Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von The_Wishmaster
Schnitzeljagd!
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Letzte Woche war mal wieder Kino angesagt, über einen der beiden Streifen - Die Geistervilla - habe ich ja bereits berichtet. Nun soll meine Rezensin des anderen Filmes folgen - \"Michael Bay\'s Taxes Chainsaw Massacre\" der Titel - den ich unbedingt sehen wollte...
| ° Story
|____________________
Wir werden zurückversetzt in das Jahr 1973. Eine Clique bestehend aus den fünf Jugendlichen Erin (Jessica Biel), Kemper (Eric Balfour), Andy (Mike Vogel), Morgan (Jonathan Tucker) und Pepper (Erica Leerhsen) war vor ein paar Tagen noch in Mexiko (um dort Gras zu kaufen) und befindet sich nun auf dem Heimweg in ihrem Van (Komisch, dass manche Rezensenten ihre Fahrtrichtung wohl irgendwie verwechseln). Sie durchqueren dabei den Bundesstaat Texas und wollen auf ihrer Rückreise ein Lynyrd Skynyrd-Konzert besuchen. Doch ein Zwischenfall führt zu leichten \"Verzögerungen\", denn der Clique läuft ein verstörtes Mädchen vor den Bus. Das apathisch wirkende Mädel steht völlig neben sich und die Jugendlichen beschliessen, sie nach Hause zu fahren (was ja nicht so weit sein kann, da die Gute zu Fuß unterwegs war).
Doch \"zu Hause\" scheint das Mädel keine guten Erfahrungen gemacht zu haben, denn im Bus sitzend holt sie mit einem Mal einen Revolver zwischen ihren Schenkeln hervor und gibt sich - sehr effektvoll - die Kugel. Unsere Protagonisten geraten in Panik, halten es aber letztlich für die beste Idee, wenn sie ihre Gras-Vorräte loswerden und die Leiche des Mädchens dem Sheriff (R. Lee Ermey) übergeben. Das gestaltet sich schwieriger als geplant, denn in der texanischen Einöde scheinen die Einwohner wenig hilfsbereit und nachdem endlich der Sheriff verständigt werden konnte, werden die Jugendlichen noch zu einer entfernten Mühle geschickt um dort auf den Gesetzeshüter zu treffen. Statt ihm finden sie dort aber nur einen verstörten und entstellen kleinen Jungen, der sie zusätzlich verunsichert. Da der Sheriff auch nach einiger Wartezeit nicht aufzufinden ist, durchforsten Erin und Kemper die Gegend und gelangen dabei zu einer alten Villa, denn scheinbar einziger Einwohner, ein an den Rollstuhl gefesselter alter Mann, Erin letztlich auch ins Haus und telefonieren lässt.
Kemper schleicht sich währenddessen heimlich ebenfalls in die Hewitt-Villa, wird dort aber eher unheimlich überrascht, denn mit einem Mal steht der entstellte Irre \"Leatherface\" in der Tür und pflügt mit einer Axt Kempers Rücken um. Erin bekommt davon jedoch nichts mit und ist der Meinung, Kemper wäre schon zurück zur Mühle gegangen. Doch dort ist er nicht und so macht sie sich mit Andy erneut auf zur alten Villa um ihn zu suchen, nicht ahnend, dass sie und ihre Freunde dort dem Tod nahezu direkt in die Arme laufen werden...
| ° Meine Meinung
|____________________
Ich muss zugeben, dass ich das Original \"Texas Chainsaw Massacre\" aus dem Jahre 1973 nicht kenne und deswegen auch keine Vergleiche ziehen kann, inwieweit man dem Original gegenüber treu geblieben ist oder nicht. Das ist aber auch zweitrangig, denn entscheidend ist ja in erster Linie die Frage, ob denn \"Michael Bay\'s Texas Chainsaw Massacre\" ein gelungener Film ist oder nicht. Betrachtet man sich mal Michael Bays bisherige Filme - \"Bad Boys I & II\", \"Pearl Harbour\", etc.) - so haben wir es hier ausnahmslos mit Hollywood-Blockbustern zu tun, in deren Riege das Kettensägengemetzel sicherlich einen Sonderstatus einnehmen dürfte. Vielleicht hat die Regiearbeit ja auch deswegen nicht Bay, sondern der eher unbekannte Deutsche Marcus Nispel übernommen.
