Tauchen lernen Testbericht

Tauchen-lernen
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Erfahrungsbericht von halfmoon

Tauchen - Eine neue Welt erleben Teil 1 - Open Water Diver (PADI)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo lieber Leser,

heute schreib ich endlich einen Bericht über meine PADI Open Water Diver (OWD) Ausbildung. Die Ausbildung war zwar Dez. 2002 aber ich werde mal meine grauen Zellen zusammen kramen und hoffentlich einen interessanten und auch hilfreichen Bericht hinkriegen.

INHALT
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1. Vorgeschichte
2. Allgemeines zu PADI
3. Allgemeines zur OWD Ausbildung
4. Meine Ausbildung
5. Links
6. Preise
7. Fazit


1. Vorgeschichte
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Also wir schreiten ins Jahr 2000 zurück…tiefster Winter in Berlin… Aber zum Glück hat meine Mutter einen schönen Urlaub nach Ägypten(Hurghada) gebucht. Da ein Bekannter von uns zu dieser Zeit seine Ausbildung zum Instructor machte, hat er uns ein bisschen angesteckt, bzw. meine Mutter und ihren Freund. Sie nahmen sich also vor in Ägypten eine Tauchausbildung zu machen und fragten mich, ob ich auch Interesse hätte, aber so wie ich damals war mit meinen 15 Jahren habe ich dankend abgelehnt. Ich hatte keine Lust zu Tauchen… absolut nicht. Als wir dann in Ägypten angekommen sind war natürlich am Abend ein Einweisungsgespräch und danach war auch ein „Vertreter“ von der Tauchbasis Euro-Divers da, der uns Schnuppertauchen im Pool Anbot und auch individuelle Gespräche. Da wir Interesse hatten kam es zu einem netten Gespräch… Da wurde mir dann klar, dass wenn meine Mutter und ihr Freund die Ausbildung machen, ich dann den ganzen Tag alleine irgendwo rum sitze, oder eben nur vom Boot zugucken darf. Also ganz spontan haute ich raus, dass ich auch mittauchen will. Meine Mutter sagte nur: „War mir klar…“ Also nächste Tag im Pool mal ein Jacket angeschnallt und mal getestet, wie es so ist mit dem Atmen Unterwasser durch einen Atemregler. Aber ich fand es sehr angenehm und es hat mir auch Spaß gemacht. Nun stand dem Tauchkurs nichts im Weg…


2. Allgemeines zu PADI
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Zum Anfang steht eigentlich die Frage, bei welcher Organisation macht man seine Ausbildung. Zur Auswahl in Ägypten standen PADI und CMAS, man erklärte uns, dass PADI wohl weltweit anerkannt sei und man damit eigentlich nichts falsch machen kann. Na dann war die Frage für uns damals schnell entschieden und wir fangen bei PADI an, was ich im nach hinein auch nicht wirklich bereue.

So was bzw. wer ist PADI???

PADI (Professional Association of Diving Instructors) ist die weltweit größte Mitglieder-Organisation des Sporttauchens. PADI ist weltweit ausgerichtet mit Service-Niederlassungen in Australien, Kanada, Schweiz, Norwegen, Schweden, England und den Vereinigten Staaten.
Das PADI System der Tauchausbildung basiert auf neuesten Theorien des Designs von Ausbildungssystemen und aufbauendem Training, das Fertigkeiten, sicherheitsrelevante Informationen und Kenntnisse der örtlichen Umgebung den Kursteilnehmern stufenweise vermittelt.
(Informationen von: http://deutsch.padi.com/ )

So ich hoffe man bekommt auch als Nichttaucher einen kleinen Überblick. Ich will hiermit aber nicht sagen das PADI die besten von einer Menge von Tauchorganisationen ist, es existieren noch andere wie CMAS, SSI, IDA, BARACUDA. Wie ich selber zugeben muss, fehlen mir die persönlichen Informationen zu den anderen Organisationen, die mir einzige bekannte ist CMAS. Ich denke mal jede Organisation hat seine Vor- und Nachteile, ich bin bei PADI und bis jetzt bereue ich es nicht wirklich.


3. Allgemeines zur Open Water Diver (OWD) Ausbildung
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Voraussetzungen: - man sollte vorher zum Taucharzt oder Allgemeinmediziner gehen und sich auch die Tauchtauglichkeit untersuchen lassen, die wird zur Anmeldung benötigt.

Der OWD ist die Grundausbildung für das selbstständige Tauchen, in dieser Ausbildung werden die Grundkenntnisse vermittelt. Man wird Stück für Stück zum Tauchen hingeführt.

