Erfahrungsbericht von Kira0815
Auf zur "Plastikversammlung"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tupperware ist für viele ein Graus, für andere das absolute Muss in der Küche. Ich siedle meine Meinung da eher im Mittelfeld an.
Ich finde es erschreckend, einen Küchenschrank aufzumachen und nur Tupperware zu sehen. Angefangen vom Behälter für die Zahnstocher über diverse Aufbewahrungssysteme bis zur Milch- und Zuckerdose. Nein, das muss nun wirklich nicht sein. Aber ich konnte erfahren, dass selbst für einen Studenten mit WG-Leben, freitäglicher Heimkehr ins elterliche Nest und sonntäglicher Plünderung der Vorräte eben dieses Nestes, die Verwendung von (elterlicher) Tupperware mit manchem Vorteil verbunden ist. Diverse Döschen, Schächtelchen und Behälter eignen sich hervorragend, um etwa die Reste vom Sonntagsbraten mit Gemüse, Kartoffeln und Soße - hübsch getrennt zu transportieren. Dabei muss man keine Angst haben, dass sich diese Reste dann in der Tasche während der Zugfahrt unter Einbeziehung einiger Kleidungsstücke doch wieder vereinigen und man eine böse Überraschung erlebt. Nein, so was passiert bei Tupperware nicht, oder nur höchst selten und liegt dann meist nicht an der Tupperware, sondern an der Unfähigkeit des Benutzers, diese zu gebrauchen. Ist fast wie ein Ritual: "Machs gut, schöne Fahrt, soll ich dir noch was eintuppern...?"
Meine Mutter verfügt über ein mittelgroßes Sortiment an Tupperware (TW). Ich würde sie deshalb bezüglich der TW-Leidenschaft auch eher im Mittelfeld ansiedeln. Manche Sachen haben wir geschenkt bekommen, weil es ja auch solche Fanatiker gibt, die sich jede neue Serie kaufen und die alte dann nicht mehr benutzen - gut für uns. Einige, wenige Sachen haben wir gekauft und die meisten als Gastgeschenke bei Tupper-Partys abgestaubt.
Eben diese "Plastikversammlungen" sind der monatliche Höhepunkt im Leben jeder Hausfrau. Man trifft sich, kocht was leckeres, kann stundenlang plaudern und Sekt trinken und dann erzählt die Tupper-Beraterin was, stellt die neuesten Tupper-Sachen vor, die man ja unbedingt haben muss, dann wird über die Qualität der Tupper-Sachen diskutiert, die man schon hat - man tauscht Erfahrungen aus, heimst sein Gastgeschenk ein und bestellt manchmal auch etwas. Alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend. Meine Mutti hat immer davon geschwärmt.
Mich hat dazu nie jemand eingeladen, weil man wohl meinte, dass a) die Tupperware nicht Bafög-kompatibel ist und b) ich ja sowieso so was nicht brauche, weil in ner WG und so, na eben in keinem richtigen Haushalt (Hä?) ... Zu a) zugegeben Bafög-kompatibel ist sie nicht gerade, aber dass eine oder andere Stück aus dem Riese-Sortiment kann man sich schon mal leisten und lässt sich b) auch in einer WG sehr gut verwenden - zum getrennten Aufbewahren von meiner und deiner Wurst zum Beispiel oder für die schon eingangs beschriebenen, sonntäglichen Hamsterungen. Letztens wurde ich nun auch endlich einmal zu einer Plastikversammlung gebeten - habe auch lecker Essen bekommen, Sekt getrunken und geplaudert.
