Tipps rund ums Baby Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Jakini
Pflege bedeutet eine Menge bei den Kleinen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie ich in einem anderen Bericht schon geschrieben habe, brauchen Babys zu Beginn ihres Lebens gar nicht so viel Pflege, Waschen und Baden sollte man sie sehr, sehr wenig, vorallem, so lange noch die Käseschmiere auf der Haut ist, die eine optimale Pflege und ein sehr guter Schutz für die Haut ist.
Ist der Bauchnabel dann richtig verheilt, wird es Zeit für das erste Bad, dies aber bitte nicht mit Badezusatz, sondern mit Muttermilch, oder wer nicht stillt, mit Schlagsahne. Auf diese Weise wird die Haut vom Baby schon beim Baden gepflegt und ein, in dem Alter noch lästiges Eincremen fällt aus. Oftmals haben die Babys nach dem Baden nämlich arg Hunger und möchte dann sofort gestillt oder gefüttert werde, da wäre es enormer Streß, das nach Milch schreiende Baby auch noch eincremen zu müssen.
Bei meiner großen Tochter habe ich diesen Fehler leider gemacht und mich auch von der Werbung beeidrucken lassen, sie schon früh mit Badezusätzen gebadet und dann natürlich nach dem Bad eingecremt. Sie schrie häufig wie am Spieß, wollte weder eingecremt noch angezogen werden. Oft endete das Ganze dann so, daß der Papa daneben stand und die Flasche hilt, die sie dann beim eincremen trank, während ich dann das Eincremen übernommen habe. War aber auch nicht gerade sehr Hitverdächtig, und wenn man stillt, was bei meinem ersten Kind leider nicht geklappt hat, dann ist das irgendwie nicht so einfach.
Doch wenn die Kinder dann größer werden, brauchen sie irgendwann den Badezusatz, eben weil sie mit ihrer Beweglichkeit auch schmutzig werden, z.B. draußen in der Sandkiste. Dann kann es oft für die Kinder entspannend sein, wenn sie nach dem Bad schon eingecremt werden, dies kann man dann mit einer Körpermassage verbinden, die von vielen Babys genossen wird. Dabei streicht man vorsichtig die Arme entlang, dreht dabei ein bisschen die Hand und endet mit kreisenden Bewegungen in den Handflächen. An den Beinen macht man es ähnlich, und massiert dann am Ende noch einen guten Augenblick die Fußsohlen, was für viele Kinder so beruhigend wirkt, daß sie später sehr gut schlafen können.
Ein Bad kann aber auch schon entspannend auf ein Baby wirken, besonders, wenn es unter Blähungen leidet. Mütter müßten eigentlich mit ihrem Baby fühlen können, denn auch in der Schwangerschaft bemerkt man häufig, daß ein Bad entspannend wirkt, auch hier leidet man schneller mal unter Blähungen, als normaler Weise. Mir half ein warmes Bad dann immer Wunder. Manche Kinder reagieren auf ein Bad aber auch anregegend, das muß man austesten, auf jeden Fall kann es zu einem Ritual werden, das Baby am Abend zu baden, dann weiß es, daß nun die Nachtruhe beginnt, so haben wir es mit unseren Kindern immer gehandhabt. Aber bitte nicht jeden Abend, die Haut des Baby´s könnte dann austrocknen. Als ich meinem Kinderarzt erzählte, daß ich meine erste Tochter jeden Abend gebadet habe, fiel der fast aus allen Wolken, max. alle zwei Tage dürfen Baby´s gebadet werden, mehr würde der Haut schaden.
Die ersten Wochen muß man das Kind auch noch nicht in einer Wanne baden, da reicht ein Waschbecken vollkommen aus. Damit es sich aber an dem harten Rand nicht verletzt, oder aber die Kälte des Waschbeckens stört, sollte man einfach ein Handtuch mit in das Waschbecken legen, so kann das Baby nicht wegrutschen und liegt bequem. Dabei hält man das Baby, wie in der Wanne, bei Rechtshändlern im linken Arm und wäscht es mit der rechten Hand. Macht dem Baby das Baden Spaß, dann kann man es noch einen Augenblick im Wasser lassen, ansonsten sollte man es doch schnell erlösen, der Spaß am Baden kommt mit dem Alter.
