Tipps und Tricks zu Computern Testbericht
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Erfahrungsbericht von ViperJP
Vor- und Nachteile: Komplettsystem vs. Individuellrechner
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
in diesem Text möchte ich euch über Vor- und Nachteile von Fertigrechnern, wie man sie z.B. bei Aldi kaufen kann, gegenüber von individuell zusammengebauten Rechnern erläutern und näher in die Materie hineingehen.
Vorwort
Ich persönlich bin ein Anhänger der individuell zusammengestellten Rechner und baue mir meine Rechner auch selbst zusammen. Von fertigen Kauf-PCs halte ich eigentlich nicht so viel. Warum, werde ich euch in diesem Bericht näher erläutern. Ich werde sowohl die Vor- und Nachteile eines Fertigrechners erläutern, als auch die Vor- und Nachteile von individuell zusammengebauten Rechnern ansprechen. Abschließend werde ich noch einige allgemeine Tipps & Tricks zur Computerwartung nennen.
Bericht
Jeder von uns kennt das sicher: Man braucht einen neuen Computer. Entweder, weil der alte inzwischen schon wirklich veraltet ist und man einfach einen Neuen sucht, oder aber weil man einfach einen Rechner braucht und bisher noch keinen hatte. Besonders Schüler sind immer mehr auf einen Computer angewiesen, spätestens jedoch ab der Oberstufe. Denn ohne Internet ist es mühselig, an bestimmte Informationen zu kommen (Ausnahme natürlich, man ist begeisterter Bibliotheksgänger, zu dieser Gruppe zähle ich jedoch nicht *gg*). Außerdem sind umfangreiche Hausaufgaben schneller am PC getippt, als handschriftlich geschrieben (ist bei mir zumindest der Fall, da ich ziemlich schnell tippe), dazu sehen die Aufgaben sauberer aus, wenn man sie mit dem Computer schreibt. Für Oberstufen-Schüler liegt auch noch ein weiterer Vorteil auf der Hand: Am Computer kann man direkt wichtige Stellen im Text fett markieren und ausdrucken, so dass man hinterher, wenn es auf das Abi zugeht, nicht seitenweise Texte lesen muss, sondern alles Wichtige schon auf den ersten Blick sieht.
Aber auch sonst bietet ein Computer einfach jede Menge Vorteile. Ob man ihn nur privat nutzt, also z.B. für Internet, Musik, zum Spielen, zur Fotobearbeitung, oder zum professionellen 3D-Rendern: Alles ist möglich am Computer. Und man möchte natürlich auf dem neuesten Stand sein.
Jedoch stellt sich immer die Frage: „Was für ein Computer soll es denn sein?“
Was braucht man also wirklich wofür und sind 2500 MHz, 1 GB RAM und eine 350 GB-Festplatte Pflicht? Braucht man wirklich die neueste Grafikkarte mit 256 MB Arbeitsspeicher? Wie schaut es mit Erweiterungen wie z.B. einer TV-Karte aus? Braucht wirklich jeder Computer-User das Optimum von allem? Oder reicht schon ein schwächerer Rechner? Auch stellt sich die Frage, ob es ein Fertigrechner sein soll, oder ein individuell zusammengebauter PC. Auf diese Fragen möchte ich nun im Folgenden eingehen.
Komplettrechner
Komplettrechner sind Computer, die man z.B. bei Aldi kaufen kann. Fertig zusammengesetzte Computer, auf dem die Standard-Software schon installiert und vorkonfiguriert wurde. Man braucht diese Computer nur noch zu Hause anschließen und schon kann das Vergnügen losgehen.
Gerade für Neueinsteiger in dem Computer-Bereich ist dies natürlich ein immenser Vorteil. Umständliche Treiberinstallationen entfallen, genau so wie die Konfiguration der verschiedensten Programme. Der Standard-Satz an Programmen ist bereits vorinstalliert. Dies umfasst in der Regel ein eMail-Programm (z.B. Outlook Express von Microsoft), ein Textverarbeitungsprogramm (z.B. Microsoft-Word) sowie weitere Programme, die zusätzlich mitgeliefert werden. Verfügt der Computer über ein Modem, ist dieses auch meist schon eingerichtet und konfiguriert, so dass man quasi nur noch seine Zugangsdaten eingeben muss und schon kann es losgehen.
