Tod Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sandi

Der Tragische Tod des Axel Jüptner

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

In diesem Beitrag geht es um eine Geschichte, die ich gelesen habe und die mich sehr bewegte. Es geht über den verstorbenen Fußballspieler Axel Jüptner der im Alter von 28 Jahren gestorben ist, warum er gestorben ist und warum ich diese Geschichte so kurios ist erfahrt ihr im laufe meiner wahren Geschichte.

Axel Jüptner spielte 113 mal in der Bundesliga für den VFB Stuttgart, bestritt ca. 120 Zweitligaspiele für den KFC Uerdingen und zuletzt für den FC. Carl Zeiss Jena die zu diesem Zeitpunkt noch in der Regionalliga gespielt haben.

Genau einen Tag vor seinem 29. Geburtstag passierte es, nach dem Training bricht er bei der Heimfahrt urplötzlich neben seiner Frau auf den Beifahrersitz zusammen .Diagnose Herzversagen, Axel Jüptner kommt sofort ins Jenaer Krankenhaus, wo man ihn gleich an die Herz-Lungen Maschine angeschlossen hat. Anschließend wurde er von einem Rettungshubschrauber in das Herzzentrum Bad Oeyenhausen geflogen. Dort überlebt er zwar noch 2 tage aber danach starb er an den folgen eines weiteren Herzinfarktes. Er hinterläßt eine Frau ( Ines, 35 ) und seine Söhne Tobias (8) , Fabian (4) und Tochter aus erster Ehe (11).

Nun sind fast 4 Jahre vergangen und seine Frau beschäftigt sich jeden Tag aufs neue mit seinem Tod. Durch Intensive und Stundenlage Forschungen sagte sie in einem Interview das Ihr man nicht sterben mußte. Er währe „Opfer fahrlässiger medizinischer Betreuung gewesen.
Vor allem der den Mannschaftsarzt von Carl-Zeiss Jena Dr. Heribert Zitzmann sagte Ines Jüptner : „Er hätte den Tod meines Mannes nicht nur verhindern können, sondern sogar auch müssen doch aus falschen sportlichen Interessen hat er meinen Mann in das verderben laufen lassen“. Das sind harte Vorwürfe der Spielerfrau die da den Mannschaftsarzt belasten aber durch 2 Gutachten die ihr Anwalt bei Spezialisten in Auftrag gegeben hatte ziehte sie die oben genannten Erkenntnisse. Er worden alle Akten von dem verstorbenen Spieler durchsucht vor allem auch seine Krankenakte aber auch zwei EKG aus den Jahren 1995 und 1997 ausgewertet. Es geht daraus hervor, daß er schon länger Probleme mit seinen Herzen gehabt haben soll so sagte Ines Jüptner wiederum, daß ihr Mann einige Tage vor seinem Tod eine Herz-Muskel Entzündung und einen Herzhinterwand-Infarkt diagnostiziert bekommen hat.
Nun stand Carl-Zeiss Jena im Abstiegskampf und sie brauchten jeden Mann. Als befand der Mannschaftsarzt den Spieler Jüptner für Spieltauglich, da er auch kein schlechter Mittelfeldspieler war. Nun stellt sich die Frage ob er heute noch leben würde wenn er die Spiele nicht bestritten hätte. Aber die Frage wird wohl keiner beantworten können. Ich finde es nur eine totale Unverschämtheit wenn ein Spieler krank ist ihn dann spielen zulassen oder vielleicht noch falsche Diagnosen zustellen nur um eine gute Figur im Abstiegskampf zu machen.

Nun wendete sich Frau Jüptner an die Staatsanwaltschaft wo sie Mannschaftstrainer eine Schadensersatzklage gestellt hat aber die Ärzte Haftpflicht Versicherung vertröstete Sie immer wieder aufs neue. Nun machte sie sich persönlich auf den Weg zu der Zentrale nach München wo sie um ein klärendes Gespräch bat. Was wiederum nichts bewirkte. Aber sie will weiterkämpfen „So leicht lasse ich mich nicht abspeisen“ sagte sie nach dem Gespräch in der Zentrale. Am meisten leiden auch ihre Kinder darunter, deswegen mußte sie auch ihren Schönheitssalon in Düsseldorf aufgeben um voll für ihre Kinder dazusein. Das was ich überhaupt nicht verstehe das der FC. Carl Zeiss Jena noch keine offizielle Stellungnahme über den Tod von Axel Jüptner an die Berufsgenossenschaft abgegeben hat, denn dadurch könnte Ines Jüptner 2759 € Unfallrente bekommen aber bis heute kam keine Verbindung zwischen BG und dem Oberliga Verein zustande. Keiner fühlt sich so recht verantwortlich, da nur wenige Tage die gesamte Vereinsführung (Trainer, Präsident, und Geschäftsführer) zurückgetreten sind.