Zur Pflege gehört aber nicht nur das Baden, ebenso das Schneiden der Finger- und Fußnägeln. In den ersten Wochen ist dies noch nicht notwendig, die Nägel sind recht weich und reißen von alleine ab. Viele Babys sehen oft rampunierniert aus, weil sie Kratzer im Gesich haben, die von den Fingernägeln kommen. Sobald die Fingernägel fester werden, sollte man sie anfangen, zu schneiden, um solche Kratzer im Gesicht zu vermeiden. Dies ist aber gar nicht so leicht, und läßt sich am besten machen, wenn das Baby schläft. Bei meiner großen Tochter hat das sehr gut geklappt, bei meiner mittleren nicht ganz so gut. Da hat der Papa dann die Nägel geschnitten, wenn ich die Kleine gestillt haben, dies gilt besonders für die Fußnägel.
Die Fingernägel schneidet man am besten, in dem man seinen einen Finger in die Hand des Kindes legt, das Kind dabei so vor einem liegt, als würde man seine eigene Hand schneiden. Auch Fußnägel kann ich auf diese Weise leichter schneiden, als wenn das Kind mir gegenüber sitzt.
Die wichtigste Pflege ist aber das Wickeln, da stellen sich leider so manche Männer an. Ich fand es immer wichtig, daß mein Mann die Kinder auch wickelt, denn so entsteht ein wichtiger Kontakt zwischen Vater und Kind! Wickeln ist nicht einfach nur wickeln, es kann sich zu einer kleinen Schmusezeit entwickeln.
Der Wickelplatz sollte auf jeden Fall an einem warmen Ort sein, auch wenn es mit dem Anziehen wieder schnell geht. Hierfür gibt es zum einen die Möglichkeit, eine Heizlampe über die Wickelauflage anzubringen, oder aber man hat einen eh warmen Ort. Aus diesem Grund haben wir unsere Kinder immer im Badezimmer gewickelt, dort ist es bei uns immer warm, was für das Bad des Kindes ja auch sehr wichtig ist.
Wickelt man das Kind, dann sollte man beruhigend auf das Baby einreden, so hat man die volle Aufmerksamkeit des Kindes, schon mit wenigen Wochen kann man auf diese Weise das erste Lächeln des Kindes erwarten.
Behutsam sollte man das Baby aussziehen, gerade in den ersten Wochen mögen die Kleinen es nicht, wenn man ihnen etwas über den Kopf zieht. Manche Eltern kaufen deswgen extra Wickelbodys, die ich persönlich sehr umständlich finde. Wir haben die normalen Body´s, deren Kopfausschnitte sehr groß sind, immer von unten aus- und angezogen, das war für die Kinder ebenfalls angenehm und sie hatten schnell wieder etwas warmes auf der Haut.
Beim Wickeln sollte man darauf achten, daß man den Po gründlich reinigt, am besten mit lauwarmen Wasser und einem Lappen. Hat man den Po mit einem Lappen gewaschen, so darf dieser Lappen dann nicht noch einmal für andere Körperteile, gar das Gesicht genutzt werden!!! Hat das Kind Stuhl in der Windel, so kann man den größten Teil mit der Windel abwischen, für den Fall nutze ich dann aber doch Feuchttücher, wasche den Po aber trotzdem noch mit einen nassen Lappen ab.
Anschließene ist es wichtig, daß der Po wirklich gründlich trocken ist, denn sonst könnte das Kind wund werden. Also mit einem Handtuch schön trocken tupfen, wenn das Baby es mag, am besten noch einen Augenblick an der frischen Luft frei liegen lassen, denn Luft ist besonders gut für Babys Haut.
