Tropico (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Jandara
Hoch lebe Presidentin Jandara
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich, Jandara, Presidentin der Insel Tropico, möchte hier etwas über meinen Weg zur Machtübernahme und auch über das Spiel Tropico schreiben.
Als ich mir in den Kopf gesetzt habe, Presidentin von Tropico zu werden, bin ich in den nächsten Pro-Markt gelatscht und wollte mir eine CD-Rom kaufen, die mir beibringt, wie ich die Macht über diese kleine Insel übernehmen kann. Leider waren meine finanziellen Mittel noch sehr mager und so schaute ich erst noch einmal nebenan im Real-Markt nach, und siehe da, ich bekam dort das Spiel für 69,90 DM.
Soweit so gut. Ich zog mich also wieder in mein bescheidenes Heim zurück und fing an, Pläne zu schmieden. Das war gar nicht so einfach, da ich noch keinerlei politische Erfahrungen hatte. Zuallererst war es wohl sinnvoll, das Tutorial des Spiels durchzuspielen, um das Übernehmen der Regierungsgeschäfte zu erlernen.
Nach dem Durchspielen des Tutorials war ich mir sicher, die Insel Tropico regieren zu können und war schon richtig gierig darauf, Presidentin zu werden.
Zum einen bestand für mich die Möglichkeit, in einem Szenario die Macht zu übernehmen oder auch selbst eine neue Karte zu erstellen und ein Endlosspiel zu spielen. Ich entschied, mich dem Endlosspiel zu widmen, damit ich schöööön lange meine Regierungszeit auskosten kann.
Leider möchte das „Wie übernehme ich die Regierungsgeschäfte in Tropico“-CD einige Daten von mir wissen. Nun gut, ich bin ein Kind aus reichem Hause, die Macht erlang ich mit Hilfe des CIA’s, ich bin unbestechlich und arbeitssam. Jetzt wird es unangenehm, außerdem bin ich Paranoiker und habe ein schlecht sitzendes Toupet.
Mal sehen, was sich daraus machen lässt.
Wow, was für eine schöne Insel hat mir dieses Programm generiert. Na, dann werde ich mal loslegen mit meinen Regierungsgeschäften.
Als erstes sollte ich wohl etwas gegen meinen Geldmangel unternehmen und baue erst mal ein/zwei geldbringende Gebäude, wie einen Holzfällerbetrieb und vielleicht noch ein billiges Hotel. Anschließend sollte ich mich erst mal um den Wohnraum meiner getreuen Bürger kümmern.
Getreue Bürger?
Hmmm, wenn ich mir das so anschaue, sind einige gar nicht so mit meinen Regierungsgeschäften zufrieden. Das sehe ich anhand der Pfeile über den Köpfen meiner Bürger. Jeder roter diese werden, umso unzufriedener sind sie. Ansonsten, wenn alles gut läuft, sind sie im grünen Bereich.
Ja, und was sehe ich da?
Da gibt es Kirchenanhänger, die beschweren sich, dass ich noch nichts für deren Religion getan habe. Na gut, man ist ja kein Unmensch. Ich baue also auch eine Kirche.
Ja, und was bemerke ich dort?
Die Intellektuellen sind auch nicht zufrieden. Da sollte ich wohl langsam mal daran denken, eine Schule aufzubauen.
Meine Hotelgäste sind auch nicht sehr zufrieden, schwups, mal schnell ein Strandbad errichtet.
So, bis hierhin war das ja schon ein gutes hartes Stück Arbeit. Jetzt soll ich mich auch noch um die Lohnpolitik kümmern? Okay! Mal schauen... Ich sollte wohl dem einem oder anderem noch etwas mehr gönnen. Das zieht auch mehr Arbeitskräfte in mein kleines Reich.
Jetzt prüfe ich mal mein Jahrbuch. In diesem Buch sind nämlich viele nützliche Dinge aufgelistet, wie: Übersicht, Bürger, Politik, Ökonomie, Listen und meine bisher erreichten Punkte. Dieses Jahrbuch ist wirklich prall gefüllt mit einer Fülle von Informationen, die mir bei meinen Regierungsgeschäften sehr nützlich sind.
Oh, die Russen haben doch tatsächlich den Mut, mich mit ihrem Kriegsschiff einschüchtern zu wollen. Mist... Was tue ich jetzt? Ahja, ich stimme mal schnell die russische Hymne an und lobe Russland. Puh, noch einmal Schwein gehabt, sie ziehen sich zurück.
