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Erfahrungsbericht von vanhelsing007

Trauriges Kapitel, der Vergangenheit (Auschwitz)

Pro:

nichts

Kontra:

alles

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Leser
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Ich hab lange überlegt, ob ich etwas zu diesem Thema schreiben sollte und ich bin zu dem Schlug gekommen ja ich sollte.
In diesem Bericht werde ich keine Namen nennen weder von den Opfern, Überlebenden oder von den Mördern.
Ich möchte hier meine Gedanken und Gefühle erzählen, die ich hatte als ich mal ein anderes Lager besucht habe. Aber ich werde dieses Lager nicht nennen. Es geht alleine um Auschwitz und diesen Ort werde ich auch noch besuchen.

Vorab möchte ich allen Lesern mitteilen, dass dieser Bericht etwas Hart ausfallen wird, zum Teil, sehr Ekelhaft und Erschreckend.
Ich möchte an diesem Bericht kein Geld verdienen und habe ihn Bewusst ins Cafe geschrieben. Auch werde ich hier keine speziellen Ausdrücke beschreiben.
Ich werde in diesem Bericht nicht Heuchelei oder Betroffenheit vortäuschen, dafür ist dieses Thema einfach zu Ernst.
Warum schreibe ich dann diesen Bericht fragt ihr euch bestimmt, ganz Einfach, weil man diese Hölle nicht vergessen darf.

Ich bin 31 Jahre alt und Auschwitz ist genau 60 Jahre her. Der 2 Weltkrieg hat mich eigentlich schon immer Interessiert nicht weil ich ein Nazi bin, Nein, weil ich schon immer Wissen wollte, wie das Volk, so einen Menschen überhaupt, an die Macht kommen ließ.
In meiner Schulzeit fing es damals schon an, das Interesse, zu diesem Thema.

Auschwitz - Wo der Tod ein neues zu Hause fand.
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Ich konnte nicht schlafen und so zog es mich nachts zum Fernseher, das ist jetzt einige Tage her. Ich entdeckte auf einem Sender, eine Reportage über Auschwitz. Dieser Bericht ging 4 Stunden und ich dachte mir, denn schau ich mir mal an. Ich weiß nicht was es war, aber dieser Bericht zog mich in einen Bann.

Auschwitz - Birkenau liegt in polnischer Stadt Oświęcim - Brzezinka, in Süden Polens, näher Krakau.
Auschwitz selbst ist in drei Lager unterteilt. Aber es geht hier nicht um die einzelnen Lager, es geht hier nur um das was sich ab 1941 dort abspielte.
!941 wurde ein Straflager zur Hölle von 1,5 Millionen Mitmenschen. So leicht hatte der Teufel es noch nie an Menschenseelen zu kommen.
Aber der Teufel selbst ließ, diese Hölle ja Bauen, ein größenwahnsinniger, feiger Irrer, der nicht einmal sich selber Trauen konnte. Dieser Wahnsinnige ließ Millionen Menschen sterben, nur es selber zu machen, dazu war er zu Feige. Er trieb Menschen in einen sinnlosen Krieg, er blendet die Menschen, er vernichtete Menschen aus purem Hass.
Und er hatte Handlager zu genüge, egal ob Handwerker oder Arzt, alle folgten Blind seinem Befehl und ein Befehl war die Endlösung.
Selbst dafür hatte er genügend Handlager, die ohne welche Fragen, diesem Befehl folge zu Leisten. Dieser Befehl kostete in einem Lager, 1,5 Millionen Menschen das Leben und dieses Lager war Auschwitz, ja auch in anderen KZ wurde gemordet, aber Auschwitz war die totale Hölle.

Meine Gedanken und Gefühle, als ich diese Bilder sah und als ich ein anderes Lager besuchte
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Wie kalt muss ein Mensch sein, der Menschen tötet, nur weil sein Befehlshaber es so will, dachte ich als ich das Lager betrat. Mein erstes Ziel waren die Baracken, schon auf dem Weg dahin verspürte ich einen kalten Schauer. Unzähliger Gedanken schossen mir durch denn Kopf, als ich eine Baracke betrat, es war alles sauber in der Baracke, aber trotzdem fühlte ich mich nicht richtig wohl.

