Erfahrungsbericht von MOFFt
SPRICH ZU MEINER HAND
Pro:
Aktion und Effekte pur, Arnold, attraktive Gegenspielerin
Kontra:
von Handlung nichts neues
Empfehlung:
Ja
Als Fan von Terminator 1 und 2, und zugegeben als Österreicher natürlich auch Fan von Arni war es eine klare Sache, dass ich mir auch Terminator 3 - Rebellion der Maschinen nicht entgehen lasse. So hab ich mir den aktuellen Kinostreifen in einem Megaplex angesehen und möchte Euch hier nun davon berichten.
=ALLGEMEINES===
In Österreich ist T3 Anfang August angelaufen, in Amerika hat er schon in der ersten Woche Irrsinns-Summen eingespielt. Das muss er sicherlich auch, denn an (Action) Material wurde auch diesmal nicht gespart ... und Arnis Gage muss natürlich auch noch drinnen sein.
Der Film ist unter der Regie von Jonathan Mostow entstanden und im Columbia Tristar Verleih erschienen. Infos gibts natürlich auch im Netz unter http://www.terminator3.com/main.html
Schätzungsweise dauerte der Film etwas über 90 Minuten, die schnell vergingen und wegen Kinotage hab ich T3 auch um nur 5 EUR gesehen, die er sicherlich wert war.
=STORY===
Nachdem Arnold Schwarzenegger als Terminator aus der Zukunft in Teil 1 die böse Maschine spielte um Connor zu töten, beschützte er in Teil 2 den 13-jährigen Sohn von Connor und dessen Mutter Sarah vor einem verbesserten Modell T-1000.
Die Terminator kommen jeweils aus der Zukunft, geschickt von den Maschinen die die Macht übernommen haben am Tag des jüngsten Gerichtes wo sie den Grossteil der Menschen mit ihren eigenen Atombomben und Waffen auslöschten, bzw. einer letzten Gruppe von Kämpfern angeführt von John Connor und einer Reihe von Gehilfen.
Nur mit Hilfe vom Terminator überlebt John Connor im Teil 2, doch wurde damit der Untergangstag der Menschheit nur verzögert wie sich im Teil 3 herausstellt, denn neue Gefahr droht für den mittlerweile 25-jährigen John Connor (Nick Stahl) der im Untergrund lebt, ohne Adresse, Telefon oder Job, um Skynet, einem weit verknüpften Netz von Computern und Maschinen, zu entgehen.
Skynet ist die eigentliche Gefahr für die Menschheit, wie sich im Laufe des Filmes herausstellt. Zwar noch in Testphase ist das amerikanische Militär jedoch drauf und dran es zu aktivieren um einen besonders bösartigen Virus im System zu eliminieren. Skynet wird dann die totale Kontrolle über alle Computer und Maschinen haben und so ein selbstständiges System sein.
Natürlich ist Arnie wieder mit von der Partie als generalsanierter Terminator. Primäres Ziel seiner Mission ist die Beschützung von John Connor sowie dessen zukünftige Gefolgsleute wobei Cathy (Claire Danes) die zweitwichtigste Rolle nach ihm spielen soll. Sie war es auch die den Terminator schickte und programmierte.
Den bösen Roboter spielt diesmal eine Frau, und noch dazu eine äusserst attraktive aber absolut tödliche, T-X (Kristanna Loken). Die modernste Kampfmaschine, noch besser ausgestattet als der ehemalige T-1000 setzt Arni gleich zu Anfangs kräftig zu ... es entsteht ein aktionreicher, spezialeffektgeladener Kampf zwischen den beiden ... mehr will ich an dieser Stelle nicht veraten.
=EINDRUCK===
An Action und Spezialeffekten wurde bei T3 ganz sicher nicht gespart. So faszinierte mich schon die erste Szene, wo beide zusammentreffen und sich eine wilde Schlacht mit Polizeiautos, Feuerwehrautos und einem mächtigen Kranauto geben, mit dessen Kranausleger T-X die steirische Eiche gleich mal durch einige Hindernisse fetzt. Einer der Höhepunkte dürfte hier wohl die Szene durch die Bürogebäude sein, bei der Arnie scheinbar sogar aus der Privatkasse gesponsert hat damit sie real durchgeführt wird nach seinen Wünschen.
Auch den Abgang des Kranautos habe ich bisher noch nicht gesehen.
In diesem Takt geht es kräftig weiter, T-X lässt nicht locker und setzt alle Waffen ein um John Connor zu terminieren ... und da ist die Waffe der Frau noch die harmloseste.
Die Fähigkeit sämtliche Maschinen steuern zu können, die Gestalt von Menschen anzunehmen, schneller, intelligenter und bösartiger zu sein und als Bonus eine eingebaute Feuerwaffe im rechten Arm wird immer wieder durch geniale Spezialeffekte eingesetzt.
Kristanna Loken sieht echt gut aus, schauspielerisch ist die Rolle schwer zu beurteilen da die Killerroboter äusserst sprachkarg und unemotional sind.
