeben.
Mit dem Bau von Hotels, Bädern und Aussichtsplattformen lockt man Touristen ins Land, die entweder mit dem Schiff oder dem Flugzeug (wir haben natürlich schon einen profitablen Flughafen gebaut) ins Land kommen.
Den Touristik Standort Tropico kann man natürlich auch bewerben. Dies geschieht mit politischen Edikten. Zusätzlich kann man mit Edikten noch Karneval veranstalten, Steuern senken, Popstars nach Tropico holen und ein Bündnis mit den USA oder Russland eingehen. Das alles verschafft Ihnen die Zufriednheit Ihrer Bürger.
Noch ein paar Zeilen zu technischen Details:
Die Grafik ist eher primitiv, es werden zwar landschaftliche Begebenheiten gut dargestellt, bei den Bürgern vermisse ich als Age of Empires und Empire Earth Fan doch noch das gewisse Etwas.
Den Sound finde ich jedoch mehr als Genial. Durch tropische Musik, manchmal sogar mit Gesang, wird das Ideale Tropengefühl aufgebaut.
Alles in Allem ein wirklich kaufenswertes Spiel, das bestimmt nicht nach ein paar Tagen langweilig wird und in der Schublade verschwindet!
„Falsch machen kann man mit so einem Namen bestimmt nichts!“ Stimmt. Vorher habe ich nur immer davon gehört, selbst gespielt habe ich es noch nie.
Kommen wir von der Vorgeschichte nun zum Bericht.
In Tropico übernimmt man von Anfang an das „Amt“ eines Diktators. Und das auch noch auf einer kleinen, Ökonomisch, sozial und infrastrukturell unterentwickelt oder eben gar nicht entwickelten Insel. Alles was man vorfindet, ist ein gigantischer Palast und ein paar primitive Holzhütten, was ich gleich zu Beginn für einen genialen Witz halte.
Nun heißt es, der Insel einen Aufschwung in Richtung der „Moderne“ zu verschaffen, ob die wenigen Bauern, die bisher dort wohnen das wollen oder auch nicht. Natürlich gilt es zuerst einmal, sich den Wohlwollen der Bürger zu sichern. Diese sollen sich ja fleißig vermehren und auf einen Putsch möglichst verzichten.
Diese Bürger brauchen einen anständigen Arbeitsplatz, ein Haus (anstatt der Holzhütten), genügend Nahrung und Entertainement. Einen Arbeitsplatz verschafft man ihnen Anfangs durch den Bau von mehreren neuen Bauernhöfen. Man muss sich hier entscheiden, ob man den Anabau von Mais, Bananen, Zucker, Tabak... bevorzugt. Tabak und Kaffee bringen Geld in die Kasse, gegen eine Hungersnot jedoch bringen diese Güter rein gar nichts. Ein angemessenes Gleichgewicht wäre hier also mehr als empfehlenswert.
Im weiteren Spielverlauf kann man Arbeitsplätze auch in der Industrie verschaffen, z.B. bei der Herstellung von Zigarren oder Konserven.
Gleich nach den ersten wenigen Spieljahren wird der persönliche Berater die ersten Missstände in Ihrem Imperium aufdecken. Meistens beklagen die verschiedenen politischen Gruppen (wie Kommunisten, Religiöse Fanatiker, Umweltschützer, Militaristen usw.) das Fehlen von
1. Entertainement in Form von Bars, Restaurants oder Sportstadien.
2. Bildung in Form von Schulen und Universitäten
3. medizinischer Versorgung durch Kliniken und Hospitalen
Hier entstehen gehobene Freistellen, die man leider zunächst aus dem Ausland besetzen muss. Dadurch entstehen hohe Extrakosten, denn diese „Green Card Anwärter“ werden von einer Agentur ins Land geholt, die eben nicht umsonst arbeitet. Wenn Ihre Schule oder Universität jedoch ihre Zeit arbeiten, wird die Agentur überflüssig, die Stellen können mit gebildeten Tropicanern besetzt werden.
Neben landwirtschaftlichen und industriellen Gütern kann man auch andere Dinge zu Geld machen.
Bei einer kleinen Idyllischen Insel sind die Voraussetzungen zum florierenden Tourismus mehr als gegeben.
Mit dem Bau von Hotels, Bädern und Aussichtsplattformen lockt man Touristen ins Land, die entweder mit dem Schiff oder dem Flugzeug (wir haben natürlich schon einen profitablen Flughafen gebaut) ins Land kommen.
Den Touristik Standort Tropico kann man natürlich auch bewerben. Dies geschieht mit politischen Edikten. Zusätzlich kann man mit Edikten noch Karneval veranstalten, Steuern senken, Popstars nach Tropico holen und ein Bündnis mit den USA oder Russland eingehen. Das alles verschafft Ihnen die Zufriednheit Ihrer Bürger.
Noch ein paar Zeilen zu technischen Details:
Die Grafik ist eher primitiv, es werden zwar landschaftliche Begebenheiten gut dargestellt, bei den Bürgern vermisse ich als Age of Empires und Empire Earth Fan doch noch das gewisse Etwas.
Den Sound finde ich jedoch mehr als Genial. Durch tropische Musik, manchmal sogar mit Gesang, wird das Ideale Tropengefühl aufgebaut.
Alles in Allem ein wirklich kaufenswertes Spiel, das bestimmt nicht nach ein paar Tagen langweilig wird und in der Schublade verschwindet!
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