Ob diese Entscheidung gut war oder nicht liegt sicher im Auge des Betrachters, aber meiner Meinung nach hat Nispel das Beste aus dem vorgegebenen Stoff herausgeholt. Dass dies dennoch nicht gerade viel ist, daran ist vor allem die Vorlage Schuld. Es ist zwar erfreulich, dass man langsam in Hollywood wieder von den unzähligen Scream-Klones wegkommt wenn es um Horror im Kino geht, aber schon \"Wrong Turn\" im letzten Jahr bewies, dass eine nette Grundidee an sich eben nicht für einen guten Film ausreicht. Auch hier ist die generelle Idee - der entstellte \"Leatherface\" schnippelt sich aus der Haut seiner Opfer ein neues Gesicht und wird dabei von der verkorksten Verwandschaft in der Einöde von Texas gedeckt - nicht der Schlechtesten eine, nur leidet die Umsetzung letztlich an den typischen Horrorfilm-Klischees.
Dabei ist die Atmosphäre eigentlich ab einem gewissen Zeitpunkt nahezu konstant bis zum Zerreissen gespannt, stimmungsvoll wurden die halb zerfallenen Locations in Szene gesetzt, die einsetzende Dunkelheit tut ihr übriges. Dazu gesellt sich mit \"Leatherface\" ein mehr als ungewöhnlicher Bösewicht, dessen rüde Attacken mit der Kettensäge sicher einen gewissen Reiz haben. Mit schnellen Schnitten und wilden Kamerafahrten jagt er seine Opfer, bildtechnisch somit hervorragend umgesetzt. Vollends ihren Zweck erfüllen auch immer wieder die Szenen im Keller der alten Villa. Dort werden die Leichen(-teile) aufbewahrt und sämtliche \"Näharbeiten\" ausgeführt, was mit einem enorm erhöhten Übelkeitsempfinden bei empfindlichen Zuschauern verbunden sein dürfte. Abstossend, ekelhaft, pervers - so könnte man entnommene Gebisshälften und Augen, an Fleischerhaken aufgehängte Opfer, abgetrennte Gliedmaßen, etc. aber auch bezeichnen.
Damit sind wir auch gleich bei den Kritikpunkten angelangt, deren wir da nicht gerade wenige haben. Den größten Rüffel bekommt das \"Chainsaw Massacre\" von mir wegen der teils hanebüchenen und abstrusen Story, die vor Logikfehlern nur so strotzt. Ich meine, daran dass sich Teenies in solchen Filmen immer so verhalten, wie wir es niemals im wahren Leben in einer ähnlichen Situation tun würden, daran hat man sich als Horrorfan ja mittlerweile gewöhnt und erwartet auch irgendwie, dass genau diese Tür geöffnet und in eben jenes Haus gegangen wird, auch wenn es noch so unheilvoll aussieht. Aber dass man bei einem Horrorstreifen sich dermaßen oft an den Kopf fassen muss, das hätte eigentlich nicht sein müssen. Ein Beispiel gefällig? Erin krabbelt auf der Flucht vor Leatherface durch einen Stacheldrahtzaun, er bleibt hängen und säbelt sich mit voller Wucht mit der laufenden Kettensäge in den Oberschenkel, schreit vor Schmerzen. Wundersam, wie er wenige Sekunden später Erin ohne zu humpeln und ohne Anzeichen einer Verletzung im Schlachthaus verfolgen kann. Und warum fängt es gerade dann zufällig an wie aus Eimern zu gießen? Und da wäre auch noch die lachhafte Szene, als Erin gegen Ende einen \"Widersacher\" mehrfach mit dem Wagen über den Haufen fährt - \"Jeepers Creepers\" lässt grüßen...