Oh nein, jetzt wollen meine Bürger auch noch Wahlen abhalten? Ich, Presidentin, werde mal nicht so sein. Sollen sie wählen gehen, es wird eh nichts daran ändern. Ich bleibe Presidentin. Wenn ich mir aber mal die Statistiken so betrachte, sieht es aber wohl doch nicht so gut für mich aus. Da scheint mein Gegner wohl beliebter zu sein. Macht nichts. Ich werde ihn kurzerhand eliminieren. Bis neue Wahlen anstehen, haben das meine lieben Bürger schon alles wieder vergessen oder ich weigere mich einfach, das nächste mal Wahlen durchzuführen.
Tja, die Zeit vergeht und ich werde auch nicht mehr jünger. Ich sollte mal an meinen Ruhestand denken. Zum Glück habe ich mir ein kleines Vermögen auf mein Schweizer Bankkonto zurückgelegt.
Hoch lebe die Presidentin Jandara...
Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/2000/ME/NT 4
200 Mhz
32 MB Arbeitsspeicher
820 MB freier Festplattenspeicher
- Über 100 verschiedene Bauten, einschließlich verschiedener Gebäudeerweiterungen
- 46 Charaktere mit bis zu 50 individuellen Eigenschaften pro Bürger
- Es drohen Volksaufstände, Militärputsche, Interventionen fremder Mächte
Fazit:
Dieses Spiel macht einfach Spaß. Es gibt so viele Varianten, die den Spielverlauf beeinflussen können, das dieses Spiel eigentlich nie langweilig werden kann. Die Grafik ist wirklich toll, man kann sich richtig nah an die Insel ranzoomen, das ist schon der Hammer von der Optik her. Ansonsten würde ich sagen, wer nicht gerne vieles selber in einem Spiel regelt, der sollte lieber die Finger davon lassen. Es muß viel getan werden, um die Regierungsgeschäfte führen zu können. Aber gerade das hat mich an diesem Spiel gereizt. Ich habe schon viele Stunden mit diesem Spiel verbracht, aber alles konnte ich bisher auch noch nicht entdecken. Mal habe ich versucht, die kommunistische Richtung einzuschlagen, mal die kapitalistische. Aber es gibt auch noch einige andere Wege, die man ausprobieren kann.
Das Spiel hat seinen Reiz und auch seinen Charme.
Leider fehlt ein Multiplayer-Modus. Das würde noch die Krönung sein... (-:
Als ich mir in den Kopf gesetzt habe, Presidentin von Tropico zu werden, bin ich in den nächsten Pro-Markt gelatscht und wollte mir eine CD-Rom kaufen, die mir beibringt, wie ich die Macht über diese kleine Insel übernehmen kann. Leider waren meine finanziellen Mittel noch sehr mager und so schaute ich erst noch einmal nebenan im Real-Markt nach, und siehe da, ich bekam dort das Spiel für 69,90 DM.
Soweit so gut. Ich zog mich also wieder in mein bescheidenes Heim zurück und fing an, Pläne zu schmieden. Das war gar nicht so einfach, da ich noch keinerlei politische Erfahrungen hatte. Zuallererst war es wohl sinnvoll, das Tutorial des Spiels durchzuspielen, um das Übernehmen der Regierungsgeschäfte zu erlernen.
Nach dem Durchspielen des Tutorials war ich mir sicher, die Insel Tropico regieren zu können und war schon richtig gierig darauf, Presidentin zu werden.
Zum einen bestand für mich die Möglichkeit, in einem Szenario die Macht zu übernehmen oder auch selbst eine neue Karte zu erstellen und ein Endlosspiel zu spielen. Ich entschied, mich dem Endlosspiel zu widmen, damit ich schöööön lange meine Regierungszeit auskosten kann.
Leider möchte das „Wie übernehme ich die Regierungsgeschäfte in Tropico“-CD einige Daten von mir wissen. Nun gut, ich bin ein Kind aus reichem Hause, die Macht erlang ich mit Hilfe des CIA’s, ich bin unbestechlich und arbeitssam. Jetzt wird es unangenehm, außerdem bin ich Paranoiker und habe ein schlecht sitzendes Toupet.
Mal sehen, was sich daraus machen lässt.
Wow, was für eine schöne Insel hat mir dieses Programm generiert. Na, dann werde ich mal loslegen mit meinen Regierungsgeschäften.
Als erstes sollte ich wohl etwas gegen meinen Geldmangel unternehmen und baue erst mal ein/zwei geldbringende Gebäude, wie einen Holzfällerbetrieb und vielleicht noch ein billiges Hotel. Anschließend sollte ich mich erst mal um den Wohnraum meiner getreuen Bürger kümmern.
Getreue Bürger?
Hmmm, wenn ich mir das so anschaue, sind einige gar nicht so mit meinen Regierungsgeschäften zufrieden. Das sehe ich anhand der Pfeile über den Köpfen meiner Bürger. Jeder roter diese werden, umso unzufriedener sind sie. Ansonsten, wenn alles gut läuft, sind sie im grünen Bereich.