Ich bin mit dem festen Vorsatz hingegangen, endlich mit Hilfe der Tupperware eine Lösung für mein "Salat-Problem" zu finden. Das ist folgendes: ich esse sehr viel Salat, in sämtlichen Variationen und mache immer gleich die doppelte Menge - daraus resultieren dann die Probleme: 1. ich habe die Schüssel so voll, dass man nur mit Mühe und Not und unter Verlust einiger Salatblätter das Dressing druntergemischt bekommt und 2. den Rest vom Salat mehr oder weniger dicht unter Alufolie verpackt und im Kühlschrank zusammenpappen lässt. War alles nicht so ganz durchdacht. Nun, da ja Tupperware angebliches für jedes Problem im Haushalt die passende Lösung hat, hab ich der freundlichen Beraterin das "Salat-Problem" geschildert. Sie wusste eine Lösung - die Tupper-Salatschüssel mit Deckel. Toll, nur das Ding war quitschgrün, passt gar nicht zu meinen sonstigen Utensilien. Mit solchen geschmacklichen Argumenten kann man der ab da weniger freundlichen Beraterin aber nicht kommen. Wie kann ich nur am Design zweifeln??? Im Katalog hab ich dann aber doch eine Schüssel gefunden, die mir gefallen hat, war aber nicht das neueste Modell und war auch etwas billiger als die, die sie mir vorgestellt hat, aber ich durfte sie dennoch bestellen. ;-) Sie ist aus der glas-klar-Serie, eben durchsichtig wie Glas, mit einem dunkelblauen Deckel, der luftdicht abschließt und auch in meinen Kühlschrank passt. Ich hatte mein Problem gelöst: Dressing rein, Deckel drauf, alles gut schütteln, essen, Deckel wieder drauf und im Kühlschrank aufbewahrt schmeckt der Salat am nächsten Tag fast genauso gut. Der Spaß hat mich 39 DM gekostet und ich habe als Gastgeschenk noch ein Tee-Sieb-Staubzucker-Schüttler-Universal-Gerät dazubekommen. Eigentlich nur ein Teesieb, aber wir haben schon die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten entdeckt, eben als Staubzucker-Schüttler oder auch als Ablusssieb, Mehlsieb etc. Ich habe die Salatschüssel jetzt seit gut einem Jahr und bin immer noch davon begeistert. Man kann darin übrigens auch perfekt Kuchenteig machen oder Obst waschen oder, oder, oder ... Aber das darf man der Tupper-Beraterin nicht erzählen, weil dafür gibt's ja Extra-Tupper-Sachen. Und das beste, falls die Schüssel mal kaputt ist, bekommt man sie ersetzt, weil Tupperware gibt auf alle Sachen 30 Jahre Garantie.
Ich habe allerdings keine Skrupel, auch No-Name-Tupper-Imitate im Supermarkt zu kaufen, weil ich ja eben noch vom Bafög lebe und die meistens auch ihren Zweck erfüllen, nur so eine Schüssel hab ich da noch nicht endeckt....
Ich finde es erschreckend, einen Küchenschrank aufzumachen und nur Tupperware zu sehen. Angefangen vom Behälter für die Zahnstocher über diverse Aufbewahrungssysteme bis zur Milch- und Zuckerdose. Nein, das muss nun wirklich nicht sein. Aber ich konnte erfahren, dass selbst für einen Studenten mit WG-Leben, freitäglicher Heimkehr ins elterliche Nest und sonntäglicher Plünderung der Vorräte eben dieses Nestes, die Verwendung von (elterlicher) Tupperware mit manchem Vorteil verbunden ist. Diverse Döschen, Schächtelchen und Behälter eignen sich hervorragend, um etwa die Reste vom Sonntagsbraten mit Gemüse, Kartoffeln und Soße - hübsch getrennt zu transportieren. Dabei muss man keine Angst haben, dass sich diese Reste dann in der Tasche während der Zugfahrt unter Einbeziehung einiger Kleidungsstücke doch wieder vereinigen und man eine böse Überraschung erlebt. Nein, so was passiert bei Tupperware nicht, oder nur höchst selten und liegt dann meist nicht an der Tupperware, sondern an der Unfähigkeit des Benutzers, diese zu gebrauchen. Ist fast wie ein Ritual: "Machs gut, schöne Fahrt, soll ich dir noch was eintuppern...?"
Meine Mutter verfügt über ein mittelgroßes Sortiment an Tupperware (TW). Ich würde sie deshalb bezüglich der TW-Leidenschaft auch eher im Mittelfeld ansiedeln. Manche Sachen haben wir geschenkt bekommen, weil es ja auch solche Fanatiker gibt, die sich jede neue Serie kaufen und die alte dann nicht mehr benutzen - gut für uns. Einige, wenige Sachen haben wir gekauft und die meisten als Gastgeschenke bei Tupper-Partys abgestaubt.