Davon mal abgesehen krankt dieser Streifen aber auch an den schauspielerischen Fähigkeiten seiner Darsteller. Einzig Ermey (\"Full Metal Jacket\") macht dabei eine ganz annehmbare Figur, wobei seine Rolle des Sheriffs auch die einzige ist, die ansatzweise so etwas wie eine Entwicklung aufweisen kann. Die anderen Akteure - allen voran die Teenie-Clique - bleibt während des gesamten Filmes derart flach und charakterlos, dass man ihre Gesichter bald vergessen haben wird. Gut, Mike Vogel ist der Beau der Truppe und auch Jessica Biel hat recht ansehnliche Boobs vorzuweisen, das war\'s dann aber auch leider schon. Mehr als belanglose Teenie-Unterhaltungen zu Beginn und hysterisches Geschrei ab dem zweiten Drittel hat der Film nicht zu bieten. Da nützt selbst das blutigste Gemetzel und die teils recht nett gemachten Splatter-Effekte (ein Bein wird beispielsweise im Lauf von der Kettensäge abgetrennt) nichts, der Unterhaltungswert des Streifens tendiert gegen null und wer noch etwas Hirn im Kopf hat, wird das Ende der knapp 100 Minuten sicher schnell herbeisehnen.
| ° Fazit
|____________________
Eigentlich hatte ich mich auf einen netten Horrorfilm gefreut, auf gute Unterhaltung und ansehnliche Splatterffekte und ich erwartete einen absoluten Kultstreifen. Leider wurde ich dabei aber völlig enttäuscht, denn abgesehen von einigen netten Splatterszenen und einer generell stimmungsvollen Atmosphäre hat \"Michael Bay\'s Texas Chainsaw Massacre\" nicht viel zu bieten. Die Story bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, die Schauspieler bleiben nahezu komplett blass und etliche logische Patzer sowie unnötige Ekel-Szenen vermiesen einem den Horror-Spaß. Sorry, aber das war irgendwie wohl nichts. Wer sich fürhten will, der sollte vielleicht lieber mal eine Folge \"Gute Zeiten, schlechte Zeiten\" schauen, erspart Euch aber bitte diesen cinaestischen Griff ins Klo.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Chainsawmaster
PS: Alle Freunde des schellen Klicks sollen im Keller der alten Hewitt-Villa enden... ;)
Shake Heads!
Letzte Woche war mal wieder Kino angesagt, über einen der beiden Streifen - Die Geistervilla - habe ich ja bereits berichtet. Nun soll meine Rezensin des anderen Filmes folgen - \"Michael Bay\'s Taxes Chainsaw Massacre\" der Titel - den ich unbedingt sehen wollte...
| ° Story
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Wir werden zurückversetzt in das Jahr 1973. Eine Clique bestehend aus den fünf Jugendlichen Erin (Jessica Biel), Kemper (Eric Balfour), Andy (Mike Vogel), Morgan (Jonathan Tucker) und Pepper (Erica Leerhsen) war vor ein paar Tagen noch in Mexiko (um dort Gras zu kaufen) und befindet sich nun auf dem Heimweg in ihrem Van (Komisch, dass manche Rezensenten ihre Fahrtrichtung wohl irgendwie verwechseln). Sie durchqueren dabei den Bundesstaat Texas und wollen auf ihrer Rückreise ein Lynyrd Skynyrd-Konzert besuchen. Doch ein Zwischenfall führt zu leichten \"Verzögerungen\", denn der Clique läuft ein verstörtes Mädchen vor den Bus. Das apathisch wirkende Mädel steht völlig neben sich und die Jugendlichen beschliessen, sie nach Hause zu fahren (was ja nicht so weit sein kann, da die Gute zu Fuß unterwegs war).
Doch \"zu Hause\" scheint das Mädel keine guten Erfahrungen gemacht zu haben, denn im Bus sitzend holt sie mit einem Mal einen Revolver zwischen ihren Schenkeln hervor und gibt sich - sehr effektvoll - die Kugel. Unsere Protagonisten geraten in Panik, halten es aber letztlich für die beste Idee, wenn sie ihre Gras-Vorräte loswerden und die Leiche des Mädchens dem Sheriff (R. Lee Ermey) übergeben. Das gestaltet sich schwieriger als geplant, denn in der texanischen Einöde scheinen die Einwohner wenig hilfsbereit und nachdem endlich der Sheriff verständigt werden konnte, werden die Jugendlichen noch zu einer entfernten Mühle geschickt um dort auf den Gesetzeshüter zu treffen. Statt ihm finden sie dort aber nur einen verstörten und entstellen kleinen Jungen, der sie zusätzlich verunsichert. Da der Sheriff auch nach einiger Wartezeit nicht aufzufinden ist, durchforsten Erin und Kemper die Gegend und gelangen dabei zu einer alten Villa, denn scheinbar einziger Einwohner, ein an den Rollstuhl gefesselter alter Mann, Erin letztlich auch ins Haus und telefonieren lässt.
