Tipps & Tricks zu Tae-Bo Testbericht

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Erfahrungsbericht von Michi23

Schweißtreibend

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Seit geraumer Zeit besuche ich ein Fitness-Studio etwa 5 Fahrminuten mit dem Auto von meinem Haus entfernt. Anfangs habe ich mich lediglich für die Geräte interessiert. Ich wollte mit Hilfe der Fahrräder und der Stepper meine Kondition ein wenig aufpeppeln. An den Kraftmaschinen habe ich dann noch meine Muskeln an Bauch und Armen, sowie Rücken und Rumpf ein wenig gestärkt, aber nie zu viel, denn als Frau sollte man nicht zu viel Muckies haben.

Dann irgendwann habe ich in den Aerobicräumen, denn es gibt im Fitness-Studio ja nicht bloß Geräte zum Trainieren, habe ich gespannt beim Tae Bo zugeschaut.

Kennst Du nicht? Ich will Dir im ersten Schritt also mal die eigentliche Bedeutung des Wortes erklären. „Tae“ ist der koreanische Ausdruck für Beine oder Füße und „Bo“ steht für Boxen. Zusammengesetzt würde das Wort also Bein- oder Fußboxen heißen. Das kommt im entferntesten Sinne auch so hin, bloß dass es sich nicht um einen regelrechten Kampf handelt, sondern man vielmehr bei diesem Kurs diese Haltungen einnimmt. Tae-Bo ist eine Mischung aus Aerobics und Kampfsport-Elementen.

Vor zehn Jahren hat der Amerikaner Billy Blanks diese Sportart, was man auch als ein Ganzkörpertraining bezeichnen könnte, erfunden. Eigentlich sollte es ausschließlich den Frauen diesen, da es sich auch um eine Art Selbstverteidigung handelt und man daher nicht gleich ein Karatestudio besuchen muss. Man erlernt zwar hier keine direkte Selbstverteidigung, aber das Training gibt uns Frauen doch schon mehr Selbstbewusstsein und es macht mir auch mehr Spaß. Wie fast immer, so auch das Tae Bo, kommt dieser Sport aus Amerika. Genauso ist es mit dem Spinnig, auch dieser Sport wurde in Amerika vorgestellt und hat heute auch Europa erreicht.

Beim Tae Bo lernt man asiatische Kampfsport-Techniken kennen und es ist meiner Meinung nach eine effiziente Art, Kondition, Kraft, Koordination und Beweglichkeit gleichzeitig zu trainieren. Diese sind
dann mit ganz normalen Aerobic-Übungen verbunden. Aber keine Angst. Es hört sich schlimmer an, als es ist. Zwar ist es am Anfang sicherlich schwer, nicht gleich umzukippen, aber nach 1 – 2 Kursen hat man das mit dem Gleichgewicht fast schon raus und bekommt so langsam Spaß an der Sache. Wichtig ist es, dass man nicht den Mut verliert und ganz locker ist. Man sollte sich auch nicht ablenken lassen und den Alltagsstress einfach mal vergessen, oder eben beim Tae Bo herausschreien. Ja, auch geschrieen wird hier, aber nicht gegenseitig, sondern einfach nur so bei den Übungen, wie man es aus asiatischen Kampfsportarten eben so kennt.

Es ist so leicht zu erlernen, weil man keine schwierigen Choreografien erlernen muss. Lediglich die Grundelemente werden mit kurzen Bewegungsabläufen kombiniert. Das sollte man schnell auf die Reihe bekommen.

Wichtig ist jedoch auch, dass Du Dich luftig anziehst. Schwere Sportklamotten oder gar ein zu dicker Sportdress könnten Dir im Laufe der Zeit ziemlich lästig werden, denn dieser Sport ist sehr schweißtreibend, das wirst Du gleich zu Anfang schon merken. In unserem Fitness-Center dauert ein Kurz 60 Minuten. Danach ist man zwar total durchgeschwitzt, aber es hat Spaß gemacht und man fühlt sich entspannt und gut.

Auch wenn es eigentlich nur für Frauen entwickelt wurde, so machen mittlerweile auch schon einige Männer mit und finden es anscheinend auch sehr interessant, sonst würden sie wohl kaum ein zweites Mal wieder kommen.

Auch wenn es tierisch anstrengend ist und Du nicht mehr kannst, Verschnaufpausen sind er-laubt. Wenn Du also am Ende Deiner Kräfte bist, so macht Dich dafür keiner verantwortlich. Es gibt schließlich auch Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Du lernst immer mehr Figuren und Übungen, dass Du später gar keine Pause mehr brauchst. Demnach befinden sich beispielsweise in den Anfängerkursen auch nur gleichgesinnte, die garantiert auch nach Luft schnappen und eine Pause
wünschen. Trau Dich einfach. Du wirst sehen, es macht Spaß.

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