Die Ausbildung besteht aus einem Theorieunterricht sowie aus einer Schwimmbadausbildung und einer Freiwasserausbildung. PADI unterteilt seinen Unterricht in Modulen(Abschnitte) auf, damit man Schritt für Schritt lernt und auch gut zurechtkommen soll.

Der Theorieunterricht ist in 5 Modulen aufgeteilt, wo einem die Grundkenntnisse beigebracht werden. Angefangen von der Ausrüstung über Tauchphysik hinzu allgemeinen Sicherheitsregeln und der „Tauchersprache“ Unterwasser. Die Theorie wird meistens mit einem Video von PADI begleitet, was schon etwas älter ist (vielleicht gibt es ja schon eine neues). Bei diesem Video gibt es auch ein paar schöne Szenen wo man einfach nur lachen kann :-) . Ich will hier jetzt nicht weiter in die Theorie vertiefen, dass ist Sinn und Zweck der Ausbildung.

Die Schwimmbadausbildung muss nicht unbedingt im Schwimmbad oder Pool erfolgen sondern kann auch im freien Gewässer erfolgen. Die praktische Ausbildung ist auch in den Modulen aufgeteilt und wird meistens auch modular zusammen mit der Theorie geübt.
Also es sind 5 „Tauchgänge“ in der praktisches Ausbildung, wo man die Sachen aus der Theorie übt, wie:
- das Zusammenbauen und Anlegen der Ausrüstung
- der Einstieg ins Wasser und die ersten Atemzüge Unterwasser
- das Tarieren
- Absetzen der Maske Unterwasser ,Wiederaufsetzen und das Ausblasen
- den Atemregler rausspucken und mit Armkreisen wieder greifen…
Und immer so weiter, es gibt schöne Übungen.
Bis hier hin ist es noch nicht wirklich tauchen, man macht seine Übungen und ist froh wenn man wieder draußen ist.

Wenn man die Theorie und die Schwimmbadausbildung abgeschlossen hat geht es zu den Freiwassertauchgängen, wo es dann anfängt richtig Spaß zu machen. Wenn man die 4 Pflichttauchgänge(Freiwassertauchgänge) absolviert hat steht der Brevetierung kaum noch was im Weg außer einem kleinen Abschlusstest. In diesem Test darf man Antworten zur Theorie und allgemeinen Sachen beantworten. Wenn man den Test nicht bestehen sollte, werden die Fehler noch mal besprochen und man kann den Test wiederholen. (ich kenne der hier gescheitert ist, manche haben ihn wiederholt, aber dann bestanden).