Auch ist ein Standard-Komplettrechner in der Anschaffung erschwinglicher als ein individuell zusammengesetzter PC. Heute gibt es genügend gute Fertigrechner für unter 750 Euro. Meist ist ein entsprechender Monitor bereits im Lieferumfang enthalten, ansonsten kann dieser meist für 100 bis 300 Euro zusätzlich bestellt werden.
Hört sich ja alles recht gut und einfach an, jedoch haben Fertigsysteme auch viele Nachteile, gerade für Leute, die sich etwas besser mit Computern auskennen und sich ihre Rechner individuell konfigurieren wollen. Auch Qualitativ haben Fertigsysteme meiner Meinung nach große Nachteile, denn viele Hersteller sparen nicht nur am Preis, sondern auch an der Qualität der eingebauten Produkte. So wird zum Beispiel No-Name-RAM verbaut, oder das Mainboard ist nicht von hoher Qualität. Die Festplatte bietet meist einen großen Speicher, ist jedoch entweder von einem namentlich eher unbekannteren Hersteller oder von minderer Qualität. Meist ist eine Soundkarte als Chip fest auf dem Mainboard verlötet. Bei wirklichen Billigangeboten ist sogar die Grafikkarte als Chip fest auf dem Mainboard drauf und hat wohlmöglich nicht einmal eigenen RAM, sondern benutzt Systemspeicher. DVD-Laufwerke und Brenner mögen zwar schnelle Angaben haben, sind aber oftmals qualitativ minderwertig. Das Gleiche Problem besteht bei Monitoren. Für Tuning-Begeisterte oder Zocker ist dies natürlich nicht gerade erfreulich.
Das größte Problem bei Fertigrechnern ist meiner Meinung nach jedoch die Tatsache, dass entsprechende Ausbaumöglichkeiten der Computer kaum bestehen. Das Mainboard bietet oftmals nicht viele freie Steckplätze, an denen Zusatzsachen, wie z.B. eine TV-Karte oder ähnliches angeschlossen werden können. Ich habe auch schon Fertigsysteme gesehen, deren Mainboard keinen einzigen weiteren Steckplatz geboten haben, so dass man diesen Rechner gar nicht weiter ausbauen konnte.
Meisten sind auch die Gehäuse recht eng gebaut, so dass sich im Inneren eines solchen Rechners alles aufeinander drängelte. Das ist, besonders im Sommer, natürlich nicht sehr gut, da ein Computer im laufenden Betrieb sehr viel Wärme erzeugen kann, die sich dann im Rechner staut, sofern er keine weiteren Lüfter besitzt. Abhilfe kann man sich schaffen, in dem man den Rechner offen stehen lässt, d.h. die Seitenteile des Gehäuses abnimmt um so eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten. Nachteil: Das Innere des Rechners verstaubt viel schneller als normal.
Ein weiterer Nachteil kann auch die schon angesprochene Vorkonfiguration des Rechners sein. Vielleicht möchte man seinen Rechner ja gar nicht so konfigurieren, wie er ist. Oder man möchte bestimmte Software gar nicht erst auf seinem Rechner installieren, da man schlichtweg keinen Gebrauch dafür hat. Eigentlich fängt es ja schon mit der Installation des Betriebssystems an, oder, wenn man noch weiter zurückgehen möchte, mit der Partitionierung (d.h. Einteilung) der Festplatte. Vielleicht möchte man ja gar nicht die 120 GB, die die Festplatte hat, am Stück lassen. Vielleicht möchte man sich die Festplatte ja aufteilen. Zum Beispiel 5 GB für das Betriebssystem, 30 GB für Programme und den Rest für Spiele. In einem solchen Fall, darf man gleich wieder die Festplatte formatieren und direkt alles noch einmal neu bespielen. So hätte man sich den Kauf eines Fertigrechners auch sparen können.
Nichtsdestotrotz haben solche Rechner auch ihre Vorteile. Denn meistens sind sie auf einen optimalen Betrieb vorkonfiguriert und nicht auf Schnelligkeit. Das bedeutet, dass der Rechner im laufenden Betrieb möglicherweise viel stabiler läuft und es weniger Ärger gibt, wenn man alles bei den vorkonfigurierten Einstellungen belässt.
