Tipps rund ums Baby Testbericht

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Erfahrungsbericht von 25188

Babyschwimmen - aufgepasst!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wie gesund Schwimmen für Menschen aller Altersgruppe ist, ist heutzutage unumstritten. Und das es für jeden umso leichter wird, je früher er an dieses Medium herangeführt wird, ist auch klar.
Also Babyschwimmen.

Wir haben recht früh damit begonnen - nämlich bei der Geburt! Wir haben uns für eine Wassergeburt entschieden und es war wirklich toll. Den Reflex des Neugeborenen im Wasser Sekunden nach der Geburt zu beobachten, war einzigartig. Man hatte sofort das Gefühl, dass das eigentlich das angestammte Bewegungsfeld für Kleinstkinder sein muss.
Also war klar, wir werden einen Babyschwimmkurs machen.

Unser Jüngster fühlte sich in der Badewanne sowieso wohl, also haben wir keine Schwierigkeiten erwartet.

Ein offizieller Babyschwimmkurs mit sechs Einheiten a 20 Minuten zu Euro 200,-!! war schnell gebucht. Wahrscheinlich war auch der Preis der Grund dafür, dass nur vier Babies mit von der Partie waren.

Und dann kam die Enttäuschung: ich hätte mir für die kleinen Erdenbürger ein wenig Einfühlungsvermögen gewünscht. Jeder Mensch ist anders, reagiert anders. Hier aber gab\'s ein Programm, dass durchgezogen werden müsste und dass hiess, nach zwei, drei spielerisch hüpfenden Bewegungen der Eltern mit dem Kind am Arm sofort untertauchen!!!
Untertauchen?

Ich könnte es nicht fassen! Da ist dieser Wurm in fremder Umgebung im fremden Medium und wird untergetaucht.
Nach meiner Rückfrage hiess es bloss: die einen machen ein Geschrei, die anderen nicht, aber es schadet niemandem! Punkt!

Geschadet hat\'s dem Kurs, denn ich holte mir mein Geld zurück und beendete diese Frechheit.

Fazit: Klein-David hatte panische Angst vor Wasser, Badewannenplantschen war nicht mehr.

Wir haben uns jetzt langsam wieder an das Thema herangewagt. Vertrauen hat er nur zu einer Einrichtung:
in London habe ich zufällig einen Badeanzug gefunden. Sieht aus wie die, die man aus den 20-er Jahren kennt. Ähnlich wie ein Ganzkörperbody, mit Schulterträgern und halblangen Beinansätzen. Um den Rumpf ist in den Anzug Styropor (guter Wasserauftrieb) eingenäht, und zwar so, dass es unmöglich ist, mit dem Kopf unter Wasser zu gelangen oder das Gesicht aufs Wasser zu drehen. Der Kleine steht fast aufrecht im Wasser, ohne Gefahr zu kippen und selbst wenn er von draussen ins Wasser fallen würde (der Anzug stört nicht beim spielen, darum hat er ihn auch draussen an), würde dieser Anzug ihn sofort in die richtige Position drehen.

So versuchen wir, ihm wieder die Scheu zu nehmen, um ihn langsam an das irgendwann unvermeidbare heranzuführen: untertauchen!

17 Bewertungen, 4 Kommentare

  • diewicca

    29.08.2002, 18:32 Uhr von diewicca
    Bewertung: sehr hilfreich

    sn...dafür, weil ich weiß, dass dieser Kurs an diesem Ort nicht zu empfehlen ist. Ein wenig Einfühlvermögen sollte schon vorhanden sein, nur nicht übertrieben. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht und auch schon früh

  • maus1972

    24.06.2002, 08:39 Uhr von maus1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich denke, ich werde mir so was genau anschauen bevor ich loslege damit..... Bin in der 30. SSW und habe sowas eignetlich auch vor - gehabt - bzw. werde da noch Meinungen einholen zu Einrichtungen dieser Art hier in der Umgebung.....

  • Andreas68

    14.06.2002, 23:39 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schade, dass das so schief gegangen ist! Habe gute Erfahrungen mit Kleinkinder-Schwimmkurs gemacht (ab eineinhalb Jahre). Denke aber, es wird auch qualifiziertere Säuglingsschwimmkurse geben.

  • ahaefner

    06.06.2002, 15:02 Uhr von ahaefner
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich denke auch, langsam ist besser. Zu lange sollte man aber nicht warten, um die Kinder ans Wasser heranzuführen. Liebe Grüße, Andreas