Als ich einen Schlafraum betrat und man mir mitteilte, wie viele Menschen, in diesen Raum geschlafen oder gelebt haben, war mein erster Gedanke: Respekt. Respekt vor diesen Menschen, die in diesem Raum gelebt, überlebt oder Gestorben sind. Respekt davor , das sie nie die Hoffnung aufgegeben haben, das sie trotz ihrer Situation niemals Aufgegeben haben.
Auch in diesem Lager gab es einen Verbrennungsofen, aber dieser wurde nicht gezielt, für die Vernichtung eingesetzt.

Die Menschen die dort verbrannt wurden, waren entweder Verhungert oder Erschossen worden. Dieses Lager wurde auch nicht zur Vernichtung gebaut, wie Auschwitz.
Trotzdem war dieses Lager erschreckend. Meine Gefühle überschlugen sich und ich empfand Ekel und Trauer zugleich. Ekel, weil Menschen, es zuließen, wie andere Menschen verhungerten, wie sie es sehen konnten, wie die Menschen, im eigenen Dreck, zusammengepfercht leben mussten und dann auch noch die Leichen verbrennen zu lassen, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Trauer, für die Toten, Traurigkeit für das Leben, was sie führen mussten, in dem ganzen Dreck. Als ich nach 3 Stunden, dann das Lager verließ, dachte ich nur noch eines: Was für Schweine waren damals an der Macht.

Als ich den Bericht von Auschwitz sah dachte ich, dass ich schon alles gesehen habe, aber ich hatte noch nicht alles gesehen. Was ich sah möchte ich jetzt beschreiben.
Man zeigte einen Überlebenden von Auschwitz, er hatte überlebt, weil er in Auschwitz, in einer Strafgefangenkolonne eingeteilt war, die denn Dreck wegmachen sollte, er sprach nicht, er tat was man ihm sagte. . Er wurde 1941 zur anderen Arbeit herangezogen.
Er musste die Toten aus den Gaskammern holen und sie dann zu denn Verbrennungsöfen zubringen.

Er sah wie der Zug einfuhr, wie die Menschen voneinander getrennt wurden, Frauen und Kinder nach Links und die Männer nach Rechts.
Er sah wie Ärzte, mit nur einem Fingerzeig, über Leben und Tod entschieden, meistens waren es Männer die Aussortiert wurden, Frauen fast überhaupt nicht und Kinder schon gar nicht.
Alte Männer, Frauen und Kinder hatten nur einen langen Marsch vor sich. Einen Marsch in den Tod.

In zwei Reihen wurden sie durch das Lager geführt bis sie eine Treppe hinunter steigen mussten, wo sie sich dann Ausziehen sollten. Auf die Frage wo sie hingehen sollen, bekamen sie von denn Wächtern, nur eine Antwort: Ihr werdet Desinfiziert und bekommt eine Dusche.
Dann wurden sie, in einen Duschraum geführt und die Tür wurde hinter ihnen Luftdicht verschlossen. Aber anstatt Wasser zubekommen, wurde Blausäure in den Raum zugeführt. Der Todeskampf begann, die Schreie, benommen, schwankend das Ringen nach Luft, all das, dauerte teilweise eine Stunde lang.

Auf der frage hin, ob jemals ein Mensch, die Gaskammer überlebt habe sagte, der Zeitzeuge, Ja, einmal hat jemand überlebt. Als wir die Kammer öffneten um die Toten zu entfernen, vernahmen wir ein Weinen, wir liefen sofort dahin, wo das Geräusch herkam. Es war ein Kind, vielleicht gerade ein Jahr alt, es lag auf der Leiche einer Frau.
Wir mussten es Melden und der Soldat wollte es mit eigen Augen sehen, als er sah, dass diese Kind wirklich noch lebte, zog er seine Pistole und schoss, dem Kind in den Kopf.
Anschließend sagte er, es hat doch niemand überlebt.
Das steht auch nicht in Schulbüchern

Häftlingsrevolte in Auschwitz

Der vergessene Aufstand
Von Carolin Ströbele

Am Mittag des 7. Oktober 1944 brach vor dem Krematorium III im Vernichtungslager Auschwitz eine Revolte aus. Mehrere Dutzend Häftlinge gingen mit Waffen und Steinen auf die SS-Offiziere los. Andere versuchten, die Krematoriumsgebäude mit selbst gebauten Granaten in Brand zu setzen. Nach ein paar Stunden war alles vorbei: Schwer bewaffnete SS-Einheiten schlugen den Aufstand nieder, 451 Häftlinge wurden sofort hingerichtet.