Außerdem natürlich eignen sich solche Computer gerade für die schon erwähnten Computereinsteiger. Denn die können dann sofort loslegen und brauchen sich nicht erst noch um die Konfiguration zu kümmern, mit denen sie wohl sowieso nicht fertig werden würden.
Weiterhin sind Komplettrechner billiger, als wenn man sich die entsprechende Hardware einzeln kaufen würde.
Damit komme ich nun auch zu dem zweiten Teil meines Textes, nämlich zu den Vor- und Nachteilen von individuell zusammengestellten Rechnern.
Individuell zusammengestellte Rechner
Anders zum Computeranfänger möchte der Profi natürlich gerne wissen, was da so alles in seinem Rechner werkelt. Richtiger Zockerfreunde möchten nur die besten Sachen in ihrem Rechner haben und kaufen sich dementsprechend möglichst schnelle Komponenten.
So kauft man sich die verschiedenen Komponenten eines Rechners, angefangen beim Gehäuse und endend bei der Wahl der richtigen Tastatur, einzeln und baut den Rechner dann selbst zusammen, oder lässt ihn sich zusammenbauen.
Betriebssystem und Programme werden selbstständig installiert und konfiguriert. So wird sichergestellt, dass auch wirklich nur das auf den Rechner kommt, was draufkommen soll, und kein Dateimüll hinterlassen wird. Außerdem weiß man so ganz genau, was in seinem Computer vor sich hinrechnet und weiß, dass alle Einzelteile qualitätsmäßig topp sind und von Namenhaften Herstellern kommen.
Die Vorteile eines solchen Systems liegen natürlich auf der Hand: Individuelle Zusammenstellung, individuelle Konfiguration, höhere Qualität der Produkte (wer kauft schon selbst qualitätsmäßig minderwertige Produkte für seinen Rechner?) und Performance, d.h. Leistung. So weiß man natürlich genau, was wirklich vor sich geht, an seinem Rechner.
Als Nachteile bei individuell zusammengebauten Rechnern kann man all das nennen, was unter Vorteile bei den Komplettrechnern angeführt ist: Man kann nicht sofort loslegen, ergo nicht Einsteigerfreundlich. Teilweise recht mühsame Konfiguration der Programme und natürlich der höhere Preis. Für einen Fertigrechner zahlt man wesentlich weniger, als wenn man sich die einzelnen Bestandteile einzeln kauft. Vorteil jedoch: Man weiß, wie gesagt, was wirklich in seinem Rechner steckt und jede einzelne Komponente ist höherwertig.
Jetzt komme ich zum letzten Abschnitt dieses Berichtes. Hier möchte ich nun kurz zusammengefasst erläutern, für wen welche Art des Computerkaufes besser geeignet ist und worauf man achten sollte.
Allgemeines
Allgemein lässt sich nun also festhalten:
Fertigrechner sind für diejenigen besser geeignet, die noch keine großartige Erfahrung mit Computern haben. Außerdem sind sie für jeden geeignet, der sich nicht großartig mit Konfiguration und Einrichtung seines Rechners herumschlagen möchte, sondern eher sofort loslegen möchte. Meistens bekommt man bei Fertigrechnern recht aktuelle Systeme die einigermaßen schnell sind. Auch sind Fertigsysteme für Menschen geeignet, die nur wenig Geld auf der hohen Kante liegen haben, aber unbedingt einen (aktuelleren) Rechner brauchen.
Individuell eingerichtete Systeme sind für alle geeignet, denen viel Wert an Optimierung, Erweiterbarkeit und Performance liegt. Denn alle diese Faktoren kann man durch seine individuellen Kaufentscheidungen beeinflussen. Individuelle Systeme sind für die geeignet, die sich schon etwas besser mit Computern auskennen und ihr System gerne individuell konfigurieren und sich nichts Vorgekautes vorsetzen lassen wollen. Auch geeignet ist diese Art System für Leute, die gerne wissen möchten, was da so wirklich an Hardware in ihrem Rechner schlummert.
Beim Kauf eines Computers, oder einzelner Hardware, sollte man darauf achten, wie lang die Garantie ist und ob der Händler entsprechenden Support bietet, falls der Computer oder die einzelnen Geräte mal Probleme bereiten.