Eincremen muß man den Po nicht unbedingt, denn wer zu viel schmiert, der riskiert, daß die Haut sich daran gewöhnt und man immer schmieren muß, die eigene Heilfunktion der Haut wird damit aus dem Gleichgewicht gebracht oder sogar zerstört!!!
Ist das Baby wirklich mal wund, dann wirkt Muttermilch oftmals Wunder, sie ist natürlich, läßt die Haut weiter atmen und unterstützt die natürliche Heilung der Haut. Ist das Baby aber extrem Wund, dann kommt man an einer Wundcreme nicht vorbei.
Wer ein kleines Mädchen hat, der darf sich in den ersten Wochen nach der Geburt nicht wundern, dies ist der Zeitpunkt, wo die Mädchen zum ersten Mal ihre "Tage" haben. Auch die Babys machen eine Hormonumstellung mit, und somit kommt es zu leichten Schmierblutungen über die man sich aber keine Sorgen machen muß. Wird die Blutung jedoch zu stark, dann sollte ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden.
Auch ist es normal, daß die Babys ein bisschen Milch in der Brust haben, die sollte aber nicht ausgedrückt werden, um die Brust nicht zu reizen. Man sollte sich über diese sog. Hexenmilch jeden Falls nicht wundern, es ist völlig normal, denn das Baby war ja die ganze Zeit mit dem Körper der Mutter verbunden un stellt ebenso von Schwanger auf nicht Schwanger um.
Wie schon erwähnt, habe ich für meine Kinder immer Body´s benutzt, die sind zum Wickeln sehr praktisch, weil man einfach unten die drei Knöpfe öffnen muß, den Body ein wenig hochzieht und schnell wickeln kann. Meistens ist in den ersten Wochen ein häufiges Umziehen noch nicht notwenig, das kommt erst, wenn das Baby häufiger in die Windeln macht und diese dann überläuft.
Die übrige Kleidung ist schnell angezogen, da wäre das sog. Jäckchen, was ich eigentlich eher als Pulli bezeichnen würde, doch das muß zum Wickeln auch nicht ausgezogen werden, wohl aber beim Umziehen. Hier geht man mit seiner Hand in den Ärmel des Pullis und zieht die geschlossene Faust das Babys vorsichtig hindurch. Es gibt Mütter, habe ich im Krankenhaus erlebt, die versuchen den Arm des Kindes irgendwie durchzustecken, da bleiben die gespreitzten Finger natürlich in der Kleidung stecken und das Anziehen wird ein Alptraum. Der Strampler ist dann noch schnell übergezogen und schon ist das Kind vom Wickeln erlöst und kann wieder auf den Arm.
Nicht jedes Baby mag gewickelt werden, gerade in den ersten Wochen schreien manche Babys beim Wickeln, das kann daran liegen, daß ihnen vielleicht kalt ist, aber auch, weil sie sich einfach nicht eingekuschelt fühlen. Dann sollte man zusehen, daß man das Kind schnell erlöst, ohne daß dabei aber Hektik ausbricht, denn das spürt das Kind und es wird dauern, bis es das Wickeln mag. Ich hatte da bei meinen Mädchen Glück, die fande es eigentlich immer toll, wenn sie gewickelt wurden, besonders nun die Kleine, die strahlt meistens auf dem Wickeltisch, es sei denn die Windel ist sehr voll, dann dauert es mit dem Strahlen, bis sie einen frischen Popo hat.
Auf jeden Fall sollten Eltern daran denken, daß es neben der Körperpflegen wie Wickeln, Baden und Nägel schneiden auch die seelische Pflege gibt, und die ist besonders in den erste Wochen, aber ja eigentlich immer, viel wichtiger!!! Und zu viel körperliche Pflege schadet dem Baby, regelmäßiges Wickeln, so zwischen fünf und sechs Mal am Tag, das ist schon notwenig, aber auf keinen Fall jeden Tag Baden. Wer sein Kind am Morgen frisch macht und es dann umzieht, der ist auf dem richtigem Weg. Ich nutze morgens immer einen Lappen, zuerst für das Gesicht, denn Bauch und Arme, zum Schluß für den Po, der dann am Haken hängt und für den Rest des Tages nur für den Po genutzt wird. So habe ich nicht zu viel Wäsche, aber einen weichen Lappen für die Reinigung.