Arnold Schwarzenegger bringt die Rolle des Terminator so wie wir sie schon von Teil1 und 2 kennen. Etwas mehr lockere Sprüche wurden eingepackt, die oftmals schon richtig zum Lachen verleiten. Natürlich darf auch ein Ich bin zurück nicht fehlen, ein neuer Spruch ist dabei der da lautet ... Sprich mit meiner Hand. Eigentlich sind die Humoreinsätze schon fast etwas zu viel fürn einen Terminator Film, dafür hätte ich mir etwas mehr an musikalischer Hintermalung gewünscht ... der typische Terminator-Einsatz fehlte mir doch öfters im Laufe des Filmes.
Er selbst dürfte für die Rolle nochmals kräftig trainiert haben um seinen Körper wieder gut in Form zu bringen, was in dem Alter sicherlich nicht leicht ist. Auch die Maske dürfte ihr Übriges getan haben und so wirkt Arnie bis auf ein paar Fältchen neben den Augen durchwegs so wie in Teil 1 und 2.
Nick Stahls Schauspieleinsatz würde ich als eher durchschnittlich bezeichnen und auch von Claire Danes gibts nicht viel aufregendes zu berichten.
Aber zum Glück steht besondere schauspielerische Leistung oder Texte ja auch nicht im Vordergrund bei Actionfilmen wie es T3 ist.
Vergleiche ich mal alle drei Teile würde ich T1 als den Klassiker bezeichnen, den ich mir heute auch noch immer wieder gerne ansehe. T2 setzte meiner Meinung nach neue Maßstäbe was Computeranimationen und Spezialeffekte betrifft und T3 ist ein Actionstreifen wie man ihn nicht oft findet mit Spezialeffekten, die ebenfalls die meisten heutigen Filme in den Schatten stellt.
Die Handlung ist sehr ähnlich wie im Teil2, nur etwas später eben. Mit eingepackt wurde eine überraschende Wende bzw. Ausgang, von dem ich aber nichts verraten möchte.
=ZUSAMMENFASSUNG===
In Summe ist T3 absolut sehenswert und setzt nahtlos an T2 an, was Action und Spezialeffekte betrifft. An den Kult von T1 wird dieser Teil wohl nicht rankommen, auch an Handlung darf man sich wenig bzw. nichts neues erwarten.
Freut euch einfach auf aktiongeladene, effektreiche 90 Minuten ohne sentimentale Dialoge mit Arnie als guten Terminator und der attraktiven Kristanna Loken als bösen Terminator T-X.
ps. falls Arnold nun wirklich kräftig in der californschen Politik mitmischen will/wird, wird man filmmässig wahrscheinlich nicht mehr viel von ihm sehen werden.
Dank fürs Lesen ... heute schon geMOFFt?
=ALLGEMEINES===
In Österreich ist T3 Anfang August angelaufen, in Amerika hat er schon in der ersten Woche Irrsinns-Summen eingespielt. Das muss er sicherlich auch, denn an (Action) Material wurde auch diesmal nicht gespart ... und Arnis Gage muss natürlich auch noch drinnen sein.
Der Film ist unter der Regie von Jonathan Mostow entstanden und im Columbia Tristar Verleih erschienen. Infos gibts natürlich auch im Netz unter http://www.terminator3.com/main.html
Schätzungsweise dauerte der Film etwas über 90 Minuten, die schnell vergingen und wegen Kinotage hab ich T3 auch um nur 5 EUR gesehen, die er sicherlich wert war.
=STORY===
Nachdem Arnold Schwarzenegger als Terminator aus der Zukunft in Teil 1 die böse Maschine spielte um Connor zu töten, beschützte er in Teil 2 den 13-jährigen Sohn von Connor und dessen Mutter Sarah vor einem verbesserten Modell T-1000.
Die Terminator kommen jeweils aus der Zukunft, geschickt von den Maschinen die die Macht übernommen haben am Tag des jüngsten Gerichtes wo sie den Grossteil der Menschen mit ihren eigenen Atombomben und Waffen auslöschten, bzw. einer letzten Gruppe von Kämpfern angeführt von John Connor und einer Reihe von Gehilfen.
Nur mit Hilfe vom Terminator überlebt John Connor im Teil 2, doch wurde damit der Untergangstag der Menschheit nur verzögert wie sich im Teil 3 herausstellt, denn neue Gefahr droht für den mittlerweile 25-jährigen John Connor (Nick Stahl) der im Untergrund lebt, ohne Adresse, Telefon oder Job, um Skynet, einem weit verknüpften Netz von Computern und Maschinen, zu entgehen.
Skynet ist die eigentliche Gefahr für die Menschheit, wie sich im Laufe des Filmes herausstellt. Zwar noch in Testphase ist das amerikanische Militär jedoch drauf und dran es zu aktivieren um einen besonders bösartigen Virus im System zu eliminieren. Skynet wird dann die totale Kontrolle über alle Computer und Maschinen haben und so ein selbstständiges System sein.