Ebenfalls sollte nicht immer unbedingt nur nach Leistung gekauft werden. Wer seinen Computer nur fürs Informationen-Suchen im Internet und zum Schreiben und Ausdrucken von Texten benötigt, der brauch keine 2500 MHz. Hier reichen auch schon locker 300 MHz, die man für ein paar Euro auf Trödelmärkten hinterher geschmissen bekommt, oder vereinzelt noch als Restbestände im kleinen Computerladen um die Ecke auftauchen. Meistens bekommt man so schwache Rechner nur noch gebraucht. Sofern der Computer jedoch ohne Probleme funktioniert, kann man so teilweise schon für 50 Euro oder weniger ein durchaus brauchbares Computersystem bekommen.
Wer hingegen natürlich in erster Linie zockt oder rechenintensive Programme ausführt (Filmbearbeitung, 3D-Rendering, professionelle Grafikbearbeitung, etc.), der braucht auch schon einiges an Rechenpower und Leistung. 2800 MHz, jede Menge Arbeitsspeicher, eine ordentliche Grafik- und Soundkarte und natürlich ein performancemäßig topp-Mainboard sind hier Pflicht, wenn man alles wirklich flüssig dargestellt haben möchte.
Für Otto-Normalverbraucher muss dies jedoch nun beim besten Willen nicht sein. Denn hier lässt sich wirklich jede Menge Geld sparen, wenn man den Rechner nach seinen individuellen Bedürfnissen einrichtet. Bei Fertigsystemen kann man dies natürlich nicht beeinflussen.
Entscheidend beim Kauf eines Computers ist daher also, wofür man ihn wirklich braucht. Wie gesagt: Fürs Internet und für Word braucht man keine 2500 MHz, man braucht nicht 1 GB RAM und es muss auch keine Ati Radeon- oder nVidia GeForceFX-Grafikkarte sein. Es lässt sich wirklich sehr, sehr viel Geld sparen.
Damit bin ich nun auch schon am Ende meines kleinen Berichtes. Ich hoffe, euch hat das Lesen gefallen. In der nächsten Zeit werden weitere Berichte von meiner Seite aus folgen, die nicht alle unbedingt etwas mit dem Computer zu tun haben müssen. Ich würde mich freuen, euch bald auch bei meinen weiteren Berichten wieder zu sehen. :-)
in diesem Text möchte ich euch über Vor- und Nachteile von Fertigrechnern, wie man sie z.B. bei Aldi kaufen kann, gegenüber von individuell zusammengebauten Rechnern erläutern und näher in die Materie hineingehen.
Vorwort
Ich persönlich bin ein Anhänger der individuell zusammengestellten Rechner und baue mir meine Rechner auch selbst zusammen. Von fertigen Kauf-PCs halte ich eigentlich nicht so viel. Warum, werde ich euch in diesem Bericht näher erläutern. Ich werde sowohl die Vor- und Nachteile eines Fertigrechners erläutern, als auch die Vor- und Nachteile von individuell zusammengebauten Rechnern ansprechen. Abschließend werde ich noch einige allgemeine Tipps & Tricks zur Computerwartung nennen.
Bericht
Jeder von uns kennt das sicher: Man braucht einen neuen Computer. Entweder, weil der alte inzwischen schon wirklich veraltet ist und man einfach einen Neuen sucht, oder aber weil man einfach einen Rechner braucht und bisher noch keinen hatte. Besonders Schüler sind immer mehr auf einen Computer angewiesen, spätestens jedoch ab der Oberstufe. Denn ohne Internet ist es mühselig, an bestimmte Informationen zu kommen (Ausnahme natürlich, man ist begeisterter Bibliotheksgänger, zu dieser Gruppe zähle ich jedoch nicht *gg*). Außerdem sind umfangreiche Hausaufgaben schneller am PC getippt, als handschriftlich geschrieben (ist bei mir zumindest der Fall, da ich ziemlich schnell tippe), dazu sehen die Aufgaben sauberer aus, wenn man sie mit dem Computer schreibt. Für Oberstufen-Schüler liegt auch noch ein weiterer Vorteil auf der Hand: Am Computer kann man direkt wichtige Stellen im Text fett markieren und ausdrucken, so dass man hinterher, wenn es auf das Abi zugeht, nicht seitenweise Texte lesen muss, sondern alles Wichtige schon auf den ersten Blick sieht.