Kemper schleicht sich währenddessen heimlich ebenfalls in die Hewitt-Villa, wird dort aber eher unheimlich überrascht, denn mit einem Mal steht der entstellte Irre \"Leatherface\" in der Tür und pflügt mit einer Axt Kempers Rücken um. Erin bekommt davon jedoch nichts mit und ist der Meinung, Kemper wäre schon zurück zur Mühle gegangen. Doch dort ist er nicht und so macht sie sich mit Andy erneut auf zur alten Villa um ihn zu suchen, nicht ahnend, dass sie und ihre Freunde dort dem Tod nahezu direkt in die Arme laufen werden...
| ° Meine Meinung
|____________________
Ich muss zugeben, dass ich das Original \"Texas Chainsaw Massacre\" aus dem Jahre 1973 nicht kenne und deswegen auch keine Vergleiche ziehen kann, inwieweit man dem Original gegenüber treu geblieben ist oder nicht. Das ist aber auch zweitrangig, denn entscheidend ist ja in erster Linie die Frage, ob denn \"Michael Bay\'s Texas Chainsaw Massacre\" ein gelungener Film ist oder nicht. Betrachtet man sich mal Michael Bays bisherige Filme - \"Bad Boys I & II\", \"Pearl Harbour\", etc.) - so haben wir es hier ausnahmslos mit Hollywood-Blockbustern zu tun, in deren Riege das Kettensägengemetzel sicherlich einen Sonderstatus einnehmen dürfte. Vielleicht hat die Regiearbeit ja auch deswegen nicht Bay, sondern der eher unbekannte Deutsche Marcus Nispel übernommen.
Ob diese Entscheidung gut war oder nicht liegt sicher im Auge des Betrachters, aber meiner Meinung nach hat Nispel das Beste aus dem vorgegebenen Stoff herausgeholt. Dass dies dennoch nicht gerade viel ist, daran ist vor allem die Vorlage Schuld. Es ist zwar erfreulich, dass man langsam in Hollywood wieder von den unzähligen Scream-Klones wegkommt wenn es um Horror im Kino geht, aber schon \"Wrong Turn\" im letzten Jahr bewies, dass eine nette Grundidee an sich eben nicht für einen guten Film ausreicht. Auch hier ist die generelle Idee - der entstellte \"Leatherface\" schnippelt sich aus der Haut seiner Opfer ein neues Gesicht und wird dabei von der verkorksten Verwandschaft in der Einöde von Texas gedeckt - nicht der Schlechtesten eine, nur leidet die Umsetzung letztlich an den typischen Horrorfilm-Klischees.
Dabei ist die Atmosphäre eigentlich ab einem gewissen Zeitpunkt nahezu konstant bis zum Zerreissen gespannt, stimmungsvoll wurden die halb zerfallenen Locations in Szene gesetzt, die einsetzende Dunkelheit tut ihr übriges. Dazu gesellt sich mit \"Leatherface\" ein mehr als ungewöhnlicher Bösewicht, dessen rüde Attacken mit der Kettensäge sicher einen gewissen Reiz haben. Mit schnellen Schnitten und wilden Kamerafahrten jagt er seine Opfer, bildtechnisch somit hervorragend umgesetzt. Vollends ihren Zweck erfüllen auch immer wieder die Szenen im Keller der alten Villa. Dort werden die Leichen(-teile) aufbewahrt und sämtliche \"Näharbeiten\" ausgeführt, was mit einem enorm erhöhten Übelkeitsempfinden bei empfindlichen Zuschauern verbunden sein dürfte. Abstossend, ekelhaft, pervers - so könnte man entnommene Gebisshälften und Augen, an Fleischerhaken aufgehängte Opfer, abgetrennte Gliedmaßen, etc. aber auch bezeichnen.
