Erfahrungsbericht von verenahartung
Abizeitung: Im Schweiße meines Angesichtes
Pro:
tolle Erinnerungen
Kontra:
Hohe Kosten, lange Arbeitszeit
Empfehlung:
Nein
Die Abizeitung gehört zu den Dingen im Leben die man sich immer wieder mal anschaut und in Erinnerungen schwelgt. Deshalb sollte man auch ruhig einiges an Geld, Ideen und vorallendingen Zeit investieren um ein schönes Ergebnis zu erzielen.
An unserer Schule waren die vorangegangen Abizeitungen immer nur auf dem hauseigenen Kopierer vervielfältigt worden und so nur in mehr oder weniger guter Qualität zu genießen. Bei der Planung unserer Abizeitung beschlossen wir also als erster Jahrgang unserer Schule eine Druckerei zu beauftragen und eine Art dünnes Buch bzw. Heft drucken zu lassen.
Was muss man also beachten um eine gescheite Abizeitung auf die Beine zu stellen?
Jede Menge, denn es kann schon an kleinen Dingen scheitern, zunächst sollte sich ein Team bilden das sich um die Zeitung kümmern möchte, es muss eine geeignete Druckerei gefunden werden, Inhalte müssen abgesprochen werden, es müssen Lehrer und Mitschüler gebeten werden Artikel zu schreiben, es müssen Sponsoren (Werbepartnern) für die Zeitung gefunden werden, denn der Druck einer solchen Zeitung ist recht teuer und es müssen Teamtreffen organisiert werden usw.
Team:
*****
Je nach Jahrgang ist das Zusammenfinden eines Abizeitungsteams ein recht leichtes oder auch recht schwieriges Unterfangen. Es sollten nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Leute verantwortlich für die Planung und Gestaltung der Abizeitung sein. Ich denke eine Gruppe von 5 bis 10 Leuten ist je nach Jahrgangsgröße optimal.
Teamtreffen:
************
Direkt von Anfang an sollte man sich darüber einigen wann und wo man sich trifft um anstehende Dinge wie Druckereiwahl, Sponsorensuche, Titel, Layout, Artikelwahl etc. abzusprechen, dabei sollte man sich im Klaren sein, das je näher der Abgabetermin rückt desto öfter Treffen notwendig werden, die letzten 2 Tage vor der Abgabe sollte man so oder so als Zeit für den letzten Schliff einplanen, denn wie so oft im Leben wird auch bei der Abizeitung einiges erst auf den letzten Drücker fertig.
Druckereiwahl:
**************
Wer die Wahl hat, hat die Qual, dies trifft auch bei der Wahl, sollte man sich nicht für die einfachste Variante das guten alten Kopierers entscheiden, der richtigen Druckerei für die Abizeitung zu. Man sollte sich bei ortsansässigen Druckereien Angebote einholen sowie das Sekretariat befragen, denn oftmals bekommen die Schulen Angebote von Druckereien zugeschickt, die sich zum Teil auf das Herstellen von Abizeitungen, T-Shirts, Aufklebern etc. spezialisiert haben. Außerdem sollte man sich die Abizeitungen von alten Jahrgängen anschauen, vielleicht ist da ja schon eine geeignete Druckerei dabei und man kann sich erkundigen ob alles gut gelaufen ist. Bevor man allerdings ein konkretes Angebot der Druckereien einholt muss man sich darüber klar sein, wieviele Exemplare benötigt werden und welche Anzahl an Seiten die Zeitung ungefähr haben wird, ob man ein farbiges Cover und eventuell auch farbige Fotos in der Zeitung haben will. Gute Druckereien beraten einen aber auch recht gut, anhand der Schülerzahlen und Erfahrung der Druckerei können sie gerade bei der Frage nach der Stückzahl recht behilflich sein.
Hat das Team, oder der Jahrgang, sich für eine Druckerei entschieden sollte ein verbindliches Angebot einholt oder besser der Vertrag unterschieben werden, denn so haben beide Seiten die Sicherheit das alles glattläuft.
Wir haben uns damals für eine Druckerei in Münster entschieden, die zwar recht weit von unserer Schule entfernt war, aber uns nicht nur mit das beste Angebot gemacht hat, sondern die sich unter anderem auf Abizeitungen spezialisiert hat und uns einige Extras, wie zum Beispiel die Nutzung ihrer Computer bei der Bild- und Coverbearbeitung sowie eine Telefonhotline für Rückfragen bat. Außerdem bot die Druckerei einen Nachmittag an dem sie Tipps gab wie die Abizeitung am besten zu gestalten war um ein optimales Ergebnis zu erzielen (Ränder, Schriftstärken, Fotos etc.), außerdem stellte sie einige Exemplare vorhergegangener Abizeitungen zur Mitnahme zur Verfügung um sich ein Bild machen zu können und Anregungen zu bekommen.
