Tipps & Tricks zum Walking Testbericht

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Erfahrungsbericht von Mr.Albie

Stressabbau leicht gemacht

Pro:

Gesund Ideal zum Stressabbau

Kontra:

sieht etwas komisch aus noch zu wenig Akzeptanz

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser





In meinem heutigen Bericht möchte ich Euch einmal etwas näherbringen, wie ich versuche mein normales Übergewicht zu reduzieren bzw. zu halten. Ich mache nämlich seit ca. ½ Jahr Walking und hierzu werdet Ihr jetzt meine Tipps lesen können.

Ich beginne mal damit, dass ich aufgrund meines Gewichtes mich nicht unbedingt zum Joggen eigne. Ich habe zum Joggen Alternativen gesucht und bin schliesslich beim Walking geblieben.



Walking ist eigentlich nichts anderes als das Gehen. Klingt aber irgendwie cooler: Walking. Gehen ist ja nur was für alte Leute. Von wegen Walken ist etwas für Alte, Junge und Junggebliebene. Walking ist einfach zu erlernen, kann man alleine oder in einer Gruppe machen, für Walking muss ich nicht fit sein, Walking kostet fast keine Geld für teure Ausrüstung, Walking kann ich überall machen (im Wald, in der Stadt, am Strand egal), Walking ist bei jedem Wetter möglich, mein Herz-Kreislauf-System wird trainiert, Fett wird sehr gut verbrannt.



Die Ausrüstung
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Fürs Walken gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur ungeeignete Bekleidung. Je nach Wetter ziehe ich mir Shirt, Shorts oder eine lange Sporthose an. Wenn es regnet ziehe ich noch eine Regenjacke darüber. Je nach dem wie intensiv ich walke, ist die Regenjacke gelegentlich von innen nasser als von ausssen. Im Winter oder bei geringeren Aussentemperaturen kommt auch schon mal eine Fleece-Weste oder Fleece-Jacke zum Einsatz.

Das Wichtigste nach Auskunft der Industrie ist natürlich der richtige und teure Walking – Schuh. Der Schuh muss bei jedem Schritt ein Mehrfaches des Körpergewichtes auffangen. Er soll den Fuss stützen, den Aufprall abfangen und die Bewegung stabilisieren. Ich habe mein persönlichen Walkung – Schuh gefunden. Er ist zwar nicht für das Walking konstruiert worden, bietet mir aber, da es ein Wanderschuh mit Knöchelschaft ist, die idealen Voraussetzungen.

Inzwischen bin ich schon ein wenig fitter geworden. Ich habe mir deshalb kleine Gelenkmanschetten mit Gewichten gekauft und schnalle mir diese beim Walken um die Handgelenke.

Weiterhin habe ich mir einen Pulsmesser der Fa. TCM zugelegt.


Die Technik
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Bevor ich walke, dehne ich meinen Körper ein wenig. Ebenso mache ich ein paar Dehnübungen, wenn ich mit dem Walken fertig bin. Die Dehnübungen laufen bei mir nicht nach einem bestimmten Schema ab. Ich mache diese Übungen so wie ich gerade Lust dazu habe. Rumpfbeugen, Auf einem Bein stehen und das andere Bein durch umfassen des Fusses langsam nach oben ziehen, Arme hinter den Kopf und den gesamten Oberkörper nach links und rechts drehen. Ob diese Übungen richtig sind oder meinen Bewegungsapparat eigentlich schädigen weiss ich nicht. Ich habe darüber noch mit keinem Physiotherapeuten gesprochen. Da ich nach dem Walken aber keinen Muskelkater bekomme, denke ich, dass es mit meinen Dehnübungen ganz ok ist.

Walken ist, wie oben bereits geschrieben Gehen. Beim walken habe ich also nur zu Gehen. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Wichtig ist, dass die Füsse angehoben werden (also kein „schlurfen“). Der Fuss setzt zuerst mit der Ferse auf und rollt über die gesamte Fusssohle bis zu den Zehen ab. Mit den Zehen drückt man sich dann kräftig von Boden ab. Das andere Bein schwingt nach vorne, um dann wieder über die Ferse mit der Abrollbewegung wieder von vorne anzufangen.
Die Knie sind beim Abrollen immer leicht gebeugt. Dies dient zur Minderbelastung der Kniegelenke. Die Arme arbeiten beim Walken mit. Der Schwung der Arme bestimmt die Geschwindigkeit des Walkens. Die Arme schwingen parallel und nahe dem Körper im Gehrhythmus mit. Die Hände halte ich locker zu einer Faust geballt (meisstens habe ich in der einen Faust das Handy –falls im Wald mal etwas passiert kann ich so Hilfe holen- und in der anderen Hand den Autoschlüssel).



Welche Fehler kann ich machen?
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-Der Armeinsatz ist zu gering oder zu hoch
-Ich kann mich nicht mehr mit meinen Mit-Walkern unterhalten – ich bin ausser Atem und muss mein Tempo reduzieren
-Ich bekomme Seitenstiche – die Seitenstiche habe ich bekommen, weil ich mal wieder zu hektisch geatmet habe. Gleichmässiges Ein- und Ausatmen ist wichtig
-ich bekomme Wadenkrämpfe – ich habe zu wenig vor dem Walken getrunken. Jetzt hilft mir meisstens nur dehnen und gaaaaaaaaaaaaaanz langsam nach Hause



Ich hoffe mit diesen Zeilen habe ich Euch das Walken etwas näher gebracht. Ich walke ca. 3 mal in der Woche für ungefähr je eine Stunde. Hierbei baue ich beruflichen Stress ab, stabilisiere mein Herz- und Kreislaufsystem, treffe mich mit guten Freunden, die inzwischen mitwalken und fühle mich einfach saugut.

Versucht es einfach mal. Viele Sportvereine oder die VHS bieten inzwischen Einsteigerkurse an.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren



Mr.Albie für Ciao und Yopi
Huestener gelegentlich noch für Dooyoo
im Jan. 2004

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