Damit sind wir auch gleich bei den Kritikpunkten angelangt, deren wir da nicht gerade wenige haben. Den größten Rüffel bekommt das \"Chainsaw Massacre\" von mir wegen der teils hanebüchenen und abstrusen Story, die vor Logikfehlern nur so strotzt. Ich meine, daran dass sich Teenies in solchen Filmen immer so verhalten, wie wir es niemals im wahren Leben in einer ähnlichen Situation tun würden, daran hat man sich als Horrorfan ja mittlerweile gewöhnt und erwartet auch irgendwie, dass genau diese Tür geöffnet und in eben jenes Haus gegangen wird, auch wenn es noch so unheilvoll aussieht. Aber dass man bei einem Horrorstreifen sich dermaßen oft an den Kopf fassen muss, das hätte eigentlich nicht sein müssen. Ein Beispiel gefällig? Erin krabbelt auf der Flucht vor Leatherface durch einen Stacheldrahtzaun, er bleibt hängen und säbelt sich mit voller Wucht mit der laufenden Kettensäge in den Oberschenkel, schreit vor Schmerzen. Wundersam, wie er wenige Sekunden später Erin ohne zu humpeln und ohne Anzeichen einer Verletzung im Schlachthaus verfolgen kann. Und warum fängt es gerade dann zufällig an wie aus Eimern zu gießen? Und da wäre auch noch die lachhafte Szene, als Erin gegen Ende einen \"Widersacher\" mehrfach mit dem Wagen über den Haufen fährt - \"Jeepers Creepers\" lässt grüßen...
Davon mal abgesehen krankt dieser Streifen aber auch an den schauspielerischen Fähigkeiten seiner Darsteller. Einzig Ermey (\"Full Metal Jacket\") macht dabei eine ganz annehmbare Figur, wobei seine Rolle des Sheriffs auch die einzige ist, die ansatzweise so etwas wie eine Entwicklung aufweisen kann. Die anderen Akteure - allen voran die Teenie-Clique - bleibt während des gesamten Filmes derart flach und charakterlos, dass man ihre Gesichter bald vergessen haben wird. Gut, Mike Vogel ist der Beau der Truppe und auch Jessica Biel hat recht ansehnliche Boobs vorzuweisen, das war\'s dann aber auch leider schon. Mehr als belanglose Teenie-Unterhaltungen zu Beginn und hysterisches Geschrei ab dem zweiten Drittel hat der Film nicht zu bieten. Da nützt selbst das blutigste Gemetzel und die teils recht nett gemachten Splatter-Effekte (ein Bein wird beispielsweise im Lauf von der Kettensäge abgetrennt) nichts, der Unterhaltungswert des Streifens tendiert gegen null und wer noch etwas Hirn im Kopf hat, wird das Ende der knapp 100 Minuten sicher schnell herbeisehnen.
| ° Fazit
|____________________
Eigentlich hatte ich mich auf einen netten Horrorfilm gefreut, auf gute Unterhaltung und ansehnliche Splatterffekte und ich erwartete einen absoluten Kultstreifen. Leider wurde ich dabei aber völlig enttäuscht, denn abgesehen von einigen netten Splatterszenen und einer generell stimmungsvollen Atmosphäre hat \"Michael Bay\'s Texas Chainsaw Massacre\" nicht viel zu bieten. Die Story bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, die Schauspieler bleiben nahezu komplett blass und etliche logische Patzer sowie unnötige Ekel-Szenen vermiesen einem den Horror-Spaß. Sorry, aber das war irgendwie wohl nichts. Wer sich fürhten will, der sollte vielleicht lieber mal eine Folge \"Gute Zeiten, schlechte Zeiten\" schauen, erspart Euch aber bitte diesen cinaestischen Griff ins Klo.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Chainsawmaster
PS: Alle Freunde des schellen Klicks sollen im Keller der alten Hewitt-Villa enden... ;)
Shake Heads!
33 Bewertungen, 1 Kommentar
-
28.12.2006, 18:18 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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