Ist der Bauchnabel dann richtig verheilt, wird es Zeit für das erste Bad, dies aber bitte nicht mit Badezusatz, sondern mit Muttermilch, oder wer nicht stillt, mit Schlagsahne. Auf diese Weise wird die Haut vom Baby schon beim Baden gepflegt und ein, in dem Alter noch lästiges Eincremen fällt aus. Oftmals haben die Babys nach dem Baden nämlich arg Hunger und möchte dann sofort gestillt oder gefüttert werde, da wäre es enormer Streß, das nach Milch schreiende Baby auch noch eincremen zu müssen.
Bei meiner großen Tochter habe ich diesen Fehler leider gemacht und mich auch von der Werbung beeidrucken lassen, sie schon früh mit Badezusätzen gebadet und dann natürlich nach dem Bad eingecremt. Sie schrie häufig wie am Spieß, wollte weder eingecremt noch angezogen werden. Oft endete das Ganze dann so, daß der Papa daneben stand und die Flasche hilt, die sie dann beim eincremen trank, während ich dann das Eincremen übernommen habe. War aber auch nicht gerade sehr Hitverdächtig, und wenn man stillt, was bei meinem ersten Kind leider nicht geklappt hat, dann ist das irgendwie nicht so einfach.
Doch wenn die Kinder dann größer werden, brauchen sie irgendwann den Badezusatz, eben weil sie mit ihrer Beweglichkeit auch schmutzig werden, z.B. draußen in der Sandkiste. Dann kann es oft für die Kinder entspannend sein, wenn sie nach dem Bad schon eingecremt werden, dies kann man dann mit einer Körpermassage verbinden, die von vielen Babys genossen wird. Dabei streicht man vorsichtig die Arme entlang, dreht dabei ein bisschen die Hand und endet mit kreisenden Bewegungen in den Handflächen. An den Beinen macht man es ähnlich, und massiert dann am Ende noch einen guten Augenblick die Fußsohlen, was für viele Kinder so beruhigend wirkt, daß sie später sehr gut schlafen können.
Ein Bad kann aber auch schon entspannend auf ein Baby wirken, besonders, wenn es unter Blähungen leidet. Mütter müßten eigentlich mit ihrem Baby fühlen können, denn auch in der Schwangerschaft bemerkt man häufig, daß ein Bad entspannend wirkt, auch hier leidet man schneller mal unter Blähungen, als normaler Weise. Mir half ein warmes Bad dann immer Wunder. Manche Kinder reagieren auf ein Bad aber auch anregegend, das muß man austesten, auf jeden Fall kann es zu einem Ritual werden, das Baby am Abend zu baden, dann weiß es, daß nun die Nachtruhe beginnt, so haben wir es mit unseren Kindern immer gehandhabt. Aber bitte nicht jeden Abend, die Haut des Baby´s könnte dann austrocknen. Als ich meinem Kinderarzt erzählte, daß ich meine erste Tochter jeden Abend gebadet habe, fiel der fast aus allen Wolken, max. alle zwei Tage dürfen Baby´s gebadet werden, mehr würde der Haut schaden.
Die ersten Wochen muß man das Kind auch noch nicht in einer Wanne baden, da reicht ein Waschbecken vollkommen aus. Damit es sich aber an dem harten Rand nicht verletzt, oder aber die Kälte des Waschbeckens stört, sollte man einfach ein Handtuch mit in das Waschbecken legen, so kann das Baby nicht wegrutschen und liegt bequem. Dabei hält man das Baby, wie in der Wanne, bei Rechtshändlern im linken Arm und wäscht es mit der rechten Hand. Macht dem Baby das Baden Spaß, dann kann man es noch einen Augenblick im Wasser lassen, ansonsten sollte man es doch schnell erlösen, der Spaß am Baden kommt mit dem Alter.