Sponsoren:
**********
Ein recht leidiges Thema, die Sponsorensuche.
Im Team sollte besprochen werden wie viel Werbung in der Abizeitung sein kann/sollte und was so eine Seite kosten soll, zu bedenken ist hierbei, das es nicht nur ganze Seiten, sondern auch halbe, drittel, viertel und achtel Seiten gibt die zu vergeben sind. Bei der Festlegung der Preise sollte man sich vorher, z.B. bei der Druckerei erkundigen was angemessene Preise sind und ruhig auch verhandlungsfähig sein.
Am besten macht man ein nettes Anschreiben fertig das man an größere Konzerne schickt und in der Stadt verteilt. Am besten ist es die Geschäftsführer von Boutiken, Friseurgeschäften, Buchhandlungen etc. Direkt anzusprechen denn ich habe die Erfahrung gemacht, das man jemandem viel eher davon überzeugen kann in einer Abizeitung Werbung zu machen als wenn man nur den Brief da lässt. Besonders gerne werben Banken und Versicherungen in solch einer Zeitung, da sie hier zukünftige Kunden wittern, also immer schön alle Banken und Versicherungen abklappern.
Die Sponsorensuche ist recht zeitaufwendig und sollte daher wenn möglich nicht nur von einer Person organisiert werden, denn man rennt sich schnell Plattfüße wenn man unter umständen an 5 verschiedenen Tagen in den selben Laden rennt um endlich mit einer verantwortlichen Person sprechen zu können um nicht zu selten dann noch keinen Erfolg zu haben, aber nicht aufgeben es lohnt sich und oftmals kann man den größten Teil der Kosten, wenn nicht sogar alles, durch Werbegelder decken, außerdem sollte mit der Sponsorensuche so früh wie möglich begonnen werden, denn es kann schon so seine Zeit dauern bis man auch die Vorlage zu der gewünschten Anzeige in den Händen hält.
Inhalte:
********
Das bleibt jedem Abizeitungsteam im Grunde überlassen dennoch gibt es einfach Dinge die in fast jeder Zeitung zu finden sind, wie zum Beispiel ein Steckbrief oder Artikel über jeden Schüler. Wir haben damals jeden einen Steckbrief über sich selbst ausfüllen lassen, von Freunden her kenne ich es aber auch das Freunde über jemanden geschrieben haben, beides finde ich eine gute Idee. Meist sind auch von jedem Schüler Fotos in der Zeitung, diese können entweder gesammelt in der Schule geschossen werden, so das alle vor dem selben Hintergrund abgelichtet werden, oder ein jeder gibt sein eigenes Foto ab.
In den meisten Fällen werden Artikel von, zu, über die LK geschrieben, meistens gibt es eine Leher und eine Schülerversion, solche Berichte können in ganz unterschiedlichen Formen, von Rätseln, über Gedichte bis hin zu Zeichnungen ausfallen und meist ähnelt kein Bericht dem anderen und der Art und Weise wie er geschrieben wurde.
Kleine Jahrgangsbrüller (Zitate) sind auch immer eine gute Idee und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln, wie z.B. ein Spruch der in unserer Zeitung verewigt wurde. Im Mathe LK: Warum werden die Funktionen eigentlich immer f(x) genannt? Antwort: Weil E nach F kommt! Am besten ist natürlich wenn sich jemand bereits ab der 11. oder 12. Klasse immer wieder solche Lacher aufschreibt, damit die besten zum Schluss in der Zeitung verewigt werden können.
Reiseberichte der Tag und Abschlussfahrten erfreuen sich in Abizeitungen einer großen Beliebtheit und sind immer wieder ein netter Rückblick auf meist sehr lustige oft auch feuchtfröhliche Tage, oder sie erinnern wie in unserem Fall an unendlich schmerzende Füße mit riesigen Blasen von der Bezwingung des Monte Baldo...
Eine Jahrgansinterne Umfrage ist auch eine nette Sache, wir hatten lustige Fragen wie Wer ist der/die beste Autofahrer/in, Wer wird als erster Millionär etc. in unserer Zeitung und jeweils Platz 1 bis 3 mit Prozentangaben veröffentlicht.
Eine Fotocollage fand in unserer Zeitung in der Mitte Platz in dem lustige Fotos von Abispaßtag und den Abschlussfahren veröffentlich worden sind.