Es war der einzig bewaffnete Aufstand in dem Vernichtungslager. Er konnte wahrscheinlich kein Menschenleben retten, doch er symbolisierte einen Rest von Menschenwürde in einer unmenschlichen Umgebung……………………

Wenn ihr mehr dazu lesen möchtet schaut euch denn Link dazu an:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3994288_REF_NAV,00.html




Der Überlebende erzählt unter tränen weiter:
Wie haben gesehen und geschwiegen, um unser eigen Leben willen, wenn wir etwas gesagt hätten, währen wir getötet worden. Ich habe meine eigene Familie, aus der Gaskammer geholt und sie zum Ofen gebracht, wo sie verbrannt wurden.
Mir lief ein Angstschauer über den Rücken, wie kann ein Mensch so was bloß aushalten, dachte ich, als sie wieder ein paar Bilder zeigten von Auschwitz.

Als sie den Überlebenden wieder zeigten erzählte er weiter:
Der Lagerführer war fast immer dabei, wenn man die Menschen in den Keller zur Gaskammer führten, er genoss es richtig die Hilflosigkeit und die Angst, bei diesen Menschen zu sehen. Wenn eine Frau schrie oder weinte, ließ man sie nicht im Kammer sterben, sie wurden dann neben dem Haus mit einen Genickschuss hingerichtet.

Nach dem gesehen und gehörten, spielte bei mir ein ungewohntes Gefühl im Kopf ab, wenn ich mir das Vorstelle, wenn ich das gesehen hätte, jeder normale Mensch würde doch ausflippen, bei so was. Trotzdem schaltete ich nicht weg.

Wir haben gesehen wie unser Volk, belogen wurde, wir haben gesehen, wie sie auf denn Weg zum Tod war, wir haben gesehen, wie sie starben, wir haben sie alle Verbrannt sagte der Überlebende unter Tränen. Viele von uns haben sich nach der Befreiung damals, dass Leben genommen, sie konnten mit dem was sie gesehen haben nicht mehr Leben.
Wir mussten ihre Kleidung und Schuhe aufsammeln und in einem Lagerhaus aufbewahren und wir mussten bevor wir die Toten verbrannten, ihren Körper nach Wertgegenständen untersuchen, Goldzähne wurden denn Toten einfach raus gebrochen.

Wer den Film: Schindlers Liste gesehen hat sollte jetzt aufpassen. Die Szene wo die Frauen nach Auschwitz gebracht wurden, wo man das Gefühl hatte es würde schneien, es war kein Schnee, es war die Asche aus denn Öfen, jede Stunde wurden in den Öfen über 1500 Leichen verbrannt.

Solche Sachen stehen nicht in Geschichtsbücher und die Jugend sollte sich darüber mal aufklären lassen, was wirklich geschah damals. In den Schulbüchern stehen nur Zahlen und Daten. Aber was wirklich geschah, das erfährt man von den Überlebenden.

Ich habe diesen Bericht geschrieben, damit wir diese schreckliche Geschichte Auschwitz und alles andere niemals vergessen werden. Aber eins möchte ich auch noch sagen: Vergessen dürfen wir unsere Vergangenheit nie, aber ob wir uns heute noch Schuldig sind, steht auf einem anderen Blatt.
Gestraft, mit dieser Geschichte werden wir immer sein und verleugnen werden wir sie auch nicht.
60 Jahre ist es schon her und trotzdem, ist das was damals Geschah, immer noch so Vorhanden, als wenn es Gestern passiert ist.
Die Zeit zwischen 1933 bis 1945 möchte man am liebsten aus unserer Geschichte streichen.

Ich bedanke mich für das Lesen

Ob ihr etwas dazu schreibt bleibt euch überlassen.

vanhelsing

7 Bewertungen, 1 Kommentar

  • DrWeb

    27.06.2005, 16:52 Uhr von DrWeb
    Bewertung: sehr hilfreich

    damit nie wieder krieg ausbricht: wehret den anfängen! sehr guter bericht!