Zur Pflege gehört aber nicht nur das Baden, ebenso das Schneiden der Finger- und Fußnägeln. In den ersten Wochen ist dies noch nicht notwendig, die Nägel sind recht weich und reißen von alleine ab. Viele Babys sehen oft rampunierniert aus, weil sie Kratzer im Gesich haben, die von den Fingernägeln kommen. Sobald die Fingernägel fester werden, sollte man sie anfangen, zu schneiden, um solche Kratzer im Gesicht zu vermeiden. Dies ist aber gar nicht so leicht, und läßt sich am besten machen, wenn das Baby schläft. Bei meiner großen Tochter hat das sehr gut geklappt, bei meiner mittleren nicht ganz so gut. Da hat der Papa dann die Nägel geschnitten, wenn ich die Kleine gestillt haben, dies gilt besonders für die Fußnägel.
Die Fingernägel schneidet man am besten, in dem man seinen einen Finger in die Hand des Kindes legt, das Kind dabei so vor einem liegt, als würde man seine eigene Hand schneiden. Auch Fußnägel kann ich auf diese Weise leichter schneiden, als wenn das Kind mir gegenüber sitzt.
Die wichtigste Pflege ist aber das Wickeln, da stellen sich leider so manche Männer an. Ich fand es immer wichtig, daß mein Mann die Kinder auch wickelt, denn so entsteht ein wichtiger Kontakt zwischen Vater und Kind! Wickeln ist nicht einfach nur wickeln, es kann sich zu einer kleinen Schmusezeit entwickeln.
Der Wickelplatz sollte auf jeden Fall an einem warmen Ort sein, auch wenn es mit dem Anziehen wieder schnell geht. Hierfür gibt es zum einen die Möglichkeit, eine Heizlampe über die Wickelauflage anzubringen, oder aber man hat einen eh warmen Ort. Aus diesem Grund haben wir unsere Kinder immer im Badezimmer gewickelt, dort ist es bei uns immer warm, was für das Bad des Kindes ja auch sehr wichtig ist.
Wickelt man das Kind, dann sollte man beruhigend auf das Baby einreden, so hat man die volle Aufmerksamkeit des Kindes, schon mit wenigen Wochen kann man auf diese Weise das erste Lächeln des Kindes erwarten.
Behutsam sollte man das Baby aussziehen, gerade in den ersten Wochen mögen die Kleinen es nicht, wenn man ihnen etwas über den Kopf zieht. Manche Eltern kaufen deswgen extra Wickelbodys, die ich persönlich sehr umständlich finde. Wir haben die normalen Body´s, deren Kopfausschnitte sehr groß sind, immer von unten aus- und angezogen, das war für die Kinder ebenfalls angenehm und sie hatten schnell wieder etwas warmes auf der Haut.
Beim Wickeln sollte man darauf achten, daß man den Po gründlich reinigt, am besten mit lauwarmen Wasser und einem Lappen. Hat man den Po mit einem Lappen gewaschen, so darf dieser Lappen dann nicht noch einmal für andere Körperteile, gar das Gesicht genutzt werden!!! Hat das Kind Stuhl in der Windel, so kann man den größten Teil mit der Windel abwischen, für den Fall nutze ich dann aber doch Feuchttücher, wasche den Po aber trotzdem noch mit einen nassen Lappen ab.
Anschließene ist es wichtig, daß der Po wirklich gründlich trocken ist, denn sonst könnte das Kind wund werden. Also mit einem Handtuch schön trocken tupfen, wenn das Baby es mag, am besten noch einen Augenblick an der frischen Luft frei liegen lassen, denn Luft ist besonders gut für Babys Haut.
Eincremen muß man den Po nicht unbedingt, denn wer zu viel schmiert, der riskiert, daß die Haut sich daran gewöhnt und man immer schmieren muß, die eigene Heilfunktion der Haut wird damit aus dem Gleichgewicht gebracht oder sogar zerstört!!!