Grüße oder was man schon immer mal sagen wollte können auf einigen Seiten ihren Platz finden und es macht Spaß zu lesen was ein jeder so zu sagen hat, oder eben auch nicht, das schöne an der Abizeitung ist, da man loswerden kann was immer man schon mal hätte sagen wollen. Wir haben es damals einfach so geregelt das uns ein jeder einfach einen Zettel mit Grüßen oder Kommentaren abgeben konnte.
Zum Schluss sollte man natürlich auch eine Adressenliste mit Name, Adresse, Telefon und am besten auch Email nicht vergessen, denn so hat jeder die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben, wir hatten bei unserer Adressenliste ein kleines Babyfoto eines jeden über den Namen gestellt. Diese Idee ist bei allen gut angekommen und ich habe von vielen gehört das ihnen dies besonders gefallen hat.
So ich hoffe ich konnte einige Anregungen und Tipps zur Abizeitung geben, zu bedenken ist immer das die Abizeitung eine Sache ist die man (normalerweise) nur einmal im Leben schreibt und immer wieder gerne anschaut, allein deshalb lohnt sich die Mühe und Zeit die man investiert.
Natürlich geht nicht immer alles glatt, da werden versprochene Artikel nicht abgegeben weil sie einfach vergessen wurden und man hat plötzlich noch 2 Seiten die gefüllt werden müssen, oder aber Artikel sind länger als man dachte und müssen gekürzt werden oder andere Dinge gestrichen... man ärgert sich das ein oder andere Mal doch gewaltig, wenn Leute aus dem Team abspringen und man zum Schluss nur noch zu zweit an der Zeitung sitzt und sich die letzte Nacht vor dem Abgabetermin in der Druckerei um die Ohren schlägt damit auch alles noch pünktlich fertig wird.
Wenn sie dann also fertig ist kann sie verteilt und/oder verkauft werden, den Preis einer Abizeitung sollte man zum einen daran fest machen wie viele Seiten sie hat und wie hoch die Kosten waren, schließlich will niemand hinterher in den Miesen sitzen bleiben.
Alles in allem ist es zwar eine Heidenarbeit bis so eine Zeitung fertig ist, doch die Mühe lohnt sich, denn es ist ein echt tolles Gefühl wenn man die druckfrische Ausgabe der Zeitung in den Händen hält!!!
PS: Wer Interesse an der Druckerei hat, bei der wir unsere Zeitung haben drucken lassen kann sich bei mir melden, ich beantworte alle Fragen dazu gerne.
An unserer Schule waren die vorangegangen Abizeitungen immer nur auf dem hauseigenen Kopierer vervielfältigt worden und so nur in mehr oder weniger guter Qualität zu genießen. Bei der Planung unserer Abizeitung beschlossen wir also als erster Jahrgang unserer Schule eine Druckerei zu beauftragen und eine Art dünnes Buch bzw. Heft drucken zu lassen.
Was muss man also beachten um eine gescheite Abizeitung auf die Beine zu stellen?
Jede Menge, denn es kann schon an kleinen Dingen scheitern, zunächst sollte sich ein Team bilden das sich um die Zeitung kümmern möchte, es muss eine geeignete Druckerei gefunden werden, Inhalte müssen abgesprochen werden, es müssen Lehrer und Mitschüler gebeten werden Artikel zu schreiben, es müssen Sponsoren (Werbepartnern) für die Zeitung gefunden werden, denn der Druck einer solchen Zeitung ist recht teuer und es müssen Teamtreffen organisiert werden usw.
Team:
*****
Je nach Jahrgang ist das Zusammenfinden eines Abizeitungsteams ein recht leichtes oder auch recht schwieriges Unterfangen. Es sollten nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Leute verantwortlich für die Planung und Gestaltung der Abizeitung sein. Ich denke eine Gruppe von 5 bis 10 Leuten ist je nach Jahrgangsgröße optimal.
Teamtreffen:
************
Direkt von Anfang an sollte man sich darüber einigen wann und wo man sich trifft um anstehende Dinge wie Druckereiwahl, Sponsorensuche, Titel, Layout, Artikelwahl etc. abzusprechen, dabei sollte man sich im Klaren sein, das je näher der Abgabetermin rückt desto öfter Treffen notwendig werden, die letzten 2 Tage vor der Abgabe sollte man so oder so als Zeit für den letzten Schliff einplanen, denn wie so oft im Leben wird auch bei der Abizeitung einiges erst auf den letzten Drücker fertig.