für weitere Informationen: http://www.divecult.de/open_water_diver.htm


4. Meine Ausbildung
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Also hier folgt der Anschluss zur Vorgeschichte. Nach dem der Ausbildungsvertrag unterschrieben wurde hat auch keiner nach einer Tauchtauglichkeit bei mir nachgefragt. Meine Eltern waren in Deutschland beim Arzt aber da ich mich so spontan entschlossen hatte, hatte ich keine Untersuchung. Das Tauchcenter hat sich über den Vertrag abgesichert, wo man körperliche Gesundheit, bestätigt hat. Für den Ausbildungszeitraum haben wir Bücher von der Tauchschule bekommen, wo wir vor dem Unterricht reingucken sollten. Das ist aber schwer wenn man im Urlaub ist, also ich hab meine Tage nicht beim Buch verbracht, na ja teilweise schon. Dann ging es auch los… Als erstes Theorie, wir haben ein Modul als Video geguckt, beredet, fragen beantwortet und dann ging es auch schon zur praktischen Übung ins Wasser.
Wir waren glaub ich 8 Leute bei einer „Instructorin“, was ich nicht so toll fand… Bei uns ging es gleich in eine kleine Bucht wo wir so auf 5m oder so unsere Übungen absolviert haben. Eine vom Kurs hatte am Anfang Probleme Unterwasser zu atmen und fühlte sich unwohl, sie wurde aus unserer Gruppe genommen, weil unsere Lehrerin sich nicht aufgrund der großen Gruppe nicht einzeln um sie kümmern konnte. Dann muss man sich 7 Anfänger vorstellen die versuchen Unterwasser zu sitzen… das endete so, dass wir den Boden aufwühlten und gefroren haben aufgrund der großen Gruppe. Dann waren die Übung fertig und man war froh, dass man ins Warme gekommen ist, weil es war nicht wirklich warm wenn man sich kaum bewegt. Und so verliefen die nächsten Tage auch… Aber es hört sich schlimm an, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Am besten fand ich es wir den Bleigürtel Unterwasser ab- und anlegen sollte. Uns wurde extra gesagt, behaltet ihn so dicht wie möglich am Körper, dennoch hingen welche mit den Beinen nach oben und versuchten sich wieder runterzuhangeln :-) . Hm und was mir einmal passiert ist… war auch lustig… Wir sollten an der Oberfläche den Bleigürtel abmachen und den Partner geben damit man seine Übung ausführen konnte. Wir konnten alle im Wasser stehen, nur leider stand ich auf den Flossenspitzen und bin etwas nach hinten getrieben. Dann gibt er mir sein Bleigürtel(15kg) und schon war ich versenkt :-) Blubbb… weg war ich aber er hat mir gleich geholfen und wir fanden das eher witzig als schlimm. Es passieren schon lustige Sachen aber man sollte immer an die Sicherheit denken. Als wir dann endlich unsere Freiwassertauchgänge hatten, haben wir uns gefreut. Es ging morgen mit einem Boot raus und es wurden 2 Tauchgänge am Tag absolviert mit Mittag und allen drum und dran. Bei den Freiwassertauchgängen hat man dann auch endlich Fische und Korallen gesehen, es war sehr schön, nur leider musste man auch ein paar Übungen machen und hatte so weniger Zeit auf die Fische zu achten. Als Anfänger ist man eh mehr mit sich selber und seiner Tarierung beschäftigt. So alles hinter uns gehabt… Test bestanden… wir sind nun ausgebildete Open Water Diver *freu*. Den restlichen Urlaub haben wir Tauchfahrten mitgemacht und haben echt schöne Sachen erlebt. Auf der Rückfahrt hab ich meine ersten Delphine in Natura gesehen, etc… Das einzige was mich richtig störte bei der Ausbildung war mein Buddy( man tauch immer im Buddysystem 2Taucher zusammen). Er war wie ein Flummy Unterwasser… einmal hier… einmal da… man das hat genervt er konnte einfach nicht ruhig tauchen musste überall hin und am besten noch alles anfassen, was strikt verboten ist. Und irgendwann war dann leider der Urlaub beendet…


5. Links
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PADI: http://www.padi.com
Euro-Divers: http://euro-divers.com
Hinweise für Ägyptenreise: http://www.dive-company.de/reiseservice.htm (Frameseite)
Bücher: http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/browse/-/298391/ref=br_bx_1_c_2_2/302-7530576-6105616


6. Preise
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Also der Preis für ein Open Water Diver Kurs ist teilweise auch Verhandlungsabhängig.
Es gibt teilweise auch gute Angebote, man sollte bei Interesse seine Augen offen halten oder einfach mal rumfragen. Also man sollte schon mit 250- 300 € in Deutschland rechnen für ein Kurs, aber wie gesagt man kann am Preis teilweise noch sehr viel machen. Tauchen ist schon ein teures aber auch sehr faszinierendes Hobby und ich werde hoffentlich noch schöne Tauchgänge haben und ihr natürlich auch.

7. Fazit
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Also der OWD ist der erste Schein auf dem Weg zum selbständigen Sporttaucher und es macht auch eine Menge Spaß. Wer in Deutschland tauchen lernt und das während seiner Freizeit, hat am Ende im Urlaub mehr davon .Denn der Tauchurlaub ist zum Tauchen da und man verbringt nicht seine wertvolle Zeit mit dem Lernen. Deutsche Gewässer sind auch recht anspruchsvoll und wer hier tauchen kann, kann „leicht“ auf der ganzen Welt tauchen. Mich hat das Tauchen begeistert und ich werde erstmal vom Tauchen nicht loskommen und auch meine Ausbildung noch weiter machen, das mind. was ich mir als Ziel gesetzt habe ich der Rescue. Ich hoffe ich konnte euch ein paar Eindrücke vom Tauchen näher bringen. Ich freu mich schon auf eure Kommentare sowie auf positive Kritik. Wer Interesse am Tauchen bekommen hat und aus der Gegend von Berlin kommt, kann sich gerne direkt an mich wenden, wenn er Fragen oder Informationen haben will. Ich werde demnächst auch noch Berichte zu meiner AOWD und MFA Ausbildung schreiben, die ich beide in Deutschland gemacht habe.

cYa Robert (halfmoon) 04.03.03

Und wie immer gilt: Rechtschreib- und Grammatikfehler dienen zur Denkanregung des Lesers und zeigen meine Schwächen ;-)

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