Ist das Baby wirklich mal wund, dann wirkt Muttermilch oftmals Wunder, sie ist natürlich, läßt die Haut weiter atmen und unterstützt die natürliche Heilung der Haut. Ist das Baby aber extrem Wund, dann kommt man an einer Wundcreme nicht vorbei.
Wer ein kleines Mädchen hat, der darf sich in den ersten Wochen nach der Geburt nicht wundern, dies ist der Zeitpunkt, wo die Mädchen zum ersten Mal ihre "Tage" haben. Auch die Babys machen eine Hormonumstellung mit, und somit kommt es zu leichten Schmierblutungen über die man sich aber keine Sorgen machen muß. Wird die Blutung jedoch zu stark, dann sollte ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden.
Auch ist es normal, daß die Babys ein bisschen Milch in der Brust haben, die sollte aber nicht ausgedrückt werden, um die Brust nicht zu reizen. Man sollte sich über diese sog. Hexenmilch jeden Falls nicht wundern, es ist völlig normal, denn das Baby war ja die ganze Zeit mit dem Körper der Mutter verbunden un stellt ebenso von Schwanger auf nicht Schwanger um.
Wie schon erwähnt, habe ich für meine Kinder immer Body´s benutzt, die sind zum Wickeln sehr praktisch, weil man einfach unten die drei Knöpfe öffnen muß, den Body ein wenig hochzieht und schnell wickeln kann. Meistens ist in den ersten Wochen ein häufiges Umziehen noch nicht notwenig, das kommt erst, wenn das Baby häufiger in die Windeln macht und diese dann überläuft.
Die übrige Kleidung ist schnell angezogen, da wäre das sog. Jäckchen, was ich eigentlich eher als Pulli bezeichnen würde, doch das muß zum Wickeln auch nicht ausgezogen werden, wohl aber beim Umziehen. Hier geht man mit seiner Hand in den Ärmel des Pullis und zieht die geschlossene Faust das Babys vorsichtig hindurch. Es gibt Mütter, habe ich im Krankenhaus erlebt, die versuchen den Arm des Kindes irgendwie durchzustecken, da bleiben die gespreitzten Finger natürlich in der Kleidung stecken und das Anziehen wird ein Alptraum. Der Strampler ist dann noch schnell übergezogen und schon ist das Kind vom Wickeln erlöst und kann wieder auf den Arm.
Nicht jedes Baby mag gewickelt werden, gerade in den ersten Wochen schreien manche Babys beim Wickeln, das kann daran liegen, daß ihnen vielleicht kalt ist, aber auch, weil sie sich einfach nicht eingekuschelt fühlen. Dann sollte man zusehen, daß man das Kind schnell erlöst, ohne daß dabei aber Hektik ausbricht, denn das spürt das Kind und es wird dauern, bis es das Wickeln mag. Ich hatte da bei meinen Mädchen Glück, die fande es eigentlich immer toll, wenn sie gewickelt wurden, besonders nun die Kleine, die strahlt meistens auf dem Wickeltisch, es sei denn die Windel ist sehr voll, dann dauert es mit dem Strahlen, bis sie einen frischen Popo hat.
Auf jeden Fall sollten Eltern daran denken, daß es neben der Körperpflegen wie Wickeln, Baden und Nägel schneiden auch die seelische Pflege gibt, und die ist besonders in den erste Wochen, aber ja eigentlich immer, viel wichtiger!!! Und zu viel körperliche Pflege schadet dem Baby, regelmäßiges Wickeln, so zwischen fünf und sechs Mal am Tag, das ist schon notwenig, aber auf keinen Fall jeden Tag Baden. Wer sein Kind am Morgen frisch macht und es dann umzieht, der ist auf dem richtigem Weg. Ich nutze morgens immer einen Lappen, zuerst für das Gesicht, denn Bauch und Arme, zum Schluß für den Po, der dann am Haken hängt und für den Rest des Tages nur für den Po genutzt wird. So habe ich nicht zu viel Wäsche, aber einen weichen Lappen für die Reinigung.
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