Druckereiwahl:
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Wer die Wahl hat, hat die Qual, dies trifft auch bei der Wahl, sollte man sich nicht für die einfachste Variante das guten alten Kopierers entscheiden, der richtigen Druckerei für die Abizeitung zu. Man sollte sich bei ortsansässigen Druckereien Angebote einholen sowie das Sekretariat befragen, denn oftmals bekommen die Schulen Angebote von Druckereien zugeschickt, die sich zum Teil auf das Herstellen von Abizeitungen, T-Shirts, Aufklebern etc. spezialisiert haben. Außerdem sollte man sich die Abizeitungen von alten Jahrgängen anschauen, vielleicht ist da ja schon eine geeignete Druckerei dabei und man kann sich erkundigen ob alles gut gelaufen ist. Bevor man allerdings ein konkretes Angebot der Druckereien einholt muss man sich darüber klar sein, wieviele Exemplare benötigt werden und welche Anzahl an Seiten die Zeitung ungefähr haben wird, ob man ein farbiges Cover und eventuell auch farbige Fotos in der Zeitung haben will. Gute Druckereien beraten einen aber auch recht gut, anhand der Schülerzahlen und Erfahrung der Druckerei können sie gerade bei der Frage nach der Stückzahl recht behilflich sein.
Hat das Team, oder der Jahrgang, sich für eine Druckerei entschieden sollte ein verbindliches Angebot einholt oder besser der Vertrag unterschieben werden, denn so haben beide Seiten die Sicherheit das alles glattläuft.
Wir haben uns damals für eine Druckerei in Münster entschieden, die zwar recht weit von unserer Schule entfernt war, aber uns nicht nur mit das beste Angebot gemacht hat, sondern die sich unter anderem auf Abizeitungen spezialisiert hat und uns einige Extras, wie zum Beispiel die Nutzung ihrer Computer bei der Bild- und Coverbearbeitung sowie eine Telefonhotline für Rückfragen bat. Außerdem bot die Druckerei einen Nachmittag an dem sie Tipps gab wie die Abizeitung am besten zu gestalten war um ein optimales Ergebnis zu erzielen (Ränder, Schriftstärken, Fotos etc.), außerdem stellte sie einige Exemplare vorhergegangener Abizeitungen zur Mitnahme zur Verfügung um sich ein Bild machen zu können und Anregungen zu bekommen.
Sponsoren:
**********
Ein recht leidiges Thema, die Sponsorensuche.
Im Team sollte besprochen werden wie viel Werbung in der Abizeitung sein kann/sollte und was so eine Seite kosten soll, zu bedenken ist hierbei, das es nicht nur ganze Seiten, sondern auch halbe, drittel, viertel und achtel Seiten gibt die zu vergeben sind. Bei der Festlegung der Preise sollte man sich vorher, z.B. bei der Druckerei erkundigen was angemessene Preise sind und ruhig auch verhandlungsfähig sein.
Am besten macht man ein nettes Anschreiben fertig das man an größere Konzerne schickt und in der Stadt verteilt. Am besten ist es die Geschäftsführer von Boutiken, Friseurgeschäften, Buchhandlungen etc. Direkt anzusprechen denn ich habe die Erfahrung gemacht, das man jemandem viel eher davon überzeugen kann in einer Abizeitung Werbung zu machen als wenn man nur den Brief da lässt. Besonders gerne werben Banken und Versicherungen in solch einer Zeitung, da sie hier zukünftige Kunden wittern, also immer schön alle Banken und Versicherungen abklappern.
Die Sponsorensuche ist recht zeitaufwendig und sollte daher wenn möglich nicht nur von einer Person organisiert werden, denn man rennt sich schnell Plattfüße wenn man unter umständen an 5 verschiedenen Tagen in den selben Laden rennt um endlich mit einer verantwortlichen Person sprechen zu können um nicht zu selten dann noch keinen Erfolg zu haben, aber nicht aufgeben es lohnt sich und oftmals kann man den größten Teil der Kosten, wenn nicht sogar alles, durch Werbegelder decken, außerdem sollte mit der Sponsorensuche so früh wie möglich begonnen werden, denn es kann schon so seine Zeit dauern bis man auch die Vorlage zu der gewünschten Anzeige in den Händen hält.
Inhalte:
********
Das bleibt jedem Abizeitungsteam im Grunde überlassen dennoch gibt es einfach Dinge die in fast jeder Zeitung zu finden sind, wie zum Beispiel ein Steckbrief oder Artikel über jeden Schüler. Wir haben damals jeden einen Steckbrief über sich selbst ausfüllen lassen, von Freunden her kenne ich es aber auch das Freunde über jemanden geschrieben haben, beides finde ich eine gute Idee. Meist sind auch von jedem Schüler Fotos in der Zeitung, diese können entweder gesammelt in der Schule geschossen werden, so das alle vor dem selben Hintergrund abgelichtet werden, oder ein jeder gibt sein eigenes Foto ab.