Ja, und was sehe ich da?
Da gibt es Kirchenanhänger, die beschweren sich, dass ich noch nichts für deren Religion getan habe. Na gut, man ist ja kein Unmensch. Ich baue also auch eine Kirche.
Ja, und was bemerke ich dort?
Die Intellektuellen sind auch nicht zufrieden. Da sollte ich wohl langsam mal daran denken, eine Schule aufzubauen.
Meine Hotelgäste sind auch nicht sehr zufrieden, schwups, mal schnell ein Strandbad errichtet.
So, bis hierhin war das ja schon ein gutes hartes Stück Arbeit. Jetzt soll ich mich auch noch um die Lohnpolitik kümmern? Okay! Mal schauen... Ich sollte wohl dem einem oder anderem noch etwas mehr gönnen. Das zieht auch mehr Arbeitskräfte in mein kleines Reich.
Jetzt prüfe ich mal mein Jahrbuch. In diesem Buch sind nämlich viele nützliche Dinge aufgelistet, wie: Übersicht, Bürger, Politik, Ökonomie, Listen und meine bisher erreichten Punkte. Dieses Jahrbuch ist wirklich prall gefüllt mit einer Fülle von Informationen, die mir bei meinen Regierungsgeschäften sehr nützlich sind.
Oh, die Russen haben doch tatsächlich den Mut, mich mit ihrem Kriegsschiff einschüchtern zu wollen. Mist... Was tue ich jetzt? Ahja, ich stimme mal schnell die russische Hymne an und lobe Russland. Puh, noch einmal Schwein gehabt, sie ziehen sich zurück.
Oh nein, jetzt wollen meine Bürger auch noch Wahlen abhalten? Ich, Presidentin, werde mal nicht so sein. Sollen sie wählen gehen, es wird eh nichts daran ändern. Ich bleibe Presidentin. Wenn ich mir aber mal die Statistiken so betrachte, sieht es aber wohl doch nicht so gut für mich aus. Da scheint mein Gegner wohl beliebter zu sein. Macht nichts. Ich werde ihn kurzerhand eliminieren. Bis neue Wahlen anstehen, haben das meine lieben Bürger schon alles wieder vergessen oder ich weigere mich einfach, das nächste mal Wahlen durchzuführen.
Tja, die Zeit vergeht und ich werde auch nicht mehr jünger. Ich sollte mal an meinen Ruhestand denken. Zum Glück habe ich mir ein kleines Vermögen auf mein Schweizer Bankkonto zurückgelegt.
Hoch lebe die Presidentin Jandara...
Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/2000/ME/NT 4
200 Mhz
32 MB Arbeitsspeicher
820 MB freier Festplattenspeicher
- Über 100 verschiedene Bauten, einschließlich verschiedener Gebäudeerweiterungen
- 46 Charaktere mit bis zu 50 individuellen Eigenschaften pro Bürger
- Es drohen Volksaufstände, Militärputsche, Interventionen fremder Mächte
Fazit:
Dieses Spiel macht einfach Spaß. Es gibt so viele Varianten, die den Spielverlauf beeinflussen können, das dieses Spiel eigentlich nie langweilig werden kann. Die Grafik ist wirklich toll, man kann sich richtig nah an die Insel ranzoomen, das ist schon der Hammer von der Optik her. Ansonsten würde ich sagen, wer nicht gerne vieles selber in einem Spiel regelt, der sollte lieber die Finger davon lassen. Es muß viel getan werden, um die Regierungsgeschäfte führen zu können. Aber gerade das hat mich an diesem Spiel gereizt. Ich habe schon viele Stunden mit diesem Spiel verbracht, aber alles konnte ich bisher auch noch nicht entdecken. Mal habe ich versucht, die kommunistische Richtung einzuschlagen, mal die kapitalistische. Aber es gibt auch noch einige andere Wege, die man ausprobieren kann.
Das Spiel hat seinen Reiz und auch seinen Charme.
Leider fehlt ein Multiplayer-Modus. Das würde noch die Krönung sein... (-:
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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25.03.2006, 18:47 Uhr von Kranich
Bewertung: sehr hilfreichsh - *lg und danke für gute rückbewertungen* :-))
-
07.05.2002, 10:43 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichSuper beschrieben! Wenn ich nur ein bißchen mehr Zeit hätte, würde ich es auch spielen wollen.
-
14.02.2002, 11:42 Uhr von Tom21Bln
Bewertung: sehr hilfreichMultiplayer war dort sehr!! schwer zu realisieren!!!und hätte einen erheblich teureren Preis zur Folge!!
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