Nun wußte sie keinen anderen Ausweg und wendete sich an den Deutschen Fußballbund in der Hoffnung das ihr der ehemalige Präsident Egidius Braun helfen könne aber sie hatte damit keinen Erfolg er soll Frau Jüptner nur ausgelacht haben und hätte angeblich gesagt das sie nur eine kleine Spielerfrau sei und der DFB ganz andere sorgen hat und sich mit so was gar nicht erst beschäftigt. Wenn diese Aussagen stimmen find ich es nicht gerade ok vom DFB. Die einzigste Unterstützung und Hilfestellung bekam sie bei der Vereinigung der Vertragsfußballer.

Aber dann passierte das unfaßbare Axel Jüptner der nur vom KFC Urdingen an Jena ausgeliehen war, sollte zum Saison nach Oberhausen wechseln, aber durch seinen Tod konnte er diesen schon gültigen Vertrag nicht einhalten. So reagierte der Oberhausener Präsident sofort und stellte Frau Jüptner eine Schadensersatz Rechnung aus wegen Vertragsbruches. Das ist in meinen Augen eine totale Unverschämtheit, wie kann man einer Spielerfrau die ihren Mann verloren hat auch noch mit solchen dingen belasten ? Das zeigt mal wieder das Fußball ein Knallhartes Geschäft ist, wo Geld die größte Rolle spielt. Nun ging diese Sache bis zum Arbeitsgericht. Schließlich mußte sie 20000 DM an Oberhausen überweisen. Dazu sagte sie „ In kann gar nicht sagen, wie entsetzt ich über das unmoralische Verhalten des Herrn Schulz (Präsident von RWO) war, andere Vereine hätten vielleicht ein Benefizspiel organisiert. Doch er sah nur seinen eigenen Vorteil“.

Aber es sollten nicht die einzigsten Hiobsbotschaften für Frau Jüptner sein. Einige Monate nach der Beisetzung ihres Mannes in Krefeld wurde sein Grab von Unbekannten Tätern geschändet und die Urne ihres Mannes wurde ausgegraben und gestohlen. Ein halbes Jahr später wiederum bekam sie die Urne unversehrt per Post (ohne Absender) zugeschickt. Das wäre wohl eine Freude für sie gewesen aber die Täter erlaubten sich einen bösen Scherz und zeigten Frau Jüptner wegen Unerlaubten Urnenbesitzes anzuzeigen. Kurz nach dem Paketdienst klingelte auch die Polizei bei ihr und stürmten mit 24 Beamten ihr Haus in der nähe von Stuttgart. Als sie die Situation aufgeklärt hatte, flatterte trotz alledem eine saftige Rechnung von 4000 DM ins Haus. Die Staatsanwaltschaft veranlaßte nun eine geheime Urnenbestattung. Diesen Ort kennt sie bis heute nicht und kann noch nicht mal zum Grab ihres Mannes gehen dies finde ich ganz schön miß wenn man noch nicht mal auf solche weiße einen verstorbenen Gedenken kann.

Nun steht sie vor einem Berg voller Schulden und muß sogar noch aus erster Ehe ihres Mannes, wo er 60.000 DM schulden hinterlassem hat kräftig blechen. Diese Frau hat es bestimmt nicht leicht in ihrem Leben sie ist nicht zu beneiden. Vielleicht bekommt sie ja irgendwann eine gerechte Anerkennung für ihre Bemühungen. Leider kann man als außenstehender nicht sehr viel helfen erstens weil man nicht das nötige Kleingeld hat aber auch weil man diese Informationen nur von den Medien erfährt und nicht weiß, ob alles so stimmt wie es in den Meldungen berichtet wird. Es wäre nur zuwünschen das so eine Geschichte nicht auch noch anderen Leuten wiederfährt.

26 Bewertungen, 6 Kommentare

  • thaicattery

    24.07.2003, 17:05 Uhr von thaicattery
    Bewertung: sehr hilfreich

    das macht betroffen. ist aber übertragbar auf das leben allgemein. aus angst vor dem verlust des arbeitsplatzes gehen viele noch mit dem kopf unterm arm auf die maloche und brechen mit herzinfarkt auf der arbeit zusammen. wer fühlt sich da schuld

  • Mafia_87

    09.04.2003, 20:46 Uhr von Mafia_87
    Bewertung: sehr hilfreich

    War ein Super Spieler. Aber es erwischt mal jeden. Mfg Mafia_87

  • aldobar

    18.04.2002, 19:29 Uhr von aldobar
    Bewertung: sehr hilfreich

    Würde vermutlich schon helfen, wenn die Geschichte bekannt werden würde - in so fern tust Du ja durchaus etwas, indem Du hier diesen Text veröffentlicht hast; aldobar

  • mystery_delusion

    18.04.2002, 16:49 Uhr von mystery_delusion
    Bewertung: sehr hilfreich

    wie Du schon sagtest, wenn alles wahr ist, ist das ja ein echter Hammer

  • greinha

    18.04.2002, 11:11 Uhr von greinha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ist ja unglaublich. Und keine der (millionenschweren) genannten Institutionen tut was ?????

  • Nanie

    17.04.2002, 20:58 Uhr von Nanie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Leider ist das nicht der einzige Skandal im Sportlermilleu! Guter Bericht! Liebe Grüße, Nanie