Eben diese "Plastikversammlungen" sind der monatliche Höhepunkt im Leben jeder Hausfrau. Man trifft sich, kocht was leckeres, kann stundenlang plaudern und Sekt trinken und dann erzählt die Tupper-Beraterin was, stellt die neuesten Tupper-Sachen vor, die man ja unbedingt haben muss, dann wird über die Qualität der Tupper-Sachen diskutiert, die man schon hat - man tauscht Erfahrungen aus, heimst sein Gastgeschenk ein und bestellt manchmal auch etwas. Alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend. Meine Mutti hat immer davon geschwärmt.
Mich hat dazu nie jemand eingeladen, weil man wohl meinte, dass a) die Tupperware nicht Bafög-kompatibel ist und b) ich ja sowieso so was nicht brauche, weil in ner WG und so, na eben in keinem richtigen Haushalt (Hä?) ... Zu a) zugegeben Bafög-kompatibel ist sie nicht gerade, aber dass eine oder andere Stück aus dem Riese-Sortiment kann man sich schon mal leisten und lässt sich b) auch in einer WG sehr gut verwenden - zum getrennten Aufbewahren von meiner und deiner Wurst zum Beispiel oder für die schon eingangs beschriebenen, sonntäglichen Hamsterungen. Letztens wurde ich nun auch endlich einmal zu einer Plastikversammlung gebeten - habe auch lecker Essen bekommen, Sekt getrunken und geplaudert.
Ich bin mit dem festen Vorsatz hingegangen, endlich mit Hilfe der Tupperware eine Lösung für mein "Salat-Problem" zu finden. Das ist folgendes: ich esse sehr viel Salat, in sämtlichen Variationen und mache immer gleich die doppelte Menge - daraus resultieren dann die Probleme: 1. ich habe die Schüssel so voll, dass man nur mit Mühe und Not und unter Verlust einiger Salatblätter das Dressing druntergemischt bekommt und 2. den Rest vom Salat mehr oder weniger dicht unter Alufolie verpackt und im Kühlschrank zusammenpappen lässt. War alles nicht so ganz durchdacht. Nun, da ja Tupperware angebliches für jedes Problem im Haushalt die passende Lösung hat, hab ich der freundlichen Beraterin das "Salat-Problem" geschildert. Sie wusste eine Lösung - die Tupper-Salatschüssel mit Deckel. Toll, nur das Ding war quitschgrün, passt gar nicht zu meinen sonstigen Utensilien. Mit solchen geschmacklichen Argumenten kann man der ab da weniger freundlichen Beraterin aber nicht kommen. Wie kann ich nur am Design zweifeln??? Im Katalog hab ich dann aber doch eine Schüssel gefunden, die mir gefallen hat, war aber nicht das neueste Modell und war auch etwas billiger als die, die sie mir vorgestellt hat, aber ich durfte sie dennoch bestellen. ;-) Sie ist aus der glas-klar-Serie, eben durchsichtig wie Glas, mit einem dunkelblauen Deckel, der luftdicht abschließt und auch in meinen Kühlschrank passt. Ich hatte mein Problem gelöst: Dressing rein, Deckel drauf, alles gut schütteln, essen, Deckel wieder drauf und im Kühlschrank aufbewahrt schmeckt der Salat am nächsten Tag fast genauso gut. Der Spaß hat mich 39 DM gekostet und ich habe als Gastgeschenk noch ein Tee-Sieb-Staubzucker-Schüttler-Universal-Gerät dazubekommen. Eigentlich nur ein Teesieb, aber wir haben schon die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten entdeckt, eben als Staubzucker-Schüttler oder auch als Ablusssieb, Mehlsieb etc. Ich habe die Salatschüssel jetzt seit gut einem Jahr und bin immer noch davon begeistert. Man kann darin übrigens auch perfekt Kuchenteig machen oder Obst waschen oder, oder, oder ... Aber das darf man der Tupper-Beraterin nicht erzählen, weil dafür gibt's ja Extra-Tupper-Sachen. Und das beste, falls die Schüssel mal kaputt ist, bekommt man sie ersetzt, weil Tupperware gibt auf alle Sachen 30 Jahre Garantie.
Ich habe allerdings keine Skrupel, auch No-Name-Tupper-Imitate im Supermarkt zu kaufen, weil ich ja eben noch vom Bafög lebe und die meistens auch ihren Zweck erfüllen, nur so eine Schüssel hab ich da noch nicht endeckt....
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