In den meisten Fällen werden Artikel von, zu, über die LK geschrieben, meistens gibt es eine Leher und eine Schülerversion, solche Berichte können in ganz unterschiedlichen Formen, von Rätseln, über Gedichte bis hin zu Zeichnungen ausfallen und meist ähnelt kein Bericht dem anderen und der Art und Weise wie er geschrieben wurde.
Kleine Jahrgangsbrüller (Zitate) sind auch immer eine gute Idee und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln, wie z.B. ein Spruch der in unserer Zeitung verewigt wurde. Im Mathe LK: Warum werden die Funktionen eigentlich immer f(x) genannt? Antwort: Weil E nach F kommt! Am besten ist natürlich wenn sich jemand bereits ab der 11. oder 12. Klasse immer wieder solche Lacher aufschreibt, damit die besten zum Schluss in der Zeitung verewigt werden können.
Reiseberichte der Tag und Abschlussfahrten erfreuen sich in Abizeitungen einer großen Beliebtheit und sind immer wieder ein netter Rückblick auf meist sehr lustige oft auch feuchtfröhliche Tage, oder sie erinnern wie in unserem Fall an unendlich schmerzende Füße mit riesigen Blasen von der Bezwingung des Monte Baldo...
Eine Jahrgansinterne Umfrage ist auch eine nette Sache, wir hatten lustige Fragen wie Wer ist der/die beste Autofahrer/in, Wer wird als erster Millionär etc. in unserer Zeitung und jeweils Platz 1 bis 3 mit Prozentangaben veröffentlicht.
Eine Fotocollage fand in unserer Zeitung in der Mitte Platz in dem lustige Fotos von Abispaßtag und den Abschlussfahren veröffentlich worden sind.
Grüße oder was man schon immer mal sagen wollte können auf einigen Seiten ihren Platz finden und es macht Spaß zu lesen was ein jeder so zu sagen hat, oder eben auch nicht, das schöne an der Abizeitung ist, da man loswerden kann was immer man schon mal hätte sagen wollen. Wir haben es damals einfach so geregelt das uns ein jeder einfach einen Zettel mit Grüßen oder Kommentaren abgeben konnte.
Zum Schluss sollte man natürlich auch eine Adressenliste mit Name, Adresse, Telefon und am besten auch Email nicht vergessen, denn so hat jeder die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben, wir hatten bei unserer Adressenliste ein kleines Babyfoto eines jeden über den Namen gestellt. Diese Idee ist bei allen gut angekommen und ich habe von vielen gehört das ihnen dies besonders gefallen hat.
So ich hoffe ich konnte einige Anregungen und Tipps zur Abizeitung geben, zu bedenken ist immer das die Abizeitung eine Sache ist die man (normalerweise) nur einmal im Leben schreibt und immer wieder gerne anschaut, allein deshalb lohnt sich die Mühe und Zeit die man investiert.
Natürlich geht nicht immer alles glatt, da werden versprochene Artikel nicht abgegeben weil sie einfach vergessen wurden und man hat plötzlich noch 2 Seiten die gefüllt werden müssen, oder aber Artikel sind länger als man dachte und müssen gekürzt werden oder andere Dinge gestrichen... man ärgert sich das ein oder andere Mal doch gewaltig, wenn Leute aus dem Team abspringen und man zum Schluss nur noch zu zweit an der Zeitung sitzt und sich die letzte Nacht vor dem Abgabetermin in der Druckerei um die Ohren schlägt damit auch alles noch pünktlich fertig wird.
Wenn sie dann also fertig ist kann sie verteilt und/oder verkauft werden, den Preis einer Abizeitung sollte man zum einen daran fest machen wie viele Seiten sie hat und wie hoch die Kosten waren, schließlich will niemand hinterher in den Miesen sitzen bleiben.
Alles in allem ist es zwar eine Heidenarbeit bis so eine Zeitung fertig ist, doch die Mühe lohnt sich, denn es ist ein echt tolles Gefühl wenn man die druckfrische Ausgabe der Zeitung in den Händen hält!!!
PS: Wer Interesse an der Druckerei hat, bei der wir unsere Zeitung haben drucken lassen kann sich bei mir melden, ich beantworte alle Fragen dazu gerne.



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