Aber auch sonst bietet ein Computer einfach jede Menge Vorteile. Ob man ihn nur privat nutzt, also z.B. für Internet, Musik, zum Spielen, zur Fotobearbeitung, oder zum professionellen 3D-Rendern: Alles ist möglich am Computer. Und man möchte natürlich auf dem neuesten Stand sein.
Jedoch stellt sich immer die Frage: „Was für ein Computer soll es denn sein?“
Was braucht man also wirklich wofür und sind 2500 MHz, 1 GB RAM und eine 350 GB-Festplatte Pflicht? Braucht man wirklich die neueste Grafikkarte mit 256 MB Arbeitsspeicher? Wie schaut es mit Erweiterungen wie z.B. einer TV-Karte aus? Braucht wirklich jeder Computer-User das Optimum von allem? Oder reicht schon ein schwächerer Rechner? Auch stellt sich die Frage, ob es ein Fertigrechner sein soll, oder ein individuell zusammengebauter PC. Auf diese Fragen möchte ich nun im Folgenden eingehen.
Komplettrechner
Komplettrechner sind Computer, die man z.B. bei Aldi kaufen kann. Fertig zusammengesetzte Computer, auf dem die Standard-Software schon installiert und vorkonfiguriert wurde. Man braucht diese Computer nur noch zu Hause anschließen und schon kann das Vergnügen losgehen.
Gerade für Neueinsteiger in dem Computer-Bereich ist dies natürlich ein immenser Vorteil. Umständliche Treiberinstallationen entfallen, genau so wie die Konfiguration der verschiedensten Programme. Der Standard-Satz an Programmen ist bereits vorinstalliert. Dies umfasst in der Regel ein eMail-Programm (z.B. Outlook Express von Microsoft), ein Textverarbeitungsprogramm (z.B. Microsoft-Word) sowie weitere Programme, die zusätzlich mitgeliefert werden. Verfügt der Computer über ein Modem, ist dieses auch meist schon eingerichtet und konfiguriert, so dass man quasi nur noch seine Zugangsdaten eingeben muss und schon kann es losgehen.
Auch ist ein Standard-Komplettrechner in der Anschaffung erschwinglicher als ein individuell zusammengesetzter PC. Heute gibt es genügend gute Fertigrechner für unter 750 Euro. Meist ist ein entsprechender Monitor bereits im Lieferumfang enthalten, ansonsten kann dieser meist für 100 bis 300 Euro zusätzlich bestellt werden.
Hört sich ja alles recht gut und einfach an, jedoch haben Fertigsysteme auch viele Nachteile, gerade für Leute, die sich etwas besser mit Computern auskennen und sich ihre Rechner individuell konfigurieren wollen. Auch Qualitativ haben Fertigsysteme meiner Meinung nach große Nachteile, denn viele Hersteller sparen nicht nur am Preis, sondern auch an der Qualität der eingebauten Produkte. So wird zum Beispiel No-Name-RAM verbaut, oder das Mainboard ist nicht von hoher Qualität. Die Festplatte bietet meist einen großen Speicher, ist jedoch entweder von einem namentlich eher unbekannteren Hersteller oder von minderer Qualität. Meist ist eine Soundkarte als Chip fest auf dem Mainboard verlötet. Bei wirklichen Billigangeboten ist sogar die Grafikkarte als Chip fest auf dem Mainboard drauf und hat wohlmöglich nicht einmal eigenen RAM, sondern benutzt Systemspeicher. DVD-Laufwerke und Brenner mögen zwar schnelle Angaben haben, sind aber oftmals qualitativ minderwertig. Das Gleiche Problem besteht bei Monitoren. Für Tuning-Begeisterte oder Zocker ist dies natürlich nicht gerade erfreulich.
Das größte Problem bei Fertigrechnern ist meiner Meinung nach jedoch die Tatsache, dass entsprechende Ausbaumöglichkeiten der Computer kaum bestehen. Das Mainboard bietet oftmals nicht viele freie Steckplätze, an denen Zusatzsachen, wie z.B. eine TV-Karte oder ähnliches angeschlossen werden können. Ich habe auch schon Fertigsysteme gesehen, deren Mainboard keinen einzigen weiteren Steckplatz geboten haben, so dass man diesen Rechner gar nicht weiter ausbauen konnte.
