Tropico (PC Strategiespiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von the_lone_gunmen
Unter einem Hut mit Fidel Castro und Che Guevara
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bei diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines waschechten Diktators, einer Bananenrepublik. So können Sie am Anfang festlegen, ob Sie lieber in der Rolle des Ché Guevara, des Fidel Castro oder eines Lou Begas (nein, das ist kein Witz, der letzte Charakter, der Ihnen zur Auswahl steht, ist tatsachlich der Mambosänger ! ! !) schlüpfen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, können Sie ebenfalls die Lebensläufe besagter Diktatoren einsehen. Anschließend können Sie die Faktoren Ihrer Insel einstellen, wie Größe, Gefälle, Vegetation, etc.. Dann wird die Karte zufallsgeneriert, und zeigt Ihnen Ihren pompösen Palast inmitten Ihres neuen Reiches.
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-26 21:10:08 mit dem Titel Unter einem Hut mit Fidel Castro und Che Guevara
Bei diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines waschechten Diktators, einer Bananenrepublik. So können Sie am Anfang festlegen, ob Sie lieber in der Rolle des Ché Guevara, des Fidel Castro oder eines Lou Begas (nein, das ist kein Witz, der letzte Charakter, der Ihnen zur Auswahl steht, ist tatsachlich der Mambosänger ! ! !) schlüpfen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, können Sie ebenfalls die Lebensläufe besagter Diktatoren einsehen. Anschließend können Sie die Faktoren Ihrer Insel einstellen, wie Größe, Gefälle, Vegetation, etc.. Dann wird die Karte zufallsgeneriert, und zeigt Ihnen Ihren pompösen Palast inmitten Ihres neuen Reiches.
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-26 21:10:17 mit dem Titel Unter einem Hut mit Fidel Castro und Che Guevara
Bei diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines waschechten Diktators, einer Bananenrepublik. So können Sie am Anfang festlegen, ob Sie lieber in der Rolle des Ché Guevara, des Fidel Castro oder eines Lou Begas (nein, das ist kein Witz, der letzte Charakter, der Ihnen zur Auswahl steht, ist tatsachlich der Mambosänger ! ! !) schlüpfen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, können Sie ebenfalls die Lebensläufe besagter Diktatoren einsehen. Anschließend können Sie die Faktoren Ihrer Insel einstellen, wie Größe, Gefälle, Vegetation, etc.. Dann wird die Karte zufallsgeneriert, und zeigt Ihnen Ihren pompösen Palast inmitten Ihres neuen Reiches.
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-26 21:10:08 mit dem Titel Unter einem Hut mit Fidel Castro und Che Guevara
Bei diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines waschechten Diktators, einer Bananenrepublik. So können Sie am Anfang festlegen, ob Sie lieber in der Rolle des Ché Guevara, des Fidel Castro oder eines Lou Begas (nein, das ist kein Witz, der letzte Charakter, der Ihnen zur Auswahl steht, ist tatsachlich der Mambosänger ! ! !) schlüpfen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, können Sie ebenfalls die Lebensläufe besagter Diktatoren einsehen. Anschließend können Sie die Faktoren Ihrer Insel einstellen, wie Größe, Gefälle, Vegetation, etc.. Dann wird die Karte zufallsgeneriert, und zeigt Ihnen Ihren pompösen Palast inmitten Ihres neuen Reiches.
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-26 21:10:17 mit dem Titel Unter einem Hut mit Fidel Castro und Che Guevara
Bei diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines waschechten Diktators, einer Bananenrepublik. So können Sie am Anfang festlegen, ob Sie lieber in der Rolle des Ché Guevara, des Fidel Castro oder eines Lou Begas (nein, das ist kein Witz, der letzte Charakter, der Ihnen zur Auswahl steht, ist tatsachlich der Mambosänger ! ! !) schlüpfen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, können Sie ebenfalls die Lebensläufe besagter Diktatoren einsehen. Anschließend können Sie die Faktoren Ihrer Insel einstellen, wie Größe, Gefälle, Vegetation, etc.. Dann wird die Karte zufallsgeneriert, und zeigt Ihnen Ihren pompösen Palast inmitten Ihres neuen Reiches.