Natürlich ist Arnie wieder mit von der Partie als generalsanierter Terminator. Primäres Ziel seiner Mission ist die Beschützung von John Connor sowie dessen zukünftige Gefolgsleute wobei Cathy (Claire Danes) die zweitwichtigste Rolle nach ihm spielen soll. Sie war es auch die den Terminator schickte und programmierte.
Den bösen Roboter spielt diesmal eine Frau, und noch dazu eine äusserst attraktive aber absolut tödliche, T-X (Kristanna Loken). Die modernste Kampfmaschine, noch besser ausgestattet als der ehemalige T-1000 setzt Arni gleich zu Anfangs kräftig zu ... es entsteht ein aktionreicher, spezialeffektgeladener Kampf zwischen den beiden ... mehr will ich an dieser Stelle nicht veraten.
=EINDRUCK===
An Action und Spezialeffekten wurde bei T3 ganz sicher nicht gespart. So faszinierte mich schon die erste Szene, wo beide zusammentreffen und sich eine wilde Schlacht mit Polizeiautos, Feuerwehrautos und einem mächtigen Kranauto geben, mit dessen Kranausleger T-X die steirische Eiche gleich mal durch einige Hindernisse fetzt. Einer der Höhepunkte dürfte hier wohl die Szene durch die Bürogebäude sein, bei der Arnie scheinbar sogar aus der Privatkasse gesponsert hat damit sie real durchgeführt wird nach seinen Wünschen.
Auch den Abgang des Kranautos habe ich bisher noch nicht gesehen.
In diesem Takt geht es kräftig weiter, T-X lässt nicht locker und setzt alle Waffen ein um John Connor zu terminieren ... und da ist die Waffe der Frau noch die harmloseste.
Die Fähigkeit sämtliche Maschinen steuern zu können, die Gestalt von Menschen anzunehmen, schneller, intelligenter und bösartiger zu sein und als Bonus eine eingebaute Feuerwaffe im rechten Arm wird immer wieder durch geniale Spezialeffekte eingesetzt.
Kristanna Loken sieht echt gut aus, schauspielerisch ist die Rolle schwer zu beurteilen da die Killerroboter äusserst sprachkarg und unemotional sind.
Arnold Schwarzenegger bringt die Rolle des Terminator so wie wir sie schon von Teil1 und 2 kennen. Etwas mehr lockere Sprüche wurden eingepackt, die oftmals schon richtig zum Lachen verleiten. Natürlich darf auch ein Ich bin zurück nicht fehlen, ein neuer Spruch ist dabei der da lautet ... Sprich mit meiner Hand. Eigentlich sind die Humoreinsätze schon fast etwas zu viel fürn einen Terminator Film, dafür hätte ich mir etwas mehr an musikalischer Hintermalung gewünscht ... der typische Terminator-Einsatz fehlte mir doch öfters im Laufe des Filmes.
Er selbst dürfte für die Rolle nochmals kräftig trainiert haben um seinen Körper wieder gut in Form zu bringen, was in dem Alter sicherlich nicht leicht ist. Auch die Maske dürfte ihr Übriges getan haben und so wirkt Arnie bis auf ein paar Fältchen neben den Augen durchwegs so wie in Teil 1 und 2.
Nick Stahls Schauspieleinsatz würde ich als eher durchschnittlich bezeichnen und auch von Claire Danes gibts nicht viel aufregendes zu berichten.
Aber zum Glück steht besondere schauspielerische Leistung oder Texte ja auch nicht im Vordergrund bei Actionfilmen wie es T3 ist.
Vergleiche ich mal alle drei Teile würde ich T1 als den Klassiker bezeichnen, den ich mir heute auch noch immer wieder gerne ansehe. T2 setzte meiner Meinung nach neue Maßstäbe was Computeranimationen und Spezialeffekte betrifft und T3 ist ein Actionstreifen wie man ihn nicht oft findet mit Spezialeffekten, die ebenfalls die meisten heutigen Filme in den Schatten stellt.
Die Handlung ist sehr ähnlich wie im Teil2, nur etwas später eben. Mit eingepackt wurde eine überraschende Wende bzw. Ausgang, von dem ich aber nichts verraten möchte.
=ZUSAMMENFASSUNG===
In Summe ist T3 absolut sehenswert und setzt nahtlos an T2 an, was Action und Spezialeffekte betrifft. An den Kult von T1 wird dieser Teil wohl nicht rankommen, auch an Handlung darf man sich wenig bzw. nichts neues erwarten.
Freut euch einfach auf aktiongeladene, effektreiche 90 Minuten ohne sentimentale Dialoge mit Arnie als guten Terminator und der attraktiven Kristanna Loken als bösen Terminator T-X.
ps. falls Arnold nun wirklich kräftig in der californschen Politik mitmischen will/wird, wird man filmmässig wahrscheinlich nicht mehr viel von ihm sehen werden.
Dank fürs Lesen ... heute schon geMOFFt?
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