Meisten sind auch die Gehäuse recht eng gebaut, so dass sich im Inneren eines solchen Rechners alles aufeinander drängelte. Das ist, besonders im Sommer, natürlich nicht sehr gut, da ein Computer im laufenden Betrieb sehr viel Wärme erzeugen kann, die sich dann im Rechner staut, sofern er keine weiteren Lüfter besitzt. Abhilfe kann man sich schaffen, in dem man den Rechner offen stehen lässt, d.h. die Seitenteile des Gehäuses abnimmt um so eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten. Nachteil: Das Innere des Rechners verstaubt viel schneller als normal.
Ein weiterer Nachteil kann auch die schon angesprochene Vorkonfiguration des Rechners sein. Vielleicht möchte man seinen Rechner ja gar nicht so konfigurieren, wie er ist. Oder man möchte bestimmte Software gar nicht erst auf seinem Rechner installieren, da man schlichtweg keinen Gebrauch dafür hat. Eigentlich fängt es ja schon mit der Installation des Betriebssystems an, oder, wenn man noch weiter zurückgehen möchte, mit der Partitionierung (d.h. Einteilung) der Festplatte. Vielleicht möchte man ja gar nicht die 120 GB, die die Festplatte hat, am Stück lassen. Vielleicht möchte man sich die Festplatte ja aufteilen. Zum Beispiel 5 GB für das Betriebssystem, 30 GB für Programme und den Rest für Spiele. In einem solchen Fall, darf man gleich wieder die Festplatte formatieren und direkt alles noch einmal neu bespielen. So hätte man sich den Kauf eines Fertigrechners auch sparen können.
Nichtsdestotrotz haben solche Rechner auch ihre Vorteile. Denn meistens sind sie auf einen optimalen Betrieb vorkonfiguriert und nicht auf Schnelligkeit. Das bedeutet, dass der Rechner im laufenden Betrieb möglicherweise viel stabiler läuft und es weniger Ärger gibt, wenn man alles bei den vorkonfigurierten Einstellungen belässt.
Außerdem natürlich eignen sich solche Computer gerade für die schon erwähnten Computereinsteiger. Denn die können dann sofort loslegen und brauchen sich nicht erst noch um die Konfiguration zu kümmern, mit denen sie wohl sowieso nicht fertig werden würden.
Weiterhin sind Komplettrechner billiger, als wenn man sich die entsprechende Hardware einzeln kaufen würde.
Damit komme ich nun auch zu dem zweiten Teil meines Textes, nämlich zu den Vor- und Nachteilen von individuell zusammengestellten Rechnern.
Individuell zusammengestellte Rechner
Anders zum Computeranfänger möchte der Profi natürlich gerne wissen, was da so alles in seinem Rechner werkelt. Richtiger Zockerfreunde möchten nur die besten Sachen in ihrem Rechner haben und kaufen sich dementsprechend möglichst schnelle Komponenten.
So kauft man sich die verschiedenen Komponenten eines Rechners, angefangen beim Gehäuse und endend bei der Wahl der richtigen Tastatur, einzeln und baut den Rechner dann selbst zusammen, oder lässt ihn sich zusammenbauen.
Betriebssystem und Programme werden selbstständig installiert und konfiguriert. So wird sichergestellt, dass auch wirklich nur das auf den Rechner kommt, was draufkommen soll, und kein Dateimüll hinterlassen wird. Außerdem weiß man so ganz genau, was in seinem Computer vor sich hinrechnet und weiß, dass alle Einzelteile qualitätsmäßig topp sind und von Namenhaften Herstellern kommen.
Die Vorteile eines solchen Systems liegen natürlich auf der Hand: Individuelle Zusammenstellung, individuelle Konfiguration, höhere Qualität der Produkte (wer kauft schon selbst qualitätsmäßig minderwertige Produkte für seinen Rechner?) und Performance, d.h. Leistung. So weiß man natürlich genau, was wirklich vor sich geht, an seinem Rechner.
Als Nachteile bei individuell zusammengebauten Rechnern kann man all das nennen, was unter Vorteile bei den Komplettrechnern angeführt ist: Man kann nicht sofort loslegen, ergo nicht Einsteigerfreundlich. Teilweise recht mühsame Konfiguration der Programme und natürlich der höhere Preis. Für einen Fertigrechner zahlt man wesentlich weniger, als wenn man sich die einzelnen Bestandteile einzeln kauft. Vorteil jedoch: Man weiß, wie gesagt, was wirklich in seinem Rechner steckt und jede einzelne Komponente ist höherwertig.