Sie entscheiden hier über Armut und Reichtum Ihrer Bevölkerung, was direkt in Verbindung mit der Zufriedenheit der Bevölkerung über Ihr Regime steht. Andere Faktoren sind die medizinischen, spirituellen, und edukativen Infrastrukturen, und die frage, ob Ihre braven Bürger sich wohl und sicher fühlen.
Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bauen Sie so Mietblöcke, Polizeistationen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Doch erwarten Sie natürlich auch etwas von Ihren Leuten : sie sollen für Sie in Ihren Plantagen arbeiten, und Bananen, Tabak und andere Dinge anbauen und ernten, die dann zum Beispiel in einer Zigarrenfabrik weiterverarbeitet werden. Danach werden Sie automatisch an andoggende Warenschiffe verkauft. Jene Warenschiffe doggen regelmäßig in Ihrem Hafen an, und haben des öfteren auch mal ein paar Einwanderer für Sie dabei.
Und so ist es mit allen Waren.
Sie können sich statt für die Industrie aber auch auf den Tourismus festlegen, und auf Yachten hoffen, die Ihnen die geldschweren Touris mitbringen. Die bringen Sie dann in Hotels oder Strandhäusern unter, verleiten Sie zum Andenkenkaufen, oder zu einem Besuch im Strandbad.
Sie steuern Ihre Einwohner und Tourist nicht direkt, sondern müssen Sie mit hohen Einkommen in die Fabriken, oder die Touris mit niedrigen Preisen zu sich locken. Das macht sich dann so richtig in der Staatskasse bemerkbar. Und wenn die droht überzulaufen, leisten Sie als guter Diktator auch Abhilfe, und überweisen kurzerhand einen Teil davon auf Ihr Schweizer Bankkonto… ! Was man nicht alles für sein Volk macht.
Die Welt, die Ihnen zu Füßen leigen soll, betrachten Sie, wie in fast allen Spielen dieser Art aus der Iso-Perspektive, also von schief oben.
Aber vorsicht : ist Ihr Volk unzufrieden, fordert es Wahlen, wobei Sie dann einen Gegenkandidat am Hals haben. Den können Sie zwar auch kurzerhand auf Eis legen lassen, oder die Stimmzettel etwas berichtigen, wenn Sie nicht Ihren Namen tragen. Aber vorsicht : die Bevölkerung sieht Ihnen ziemlich genau auf die Finger, und wenn Sie es übertreiben, haben Sie einen waschechten Putsch, oder eine Revolution am Hals.
Die Optionen die Sie haben, sind im Spiel sind ziemlich vielfältig…so können Sie sogar entscheiden, ob Ihre Zigarren besser von Hand oder maschniell gerollt werden sollen, wobei letztere natürlich weniger einbringen, aber schneller gefertigt sind.
Damit Sie sich aber zurechtfinden, und eventuelle Mißstände bei Zeit aus dem Weg räumen können, haben Sie einen eifrigen Berater, der Sie immer respekt- und liebevoll mit « El Presidente » anredet !
Die Grafik ist sehr schön, und stufenlos zoombar, wobei die größte Zoomstufe zwar gut geeignet ist, um Ihren knuffigen Bewohnern beim Arbeiten zuzusehen, aber die Übersicht sehr schnell flöten geht.
Der Sound ist auch sehr gut gelungen. So werden Sie immerzu mit rhytmischen Reggae- oder anderen Karibikklängen begleitet. Und auch der Akzent Ihres Beraters kling authentisch, und ist lustig mitanzuhöhren.
Das Spiel ist sehr witzig, und beitet so manche Überraschung. So können Sie zum Beispiel kriegsverbrecher und andere International gesuchte Kriminelle bei sich aufnehmen, was Ihnen des öfteren Vorteile bringt. Dementsprechend bleibt das Spiel sehr lange interessant. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, ohne Altersbegrenzung, obwohl die doch manchmal recht komplizierte Struktur, sowie die politischen Entscheidungen wohl zu kompliziert sind, für Kinder. Dementsprechend wäre eine Empfehlung ab 12 gerecht.
Für alle Fans der SimCity-Reihe, kann dieses Spiel eine echte Alternative darstellen, um aus der strikten Tradition etwas auszubrechen. Auch andere Aufbau- und WiSim-Liebhaber könne Sich hier auf einen echten Leckerbissen gefasst machen… !
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