Jetzt komme ich zum letzten Abschnitt dieses Berichtes. Hier möchte ich nun kurz zusammengefasst erläutern, für wen welche Art des Computerkaufes besser geeignet ist und worauf man achten sollte.
Allgemeines
Allgemein lässt sich nun also festhalten:
Fertigrechner sind für diejenigen besser geeignet, die noch keine großartige Erfahrung mit Computern haben. Außerdem sind sie für jeden geeignet, der sich nicht großartig mit Konfiguration und Einrichtung seines Rechners herumschlagen möchte, sondern eher sofort loslegen möchte. Meistens bekommt man bei Fertigrechnern recht aktuelle Systeme die einigermaßen schnell sind. Auch sind Fertigsysteme für Menschen geeignet, die nur wenig Geld auf der hohen Kante liegen haben, aber unbedingt einen (aktuelleren) Rechner brauchen.
Individuell eingerichtete Systeme sind für alle geeignet, denen viel Wert an Optimierung, Erweiterbarkeit und Performance liegt. Denn alle diese Faktoren kann man durch seine individuellen Kaufentscheidungen beeinflussen. Individuelle Systeme sind für die geeignet, die sich schon etwas besser mit Computern auskennen und ihr System gerne individuell konfigurieren und sich nichts Vorgekautes vorsetzen lassen wollen. Auch geeignet ist diese Art System für Leute, die gerne wissen möchten, was da so wirklich an Hardware in ihrem Rechner schlummert.
Beim Kauf eines Computers, oder einzelner Hardware, sollte man darauf achten, wie lang die Garantie ist und ob der Händler entsprechenden Support bietet, falls der Computer oder die einzelnen Geräte mal Probleme bereiten.
Ebenfalls sollte nicht immer unbedingt nur nach Leistung gekauft werden. Wer seinen Computer nur fürs Informationen-Suchen im Internet und zum Schreiben und Ausdrucken von Texten benötigt, der brauch keine 2500 MHz. Hier reichen auch schon locker 300 MHz, die man für ein paar Euro auf Trödelmärkten hinterher geschmissen bekommt, oder vereinzelt noch als Restbestände im kleinen Computerladen um die Ecke auftauchen. Meistens bekommt man so schwache Rechner nur noch gebraucht. Sofern der Computer jedoch ohne Probleme funktioniert, kann man so teilweise schon für 50 Euro oder weniger ein durchaus brauchbares Computersystem bekommen.
Wer hingegen natürlich in erster Linie zockt oder rechenintensive Programme ausführt (Filmbearbeitung, 3D-Rendering, professionelle Grafikbearbeitung, etc.), der braucht auch schon einiges an Rechenpower und Leistung. 2800 MHz, jede Menge Arbeitsspeicher, eine ordentliche Grafik- und Soundkarte und natürlich ein performancemäßig topp-Mainboard sind hier Pflicht, wenn man alles wirklich flüssig dargestellt haben möchte.
Für Otto-Normalverbraucher muss dies jedoch nun beim besten Willen nicht sein. Denn hier lässt sich wirklich jede Menge Geld sparen, wenn man den Rechner nach seinen individuellen Bedürfnissen einrichtet. Bei Fertigsystemen kann man dies natürlich nicht beeinflussen.
Entscheidend beim Kauf eines Computers ist daher also, wofür man ihn wirklich braucht. Wie gesagt: Fürs Internet und für Word braucht man keine 2500 MHz, man braucht nicht 1 GB RAM und es muss auch keine Ati Radeon- oder nVidia GeForceFX-Grafikkarte sein. Es lässt sich wirklich sehr, sehr viel Geld sparen.
Damit bin ich nun auch schon am Ende meines kleinen Berichtes. Ich hoffe, euch hat das Lesen gefallen. In der nächsten Zeit werden weitere Berichte von meiner Seite aus folgen, die nicht alle unbedingt etwas mit dem Computer zu tun haben müssen. Ich würde mich freuen, euch bald auch bei meinen weiteren Berichten wieder zu sehen. :-)
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